Tankreinigung, Tankversiegelung, Tankentrostung, Tankbeschichtung, Entrosten

  • Ersteller Ersteller kassi
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Habe eigentlich wie auf der Anleitung behandelt, nur kpl. ablassen ging beim 1. Behandlungsschritt nicht. Waren sicher noch so 100-200ml drin. Genommen habe ich nen halben Liter. Hat sich als zu viel herausgestellt.
Danach spülen, am besten mit 'nem Gartenschlauch. Und ruhig mal mit 'nem harten Strahl durch die diversen Löcher reinhalten.
Da wo Rost war ist's fest. Da wo kein Rost war geht's ab.
Spülen solange bis kein Schwarzes mehr kommt. Dann auskippen und sofort den Rest Wasser aussaugen und mit Heißluft und Druckluft trocknen.
Damit ist der Tank zum Beschichten vorbereitet.


Grüße

Michael
 
Hallo,
habe den Tank nun seit vorgestern abend zum trocknen hingelegt. Vorher mit nem Wischtuch möglichst alles Wasser aufgesaugt. Heute morgen konnte ich mit der Taschenlampe keine feuchte Stelle erkennen. In den Ecken könnte es vielleicht noch etwas feucht sein.
Jedenfalls ist ein Unterschied zum feuchten Zustand - wenn man nun über die Oberfläche streicht, hat man besagten schwarzen Staub/Pulver an de Fingern.
Teilweise ist das Dicke schon ab, habe mit so ner Gardena-Düse ausgespült, das ist ja ein relativ harter Strahl. Nur kommt man eben nicht in die Ecken.
Ich muß mir mal nen Zahnarztspiegel besorgen, um in die Ecken schaue zu können.

Werde dann wohl nochmal Spülen. Man bräuchte etwas, was das angetrocknete Fertan lösst, aber die umgewandelte Schicht lässt. Von Fertan gabs noch keine Antwort.

Gruß Ronny
 
Werde dann wohl nochmal Spülen. Man bräuchte etwas, was das angetrocknete Fertan lösst, aber die umgewandelte Schicht lässt. Von Fertan gabs noch keine Antwort.

Gruß Ronny

Fertan ist wasserlöslich.
Den Tank zu machen (Korkstopfen und Holzstück mit Korkdichtung), mit Wasser auffüllen und eine Nacht stehenlassen.
Dann heftigst ausspülen, ich hab bestimmt 15-20 Tankfüllungen gebraucht, bis alles draußen war bzw. keine Flocken mehr mitgekommen sind.

Grüße

Michael
 
nicht trocken werden bis zum Spülen.

War es auch nicht. Habe den erst jetzt nach dem Spülen trockengelegt (mit den festen Resten drin).
Das Einzige was sein könnte, dass es bei der Behandlung zu sehr angetrocknet ist?
Kann innerhalb 24h halt nicht den ganzen Tag schütteln. 3-4mal in 24h

Hab mir jetzt erstmal einen Spiegel bestellt, um auch in die Ecken sehen zu können.
Dann wird weitergemacht.

Naja, das frische Fertan ist wasserlöslich. Aber das mit Sauerstoff (oder ...) reagierte Fertan scheint es dann nicht mehr zu sein.

Ich werde nochmal mit Wasser auffüllen und nochmal stehen lassen. Mehr wie wieder mit Rosten anfangen, kann ja nicht passieren. hauptsache ich bekomme den Scheiß da wieder raus. Und wenn das nix bringt, muß doch wieder die alte Methode mit Phosphorsäure (20-30%) herhalten. Bloß immer schwierig/ risikoreich, wenn der Tank schon lackiert ist.

Gruß Ronny
 
ich hab meinen an einen Betonmischer befestigt und dann laß laufen.:s172:Ging einwandfrei

Mir war das bisher zu riskant wegen herunterfallen. Weiß nicht so recht, wie ich den da festbekommen soll.

Achja, als Stopfen hab ich einen ausm Baumarkt für die Gosse genommen. Passt genau rein und wurde mit Tape gesichert. Aber Vorsicht, wenn die Sonne durchs Kellerfenster draufscheint und der Tank voll ist - Bombe und Fertan klebt an der Decke.
 
Kleines Update. Der Tank liegt nun ein paar Tage und ist völlig trocken.
Und siehe da, die ehemals feste (und wohl noch feuchte) Fertanschicht lösst sich nun von ganz alleine. Da werde ich mal mit Druckluft nachhelfen.
Fertan hat sich auch gemeldte - mit WARMEN Wasser nochmals nachspülen. Ich nahm 8°C Wasser aus dem Gartenschlauch.

Gruß Ronny
 
Kreem Tankversiegelung

Hallo
kurzer Bericht über die Fa Ammon, http://www.tanksiegel.de/
Habe meinen 89 er GPZ 900r Tank bei Ammon entrosten und in Rot innen beschichten lassen. 180 Euro mit Garantie. Die Beschichtung in Rot macht soweit einen guten Eindruck. Mal sehen, wie sich das Verfahren bewährt - nächstes Jahr kommt wohl mal Benzin rein, die restaurierung der 10 Jahre stillgelegten Maschine dauert noch ein bischen .

Der Tank war lacktechnisch in einem recht guten Zustand (17 000 km) - Ich bekam den Tank leider reichlich verätzt zurück. Der Klar Lack war an einigen Stellen vom Rostentferner doch deutlich sichtbar beschädigt. Die Fa schliesst solche Schäden aus, deshalb gabs auch keine Antwort auf meine email. wo ich mich verwundert über den Zustand äusserte . Nehmen wir mal wohlwollend an, dass die Qualität der Beschichtung stimmt - Kundenorientierung würd ich trotzdem mit ungenügend bewerten .
Schade .
(Ist mein 40 stes Motorrad , ich fahre - und restauriere seit ich 12 bin, ich weiss ein klein wenig, wovon ich rede)


Was ich jedem nur empfehlen kann: Bevor Ihr den Tank zu Ammon schickt: Konserviert die intakten Lackstellen mit einer Säureresitenten Schutzschicht- sowohl an der sichtbaren aussenseite, als auch an der Unterseite.
 
Hallo
kurzer Bericht über die Fa Ammon, http://www.tanksiegel.de/...

...Ich bekam den Tank leider reichlich verätzt zurück. Der Klar Lack war an einigen Stellen vom Rostentferner doch deutlich sichtbar beschädigt. Die Fa schliesst solche Schäden aus, deshalb gabs auch keine Antwort auf meine email. wo ich mich verwundert über den Zustand äusserte .

Na, das ist doch auch mal ein netter Erfahrungsbereicht. Damit scheiden die bei mir aus. Müßte das auch an allen drei Tanks machen, traue mich da aber aufgrund der vielen negativen Erfahrungen nicht dran. Möchte nämlich kein loses Gerümpel im Tank haben.

Gruß, Alex
 
Möchte nämlich kein loses Gerümpel im Tank haben.

Gruß, Alex

Genau deswegen fällt bei mir ne Beschichtung auch aus. Auch wenn einige hier gute Erfahrungen damit gemacht haben.

Ich habe den Fertan-Mist wieder raus gemacht. Letztendlich hat es eine Mixtur aus 20%iger Phosphorsäure, Zinkoxid und Kaliumnitrat getan.

Insb. durch das Nitrat (Beschleuniger) greift es aber rasch die Grundsubstanz an. D.h. die sollte beim Tank i.O. sein und Gewinde schützen.

Den Tank habe ich nach dem Spülen mit Wasser mit dem Föhn getrocknet. Dabei haben sich wieder gelbgrüne Spuren gebildet. Kein richtiger Rost.

Dannach mit einem Gemisch aus 2Teile Zweitaktöl (da geht sicher auch Motoröl oder sonstwas sauberes) + 1 Teil Benzin ausgeschwenkt. Welches 2Tage in die (hoffentlich) abgeschiedene Zinkphosphatschicht einzieht.


Sprit drauf und fahren. Bis jetzt kein Rost sichtbar (auch nicht im Ansaugstutzenbereich). Aber der Winter kommt ja erst noch.

Phosphorsäure beschädigt übrigens weder Haut noch Lack, wenn man es gleich wieder abspült. Nur das Zinkoxid bzw. Zinkphosphat trocknet wie hartes Wasser mit Fleckenbildung ein. Und das ist nicht wasserlöslich!

Gruß Ronny
 
Na, das ist doch auch mal ein netter Erfahrungsbereicht. Damit scheiden die bei mir aus. Müßte das auch an allen drei Tanks machen, traue mich da aber aufgrund der vielen negativen Erfahrungen nicht dran. Möchte nämlich kein loses Gerümpel im Tank haben.

Gruß, Alex
Hab seinerzeit meinen Tank auch da machen lassen.
Kann aber nix negatives berichten. Derr lack war, wie vorher auch, in Top-Zustand ujd der Chef des Hauses war auch sehr freundlich.
Aber es gibt halt immer mal Tage wo es nicht so rund läuft.

Ich kann ihn empehlen!!
 
Entschuldigt die blöde Frage. Hab den Thread erst jetzt entdeckt und die Fakten sind etwas weit verteilt. Hab meinem Tank das Benzin rausgelassen, mit Haushaltsrolle nachgetrocknet und ca 4 Tage offen stehen lassen. Zwischendurch noch mit Druckluft durchgeblasen. Nun das Fedox nach Anleitung mit 10l ca 55-60grad warmem Wasser reingeschmissen. Hätte eigentlich vor Morgen das zeug rauszulassen, ordentlich durchzuspühlen, mit Druckluft und Föhn zu trocken und anschliessend(Ev. erst übermorgen) das Tapox reinzuhauen. Nun hab ich hier aber noch was von Entfetten aufgeschnappt. Hab direkt das Fedox reingehauen. Sollte ich besser von vorne anfangen oder ist das bei der Fedoxkur nicht so wild?
 
Hy. Danke für die Antworten. Ich habe dann gestern das Fedox rausgeholt, mit Spüli und heissem Wasser ca 1 Stunde wirken lassen(Zwischendurch bisschen schütteln🙂) und dann das Fedox wieder reingehauen. Also nach Anleitung. Sollte ich da trotzdem noch (Die passende) Verdünnung reinhauen?
Zum Fedox. Tank sieht schön sauber aus:s047: War aber auch nicht schlimm mit dem Rost. Hin und wieder druckte vorne unter den Haltern etwas Benzin durch. Nicht übel für ne RX😀
 
Hy. Danke für die Antworten. Ich habe dann gestern das Fedox rausgeholt, mit Spüli und heissem Wasser ca 1 Stunde wirken lassen(Zwischendurch bisschen schütteln🙂) und dann das Fedox wieder reingehauen. Also nach Anleitung. Sollte ich da trotzdem noch (Die passende) Verdünnung reinhauen?
Zum Fedox. Tank sieht schön sauber aus:s047: War aber auch nicht schlimm mit dem Rost. Hin und wieder druckte vorne unter den Haltern etwas Benzin durch. Nicht übel für ne RX😀

Keine Verdünnung, nichts mineralisches oder sonstige Lösungsmittel.
Und Spülmittel ist nicht ausreichend.
Entfettet wird mit heißer Natronlauge, also z.B. Rohrreiniger aus der Drogerie, ca. ein Eßlöffel/ Liter, Tank bis an den Rand voll.
Und dabei den Tank so drehen, daß die Luftblase unter dem "Dach", also quasi dem Teil auf dem ein Tankrucksack sitzen würde,
verschwindet.
Die Suppe eine Nacht stehen lassen und dannach mehrfach mit heißem Wasser spülen.

Dann die restliche Prozedur:
Fedox, Spülen bis der Arzt kommt, trocknen, beschichten, trocknen, beschichten, durchtrocknen.

Grüße

Michael
 
Erstmal vielen Dank an Michael (Merlin) !! Er hat mir, OHNE Klugscheiß, geduldig und ausführlich erklärt was ich zum Thema Tank wissen wollte.

Ich hatte jahrelang keinerlei Probleme mit verschmutzten Vergaser. Im Winter vollgetankt
und wenns gepasst hat mal ne Fahrt. Sonst nix auch die Batterie blieb drinn.

Dieses Jahr im Sommer gings los. 1. Vermutung : Das 1. mal Reserve + eine frisch befüllte Tanke benutzen müssen. Zu meiner Zeit mußte man 20 min warten und anschließend wurde getankt. Ich glaube auch nicht mehr an gute und neue Filter, wer kann und will das leisten zumal auch noch teure Wartungsarbeiten dazu kommen !?

Egal, es wurde nicht besser immer wieder Dreck im Vergaser.
Also ausgebaut, 20 min unter die Dusche, die tiefen Stellen trocken getupft und föngetrocknet. Das positive ist, dass das Teil überall absolut blank ist. Beim
Durchspülen sind aber viele kleine Teilchen rausgekommen ( kann doch nur vom tanken kommen ?? ). Da ist mir eingefallen, dass wir früher immer ein Tanksieb benutzt haben. Wer eins will oder nur mal schauen will was das überhaupt ist, bei E... Tanksieb eingeben .

Das werde ich mal wieder benutzen, mal sehen was es bringt.

Zum Schluß noch eine Frage. Wie kommt der Dreck überhaupt in den Vergaser !!?
Ich habe das Sieb eingeklebt und außerdem ist das doch extrem fein ?

Noch was vergessen, auf der Suche nach den Teilen bin ich draufgestoßen, dass einige
Autohersteller diese Siebe schon vorsorglich mit einbauen !

Gruß peter :s065:
 
Tanksieb ????? Hast Du im Delirium das Forum verwechselt. :s205:
Dieses Thema wird im MZ Forum diskutiert aber nicht hier.
Immer diese Rückfälle in die DDR Zeit. :s191: 😉
 
Moin Peter,
ähnliches hab ich, zufällig auch im letzten Jahr, beobachtet. Ich war auch immer der Meinung das mein Tank absolut rostfrei ist. Egal in welches Loch ich geschaut habe, auch mit Zahnarztspiegel, nix zu sehen, aber immer wieder verstopfte Leerlaufdüsen und Dreck im Vergaser. Hab die Schwimmerkammern mehrfach in einen weißen Spraydosendeckel entleert und es waren wenige größere Partikel und ganz viele staubgroße Partikel im Sprit. Irgendwann hab ich mal einen Magnet in den Sprit gehalten und alle Partikel klebten am Magneten. Deshalb gehe ich davon aus, das mein Tank in irgendeiner Ecke, die nicht einsehbar ist rostet. Will das irgendwann mal mit Alex prüfen, der hat ein Endoskop. Bis dahin habe ich gegen meine Überzeugung erst einen Sinterfilter und später einen Papierfilter eingebaut. Durch den Sinterfilter gingen die Partikel durch und die Leerlaufdüsen waren hin und wieder verstopft. Seitdem ich den Papierfilter drin habe ist Ruhe. Mein Fahrverhalten habe ich umgestellt, d.h. ich fahre, auf der Bahn, wenn der Sprit zur neige geht gleich auf Reserve und tanke schnellstmöglich, oder ich fahre eben nicht im oberen Drehzahlbereich. Mehrfaches umschalten auf Reserve bei Geschw. deutich über 200 hatte mir ja mal ein Loch in den Kolben vom 4. Zyl. gebrannt.

Also was ich sagen will, das Tanksieb kannste vergessen, das filtert auch nur Schrauben und Muttern raus, wenn der Dreck sogar durch den Sinterfilter geht.

Gruß Micha
 
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