Es hört nicht auf...Leistungsverlust extrem

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@supereli

Ja, das ist vom Grundsatz her schon klar und auch wenn es sich öfters so anhört, ich reiße nicht gleich alles auseinander und hab dann mehr Ärger als vorher bzw. als nötig.

Tank ist sauber, Filter ist verlegt und es fließt auch gut nach. Werde zur Sicherheit aber nochmal ohne Filter testen später, da ich das nicht ganz ausschließen kann.
Kerzen sind keine 1000km alt, Kabel auch, Stecker auch.

Aber guck mal, die Vergaser machen auf mich einen hervorragenden Eindruck, alles ist wie es soll, bestückt für die 900r wie es hier an anderer Stelle schon beschrieben wurde von einem Mitglied. Membrane sind dicht und liegen satt auf. Alles hat Durchgang. Hab mit Litzen gepopelt und mit Druck geblasen...dazu noch mehrfach geschallt.

Ich muss schauen, wie ich jetzt Zeit habe. Dann kommt der VD runter und ich guck mir erstmal an, ob da was defekt ist am Nockenwellentrieb. Anschl. stellt mir Jürgen seinen Gaser zur Verfügung. Dann schauen wir mal.
 
IMMER mit dem Einfachsten anfangen,

das beginnt beim Sprit im Tank und ob Benzin kommt.
Und dann Stufe für Stufe weiter.

Und nicht mit "alles zerlegen".

Bevor ich einen Vergaser ausbaue, was ja nicht so ganz lustig ist,
versuche ich alles was eingebaut möglich ist.
In der Reihenfolge am Einfachsten, am Billigsten.

Beginnend mit Reinigungszusatz in den Tank kippen.
Gummis mit Bremsenreiniger prüfen,
Drosselklappenspiel zumindest anschauen,
LLGS sehen ob O-Ring nicht doppelt oder fehlend.
Und dann so weiter..................

Unabhängig davon, was fehlt oder nicht stimmt.

Und am Vergaser ist doch nicht viel dran?!

Paar Düsen, Nadeln mit Bezeichnung (richtige?)
Löcher und Kanäle, aus deinen beidseits was rein- und rauskommen muß.
Dichtungen und Gummis (Membranen!), die und deren Sitze stimmen müssen.
Schieber, die wenig Spiel und Riefen haben sollen,
Synchronisiert und LLGS einstellen (nicht nur pauschal)
usw.

Nockenwelle und Kipphebelkontrolle sind sowieso gut,
sorgt für ein gutes Gefühl bis in den Begrenzer.
Ventile einstellen schadet auch nix und geht rel. einfach.
Kompression stimmt sowieso?!

Zündspulen mal messen und Kabel/Stecker/Kerze checken
ist grundsätzlich mal gut, selbst wenn sie läuft.
Und PickUps in Reserve sind für GPZ-Motoren ein Muss,
der Ärger ist groß, der Testaufwand klein.


Manchmal denke ich Du meinst wir sind alle nur Deppen:s038::s038:
 
... und wie der Vergaser ausschaut ist völlig egal, die Schwarze GPz hab ich auch nie richtig ans laufen bekommen und der Vergaser sah wie neu aus, innen auch alles neue und dennoch alles Mist. Dann hat der Raas mir gute Vergaser verkauft und sie lief sofort einwandfrei.
 
... und wie der Vergaser ausschaut ist völlig egal, die Schwarze GPz hab ich auch nie richtig ans laufen bekommen und der Vergaser sah wie neu aus, innen auch alles neue und dennoch alles Mist. Dann hat der Raas mir gute Vergaser verkauft und sie lief sofort einwandfrei.

Das kenne ich von einem Ehemaligen aus dem Forum auch. Drei Mal habe ich dessen Versager geschallt. Dann habe ich einen alten von mir verbaut, der lief auf Anhieb.
 
Zum Ventiltrieb und den Geräuschen:
schau dir auch die Gleitflächen der Kipphebel an, die laufen gern ein und man kann es im eingebauten Zustand nicht sehen.
 
So, es liegen also die Mutter und die Einstellschraube im Ventiltril rum. Die konnte ich rausfischen, zusammen mit einem der 2(?) Klemm-Keile für die Federn. Die Federn liegen lose auf dem Einlassventil. Schätze, dass diese Keile nachgegeben haben. Jetzt habe ich nur das abgebildete Stück gefunden. Das andere liegt dann wohl irgendwo versteckt, oder ist in den Brennraum. Dann wäre das wohl nicht so toll, oder?

Das Ventil, das jetzt keine Federspannung mehr hat, lässt sich nicht bewegen. Müsste man es nicht auf und ab bewegen können? Wenigstens etwas?

danke
 

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Nockenwelle und Hebel sehen für mich gut aus, meine sahen wesentlich schlechter aus (Piting) und die Spezis meinten trotzdem fahrbar.

Ventile habe ich noch nicht raus gehabt, aber nach meinem Verständnis hält die Feder das Venril geschlossen, Feder raus = Ventil Richtung Brennraum lose, wie stramm so eine Schaftdichtung ist weiss ich nicht, könnte mir aber auch vorstellen das man das Ventil bewegen können müsste.
 
Nockenwelle und Hebel sehen für mich gut aus, meine sahen wesentlich schlechter aus (Piting) und die Spezis meinten trotzdem fahrbar.

Ventile habe ich noch nicht raus gehabt, aber nach meinem Verständnis hält die Feder das Venril geschlossen, Feder raus = Ventil Richtung Brennraum lose, wie stramm so eine Schaftdichtung ist weiss ich nicht, könnte mir aber auch vorstellen das man das Ventil bewegen können müsste.

Eine Schafdichtung sollte schon etwas stramm sitzen. Sie hält das Ventil auch fest.
In wieweit sein Ventil nun fest ist, kann er nur mit Sicherheit durch abnehmen des Kopfes feststellen


Oder

Ich schlage immer leicht mit einem Holzstab nach dem einstellen auf das jeweilige Veintil damit es sich setzt.
Vielleicht ist das eine Möglichkeit die Bewegung des Ventil zu prüfen ?
 
Das hab ich zwar noch nicht gehört, das sich eine Einstellschraube komplett rausdreht und genau so wenig das die Ventilkeile rausfliegen. Aber scheinbar ist ja alles möglich.
Also in den Brennraum kann der Keil nicht gelangen, von oben ist kein Loch und von unten ist der Kolben in der Bohrung. Den sollte man suchen, denn der ist gehärtet und der kann schon ordentlich Schaden anrichten, als auch Motor und Getriebe blockieren.
Theoretisch kann man die Keile mit Druckluft und hohlgebohrter Zündkerze wieder einsetzen. Dazu braucht es aber Kenntnisse und entsprechende Werkzeuge, das geht, wie ich dem Fred entnehme, über deine Kenntnisse hinaus.
Wenn man es ordentlich machen will nimmt man den Kopf ab und kontrolliert mal alle Ventile, Ventilsitze, Laufbuchsen usw..
Aber da Du Motor scheinbar nicht ennst würde ich das mit Druckluft montieren und erst mal den Motor weiter beobachten. Das kostet so gut wie nix.
 
Danke, bitte nochmal erklären wie du das meinst. Mit Druckluft? Kann man nicht die Federn runterdrücken und die Keile einsetzen? Bei der Four hab ich das so gemacht.

Der Keil könnte durch den Steuerketten Schacht ins Gehäuse gefallen sein…
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Keil in den Schacht gefallen ist so müßte er hinter dem Pickup Deckel zu finden sein . Ich täte den Kolben auch auf diesen Zylinder hoch bewegen und dien zwei Keile wieder einsetzten wie bei deiner Honda . Es könnte auch sein das dein Ventil schon krumm ist ( Kontakt Kolben / Ventil )
dann muß der Kopf eh runter .
 
Ok, das kommt eh alles nochmal runter. Seitendeckel, Ölwanne, ...habe jetzt drei teile und ein kleines Teilchen der beiden Keile (es sind doch 2, oder?) gefunden. Gepuzzelt sieht es aus, als würde noch was fehlen...

Frage zum Kopf. Ist der mittels Stehbolzen, die am Gehäuse fest sind draufgeschoben, oder bekommt man den seitlich runter?

Und es reicht das Lösen der 10 dicken Bolzen? Was sind das für 4 Inbusschrauben mittig?

danke
 
Du solltest dir ein Werkstatt Handbuch kaufen schon alleine für die Drehmomente.Wieso
möchtest Du die Ölwanne abmachen ? Laß die vier Imbusschrauben in Ruhe .Der Kopf wird auch mit einer sechskant Schraube M6 an der Zylinderbank fest gehalten und natürlich die Zylinderkopfschrauben.
 
Ich hatte das auch mal, Mutter gelöst, Schraube rausgedreht und der Schlepphebel hatte dann nicht mehr das Ventil getroffen sondern auf den Valve Retainer (Keine Ahnung wie man das auf Deutsch nennt) dadurch sprangen die Keile raus, Ventil wurde nach kurzem Weg nach unten vom Kolben gebremst und steckt verbogen in der Führung. Der Schaden erfordert evtl. eine neue Führung.
 
Danke, bitte nochmal erklären wie du das meinst. Mit Druckluft? Kann man nicht die Federn runterdrücken und die Keile einsetzen? Bei der Four hab ich das so gemacht.

Der Keil könnte durch den Steuerketten Schacht ins Gehäuse gefallen sein…

Wie soll ohne Druckluft das Ventil oben bleiben, wenn Du die Feder runter drückst. Das Ventil muss schon in den Ventilsitz gedrückt bleiben, kann mir nicht vorstellen das es reicht wenn das Ventil auf dem Kolben aufliegt. Auch bei der Four kann ich es mir nicht vorstellen, hab auch ne Honda.
Ich hab das bis jetzt nur beim Auto so gemacht, aber da ging es problemlos.
Zum Keil: klar kann der in den Steuerkettenschaft fallen, aber nicht in den Brennraum.
 
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