Stossdämpfer, Federbein, Federweg, Federvorspannung

  • Ersteller Ersteller Dingens
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schooter schrieb:
nabend isch denke ich brauch og. federn
ich hab das zzr1100c federbein drin und der nahlauf is ja jetz kürtzer 🙁
un jetzt federdse beim bremsen halt immer voll ein ,
welche soll ich holen ??
oder gibts irgend etwas anderes ,was meint ihr .
was für bremszangen kann ich eigentlich in meine orgi gabel bauen hab voll den weichen bremspunkt.
oder is einfach der bremszylinder zu klein ,stahlflex sin scho drann .
danke schonmal
mfg martin

Moin Martin,
warum neue Federn?

Viele hier haben Erfahrungen mit Nüssen in der Gabel zwecks Federvorspannung.

Glaube 17er oder 19er paßt. Ist aber egel ob 3/8" oder 1/2". :s031:

Gruß
Oliver
 
Hallo zusammen!
Da es gerade das Thema ist.
Ich habe bei meiner RX progressive Gabelfedern von Wirth eingebaut. Die sind 25mm zu kurz, und müssen zusammen mit einer 25mm Hülse eingebaut werden. Nun die Frage: Würde sich das Fahrverhalten zum Positiven ändern wenn ich die Hülsen rauslassen würde? Dadurch käme das Moped vorne weiter runter. Im Forum wurde Positives vom Heckhöherlegen geschrieben ( wendiger in Kurven und so ). Ist ja fast dasselbe ob vorne tiefer oder hinten höher. Die Feder wäre auch ohne Hülse noch unter Spannung.
Was meint ihr dazu?
 
Tom schrieb:
Hallo zusammen!
Da es gerade das Thema ist.
Ich habe bei meiner RX progressive Gabelfedern von Wirth eingebaut. Die sind 25mm zu kurz, und müssen zusammen mit einer 25mm Hülse eingebaut werden. Nun die Frage: Würde sich das Fahrverhalten zum Positiven ändern wenn ich die Hülsen rauslassen würde? Dadurch käme das Moped vorne weiter runter. Im Forum wurde Positives vom Heckhöherlegen geschrieben ( wendiger in Kurven und so ). Ist ja fast dasselbe ob vorne tiefer oder hinten höher. Die Feder wäre auch ohne Hülse noch unter Spannung.
Was meint ihr dazu?

Wenn die Kiste vorne tiefer soll, würde ich eher die Gabelholme weiter durchstecken als die Federvorspannung zu ändern.:s100:
 
Hi Mucki,
danke für den Tip. Hab ich auch schon überlegt. Hätte aber Probleme mit dem Verbindungs- oder Ausgleichsröhrchen zwischen den 2 Gabelholmen gegeben. Außerdem siehts glaube ich auch doof aus, wenn die Holme oben aus der Aufnahme rausstehen. Ich werde bei Gelegenheit mal die Hülsen rausmachen ( ist ja nicht viel Arbeit ) und das Ganze mal ausprobieren.
so long
Tom
 
Tom schrieb:
Hi Mucki,
danke für den Tip. Hab ich auch schon überlegt. Hätte aber Probleme mit dem Verbindungs- oder Ausgleichsröhrchen zwischen den 2 Gabelholmen gegeben. Außerdem siehts glaube ich auch doof aus, wenn die Holme oben aus der Aufnahme rausstehen. Ich werde bei Gelegenheit mal die Hülsen rausmachen ( ist ja nicht viel Arbeit ) und das Ganze mal ausprobieren.
so long
Tom

So zu dem von Helmi gesagten kommt noch 😉 wenn du die Hülsen rausmachst kannst du davon ausgehen das dir die Karre vorne "auf block" geht bei ner etwas stärkeren bremsung von "gefahrenbremsung" will ich jetzt mal nicht reden!

Also wenn vorne runter dann gabel weiter durchstecken aber nicht gleich 2 cm !!! geh mal sachte mit nem halben cm ans werk wirst schon merken wie die Kiste "hippeliger" wird.
Und für die Verbindungsrohre lässte dir von jemandem einfach zwei distanzen drehen die du UNTER verbindungsmuffen montierst.

Besser ist aber noch, zimmer dir hinten ein zzr Federbein rein Cmodel = ca 1,5 cm rauf d wohl über 2 ! Theo?? hatte mal eines für günstigen Kurs im angebot, kannst ihn ja mal antickern ob das noch da ist.

Gruss
Andreas
 
Hi,
wenn ich das alles so lese, denke ich ihr habt recht. Klar wäre es das Einfachste die Kiste hinten höher zu setzten. Aber---- Bin leider nicht der Größte (nur 168cm) und habe jetzt schon Probleme mit der Höhe. Sitzbank ist schon abgepolstert. Das Moped ist von Natur aus eigentlich zu hoch und zu schwer. Zumindest mal für mich. Habe sie vor kurzem auf einem leicht abschüssigem Parkplatz auf dem Seitenständer abgestellt, leicht schräger als normal, und hab mir einen abgeschufftet bis ich sie wieder gerade hatte.Wenn sie hinten jetzt auch noch höher käme ging bei mir gar nichts mehr. Ich liebe die Dicke,sieht toll aus und ist irre schnell, hab mir aber ernsthaft überlegt mir was leichteres zu holen. Weil leichter machen ist ja wohl nicht.
Grüße und danke für eure Vorschläge
Tom
 
Tom schrieb:
Hi,
wenn ich das alles so lese, denke ich ihr habt recht. Klar wäre es das Einfachste die Kiste hinten höher zu setzten. Aber---- Bin leider nicht der Größte (nur 168cm) und habe jetzt schon Probleme mit der Höhe. Sitzbank ist schon abgepolstert. Das Moped ist von Natur aus eigentlich zu hoch und zu schwer. Zumindest mal für mich. Habe sie vor kurzem auf einem leicht abschüssigem Parkplatz auf dem Seitenständer abgestellt, leicht schräger als normal, und hab mir einen abgeschufftet bis ich sie wieder gerade hatte.Wenn sie hinten jetzt auch noch höher käme ging bei mir gar nichts mehr. Ich liebe die Dicke,sieht toll aus und ist irre schnell, hab mir aber ernsthaft überlegt mir was leichteres zu holen. Weil leichter machen ist ja wohl nicht.
Grüße und danke für eure Vorschläge
Tom

Leichter machen ist nicht ???

schau dir mal die Süsse von "Green_spirit" an ...........

alles nur eine Frage des Geschickes und der $$$

Ich glaub das ding ist mitlerweile bei unter 200 kg .........

Gruss
Andreas
 
Was bewirkt eigentlich die Federvorspannung?

Was bewirkt eigentlich die Federvorspannung?

vorspannung.jpg


  1. Z.B. eine Feder mit 200 mm Länge und einer Federkraft von 50 kg pro cm.
  2. Wenn man diese Feder mit 50 kg belastet, so wird sie um 10 mm auf 190 mm gestaucht.
  3. Wenn die Feder bei 190 mm mittels Vorspannringe arretiert und anschließend entlastet wird, bleibt das Maß 190 mm. Dies bedeutet aber auch, dass die Feder die ersten 0 - 50 kg nicht mehr reagiert.
  4. Wird die Feder aber nun mit 100 kg belastet, so wird sie um weitere 10 mm auf 180 mm gestaucht.
  5. Belastet man vergleichsweise eine nicht vorgespannte Feder mit 100 kg, so wird auch diese um 20 mm auf 180 mm gestaucht.
Fazit: Mit Vorspannen kann man eine Feder nicht härter machen sondern man erhöht die Kraft die benötigt wird, um die Feder überhaupt in Bewegung zu bringen!



Gute Adressen:

http://www.franzracing.de

http://www.pepe-tuning.de

http://www.zweirad-dietrich.de
 
Zuletzt bearbeitet:
soweit so gut

Soweit die Physik, jetzt zum Effekt.

Die Vorspannung der Feder fixiert (wie sich aus Patricks Darstellung logisch ergibt) die Höhe des Hecks. Nicht nur, dass sich das Ansprechverhalten bei gespannter Feder Richtung "hart" verändert (nicht weil die Feder härter wird, jedoch erst ab einer Mindestbelastung die Feder reagiert), Das Federbein sackt nicht soweit ein.

Aus der Federvorspannung ergeben sich der berühmte "Negativ"-Federweg und der "Positiv" Federweg. Was Patrick beschreibt ist der sogenannte "statische" Negativfederweg. Dazu kommt nämlich der "dynamische" Negativ Federweg, der sich aus der Belastung des Hecks mit Fahrer ergibt. Und diese vorgespannte Strecke nutzt das Federbein nämlich, um auszufedern (also eine Kule in der Strasse auszugleichen oder sich beim Beschleunigen aus der Feder zu heben).
Dieser Weg sollte nicht zu klein und nicht zu groß sein

Wie stellt man jetzt ein Federbein ein :s229: ?

Man geht nach der Faustformel vor, dass 30% des Gesamtfederwegs als Negativfederweg zur Verfügung stehen sollten. Beim Standardfederbein sind das 115 mm, also ergeben sich ca. 35 mm als SOLL-Wert für den Negativfederweg. Davon sollten wiedrum ca. 1/3 als statischer Federweg eingestellt werden.
Zusammengefasst also:
statischer Negativfederweg + dymischer Negativfederweg + Positivfederweg = Gesamtfederweg.

Vorgehen beim Einstellen:s202::
Man braucht einen zweite Person, einen Edding und einen Zollstock

1. Markierung am Heck mit einem Edding setzen
2. Krad aus den Federn heben und Maß nehmen zwischen Schwinge und Markierung (sagen wir mal es sind 500mm)
3. Krad einfedern lassen (ohne Fahrer) und wieder messen. SOLL-Wert: ca. 490 mm
4. Fahrer aufsetzen und wieder messen. Soll-Wert jetzt: 465mm

Soweit so gut. Wenn der Wert < als 465 mm ist, dann Feder weiter vorspannen; Wenn der Wert > 465mm Feder entspannen.

Und jetzt wirds spannend (Feder zu weich/zu hart)

Wenn die Feder insgesamt zu weich ist, dann merkt man es daran, dass man den Zielwert von 465mm mit Fahrer zwar erreicht (vorspannen, vorspannen, vorspannen......), aber der statische Federweg plötzlich gegen 0 geht (genau um dass heraus zu bekommen braucht unter anderem man den statischen Negativfederweg)
Das Problem liegt bei der GPZ dann darin (und allen Krädern mit einer Umlenkung am zentralen Federbein), dass man die Feder soweit vorspannen muß, dass man in den progressiven Bereich der Kinematik kommt. Folge ist nicht nur ein unkomfortables Fahren, sondern ein springendes Hinterrad bei Bodenwellen. Im Grenzfall gefährlich, weil jetzt nicht mehr das Federbein ausreichend federt, sondern der Reifen. In Schräglage kann das bedeuten, dass das Hinterrad wegtrampelt.......AUA


Wenn die Feder zu hart ist, erreicht man die 465 auch, aber der statische Negativfederweg wird auch immer größer, vermindert also den dynamischen Negativfederweg. Die Folge hier ist, dass das FB nur in geringen Maße Kulen in der Strasse ausgleichen kann. Das Rad kann dann den Bodenkontakt verlieren. Wieder: Insgesamt erstmal unkomfortabel, aber in Schräglage eventuell ein Grund, dass das Rad wegtrampelt

In beiden Fällen hilft alles nix: Ein neues Federbein, mindestens eine neue Feder muß her.

Alles klar:s162:?

Robert
 
Hmmm... kenn das Thema nun auch schon zu Genüge, aber:

Wenn die Kraft bei weiter vorgespanntem Federbein größer sein muß um es zu bewegen, als bei weniger vorgespanntem Federbein, heißt das doch auch, daß es erst auf härtere Schläge reagiert, während es vorher schon auf weichere reagiert hat... Richtig soweit?

Das würde wiederum bedeuten, der subjektive Eindruck ( dem auch ich mich nicht entziehen kann ), daß das Federbein beim weiter Vorspannen sich härter anfühlt, wäre bestätigt.... oder sehe ich das jetzt falsch??

Gruß, Alex
 
Hmmm... kenn das Thema nun auch schon zu Genüge, aber:

Wenn die Kraft bei weiter vorgespanntem Federbein größer sein muß um es zu bewegen, als bei weniger vorgespanntem Federbein, heißt das doch auch, daß es erst auf härtere Schläge reagiert, während es vorher schon auf weichere reagiert hat... Richtig soweit?

Soweit so gut. Allerdings könnte der Eindruck entstehen das bei deinen Schilderungen die Feder in einem Bereich eingestellt werden kann den sie so eigentlich nicht hat. Du tust die ja nicht auf 3/4 ihrer Länge zusammenquetschen. Ausserdem ist härter auch der falsche Ausdruck. Ich würde eher sagen einen anderen Ansprechbereich...

Das würde wiederum bedeuten, der subjektive Eindruck ( dem auch ich mich nicht entziehen kann ), daß das Federbein beim weiter Vorspannen sich härter anfühlt, wäre bestätigt.... oder sehe ich das jetzt falsch??

Gruß, Alex

Subjektiv ist aber nicht objektiv. Ne Harley mit 102 db ist subjektiv leiser wie ne kleine 2-Takt Mito mit Rennbirne und 96 db.

Bei der Federung kommts dann noch drauf an ob z.B. über ein Waschbrett, lange Wellen oder über richtige Löcher fährst. Bei langen Wellen dürfte eher der Eindruck entstehen das die Kiste satter liegt, beim Waschbrett scheint es dann vermutlich härter zu sein, bei richtigen Löchern dürfte man keinen Unterschied merken. Trotzdem führt eine zu stark vorgespannte Feder zu schlechterem Fahrverhalten. Alle Elemente eines Dämpfers sind für einen Bereich ausgelegt in dem er prima arbeitet. Verlässt man den Bereich, sollte man die Komponenten ändern und sie nicht über ihren Bereich hinaus beanspruchen. Also, alles was subjektiv ist, gehört nicht in eine Fahrwerksabstimmung !!!

P.S.: Es gibt auch genügend Leute die meinen mit einer Racinganlage schneller unterwegs zu sein! Wenn dann gemessen wird, fehlts dann meistens erstmal an Motorleistung... 😉

P.S.S.: Auch ich kann mich subjektiven Eindrücken nicht verwehren. So hab ich immer den subjektiven Eindruck das irgendjemand immer meinen Geldbeutel aussaugt... 😀
 
Soweit die Physik, jetzt zum Effekt.

Die Vorspannung der Feder fixiert (wie sich aus Patricks Darstellung logisch ergibt) die Höhe des Hecks. Nicht nur, dass sich das Ansprechverhalten bei gespannter Feder Richtung "hart" verändert (nicht weil die Feder härter wird, jedoch erst ab einer Mindestbelastung die Feder reagiert), Das Federbein sackt nicht soweit ein.

Aus der Federvorspannung ergeben sich der berühmte "Negativ"-Federweg und der "Positiv" Federweg. Was Patrick beschreibt ist der sogenannte "statische" Negativfederweg. Dazu kommt nämlich der "dynamische" Negativ Federweg, der sich aus der Belastung des Hecks mit Fahrer ergibt. Und diese vorgespannte Strecke nutzt das Federbein nämlich, um auszufedern (also eine Kule in der Strasse auszugleichen oder sich beim Beschleunigen aus der Feder zu heben).
Dieser Weg sollte nicht zu klein und nicht zu groß sein

Wie stellt man jetzt ein Federbein ein :s229: ?

Man geht nach der Faustformel vor, dass 30% des Gesamtfederwegs als Negativfederweg zur Verfügung stehen sollten. Beim Standardfederbein sind das 115 mm, also ergeben sich ca. 35 mm als SOLL-Wert für den Negativfederweg. Davon sollten wiedrum ca. 1/3 als statischer Federweg eingestellt werden.
Zusammengefasst also:
statischer Negativfederweg + dymischer Negativfederweg + Positivfederweg = Gesamtfederweg.

Vorgehen beim Einstellen:s202::
Man braucht einen zweite Person, einen Edding und einen Zollstock

1. Markierung am Heck mit einem Edding setzen
2. Krad aus den Federn heben und Maß nehmen zwischen Schwinge und Markierung (sagen wir mal es sind 500mm)
3. Krad einfedern lassen (ohne Fahrer) und wieder messen. SOLL-Wert: ca. 490 mm
4. Fahrer aufsetzen und wieder messen. Soll-Wert jetzt: 465mm

Soweit so gut. Wenn der Wert < als 465 mm ist, dann Feder weiter vorspannen; Wenn der Wert > 465mm Feder entspannen.

Und jetzt wirds spannend (Feder zu weich/zu hart)

Wenn die Feder insgesamt zu weich ist, dann merkt man es daran, dass man den Zielwert von 465mm mit Fahrer zwar erreicht (vorspannen, vorspannen, vorspannen......), aber der statische Federweg plötzlich gegen 0 geht (genau um dass heraus zu bekommen braucht unter anderem man den statischen Negativfederweg)
Das Problem liegt bei der GPZ dann darin (und allen Krädern mit einer Umlenkung am zentralen Federbein), dass man die Feder soweit vorspannen muß, dass man in den progressiven Bereich der Kinematik kommt. Folge ist nicht nur ein unkomfortables Fahren, sondern ein springendes Hinterrad bei Bodenwellen. Im Grenzfall gefährlich, weil jetzt nicht mehr das Federbein ausreichend federt, sondern der Reifen. In Schräglage kann das bedeuten, dass das Hinterrad wegtrampelt.......AUA


Wenn die Feder zu hart ist, erreicht man die 465 auch, aber der statische Negativfederweg wird auch immer größer, vermindert also den dynamischen Negativfederweg. Die Folge hier ist, dass das FB nur in geringen Maße Kulen in der Strasse ausgleichen kann. Das Rad kann dann den Bodenkontakt verlieren. Wieder: Insgesamt erstmal unkomfortabel, aber in Schräglage eventuell ein Grund, dass das Rad wegtrampelt

In beiden Fällen hilft alles nix: Ein neues Federbein, mindestens eine neue Feder muß her.

Alles klar:s162:?

Robert


Uahh,

muß ich mir jetzt die große Formelsammlung zur Berechnung des Asphaltabsorbtionsverhalten in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit bei Vollmond kaufen und Federelemente mit USB-Anschluß.

Würde ja aber letztendlich heißen ich muß das Streckenprofil das ich fahren will kennen um eine entsprechende " Federung / Dämpfung " zu realisieren weiterhin ist das dann alles Makulatur wenn ich im Soziusbetrieb fahre.
 
Uahh,

muß ich mir jetzt die große Formelsammlung zur Berechnung des Asphaltabsorbtionsverhalten in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit bei Vollmond kaufen und Federelemente mit USB-Anschluß.
Nööö, im Zweifelsfalle sind die Fahrwerke ja schon in der Entwicklung des jeweiligen Bikes getestet und auf einen Kompromiss eingestellt worden. Also am besten Finger weg wenn man nichts davon versteht. Allenfalls in den entsprechenden Foren nach (gleichgewichtigen) Leuten schaun die mit dem jeweiligen Motorrad in der Abstimmung Erfahrungswerte haben und die entsprechend übernehmen.
Würde ja aber letztendlich heißen ich muß das Streckenprofil das ich fahren will kennen um eine entsprechende " Federung / Dämpfung " zu realisieren weiterhin ist das dann alles Makulatur wenn ich im Soziusbetrieb fahre.
Genau! Deswegen nie fette Weiber mitnehmen! Wäre auch relativer Blödsinn ein Motorrad auf 2 Personen anzustimmen da aufgrund der schlechteren Leistung das eh kaum zu was führen würde und man zu zweit auch keine Privatrennen fährt! Aber es gibt ja auch Leute die Blitzableiter an ihre Autos machen 😀. Ne Abstimmung auf Rennstrecke ich auch oft deutlich anders als auf Strasse. Mit ner Rennstreckenabstimmung die A8 nach Karlsruhe fahren heisst schonmal einige Achsen vorbestellen... :s191:
 
und auf einen Kompromiss eingestellt worden. Also am besten Finger weg wenn man nichts davon versteht.

Moin,

na ja fahre halt Kompromis. Außer den gepimpten :s218: " Federelementen".

Hätte ehrlich gesagt auch keinen Nerv mit den ganzen Klicks und so.

Hab letztens am Federbein rumgestellt, mal bischen " härter" eingestellt.
Ging auch ganz gut bis zu einen Abschnitt auf der A1 den man ruhig wellblechartig bezeichnen kann. Das Visier ging auf und zu, zigmal auf die Zunge gebissen und seitdem bin auch noch 1 cm in der Körpergröße geschrumpft. :s229:
 
nur mal so als Beispiel:

Die Länge der Feder sagt nichts, aber auch garnichts über die Charakteristik aus.

Entscheidend sind hier andere Fakttoren wie Drahtstärke, Windungsanzahl und Wicklungsauslegung der Feder.

Ne Feder die ne Länge von 200mm hat mit Drahtstärke 15mm und 4 Windungen ist bedeutend härter als eine der gleichen Länge mit 10mm Drahtstärke und 6 Windungen.

Wer interesse an sowas hat, kann ja mal ne Mail zur Werksbesichtigung an die Firma Ventura in NL schreiben.

Nur so am Rande: Wilbers, Öhlins, WP etc. lassen dort nach Ihren Vorgaben produzieren.

In Deutschland gibts nur 3 Federhersteller und das ist H+R, Eibach und noch ne Bude in Hagen, die z.B. für AP (Andreas Paas) fertigen.
 
Zitat von Patrick: Nööö, im Zweifelsfalle sind die Fahrwerke ja schon in der Entwicklung des jeweiligen Bikes getestet und auf einen Kompromiss eingestellt worden. Also am besten Finger weg wenn man nichts davon versteht. Allenfalls in den entsprechenden Foren nach (gleichgewichtigen) Leuten schaun die mit dem jeweiligen Motorrad in der Abstimmung Erfahrungswerte haben und die entsprechend übernehmen.


Moin moin,
ich hab immer noch nicht alles begriffen um ehrlich zu sein.
Positiv- und Negativfederweg, Federvorspannung, Hart, Weich, Einschwingverhalten der Asphaltplatten und Wuppsität der Erde.
Ehrlichgesagt wollte ich keine Versuchreihe auf sämtlichen Bodenbeschaffenheiten machen um dann nach 10tkm eine Mitteleinstellung zu finden und mir dann doch noch in der nächsten unebenen Kurve das Genick zu brechen weil mir das Teil "wegtrampelt". (Schustros Beitrag hat mich endgültig verwirrt)
Deshalb das Zitat von Patrick und meine Frage:
Hab ein D-Beinchen bekommen, wiege schlappe 100kg (ehrlich gesgt 105kg), fahre überwiegen solo und montiere auch noch 17"er. Komme ich da mit der "ein drittel" Faustformel hin? Oder hat schon jemand andere Erfahrungen? und was ist mit dem Stellrad am Federbein, in welcher Einstellung sollte das dann sein bzw. was bringt das Teil?
Grüße von,
Rainer
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von Patrick: Nööö, im Zweifelsfalle sind die Fahrwerke ja schon in der Entwicklung des jeweiligen Bikes getestet und auf einen Kompromiss eingestellt worden. Also am besten Finger weg wenn man nichts davon versteht. Allenfalls in den entsprechenden Foren nach (gleichgewichtigen) Leuten schaun die mit dem jeweiligen Motorrad in der Abstimmung Erfahrungswerte haben und die entsprechend übernehmen.


Moin moin,
ich hab immer noch nicht alles begriffen um ehrlich zu sein.
Positiv- und Negativfederweg, Federvorspannung, Hart, Weich, Einschwingverhalten der Asphaltplatten und Wuppsität der Erde.
Ehrlichgesagt wollte ich keine Versuchreihe auf sämtlichen Bodenbeschaffenheiten machen um dann nach 10tkm eine Mitteleinstellung zu finden und mir dann doch noch in der nächsten unebenen Kurve das Genick zu brechen weil mir das Teil "wegtrampelt". (Schustros Beitrag hat mich endgültig verwirrt)
Deshalb das Zitat von Patrick und meine Frage:
Hab ein D-Beinchen bekommen, wiege schlappe 100kg (ehrlich gesgt 105kg), fahre überwiegen solo und montiere auch noch 17"er. Komme ich da mit der "ein drittel" Faustformel hin? Oder hat schon jemand andere Erfahrungen? und was ist mit dem Stellrad am Federbein, in welcher Einstellung sollte das dann sein bzw. was bringt das Teil?
Grüße von,
Rainer

Hallo Rainer,

ich hab gerade im Moment 104 KG, habs auf Touren auf Stufe 2, beim heizen auf der Hausstrecke auf Stufe 3 stehen.
Die Feder ungefähr auf Mitte, so geht's sehr gut.

Mehr Einstellerei braucht kein Mensch im Alltag,:s104:
 
Moin Heiko,
mit auf Mitte stellen meinst Du sicher die Feder so vorzuspannen, das die Mitte des Gesamtfederweges erreicht ist und das gilt dann für unsere Gewichtsklasse. Dann sollte man 50% positiven und 50% negativer Federweg haben. Richtig?
Ich muss aber noch mal nachfragen, Patrick hatte für seine Einstellung ja auch schon von einem Drittel des Gesamtfederweges geschrieben. Aber wie ermittelt man den Gesamtfederweg? Kann sein dass das jetzt ne blöde Frage ist, aber ich kenne die Schraubbeinchen nun mal nicht. Wie erkennt man das oder wie kann man das ausmessen?
Grüße aus HH,
Rainer
 
Moin Heiko,
mit auf Mitte stellen meinst Du sicher die Feder so vorzuspannen, das die Mitte des Gesamtfederweges erreicht ist und das gilt dann für unsere Gewichtsklasse. Dann sollte man 50% positiven und 50% negativer Federweg haben. Richtig?
Ich muss aber noch mal nachfragen, Patrick hatte für seine Einstellung ja auch schon von einem Drittel des Gesamtfederweges geschrieben. Aber wie ermittelt man den Gesamtfederweg? Kann sein dass das jetzt ne blöde Frage ist, aber ich kenne die Schraubbeinchen nun mal nicht. Wie erkennt man das oder wie kann man das ausmessen?
Grüße aus HH,
Rainer

Hmmm, bin ich überfragt aber wie gesagt, ich hab mich da rangetastet und 50/50 passt ganz gut.
Über das Einstellrädchen ist bei Stufe 2 noch ganz gut Komfort gegeben, bei 3 ist's schon recht straff.
Also ich komm da so super mit klar, vorher hatte ich die Feder in unteren Drittel, das war eindeutig zu straff und hart.
Will ja keine Zehntel Sekunden rausholen sonder Spass haben und den hab ich,:s032:
 
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