Ölkühler passt nicht nach 4in1 Umbau

Von den Alufittings kann ich persönlich nur abraten. :s174:
Meine Duc hat solche Dinger in Verbindung mit einem höhergelegten Ölkühler.
Vor 2 Jahren ist es dann passiert: Etwas südlich der Dolomiten hat dann einer der Fittings an der konischen Dichtfläche einen Haarriß bekommen und die Diva hat mir den rechten Stiefel eingesaut. Notbehelfsmäßig mit einem Lappen fest umwickelt: nix genutzt. Verschiedene Apprilia-, Roller- usw. -buden angefahren: nix gefunden.🙁 Glücklicherweise konnte ich mit dem 2.Ölschlauch den Ölkühler 'kurzschließen', aber, da luftgekühlt, Öltemperaturen von 120-140Grad, den Mendelpass hoch sogar 160Grad (Olthermometer war am Anschlag). :s050:
So etwas passiert an der Dicken (hoffentlich) mit der oben geschilderten Methode nicht. Simple as possible.:s106:
 
Na da hast halt irgendwie Pech gehabt. Die Teile werden ja schon Jahrzehnte im Rennsport verwendet. Normalerweise ohne Probleme. Irgendwann hat alles mal nen Materialfehler oder geht kaputt...
 
Da hast Du schon recht, aber die Duc wurde schon vor 7 oder 8 Jahren umgebaut (vom Vorbesitzer, ich hab das Ding erst seit 4 Jahren) und ich weiß nicht, wie oft im Rennsport die Fittinge gewechselt werden. Außerdem kann man in der Regel zu Fuß zur Box zurückgehen (wenn's nicht gerade die Nordschleife ist ;-) ).
Ich denke halt, daß die Eisenteile robuster sind und länger halten, auch wenn die Alus leichter sind und wesentlich besser aussehen.

Jürgen
 
whistler schrieb:
Da hast Du schon recht, aber die Duc wurde schon vor 7 oder 8 Jahren umgebaut (vom Vorbesitzer, ich hab das Ding erst seit 4 Jahren) und ich weiß nicht, wie oft im Rennsport die Fittinge gewechselt werden. Außerdem kann man in der Regel zu Fuß zur Box zurückgehen (wenn's nicht gerade die Nordschleife ist ;-) ).
Ich denke halt, daß die Eisenteile robuster sind und länger halten, auch wenn die Alus leichter sind und wesentlich besser aussehen.

Jürgen
Ich weiss ja nicht inwiefern die DUC aufgrund der 2 Zylinder an Mehrverschleiss hast, aber ansonsten haste recht. Ist ja nicht so das es am Dragster nicht auch mal irgendwelche Schlauchanschlüsse verreissen würde... 😉

Die Dichtoliven gibts aber auch in Stahl und Kunststoff, nicht nur in Alu! Kommt immer auf die Fittingausführung an.
 
Diese Fittings entstammen aus dem Flugzeugbau, dort haben sie sich bewährt und werden nach wie vor eingesetzt. Schlauchleitungen mit Innensehle aus Teflon haben eine unbegrenzte Haltbarkeit, müssen nur regelmässig Abgedrückt werden.
Hingegen Gummileitungen dürfen nur max. 5 Jahre verwendet werden, wobei dann nur der Schlauch ansich gewechselt wird, die Fittings sind wiederverwendbar.
Mitunter werden die Verbindungssysteme auch für Hydraulik Anwendungen (Fahrwerke) bis 80 bar genutzt. Natürlich geht das nur bis zu einem Querschnitt von etwa 6mm.

Also, wenn da was kaputt gehen sollte, dann wurde was Falsch gemacht, und Verpresste Schläuche die sich vom Nippel gelöst haben, hab Ich auch schon mehrfach gesehen.
 
green spirit schrieb:
Also, wenn da was kaputt gehen sollte, dann wurde was Falsch gemacht, und Verpresste Schläuche die sich vom Nippel gelöst haben, hab Ich auch schon mehrfach gesehen.
Jo, denk ich doch auch. Vermutlich war vorher einer am Werk der Marke "Es ist nichts richtig fest bevor nicht der Saft aus dem Metall rausfließt"! :s200:

Hab grad auch so ne Gabelbrücke in der Mache. Da musste fast mit nem Radkreuz mit Verlängerung an M3er Schrauben 😀
 
Hi,
ich will die Dinger ja nicht schlecht reden, Vielleicht hatte ich wirklich das eine Teil von 20.000, das kaputt geht. Ist halt meine Erfahrung, andere Leute haben andere Erfahrungen. :s036:
Andererseits: Wie oft werden die am Flugzeug getauscht? Und: Ist das wirklich dasselbe Material oder nur dieselbe Bauform?

'...Vermutlich war vorher einer am Werk der Marke "Es ist nichts richtig fest bevor nicht der Saft aus dem Metall rausfließt"! ...'
Das will ich auch nicht ausschliessen. ;-)


Gruß
Jürgen
 
Naja, wer weiss schon wirklich die Ursache....

Wenn ich mir überlege das ich seit 25 Jahren immer wieder Ölablassdichtungen und Bremsleitungsdichtungen wiederverwende (die die ich selbst neu verwendet hatte) und noch nie was undicht war...!? Kommt halt auch immer drauf an wie man mit dem Zeugs umgeht!

Bei den Aluleitungen und Fittings gibts ja sogar welche bei denen die Dichtungen mehrfach verwendet werden können...
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Fittinge haben gar keine Dichtungen.
Da gibt es wie gesagt ein Konusmännchen und ein Konusweibchen.


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(ich hoffe, das kommt rüber)

Und die gibt es auch noch mit unterschiedlichen Winkeln (ich glaube 62 und 57 Grad). Und anders als bei Bremsleitungen sieht man die Dichtflächen beim Anziehen nicht. Und die Kraft beim Anziehen wirkt nicht rechtwinklig auf die Dichtfläche, sondern im Winkel von (90 - 62 / 57) Grad.
Ölablassdichtungen und Bremsleitungsdichtungen habe ich auch noch die ersten.

Gruß
Jürgen
 
Wie schon gesagt, im Flugzeugbau und Wartung werden die Fittings immer wieder verwendet, nur die Schläuche werden getauscht.
Es gibt da auch Billig-Produkte welche nicht die Gültigen Normen erreichen und desshalb auch nicht Freigegeben sind. Sowas geht dann meistens in den Fahrzeugbau.

Natürlich ist es möglich, dass mal eine Verschraubung Fehlerhaft ist, aber um das zu erkennen, wird jede konfektionierte Leitung, vor dem Einbau mit einem mehrfachen des zulässigen Nenndrucks abgedrückt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ähem...
wenn alle Stricke reissen...:
Besorg Dir ein Motorrad was hinter den Ölkühler passt:s207: :s045:
 
Patrick schrieb:
Jo, und warum darf man das nicht Dichtung nennen? 😉


Ja, Leider ist es so, dass fast alle am Markt erhältlichen Verschraubungsysteme mit Konusen arbeiten. Meistens auch nur Zöllig zu bekommen.
Ich persönlich meine, dass das Argus-System da besser ist. Es ist nur ein Konus, und das Gegenstück ist eine Halbkugel mit Bohrung. Dichtet daher schon bei geringem Schraubdruck sehr gut ab.
 
'...Jo, und warum darf man das nicht Dichtung nennen? ...'
Wenn Du Bremsleitungen ohne die (Alu-)Dichtringe betrachtest, sagst Du doch auch: Da sind keine Dichtungen dran. 😕
Wenn Du bei der Ölablasschraube den (Alu- oder Kupfer-)Dichtring weglässt, dann sagst Du doch auch: Da fehlt die Dichtung. 😕

Gruß
Jürgen
 
Man Leute, da hab ich ja was losgetreten Fittige, Dichtungen, Alu Kunststoff, Stahl, Gummi, Teflon usw. ....
Am Anfang gings ja mal um zwei zu kurze Kühlerleitungen. Ich hab mir aufgrund Eurer Tips jedenfalls so geholfen:
Ölfeste stahlummantelte Hydraulikleitung mit Teflon-Innenleben besorgt (verträgt die geringen Biegeradien ohne Knickgefahr und kann Druck ab ohne Ende). Dann hab ich die original Verquetschungen runtergenommen und die Fittinge mit den Rohteilen weiter verwendet. Den rechten Anschluß heiß gemacht und den Winkel weiter aufgebogen damit ich fluffich am Krümmer vorbei komme. Die Rohrenden wurden noch aufgerauht und dann die Hydraulikleitung drauf. Danach auf jedes Rohr 2 Schellen, eine zum festmachen und eine für Feiglinge. ;-))
Alle zusammen und alles dicht.
.... und das wird hoffendlich auch so bleiben.
Tschüß aus HH, Rainer
PS. Absolut geiles Forum !!!!
 
Hallo Captain,
ich hab ne 86er GPZ, da sollte es in jüngeren Baujahren mal eine Änderung an den Ölkühleren gegeben haben, es könnte daran liegen das ich die Probleme hab und Du nicht. Ich konnte jedenfalls nicht mit der rechten Leitung am Krümmer vorbei, war einfach zu kurz. Die linke Leitung hätte ich noch hingebogen bekommen. Ansonsten passt die Anlage bei mir.
Grüße aus HH,
Rainer
 
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