Wieviel Kettenradversatz ist maximal tolerierbar? 2mm sind auf jeden Fall zuviel, das hat deutlich Spuren am Ritzel hinterlassen.
Hintergrund ist folgender: Anno Domina 2000 haben wir meinen Hinterrad so ausgeführt, daß ich mit der langen Getriebe-Ausgangswelle von der ZZR 1100D ein normales gerades Ritzel fahren konnte. Irgendwelche Probleme damit sind mir nicht in Erinnerung.
Irgendwann, so um 2005, glaub ich, kam ich dann auf die glorreiche Idee, eine Metmachex-Superbikeschwinge zu verbauen. Damit ging der Spaß erst los. Da das Mopped zu der Zeit irgendwie gerade bei meinem damaligen Schrauber war, konnten wir uns das dann auch gleich zusammen ansehen.
Die Kettenflucht paßte nun gar nicht mehr. Schlußendlich half ein Ritzel der ZZR 1100 C, allerdings nach innen gekröpft. Vermessen haben wir damals die Schwinge allerdings daraufhin nicht.
Beim nächsten Kettensatzwechsel viel mir wieder starker Abrieb am vorderen Ritzel und zwischendrin auch Abrieb an der Reifenflanke auf. Ein Vermessen mit einer Stahl-Winkelstange ergab immer noch einen starken Versatz. Wenn ich das aber versuchen wollte auszugleichen, wäre die Kette dem Unterzug ziemlich nahe gekommen.
Also habe ich gleichzeitig mit dem Ausgleichen das Hinterrad um einige Millimeter nach rechts aussermiitig versetzt. Eine Scheibe von 4mm brachte dann das Ritzel noch nach aussen.
Dieser Tage bin ich nun wieder mit dem Kettensatz beschäftigt. Wieder auf der Innenseite am Ritzel starker Abrieb. Mittlerweile bin ich aber im Besitz eines Kettenlasers.
Wollt Ihr raten?
Genau! Besagte 2mm Versatz. Das Ritzel muß weiter raus. Nach einigem Messen mit verschiedenen Ritzeln ist die Lösung jetzt ein TomCat-Ritzel nach innen ohne die Scheibe.
Nun bin ich aber am Überlegen, ob ich wieder versuche das Hinterrad wieder mittig zu setzen. Ich kann mit den Rad nun maximal 4mm nach links. Allerdings fehlt mir dann noch 1mm für eine 100%ige Ausrichtung. Um den müßte das Ritzel noch nach innen.
Daher: Ist 1mm Ritzelversatz noch tolerierbar? Die Kette gibt es ja eigentlich auf den Rädern her...
Oder ich fahre halt weiter mit dem aussermittigen Rad und hab's nun 100-Laser%ig. Merken tut man das beim Fahren ja eh nicht.
Ich habe den Laser nun mal auf die Schwingenachsenschrauben gehalten und nach hinten gelasert. Bis auf 1-2mm Toleranz vom Auflegen, weil die Schrauben nicht ganz eben sind, ist die Schwinge scheinbar mittig.
Gruß, Alex
Hintergrund ist folgender: Anno Domina 2000 haben wir meinen Hinterrad so ausgeführt, daß ich mit der langen Getriebe-Ausgangswelle von der ZZR 1100D ein normales gerades Ritzel fahren konnte. Irgendwelche Probleme damit sind mir nicht in Erinnerung.
Irgendwann, so um 2005, glaub ich, kam ich dann auf die glorreiche Idee, eine Metmachex-Superbikeschwinge zu verbauen. Damit ging der Spaß erst los. Da das Mopped zu der Zeit irgendwie gerade bei meinem damaligen Schrauber war, konnten wir uns das dann auch gleich zusammen ansehen.
Die Kettenflucht paßte nun gar nicht mehr. Schlußendlich half ein Ritzel der ZZR 1100 C, allerdings nach innen gekröpft. Vermessen haben wir damals die Schwinge allerdings daraufhin nicht.
Beim nächsten Kettensatzwechsel viel mir wieder starker Abrieb am vorderen Ritzel und zwischendrin auch Abrieb an der Reifenflanke auf. Ein Vermessen mit einer Stahl-Winkelstange ergab immer noch einen starken Versatz. Wenn ich das aber versuchen wollte auszugleichen, wäre die Kette dem Unterzug ziemlich nahe gekommen.
Also habe ich gleichzeitig mit dem Ausgleichen das Hinterrad um einige Millimeter nach rechts aussermiitig versetzt. Eine Scheibe von 4mm brachte dann das Ritzel noch nach aussen.
Dieser Tage bin ich nun wieder mit dem Kettensatz beschäftigt. Wieder auf der Innenseite am Ritzel starker Abrieb. Mittlerweile bin ich aber im Besitz eines Kettenlasers.
Wollt Ihr raten?
Genau! Besagte 2mm Versatz. Das Ritzel muß weiter raus. Nach einigem Messen mit verschiedenen Ritzeln ist die Lösung jetzt ein TomCat-Ritzel nach innen ohne die Scheibe.
Nun bin ich aber am Überlegen, ob ich wieder versuche das Hinterrad wieder mittig zu setzen. Ich kann mit den Rad nun maximal 4mm nach links. Allerdings fehlt mir dann noch 1mm für eine 100%ige Ausrichtung. Um den müßte das Ritzel noch nach innen.
Daher: Ist 1mm Ritzelversatz noch tolerierbar? Die Kette gibt es ja eigentlich auf den Rädern her...
Oder ich fahre halt weiter mit dem aussermittigen Rad und hab's nun 100-Laser%ig. Merken tut man das beim Fahren ja eh nicht.
Ich habe den Laser nun mal auf die Schwingenachsenschrauben gehalten und nach hinten gelasert. Bis auf 1-2mm Toleranz vom Auflegen, weil die Schrauben nicht ganz eben sind, ist die Schwinge scheinbar mittig.
Gruß, Alex


Und dann wäre eh noch das Problem mit der langen Welle. Und ich reiße bestimmt nicht den Motor raus, damit das Rad um 5mm wieder mittig sitzt. Ich bin jetzt irgendwie 5 oder 7 Jahre so gefahren, dann wird's auch noch etwas gehen...