Gpz 1100 Horizont Motor

Vielleicht sehe ich das mal wieder zu eng, aber ich stoße mich immer an dem 1 oberen Befestigungspunkt. Bei allen hier gezeigten Varianten ist die obere Aufnahme immer nur an der Originalen Motoraufnahme befestigt. Die Unterzüge aus Japan haben aber mindestens 2 Befestigungen pro Lasche, manche sogar 3 (die nutzen die Verschraubungen von Verkleidung und Hilfsrahmen ebenfalls).
Das erscheint mir irgendwie verwindungssteifer.


Das siehst nicht nur du so, mich erinnert das immer an ein Scharnier.
 
Moin,
Die ösi Variante ist natürlich va vierkantrohr was sonst für die optik gepulfert!
Hir sind auch die verkleidungs Befestigungen genutzt! Unten sind auch zwei scbrauben zum halten. Dre mltor sitzt bomen fest! !!!

Gruß Arnd
 
Moin,
Die ösi Variante ist natürlich va vierkantrohr was sonst für die optik gepulfert!
Hir sind auch die verkleidungs Befestigungen genutzt! Unten sind auch zwei scbrauben zum halten. Dre mltor sitzt bomen fest! !!!

Gruß Arnd

So soll das auch sein, aber es geht nicht darum, das der Motor bombenfest sitzt, sondern das das eine verwindungssteife Verbindung zwischen Steuerkopf und Schwingenlagerung besteht. Beim Originalmotor wird das durch die Motorhalterungen am Kopf und am hinteren Motorgehäuse realisiert.
 
Moin zusammen,
bin auch seit geraumer Zeit am überlegen, einen ZRX 1100 - Motor einzubauen und frage mich, wie ich das mit der Befestigung hinkriege. Wenn man die Aussagen derer betrachtet, die mit der mehr oder weniger H- förmigen Variante unterwegs sind, die allesamt sagen, daß das ausreichend steif ist, dann mag ich das erstmal glauben. Wenn ich mir dann noch die Frage stelle, was die Rohre, die vorne am Zylinderfuß und hinten in der Nähe der Hauptständeraufnahme befestigt werden besser können sollen, als der dazu parallel angeordnete Motorblock, dann könnte man die Lösung mit den Unterzügen schon in Frage stellen.
Was allerdings ein echtes Killerargument für die Unterzüge ist, ist wohl die um ein Vielfaches einfachere Argumentation gegenüber dem TÜV, der das dann ja irgendwann mal eintragen soll.
Also wird es bei mir wohl auch auf diese Variante rauslaufen. Hab mir mal die Unterzüge von einer RX organisiert und schaue mal, ob ich die angepasst kriege.

BTW, interessante Diskussion.

Gruss, Stephan :s041:
 
Hast du den 11er Motor schon? Falls nicht such nach dem 12er 🙂
Habe von 900, 1000, gebohrt auf 1052, 1100 (ist bei Kawa ja auch nur 1052) bis zum jetzigen 12er alles durch und bei dem Aufwand der eh ansteht, würd ich heute inzwischen direkt nach nem 12er gucken. Spart Zeit, Arbeit und Geld.

In Japan gibt es auch einen H-Halter, der oben 2 Punkte mitnimmt, sollte man auch selber gut hinbekommen.

280€ der erste, 420 der zweite... Jeweils plus Zoll und ggfs. Versand.
 

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So soll das auch sein, aber es geht nicht darum, das der Motor bombenfest sitzt, sondern das das eine verwindungssteife Verbindung zwischen Steuerkopf und Schwingenlagerung besteht. Beim Originalmotor wird das durch die Motorhalterungen am Kopf und am hinteren Motorgehäuse realisiert.

Hallo Siegwart,
das meinte ich mit Bomben fest!!
Mit dem Unterzug habe ich jetzt um die 6500 Km auf dem Buckel und bin Voll zu frieden.

Gruß Arnd
 
Das Material hat 5mm Wandstärke und die Knotenbleche sind aus einer 6mm Stahlplatte geschnitten, gebaut vom mittlerweile Meister seines Faches, Martin Rütter.
Ach nee, Hütter heißt er. :s223:
Das ganze eingepasst und fest verschraubt zwischen die Motoraufnahme.
Was soll sich da verwinden, mal ehrlich? Nichts anderes an dem Rahmen ist stabiler.
Ich fahre das Motorrad jetzt mittlerweile seit fast 5 Jahren so und glaub mir oder lass es, da verwindet sich auch bei Tempo-Dauerfahrt mit 260 auf meinem Schätzeisen gar nichts .
Das Moped fährt mittlerweile wie auf Schienen, kein aufschaukeln, kein Hochgeschwindigkeitspendeln, nix. Und seit ich den Öhlins Dämpfer hinten habe, wackelt auch bei der schnellen Runde nichts mehr, was zugegebenermaßen vorher schon mal in schnellen Kurven gelegentlich vorkam.
Alles andere arbeitet mehr beim fahren als diese Verbindung aber hätte ich heute die freie Wahl würde ich die Unterzüge aus Japan vorziehen. Sehen einfach edler aus.😉
 
Das Material hat 5mm Wandstärke und die Knotenbleche sind aus einer 6mm Stahlplatte geschnitten, gebaut vom mittlerweile Meister seines Faches, Martin Rütter.
Ach nee, Hütter heißt er. :s223:
Das ganze eingepasst und fest verschraubt zwischen die Motoraufnahme.
Was soll sich da verwinden, mal ehrlich? Nichts anderes an dem Rahmen ist stabiler.
Ich fahre das Motorrad jetzt mittlerweile seit fast 5 Jahren so und glaub mir oder lass es, da verwindet sich auch bei Tempo-Dauerfahrt mit 260 auf meinem Schätzeisen gar nichts .
Das Moped fährt mittlerweile wie auf Schienen, kein aufschaukeln, kein Hochgeschwindigkeitspendeln, nix. Und seit ich den Öhlins Dämpfer hinten habe, wackelt auch bei der schnellen Runde nichts mehr, was zugegebenermaßen vorher schon mal in schnellen Kurven gelegentlich vorkam.
Alles andere arbeitet mehr beim fahren als diese Verbindung aber hätte ich heute die freie Wahl würde ich die Unterzüge aus Japan vorziehen. Sehen einfach edler aus.😉

Aloa!

- Heiko, von welcher Version sprichst Du?? 🙁


:s105:
 
Hallo
Bei Bild 1 sind die Rot markierten Schrauben die einzige Befestigung von der Hilfskonstruktion, Motor zum Rahmen, diese beiden Punkte gewährleisten keine stabile, starre, Verbindung des Rahmens zum Motor da hier lediglich die Schrauben als Verbindung dienen und ein arbeiten des Rahmens in auf und ab Bewegung nicht verhindern können, des weiteren leidet hier auch die hintere Verbindung, Rahmen zum Motor da diese nicht dafür ausgelegt ist. Die Hilfskonstruktion müsst ihr euch wie bei einem Scharnier vorstellen. Wer schon mal bei der 900 R die oberen Motorbefestigungen am Zylinderkopf gelöst hat und von oben den Rahmen runtergedrückt hat, wird gemerkt haben das der dann arbeitet, sich also nach oben und unten bewegt. Das ganze mag halten aber es ergibt nicht die Steifigkeit wie der serienmässige Zustand. Die grün markierten Schrauben dienen lediglich der Verbindung der Motorhalter zum Hilfsrahmen.

Bild 2 zeigt das hier die Kräfte des Rahmens auf den Motor übertragen werden also praktisch eine starre Verbindung ergeben, die Rot markierten Schrauben allein würden diese Verbindung wie in Bild 1 nicht übernehmen, hier kommt jetzt die Verbindung am Motor zum tragen, Gelb markiert, diese Verbindung verhindert eine auf und ab Bewegung des Rahmens, oder des Motors und sorgt für eine starre Verbindung.
Ihr müsst euch das so vorstellen:

Nehmt einen Karton schneidet Boden und Deckel ab und versucht den nun
seitlich hin zu stellen und von oben zu belasten, der wird euch immer wieder zusammen klappen, da hier der Boden und der Deckel mit für die Stabilität sorgen.

Jetzt kommt natürlich der Einwand das der 900 R Motor auch nur am Zylinderkopf verschraubt ist, aber er ist mit nur einer Verbindung am oberen Rahmen befestigt und damit ist sichergestellt das der Motor die Kräfte aufnimmt, wie bei den Unterzügen.

Die stabilste Befestigung ist natürlich die mit den Unterzügen, wie sie bei der ZRX oder bei den Elis Serie ist,
die Rahmen der ZRX und Elis sind übrigens dem der 900 R ziemlich ähnlich.

Möchte hier niemanden an die Karre pissen oder bevormunden, es kann jeder machen wie er möchte oder es kann. Das die Halterungen von jemandem vernünftig gefertigt werden setzte ich mal einfach voraus, ob er nun Meister seines Fachs ist oder nicht, es gibt auch andere die den Meisterbrief seit 25 Jahren in der Schublade liegen haben, zwar nur Industriemeister aber immerhin.
Gruss Michael
 

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Hallo, mal eine Frage meinerseits:
Wenn man die Lösung mit den Unterzügen anwenden will, wo genau werden die dann hinten befestigt?

Gruss, Stephan
 
Das sehe ich jetzt mal genauso.
Auf dem Bild mit dem ZRX-Motor sieht man, das dem Motor eigentlich eine massive Motorhalterung angesetzt wurde, die mehrfach an dem Motor verschraubt ist. Im Prinzip ähnlich dem Originalmotor, nur das es dort angegossen ist. Wenn das vom Material her passt und der Aufwand vertretbar ist, könnte man das am Kopf sogar noch teilweise verschweißen.

Der andere Halter ist eigentlich nur an 2 Punkten befestigt, nämlich oben am Rahmen und einmal unten am Motor. Auch wenn das im Fahrbetrieb funktioniert, sorgt diese Halterung eigentlich nur dafür, das der Motor vorne nicht runter kippt. Dazwischen ist dann ein ungefähr 40cm langer Hebel mit zwei Gelenken.

Für mich wäre das auch nichts...

Unten mal zur Veranschaulichung die Bilder. Also, wenn ich in Physik und Technik nicht nur geschlafen hab...

Wie gesagt, nur rein pysikalisch... Das es mit den Hängehaltern ( schönes Wort übrigens ) funktioniert, wurde ja schon bewiesen. Wie sich das allerdings auf Dauer auf das Rahmenrückgrad auswirkt, weiß man nicht...

Gruß, Alex
 

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Hallo, mal eine Frage meinerseits:
Wenn man die Lösung mit den Unterzügen anwenden will, wo genau werden die dann hinten befestigt?

Gruss, Stephan

Ich müßte jetzt lügen, aber ich glaub, das geht nur in Verbindung mit japanischen Rasten, oder aber Du mußt die untere Befestigung der Originalplatten innen kürzen. Die Unterzüge werden also zwischen Rasteplatte und und dem Rahmen befestigt.

D.h. diejenigen unter uns, die die untere Rahmenbefestigung links nach aussen gesetzt haben, wie ich zum Beispiel, um Platz für die Kette zu schaffen, können's dann wohl vergessen.

Gruß, Alex
 
Deshalb ist bei dem geschweißten Halter eine Querstrebe drin zur steifigkeit. Laut Schlosser und Maschinenbautechniker hält das ewig und ist entsprechend dem passenden Material mehr als ausreichend dimensioniert. Die Gußteile sind Org. Halter vom Motor. Auch bei der RX "liegt" der Motor nicht auf dem Halter. Er wird genauso befestigt mit einem "Dreieck".
 
Die RX hat aber einen um den Motor herumgeführten Rahmen, der den Steuerkopf auf geradem Weg mit der Schwingenachse verbindet. Bei der 900R macht das, wie oben dargestellt , der Motorblock.
Beides mal wird ein Dreieck gebildet. Bei den Haltern mit den zum unteren Motorbefestigungspunkt verlängerten Armen wird aber aus dem Dreieck ein Parallelogramm.

Grüße

Michael
 
Hallo,
im Grunde genommen lässt sich das Problem mit dem H- förmigen Halter doch darauf reduzieren, dass der obere Haltepunkt am Rahmen quasi drehbar gelagert ist. D.h. wenn man es schafft, diesen Punkt fix zu machen, ist der Rest eigentlich kein Problem.

Gruss, Stephan
 
Deshalb ist bei dem geschweißten Halter eine Querstrebe drin zur steifigkeit. Laut Schlosser und Maschinenbautechniker hält das ewig und ist entsprechend dem passenden Material mehr als ausreichend dimensioniert. Die Gußteile sind Org. Halter vom Motor. Auch bei der RX "liegt" der Motor nicht auf dem Halter. Er wird genauso befestigt mit einem "Dreieck".

Extra für Dich ein neues Bildchen, quasi die "Django-Edition" :s207:😀
Auch da sind's nur 2 Haltpunkte...

Gruß, Alex
 

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Deshalb ist bei dem geschweißten Halter eine Querstrebe drin zur steifigkeit. Laut Schlosser und Maschinenbautechniker hält das ewig und ist entsprechend dem passenden Material mehr als ausreichend dimensioniert. Die Gußteile sind Org. Halter vom Motor. Auch bei der RX "liegt" der Motor nicht auf dem Halter. Er wird genauso befestigt mit einem "Dreieck".

Der Halter ist schon masiv und das der Ewig hält glaube ich auch unbesehen, das Problem ist das bei dem Halter oben das "Scharnier" entsteht weil dort eben nur ein Befestigungs Punkt ist.

Alles in Allem, es funktioniert und reicht wohl auch für die Fahrweise der meisten hier, aber ...................... :s207:

Ich kann irgendwo beide Seiten verstehen
 
Hallo
Bei Bild 1 sind die Rot markierten Schrauben die einzige Befestigung von der Hilfskonstruktion, Motor zum Rahmen, diese beiden Punkte gewährleisten keine stabile, starre, Verbindung des Rahmens zum Motor da hier lediglich die Schrauben als Verbindung dienen und ein arbeiten des Rahmens in auf und ab Bewegung nicht verhindern können, des weiteren leidet hier auch die hintere Verbindung, Rahmen zum Motor da diese nicht dafür ausgelegt ist. Die Hilfskonstruktion müsst ihr euch wie bei einem Scharnier vorstellen. Wer schon mal bei der 900 R die oberen Motorbefestigungen am Zylinderkopf gelöst hat und von oben den Rahmen runtergedrückt hat, wird gemerkt haben das der dann arbeitet, sich also nach oben und unten bewegt. Das ganze mag halten aber es ergibt nicht die Steifigkeit wie der serienmässige Zustand. Die grün markierten Schrauben dienen lediglich der Verbindung der Motorhalter zum Hilfsrahmen.

Bild 2 zeigt das hier die Kräfte des Rahmens auf den Motor übertragen werden also praktisch eine starre Verbindung ergeben, die Rot markierten Schrauben allein würden diese Verbindung wie in Bild 1 nicht übernehmen, hier kommt jetzt die Verbindung am Motor zum tragen, Gelb markiert, diese Verbindung verhindert eine auf und ab Bewegung des Rahmens, oder des Motors und sorgt für eine starre Verbindung.
Ihr müsst euch das so vorstellen:

Nehmt einen Karton schneidet Boden und Deckel ab und versucht den nun
seitlich hin zu stellen und von oben zu belasten, der wird euch immer wieder zusammen klappen, da hier der Boden und der Deckel mit für die Stabilität sorgen.

Jetzt kommt natürlich der Einwand das der 900 R Motor auch nur am Zylinderkopf verschraubt ist, aber er ist mit nur einer Verbindung am oberen Rahmen befestigt und damit ist sichergestellt das der Motor die Kräfte aufnimmt, wie bei den Unterzügen.

Die stabilste Befestigung ist natürlich die mit den Unterzügen, wie sie bei der ZRX oder bei den Elis Serie ist,
die Rahmen der ZRX und Elis sind übrigens dem der 900 R ziemlich ähnlich.

Möchte hier niemanden an die Karre pissen oder bevormunden, es kann jeder machen wie er möchte oder es kann. Das die Halterungen von jemandem vernünftig gefertigt werden setzte ich mal einfach voraus, ob er nun Meister seines Fachs ist oder nicht, es gibt auch andere die den Meisterbrief seit 25 Jahren in der Schublade liegen haben, zwar nur Industriemeister aber immerhin.
Gruss Michael

Hallo zum 2. Bild

ist vom Rahmenbau die zur Zeit beste Lösung-für mich .
aber leider ist diese Thermisch nicht vertretbar :s183: .
Vom Ansatz her 1+ die beste Lösung , sollte aber etwas anders geschweißt-geformt werden . .

Grüße
 
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