Der STROMZWERG

Also heut sag ich zu meiner Frau: " Komm lass uns mal den Golf anstaendig durchpusten, der steht seit 4 Wochen dumm rum und schafft nix".
"Fahr mich mal ne Runde ueber die A45 ich muesst auch mal zum Bankautomat".
Gesagt, getan. Sie setzt sich rein und dreht am Schluessel und es macht nur "klack".

Da fiels mir wieder ein. Letztes Jahr war ne Batterie fuern Zafira faellig, und meine hab ich ein Jahr spaeter geholt - puenktlich wie die Maurer.
Und genau im Zeitplan, haelt ziemlich genau 6 Jahre. Also hab ich die Batterie ausgebaut und fuer den morgigen Kauf als Pfand in den Kofferraum gehievt
- und ja, ich weis, ich soll den Fuss hochlegen. Dann konnt ich mirs nicht verkneifen und hab einen LiFePo4 Akkupack rausgeholt und angeschlossen.
Was soll ich sagen? Kurz am Schluessel gedreht und die Karre lief. Wahnsinn 6,9 Ah und das Volumen von etwas mehr als 2 Packungen Kippen.
Jetzt ist mir voellig klar, warum man die Teile auch als "Kernbrennstaebe" bezeichnet.

PS; die Batterie der Zett, markiert mit 05-2010, hat den Winter nicht ueberlebt. Weg mit dem Dreck...
 
Die neue 60Ah Batterie hat nen Hunni gekostet, fuer das Aequivalent dieser Kapazitaet benoetigt man gut 4 Akkupacks, das waeren dann im
Moment so ca. knapp 500,- Ok vllt. tuns auch 3 das sind immer noch mehr als 350,-.
Diese Hemmschwelle ist noch zu hoch. Wenn ich 30 Ah fuer um die 200,- krieg mach ichs. Das wird aber noch ne Zeit dauern.
Erstmal sind die Moppeds dran.
 
Die neue 60Ah Batterie hat nen Hunni gekostet, fuer das Aequivalent dieser Kapazitaet benoetigt man gut 4 Akkupacks, das waeren dann im
Moment so ca. knapp 500,- Ok vllt. tuns auch 3 das sind immer noch mehr als 350,-.
Diese Hemmschwelle ist noch zu hoch. Wenn ich 30 Ah fuer um die 200,- krieg mach ichs. Das wird aber noch ne Zeit dauern.
Erstmal sind die Moppeds dran.
Da ist aber noch ein Denkfehler drin (glaub ich)....
Die 60Ah braucht man ja im Auto nicht als Pufferkapazität, d.h. i.d.R. zieht kein Verbraucher z.B. 6 Stunden lang 10 A ohne das der Motor läuft.
Die werden ja hauptsächlich gebraucht, damit die Karre auch im tiefsten Winter anspringt, wenn die Bleibatterie aufgrund der Kälte bereits in die Knie gegangen ist und um dann noch den Anlasserstrom liefern zu können. Man müsste sich halt mal den Worst-Case-Fall überlegen, wann wieviel Kapazität (unabhängig vom Anlassvorgang) tatsächlich gebraucht wird, um dann die Akkukapazität plus Sicherheitszuschlag zu bestimmen.
Trotzdem wird der Bleiakkus dabei noch billiger wegkommen. Im (Benzin)Auto sehe ich für LiFePo-Zellen auch noch nicht so richtig den Bedarf, da PLatz und Gewicht eine untergeordnete Rolle spielen.

Grüße

Michael
 
Hmmm hab da kein gutes Gefuehl. Nehm mal meine Karre im Winter morgens:
Anlasser fuer 6 Zylinder, Heckscheibe/Spiegelheizung, Licht, Scheibenwischer (wenn Regen/Schnee) Klimaautomatik (ka. was da so alles mitlaeuft und Strom frisst)
zumindest das Geblaese voll, Sitzheizung, die vielen elektronischer Helferlein.
Ich denk das laeppert sich zusammen, von einer Standheizung ganz zu schweigen. Mindestens 30 AH Li Power wuerde ich da schon haben wollen....:s126:

Abgesehen davon ist wie ich immer noch meine das Temperaturproblem unter der Haube z.B im Stop&Go auch noch ein Problem.
 
Früher gab's in den Autos z.T. Amperemeter, da konnte man schön sehen, ab welcher Drehzahl die Batterie wieder geladen wird. Und die Lima muß ja für die maximal geforderte Leistung ausgelegt sein, was wohl auch mit ein Grund dafür ist, das heutige Autos meist über 100 PS haben, die ganzen Zusatzagregate (SITZHEIZUNG!:s170:) müssen mit Strom versorgt werden. Das kommt nicht aus der Batterie, allenfalls bei Kurzstreckenbetrieb. Da ist dann aber auch der Bleiakku schnell mal leer. Und man soll ja auch nicht mit Festbeleuchtung, Heckscheibenheizung an, Radio, Gebläse und Standheizung usw. im Winter starten.


Grüße

Michael
 
hihihi.......is aber scho geil sowas......
und die ganzen Fahrwerkshelfer schlucken sicher auch so einiges. Ich hab die neue Batterie jetzt erstmal ans kleine Moppedladegeraet gehaengt und schieb
ueber Nacht so 0,8 A pro Stunde rein - ist nicht so effektiv und schnell aber ich hab ja Zeit. wer weis, wie lange die da im Laden rumflog....
Autobatterien auch die Wartungsfreien sind komischerweise anscheinen schon befuellt und stehen da rum. Ich frag mich wer sich da drum kuemmert das die
nicht so krass entladen....
 
Hi Hilmar,
der Phaeton z.B hat ne 2. Batterie drin, auch als Backup. Wenn man so ueberlegt, wie schnell wir frueher mit 3 kW auf 2 schmalen Raedern werden konnten....🙂)
 
Hallo zusammen, mit was habt Ihr das bedingt durch den Tausch auf LifePo4-Akku zu groß gewordenen Batteriekasten ausgekleidet?

Hatte zuerst vor das mit Styropor zu machen, bin mir jetzt aber unsicher ab das der richtige Weg auf Grund der möglicherweise entstehenden Temperaturproblematik ist?!

Danke vorab:s229:
 
Hallo zusammen, mit was habt Ihr das bedingt durch den Tausch auf LifePo4-Akku zu groß gewordenen Batteriekasten ausgekleidet?

Hatte zuerst vor das mit Styropor zu machen, bin mir jetzt aber unsicher ab das der richtige Weg auf Grund der möglicherweise entstehenden Temperaturproblematik ist?!

Danke vorab:s229:
Rausgerissen, mitsammt dem Luftfilterkasten. Brauch den Platz für's Ansaugvolumen.

Kannst aber auch einen Klotz Styropor oder Styrodur (das grüne, lässt sich besser schneiden) reinstopfen.

Grüße

Michael
 
danke Dir.

dann werde ich mir jetzt mal ein ein wenig Styropor zusammen schneiden. Ach übrigens, der Akku sitzt bei mir natürlich mittlerweile hinten im Höcker. Wo anders wäre auch gar keine Platz mehr ;-)
 
hab mich gestern mit einem guten Freund über deren Akkus unterhalten, die sie für Ihre Gyrocopter verwenden.

Als ich heute abend nach Hause kam, hatte ich ein kleines Geschenk auf dem Tisch stehen. Echt schnuckelig, der Zwerg...
 

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Ja . Das sieht nach sehr guter Qualitaetsware aus. Gescheites Gehaeuse, ordentlicher Anschluss. Und im Begleittext gibts korrekte und
vollstaendige Infos.ob das den Mehrpreis wert ist muss halt jeder fuer sich entscheiden.
Es gibt halt Leute die stehn nicht auf Bastelloesungen. Kommt auch auf die Einbaulage an. Wenn die Batterie teilweise sichtbar ist sieht sowas schon besser aus.
 
Ich hab's nirgendwo gefunden:

Kann ich diese LiFePos mit meinem Intellicharger

I/U1/U2 (2A max./14,3V/13,8V) Kennlinie mit automatischer Ladestromanpassung

laden?

Gruß, Alex
 
Da bin ich auch noch am recherchieren. Grundsaetzlich muss man folgendes bedenken:

Eine 12 V Bleibatterie besteht aus 6 Zellen in Reihe. Jede dieser Zellen hat eine Spannung die bei Entladung nicht unterschritten werden darf.
Ebenso hat sie eine definierte Ladeschlussspannung die nicht ueberschritten werden darf.
Das Ladegeraet "multipliziert" das alles mit 6 und verfaehrt entsprechend.

Eine LiFePo4 Akkupack besteht aus 4 Zellen. Ebenso hat jede dieser Zellen eine min./max. Spannung. Die Addition dieser Werte ergibt schon ein
anderes Ergebnis, z.B ist die Schlussspannung etwas hoeher. Ich muss mal die exakten einzelnen Werte raussuchen.
Ebenso sieht der Verlauf der Ladekennlinie (zugefuehrter Strom in Abhaengigkeit der Gesamtzellenspannung) hoechstwarscheinlich etwas anders aus.
Bei Bleiakkus weis ich z.B das man die Sulfatierung der Zellen durch eine gepulste Spannung verhindern kann, einige teure Bleiakkuladegeraete machen das.
Ich hab derzeit k.a. wie darauf eine Liion Zelle reagiert.
So lange wir diese Details nicht genau wissen, wuerde ich mal so sagen, das man ein Ladegeraet fuer Bleiakkus nicht verwenden kann.
 
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