Der STROMZWERG

@ Alex:
Welchen Intelli hast Du?
Es gibt den V1 und später kam der V2 mit LiPo Funktion und integriertem Balancer.
V1 geht nicht, V2 müsstest Du Dir mal die genauen Werte raussuchen oder die Firma einfach anschreiben

@Ralf:
Die Lixx Ladekennlinien fahren die Ladespannung zum Ende der ladung sehr weit herunter um möglichst viel rein zu bekommen.
Habe hier irgendwo nen link, oder google mal nach Gerd Giese
das ist nen RC Flieger, der voll im Thema Lixx und Laden aufgeht

Greetz
HJO
 
Ich hab mich noch nicht wirklich damit beschäftigt, aber mal so zum Überlegen:
Die LIFEPOs werden ja inzwischen für Kfz´s angeboten und dann dürften sie bezüglich der Ladung nicht allzu anspruchvoll sein.
Da die LIFEPOs ne sehr flache Ladespannungskurve haben, kann man an der Spannung kaum ablesen, wie voll die Teile sind. Wenn sie im Kfz betrieben werden bekommen sie evtl. über Stunden die Ladespannung der LiMa auf den Kopf, die sich ladetechnisch gesehen nicht besonders sensibel verhält.
Wenn das tatsächlich so ist, sollte die Ladung das geringste Problem sein, sondern eher der Schutz vor Tiefentladung das Problem darstellen.
Ich hab jetzt ohne viel Hintergrund nur mal laut gedacht, kann sein, das ich total daneben liege......... Kann ich dann aber auch mit leben :s127:
 
Kannst mit nem oridinären Bleilader laden, trennst halt bei ~14 V, wenn der Bleilader nicht schon vorher aufgibt. Alternativ mit einem regelbaren Netzteil, 14,4 V einstellen und evtl. Strombregrenzung rein. Wenn Du's ganz genau machen willst, lädst Du jede Zelle einzeln auf 3,6V. Bringt aber bei uns nix, da wir ja nicht darauf aus sind, den Akku maximal zu laden und maximal zu entladen sondern in nur im Floatingbetrieb als Zwischenpuffer benutzen.

Grüße

Michael
 
Wenn sie im Kfz betrieben werden bekommen sie evtl. über Stunden die Ladespannung der LiMa auf den Kopf, die sich ladetechnisch gesehen nicht besonders sensibel verhält.

Eigentlich ist da aber noch ein Spannungsregler, der die Ausgangsspannung der Lichtmaschine begrenzt. Bei Fahrzeugen mit einem sog. "wartungsfreien"
Bleiakku muss die Ladespannung naemlich noch etwas niedriger begrenzt werden, weil ab einer gewissen Spannung (*) eine Bleibatt. zu gasen anfaengt.
Wartungsfreie Batterien haben lediglich eine Art Notventil damit die nicht platzt, ein herkoemmlicher Bleiakku, dess Fluessigkeitsstand kontroliiert werden soll
(so wie in der GPZ) der vertraegt eine etwas hoehere Spannung. Aus diesem Grund sind die Abmessungen Batterien so unterschiedlich gehalten damit man
anstelle einer herkoemmlichen Batterie keine wartungsfreie einbauen kann. Meist ist deren Grundflaeche viel breiter/tiefer.

(*) - das such ich alles bei Gelegenheit mal raus...🙂
 
Eigentlich ist da aber noch ein Spannungsregler, der die Ausgangsspannung der Lichtmaschine begrenzt. Bei Fahrzeugen mit einem sog. "wartungsfreien"
Bleiakku muss die Ladespannung naemlich noch etwas niedriger begrenzt werden, weil ab einer gewissen Spannung (*) eine Bleibatt. zu gasen anfaengt.
Wartungsfreie Batterien haben lediglich eine Art Notventil damit die nicht platzt, ein herkoemmlicher Bleiakku, dess Fluessigkeitsstand kontroliiert werden soll
(so wie in der GPZ) der vertraegt eine etwas hoehere Spannung. Aus diesem Grund sind die Abmessungen Batterien so unterschiedlich gehalten damit man
anstelle einer herkoemmlichen Batterie keine wartungsfreie einbauen kann. Meist ist deren Grundflaeche viel breiter/tiefer.

Jo, ich wollte aber nicht auf die Spannung raus. Ist klar, das da der Regler wirkt.
Ich meinte eher den Strom.
Solange die Lima ne höhere Spannung hat wie die zu ladende Batterie/Akku gibt sie was sie kann. Das meinte ich mit "unsensiblen" Ladeverhalten und hab davon abgeleitet, dass die LIFEPO-Akkus dann ladetechnisch wohl nicht so empfindlich sein können.
 
Bei einem Bleiakku gilt die alte Faustregel Ladestrom ca. 10% der Kapazitaet also bei einem 60Ah sind das max. 6A und bei der 12/14Ah Batterie der GPZ ca. 1,2A.
Bei einem LiFePO4 ist der max. Ladestrom pro Zelle auch angegeben, und zwar als vielfaches der Kapazitaet, meist so "2C" oder "4C". D.h. eine gaengige
6000mAh Zelle kann je nach Angabe mit 12000mA also 12A oder gar im Falle von 4C mit kernigen 24A geladen werden.
Das duerfte der GPZ LiMa recht schwer fallen 🙂 Insofern seh ich da keine Gefahr.

Und immer drauf achten wenn ihr LiFePO4 Zellen kauft, das die "hochstromfaehig" sind. Das bedeutet: Entladen mit "20C" (das ist die Dauerlast) und laden mit "4C".
Die kleinere Version hat nur "10C" beim Entladen und meist auch nur 2C beim Laden.
 
Na, dann sind wir ja einer Meinung 😀
und reden nur etwas aneinander vorbei.

Alex Frage zielte ja auf mögliche Ladeverfahren ab
und ich hab meine Meinung geschildert,
dass der Lifepo im Bike-Ladebetrieb nicht gefährdet sein dürfte.
 
Ist lediglich ein Akronym fuer "Capacity"
Coulomb ist die Einheit der elektrischen Ladung. also das was in einer Sekunde bei einem Ampere durch einen Draht "fliesst" .
1C = 1A x 1s
 
Alex Frage zielte ja auf mögliche Ladeverfahren ab
und ich hab meine Meinung geschildert,
dass der Lifepo im Bike-Ladebetrieb nicht gefährdet sein dürfte.

Yo, ich war mir halt auch nicht sicher, ob die Form der Ladekurve von einem Ladegeraet fuer Bleiakkus nicht evtl. schaedlich fuer den LiFePo ist.
Man sagte auch das eine pulsierende Gleichspannung gut fuer einen Bleiakku sei. Und sogar teure Lader nutzen das um die Platten zu entsulfatisieren.
 
Moin Ihr Bleialergiker 😀,
die von Michael, Merlin beschriebenen Headway LIFEPO4 mit 6AH scheinen nicht mehr produziert zu werden.
Ich hab da jetzt was anderes mit höherer Kapazität gefunden, allerdings gibt mir der Nennspannungsbereich zu denken (3,2V). Allerdings ist die Ladeschlussspannung nicht angegeben.
Der Dauerladestrom ist aber so hoch, das die Lichtmaschine ihn wohl nicht überschreiten kann.
Haltet Ihr den für Verwendbar? Hochstromfähig scheint er ja zu sein.

Hier mal die Daten:

Lifepo4 8000mAh 20C EZ (Headway)
Akkukonfektionierung ohne Löten oder Schweißen durch Schraubsystem
Technische Daten:
-Spannung: 3,2V
-Ausführung: Einzelzelle
-Kapazität: 8000mAh
-Dauerentladestrom: max. 20C (160A)
-Kurzzeitiger Entladestrom: max. 25C (200A)
-Ladestrom max. 10C (80A)
-Gewicht: ca. 330 Gramm (335 Gramm incl. Schrauben)
-Maße: ca. Länge x Durchmesser ca. 134x38 mm (mit Schrauben ca. 145x38mm)
-M6 Schraubanschluss


Kostet ca. nen Zwanni pro Zelle.
 
Tja, jetzt ist wohl grad ein Technologiesprung passiert. Die 8000er sind sicher die Nachfolger der 6000er.

Das mit den 3,2 V blick ich auch grad nicht so. Von den Taschenlampenakkus ist mir jedoch folgendes bekannt:
Die Akkus dort sind in der Regel normale LiIon und LiPo's basieren ja auch auf der LiIon Technologie.
U.a. verwende ich auch Akkus mit einer sog. "Protection". Diese schuetzt gegen Tiefentladung und laut Spannungsmessung
werden die nicht weiter als "bis" ca. 3,3 Volt entladen. Nach einem normalen Ladevorgang hat jeder LiIon Akku den ich bisher gesehen hab,
mindestens 3,8 Volt meist sind es jedoch ca. 3,9 - 4,0 oder im Einzelfall bis zu 4,1 Volt, wenn z.B das Ladegeraet recht spaet abschaltet.
Die Ladeschlussspannung, das hab ich mal irgendwo auf der Conrad HP gelesen, liegt bei ca. 4,2 Volt.

Tante Edit: Habs wiedergefunden:
http://www.900r.de/gpz-forum/showpost.php?p=268620&postcount=71
 
Das gibts nicht, vorhin hab ich mir schon nen Wolf gesucht und nu auf den ersten Klick:
Damit ist eigentlich alles klar, die sollte man nehmen können.


Techische Daten Headway Lifepo4 38120P, 8 Ah, 330 Gramm
Technische Daten:
Nominale Kapazität: 8 Ah
Ladespannung: 3.65 Volt
Nominalspannung: 3.2 Volt
Cut Off/ max. Entladespannung: 2 Volt
Lademehtode: Lifepo Ladeprogramm, balanciert
Maximaler Entladestrom: 160 A
Maximlaer Ladestrom: 80 A
Umgebungstemperaturen: Laden: -10 bis 45 Grad Celsius, Entladen: -20 bis 65 Grad Celsius
Lagerungs Temperaturen: -20 bis 45 Grad Celsius
Energie Dichte: 83 Wh/Kg
Leistungs Dichte: 1200 W/Kg
anfänglicher Innenwiderstand: < 4 mOhm
 
Gibts ja noch, da wo ich sie bisher auch bestellt habe:

http://shop.lipopower.de/LiNANOZ-6-Ah-32V-20C-Headway-38105SP

Grüße

Michael

Cool, das ist ja günstiger als das was ich gefunden habe. Vielen Dank.
Ich werde die kaufen. Ich hatte mir ja vorgenommen auf diese Akkus umzusteigen, wenn meine/unsere Bleiakkus den Geist aufgeben.
Bei meiner ist es nun soweit.
Zum einmal Starten reichts noch, aber wenn ich nen zweiten Versuch brauche geht der Bleiakku in die Knie.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich diese LIFEPO Akkus so schnell weiter entwickeln.
Innerhalb eines Jahres hat sich bezüglich der Kapazitäten ja schon richtig was getan.
Wenn das so weiter geht kann die Automobilindustrie wohl in spätestens 5 Jahren auf die Bleiklötze verzichten.
 
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