Da ich immer noch nicht meine Dose fertig hab, und heute wieder die Arbeit rief hab ich die A8 rausgeholt.
Die Bedingungen waren nicht so toll. Gestern hab ich sie gesaeubert (im Herbst einfach so in die Ecke gestellt und zugedeckt- ja weiss, macht
man nicht ...) und die Temperatur um die 0 Grad.
Das erste Anlassen mit Racingtuete wollte ich am Ostermontag den Nachbarn nicht zumuten und hab das auf heute morgen geschoben.
Sie springt halt nach dem Winter schon immer so schlecht an - ist irgendwie ihre Eigenart - und ich hab mich schon nach einem Kabel fuer ne
Autobatterie umgesehen. Halt - da war doch was, ja sie hat einen LiFePo4 Akku drin - schaunmermal, wie der Kamerad sich schlaegt.
Muss dazu sagen, das ich letztes Jahr nur so 4-5000km mit ihr gefahren bin, und der Akku aus 2011 auch nur die meiste Zeit rumstand.
Hab dann die Versager geflutet und den Anlasser knopf gedrueckt und nachdem der erste Widerstand ueberwunden war, ein bischen locker gedreht.
So nach dem 7.-8. Versuch hatte ich den Eindruck, das der Anlasser etwas weniger forsch dreht. Mach immer Pausen dazwischen, um ihm Zeit
zum Abkuehlen zu geben. Ueber 10 Versuche und weiter, jetzt war zu spueren, das weniger Strom kommt, hat aber immer noch sauber gedreht.
So nach 15-16 Versuchen lief sie dann, sodas ich mit dem Choke die Drehzahl regeln konnte. Habs dann so 3-4 Minuten laufen lassen, danach kommt
sie fuer den Rest der Saison gewoehlich ohne Probleme.
Haette ich die uebliche 12-14 Ah Bleibatterie im Einsatz gehabt, dann haette ich definitiv 2 gebraucht. Der LiFePo4 hat das jedoch wie ein Mann weg-
gesteckt ohne richtig zu schwaecheln. Leider hatte ich keine Zeit die Spannung der Zellen zu messen. Das waere mal ganz interessant gewesen.
Ich werde aber trotzdem bei Gelegenheit den Akkupack ausbauen und ihm etwas Pflege angedeihen lassen, schadet ja nie sowas....