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PD -- Motor Probleme und Defekte rund um den Motor

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Alt 21.08.2019, 02:46   #1
c-de-ville
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c-de-ville ist jedem bekanntc-de-ville ist jedem bekanntc-de-ville ist jedem bekanntc-de-ville ist jedem bekanntc-de-ville ist jedem bekanntc-de-ville ist jedem bekannt
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Du hast den wahrscheinlich den Fehler gemacht, den viele machen, für schmales Geld ne offensichtlich ganz akzeptable GPZ 900 R gekauft. Die Maschine hatte kein TÜV und wurde was weiß ich das letzte Mal gefahren. Du hast sie nur im Leerlauf gehört oder auf dem Hof gefahren und weil Du dich vorher informiert hast und die GPZ als langlebich bekannt ist, gekauft. Soweit meine Einschätzung.
Die Realität ist, die Maschinen sind genau so anfällig wie alle anderen auch. Bei guter Wartung sind sie aber Dauerläufer. Hättest Du für mehr Geld eine bekannte Maschine hier aus dem Forum gekauft, es wäre dir bestimmt einiges erspart geblieben. Gute Maschinen werden hier immer mal wieder angeboten.

Meine Erfahrung aus 12 Jahren:
der Einstandspreis war damals auch günstig (1.200.-€ / Laufleistung nach Tacho 52.000 km), aber ich konnte wenigstens eine Probefahrt machen, wenn auch bei strömendem Regen - sie lief.
Trotz allem habe ich immer wieder gebastelt, weil andere vor mir und ich selbst auch, Fehler gemacht haben. Ich selbst hatte vorher 25 Jahre lang nur große 2-Takter gefahren (Suzuki GT 750), dafür aber über 200.000 km. Hat mit der recht moderen 16V Konstruktion der GPZ 900 aber wenig gemeinsam. Inzwischen bin ich mit der GPZ 140.000 km gefahren und ich bezeichne sie als zuverlässig, d.h. Ich würde damit sofort auf Urlaubstour gehen. Aber - ich habe inzwischen ALLES zerlegt, geprüft, überholt oder ersetzt:
z.B die Gabel mit Führungsbuchsen von Kawa, der hintere Stoßdämpfer ist ok aber unsensibel, er wurde bei ca. 140.000 km gegen einen einfachen Wilbers Dämpfer getauscht, die Bremsen wurden nur gereinigt und Stahlflexleitungen eingebaut, die Scheiben vorn schon 2x gewechselt (Verschleiß), den Motor habe ich bei 84.000 km nach Loch im Kolben (Benzinfilter) komplett überholt und etwas modifiziert, er tut‘s inzwischen seit 105.000 km, aber es hat 1.004.-€ gekostet, nur für Verschleißteile, Dichtungen, honen, Ventile und Sitze bearbeiten, bei eigener Demontage und Montage.

Du siehst - umsonst ist der Tod. Mich hat die GPZ in 12 Jahren und besagten 140.000 km ungefähr 6.000 € gekostet (kann es aber auch genau sagen, müsste nur mal nachschauen), darin ist aber alles enthalten inkl. Reifen und die Maschine ist besser als je zuvor.

Gruß c-de-ville
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Alt 21.08.2019, 03:00   #2
Rüdiger
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Zitat von c-de-ville Beitrag anzeigen
Du hast den wahrscheinlich den Fehler gemacht, den viele machen, für schmales Geld ne offensichtlich ganz akzeptable GPZ 900 R gekauft. Die Maschine hatte kein TÜV und wurde was weiß ich das letzte Mal gefahren. Du hast sie nur im Leerlauf gehört oder auf dem Hof gefahren und weil Du dich vorher informiert hast und die GPZ als langlebich bekannt ist, gekauft. Soweit meine Einschätzung.
Die Realität ist, die Maschinen sind genau so anfällig wie alle anderen auch. Bei guter Wartung sind sie aber Dauerläufer. Hättest Du für mehr Geld eine bekannte Maschine hier aus dem Forum gekauft, es wäre dir bestimmt einiges erspart geblieben. Gute Maschinen werden hier immer mal wieder angeboten.

Meine Erfahrung aus 12 Jahren:
der Einstandspreis war damals auch günstig (1.200.-€ / Laufleistung nach Tacho 52.000 km), aber ich konnte wenigstens eine Probefahrt machen, wenn auch bei strömendem Regen - sie lief.
Trotz allem habe ich immer wieder gebastelt, weil andere vor mir und ich selbst auch, Fehler gemacht haben. Ich selbst hatte vorher 25 Jahre lang nur große 2-Takter gefahren (Suzuki GT 750), dafür aber über 200.000 km. Hat mit der recht moderen 16V Konstruktion der GPZ 900 aber wenig gemeinsam. Inzwischen bin ich mit der GPZ 140.000 km gefahren und ich bezeichne sie als zuverlässig, d.h. Ich würde damit sofort auf Urlaubstour gehen. Aber - ich habe inzwischen ALLES zerlegt, geprüft, überholt oder ersetzt:
z.B die Gabel mit Führungsbuchsen von Kawa, der hintere Stoßdämpfer ist ok aber unsensibel, er wurde bei ca. 140.000 km gegen einen einfachen Wilbers Dämpfer getauscht, die Bremsen wurden nur gereinigt und Stahlflexleitungen eingebaut, die Scheiben vorn schon 2x gewechselt (Verschleiß), den Motor habe ich bei 84.000 km nach Loch im Kolben (Benzinfilter) komplett überholt und etwas modifiziert, er tut‘s inzwischen seit 105.000 km, aber es hat 1.004.-€ gekostet, nur für Verschleißteile, Dichtungen, honen, Ventile und Sitze bearbeiten, bei eigener Demontage und Montage.

Du siehst - umsonst ist der Tod. Mich hat die GPZ in 12 Jahren und besagten 140.000 km ungefähr 6.000 € gekostet (kann es aber auch genau sagen, müsste nur mal nachschauen), darin ist aber alles enthalten inkl. Reifen und die Maschine ist besser als je zuvor.

Gruß c-de-ville

Schön geschrieben. Betrifft eigentlich alle alten Fahrzeuge, egal Bulli, Guzzi...
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Alt 21.08.2019, 14:00   #3
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Ok, ok, ich war etwas hastig. Also, ich gebe noch nicht auf!

Hätte erwähnen müssen, dass ich natürlich den Tankdeckel getauscht habe und auch den Hahn und Schläuche erneuert habe. Zündkabel sind neu, Kerzen auch. Spulen sind noch alt.

CDI und Hallgeber sind alt.

Vergaser habe ich natürlich nicht mit Dichtmasse vollgeschmiert. Diese habe ich sehr penibel gereinigt, leider bislang ohne U-Schall, kommt nächstes jahr. dazu aber einiges an Reparatursätzen verbaut. Vergaser sind mMn ok, bis auf dass sie nicht gesynct sind.

Sie bekommt Sprit! Und läuft auch. Werde das heute mit dem Standgas (Video) nochmal testen/nachvollziehen.

Ich habe die GPZ gekauft, da ich dachte, sie wäre gut gewartet worden. Ja, etwas blauäugig. Ich dachte auch, sie hätte 57tkm gelaufen. Es stellte sich heraus, dass es 157tkm waren. Ich weiß aber auch (habe mit Vorbesitzer telefoniert), dass sie die ersten 110tkm sehr gut gewartet wurde und täglich für die Fahrt zu Arbeit genutzt wurde (keine kurzstrecke). Die letzten 50tkm sind schwammig!

Ich ging auch davon aus, dass es ein pflegeleichtes Moped ist. das glaube ich auch heute noch. Ich mach einfach weiter. Denke aber zeitgleich, dass ich demnächst einen neueren Motor suchen werde, der nachweislich aus guter Hand kommt und deutlich weniger lief.

Grüße,
Markus
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Alt 22.08.2019, 15:46   #4
Sigwart
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Wegen nem Motor musste mal den Django anschreiben, der hat immer wieder mal welche die komplett überholt sind.
Bollekum hat oder hatte auch Motoren.
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