Nach Gedenkpause melde ich mich zurück...und brauche VIEL Hilfe :-) (Motorüberhoung)

Meine Vermutung: die wollten den Ölfluß so mittig wie möglich haben damit es sich gleichmäßig im Lager verteilt. Wenn das einmal auf der CNC so eingerichtet wurde werden die nächsten 12und20tausend Teile alle gleich (scheiße). Schräg bohren ist halt so ne Sache, musste umspannen usw. dann eben lieber gerade rein und wird schon gehen.

Dem jap. Fertigungsleiter hat man früher dafür ein 'Geschenk' auf den Schreibtisch gelegt...

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Motor raus und die unter Motorhälfte bearbeiten.
Habe mit schwarzem Edding den Sitz der Lagerschale im Lagerbock markiert und aufgefäßt.


Vielen Dank für die vielen Bilder und die Erklärungen. Das ist dann wohl nichts für mich. Motor raus und wieder rein, ist ja kein Ding. Nur solche Feinheiten, das lasse ich besser, geht garantiert schief.
 
Schiefe Ölbohrung nur bis zu einer bestimmten Motornummer:

Stimmt nicht.

Schade, ich ging einfach davon aus, dass ich eine spätere Motornummer habe.
Nun bin ich aus meinem Traum geweckt worden.
Egal, bis zum Drehzahlbegrenzer muss das Teil abkönnen, entweder - oder!

Hat der Verantwortliche bei KAWA das überlebt? :s167:
 
Warum wird hier gerade das Rad neu erfunden ?? Es gibt alte GPZ die weit über 100000 in Worten ein-hunderttausend km ohne Probleme zurück gelegt haben. Die Besitzer wussten nichts von den versetzten Bohrungen und darum war ihnen das egal 😉 Nur weil wir hier ein gewisses Potential an Erfahrung haben, müssen wir den alten Kram nicht schlechter machen als er ist oder ?? 🙁🙁🙁
 
Sicher - aber wenn ich durch eine einfache Maßnahme mein Gewissen beruhigen kann (kostenlos) ist mir das 1000mal lieber als zu denen zu gehören, die auf freier Strecke das große Uuuups erleben könn(t)en.

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Warum wird hier gerade das Rad neu erfunden ?? Es gibt alte GPZ die weit über 100000 in Worten ein-hunderttausend km ohne Probleme zurück gelegt haben. Die Besitzer wussten nichts von den versetzten Bohrungen und darum war ihnen das egal 😉 Nur weil wir hier ein gewisses Potential an Erfahrung haben, müssen wir den alten Kram nicht schlechter machen als er ist oder ?? 🙁🙁🙁

Wie gesagt, mein aktueller Motor hat 160tkm runter. Das ist der erste und es ist sogar mittlerweile belegt.

Dennoch ist es ja sinnvoll, diese Bohrung zu machen.

Und ganz ehrlich, bei 160tkm mit leicht undichtem Öl- und Wassersystem, sowie fehlendem Kopfbolzen, fährt man halt nicht mehr soooo ruhig 🙂
 
Sicher - aber wenn ich durch eine einfache Maßnahme mein Gewissen beruhigen kann (kostenlos) ist mir das 1000mal lieber als zu denen zu gehören, die auf freier Strecke das große Uuuups erleben könn(t)en.

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Das ist das Ergebnis von zu wenig Öl bei übertriebener Drehzahl und meist kaltem Motor.

Mein 11er Motor hat auch bei 100T noch keine Probleme gemacht. Habe mir aber erlaubt nach der Kilometerleistung KW-Lager zu erneuern und dabei gleich die Ölbohrung korrigiert.


Wichtig ist bei den Motoren, immer genügend ÖL und richtig warmfahren.
 
ja gut. ich würde auch nachmessen und Sichtkontrolle an den Lagerschalen machen. Falls mir was auffällt, dann neue.
Kurbelwelle das gleiche und richten falls Bedarf.
Und dann kann man sicher auch noch die Bohrung nachfräsen!
Dann steckt ja auch genug Kohle drin. Will man ja nicht verbrennen.

Aber wenn der Fresser eher ein "mit zu wenig Öl" gefahren Ding ist reicht es auch in Zukunft wie früher schön nach dem Öl zu schauen wenn alles sonst soweit in den Toleranzen ist und, den Krempel wieder zusammenbauen. :s223:


greez

frank
 
Nachtrag

Als die KW-Lager ausgetauscht wurden, wurde auch die Ölpumpe ausgebaut, zerlegt und ersetzt .

Nach 100T KM hat sich im Pumpengehäuse eine Menge "Metallabrieb" festgesetzt.
Zusätzlich wiesen die Pumpenräder erheblich Riefen auf, was sich beim Öldruck messen voher und nachher bemerkbar machte.
 
Hi zusammen,

bin nochmal in mich gegangen. Es nervt mich natürlich zu wissen, dass es diese eventuelle "Sollbruchstelle" gibt an Zylinder 3 bzw. dessen KW Lager.

Auf der anderen Seite frage ich ich, ob es denn den Aufwand wirklich wert ist, die Kiste komplett zu zerlegen, nur um dieses Fräsen durchzuführen? Wie ich jetzt wohl gelernt habe, muss man bei der 900r eben DOCH den Motor komplett zerlegen, um diese Arbeit zu machen.

Fragt man sich, wie viele von den in D rumfahrenden GPZ900r diese Arbeit hinter sich haben? Wie viele hier im Forum?

Bin hin und her gerissen, aber werde die Vernunft siegen lassen und zunächst den augenscheinlich guten AT folgendermaßen behandeln:

Wenn es wärmer wird...

- VD ab und Nockenwellentrieb usw anschauen, Ölschlamm im Deckel...
- von oben alles etwas einölen um dann...
- Batterie stumpf an den Anlasser hängen und die Mühle drehen lassen und Kompression messen
- AT auf die Seite legen und Ölwanne ab. Reinigen, O-Ringe neu, sichten.
- Seitendeckel ab und Steuerkette und Führung prüfen, euch Fotos zeigen.
- Limakette? (hier brauche ich hilfe von euch, keinen Plan)

Wenn das alles soweit ok ist, kommt der alte raus und der AT rein. Dazu dann neue Wasserschläuche aus Silikon und Überholung des Kühlsystems mit Dichtungen usw.

Wenn die Heirat fertig ist kommt alles Öl raus und neues Billigöl rein. Anschmeissen.
Ggf eine Reinigungszusatz rein und alles ablassen und neues Öl mit Filter rein.

WHB liegt vor.

ich gehe davon aus, dass ich normales 10w40 Mopedöl (z.B. Mannol) problemlos nehmen kann, ebenso wie Mannol AG13 grün als Kühlmittel.

Also wir schaun mal 🙂


Edit:

beim At sind noch alte Krümmer dran. Kann ich den sorgenfrei AUF die Krümmer nach vorn rollen/kippen, um bequem unten zu arbeiten oder sollte ich mir was anderes überlegen?
 
Mein Motor hat die Nummer: ZX900AE055112

Grüße,
Markus

Ich versuche gerade, das Baujahr meines ATs rauszufinden. Kann mir dabei jemand helfen? Gibts da Listen, die stimmen bzw. eindeutig sind?
Bislang tippe ich auf A7 wegen des AE und eben der hohen Zahl. Wie kann man sich da sicher sein?

Und - nochmal für Dumme: Stimmt es, dass die Motoren zu 100% identisch sind/waren? Von Anfang bis Ende der Baureihe? Frage deshalb, da sich je nach Baujahr dann auch für mich bei der Ersatzteilbeschaffung eine neue Herausforderung stellt, da ich eigentlich ne 83er A1 habe, aber nun ein gänzlich anderes Herz verpflanze...

danke euch,
Markus
 
Ich versuche gerade, das Baujahr meines ATs rauszufinden. Kann mir dabei jemand helfen? Gibts da Listen, die stimmen bzw. eindeutig sind?
Bislang tippe ich auf A7 wegen des AE und eben der hohen Zahl. Wie kann man sich da sicher sein?

Und - nochmal für Dumme: Stimmt es, dass die Motoren zu 100% identisch sind/waren? Von Anfang bis Ende der Baureihe? Frage deshalb, da sich je nach Baujahr dann auch für mich bei der Ersatzteilbeschaffung eine neue Herausforderung stellt, da ich eigentlich ne 83er A1 habe, aber nun ein gänzlich anderes Herz verpflanze...

danke euch,
Markus


Moin Markus,
die Diskussion um die AT-Motornummer hatten wir schon mehrmals, so richtig schlau bin ch nicht geworden.
Vielleicht schreibst Du mal den hier an, hat mir schon bei so mancher Frage geholfen:


Jörg Schimmel
Technischer Kundendienst - national

Kawasaki Motors Europe N.V.
Niederlassung Deutschland
Max-Planck-Str. 26 | 61381 Friedrichsdorf
Tel.: +49 (0) 6172 734 111 | Fax: +49 (0) 6172 734 6111
schimmel@kawasaki.de*|*www.kawasaki.de


Ich kenne keine generellen Änderungen an den Motoren der GPZ, lediglich die Ventile sind ab 86/87 (???) bzgl. ihrer Fertigung verbessert worden (wg. eingeschlagener Ventile), aber vielleicht wissen die anderen Expert's da noch was mehr
 
Hilft die Seite der Rahmennummern nicht weiter?


https://www.900r.de/ger/index.html?/ger/kawasaki-gpz-900r-rahmen.html


ZX900AE055112


Bei der Nummer würde ich auf einen A7 Motor tippen.

Ja, ich tippe derzeit auch auf Baujahr 89/90.

Nochmal ne Noob-Frage: Angenommen, ich messe gute Kompression an meinem AT. Das sagt aber doch noch lange nicht, dass die KD insofern gut genug ist, als dass sich nicht ggf doch Wasser und Öl vermischen könnten, oder? Das eine hat ja mit dem anderen erstmal nix zu tun. Oder sehe ich das falsch?

danke
 
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