Wahl der Lagerschalen

Targavisionary

New member
Guten Morgen zusammen,
bin neu hier und schon eine Weile im Forum unterwegs. Gehe auf die 60 zu und bin in Stuttgart zu Hause. Hobbys Motorräder aller Art. Mache alles selber und habe einiges an Erfahrung gesammelt. Das soll nicht heißen das ich mal nicht weiter weiß. Ich habe mir eine 86er 900er gekauft und werde sie restaurieren. Bin nun am Motor dran und versuche die Lager der Kurbelwelle zu ermitteln. Farbmarkierungen sind keine mehr ersichtlich und an der Gehäusehälfte sind keinerlei Markierungen zu finden. Nur auf der Kurbelwelle sind Markierungen siehe Bild. Jetzt habe ich mit Plastic Gauge das Spiel gemessen und habe auf allen Wellenzapfen zwischen 0,041-0,055 mm.
Da die Lagerschalen hinüber sind benötige ich Ersatz. Nun zu meiner Frage. Welche Farbe kann ich nehmen, oder muss ich die Kurbelwelle und den Lagersitz vermessen? Wäre natürlich mit einer Farblichen Zuordnung wesentlich leichter. Danke im Voraus.
Gruß Lutz
 

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Ich habe damals das Ölspiel ausgemessen und danach die Lagerschalen bestellt.
Das ist die sicherste Methode.

Herzlich Willkommen
Gruß c-de-ville
 
Ölspiel ist Innen- und Außenmmaß der Lagerbohrung ohne Lagerschalen. Das Gehäuse muss mit Drehmoment verschraubt sein. Die Dicke der Lagerschale muss von dem Wert natürlich abgezogen werden.
 
Ich habe jetzt die passenden Lagerschalen ermittelt. Ich bin eigentlich kein großer Schreiber aber eins möchte ich doch erwähnen da es schon bemerkenswert ist. Ich habe dieses Motorrad für wenig Geld erworben um es zu restaurieren. Ich restauriere dann wirklich bis zur letzten Schraube. Ist für mich eine schöne Beschäftigung um abzuschalten. Habe in etwa bis heute 10 Motorräder restauriert. Alle in sehr schlechtem Zustand. Und diese GPZ sollte nicht anders sein. Oberflächlich sieht sie ganz gut aus, aber was ich beim Öffnen vom Motor gefunden habe ist unglaublich. Einen Kompressionstest mache ich immer als erstes um einen Anhaltspunkt zu haben. Zylinder 1-3 0 Bar, Zylinder 4 12 Bar.
Also Motor raus und geöffnet. Auf den Bildern ist zu sehen was mir entgegen kam. Wie oder was auch immer da gemacht wurde entzieht sich meiner Kenntnis.
 

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Das sieht ja übel aus, da ist es ja einfacher einen gebrauchten Motor aus zuverlässiger Quelle zu kaufen und meinetwegen auch noch die Verschleißteile zu wechseln. Bei deinem Motor würde ich mir aber jedes Bauteil genauestens ansehen, der scheint ja scheer misshandelt zu dein.
Lass auch die Kurbelwelle richten, es zahlt sich aus, ich habe noch nicht mal mehr Lenkergewichte.
 
Nimm guten gebrauchten Kopf. Der sieht nach Schrott aus. Vermesse die Pleuel die werden auch nicht so toll bzw. gerade sein. Mach alle Dichtungen und O-Ringe neu. Die O-Ringe nehme Original von Kawa da Zubehör nicht so toll passt. Such dir einen günstigen Motor den brauchbar ist und mach 1 aus 2.
 
Ich habe jetzt die passenden Lagerschalen ermittelt. Ich bin eigentlich kein großer Schreiber aber eins möchte ich doch erwähnen da es schon bemerkenswert ist. Ich habe dieses Motorrad für wenig Geld erworben um es zu restaurieren. Ich restauriere dann wirklich bis zur letzten Schraube. Ist für mich eine schöne Beschäftigung um abzuschalten. Habe in etwa bis heute 10 Motorräder restauriert. Alle in sehr schlechtem Zustand. Und diese GPZ sollte nicht anders sein. Oberflächlich sieht sie ganz gut aus, aber was ich beim Öffnen vom Motor gefunden habe ist unglaublich. Einen Kompressionstest mache ich immer als erstes um einen Anhaltspunkt zu haben. Zylinder 1-3 0 Bar, Zylinder 4 12 Bar.
Also Motor raus und geöffnet. Auf den Bildern ist zu sehen was mir entgegen kam. Wie oder was auch immer da gemacht wurde entzieht sich meiner Kenntnis.
Hat da einer versucht ne Vergaserdrosselung mit Schlauchschellen zu realisieren??? :s072:
 
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