Vollabnahme mit unterschiedlichen Reifen?

Thomas60

Member
Hallo zusammen,

Folgendes Problem:
Meine GPZ900R Bj.89 ist aus der Schweiz importiert. Heißt also Vollabnahme, neuer Brief und, und, und.
Die Socken sind blank und der Vorbesitzer hat mir einen neuen Pirelli MT08 für hinten, beigelegt. Ich habe hier noch einen passenden Pirelli Sport-Demon für vorne.
Zugelassen sind ja MT08 und MT09 oder Sport-Demon vorne und hinten. Wie sieht es denn aus, wenn ich von jedem einen habe? Kriege ich da Probleme?
Verzeiht einem Rookie die evtl. dusselige Frage.
Gruß
Thomas
 
Moin moin,
ich hatte sowas Ähnliches mit Metzeler: vorn Laser tec und hinten Laser.
Ging nicht durch den TÜV.
Die Reifen vor und hinten müssen zusammen passen sonst gibts Probleme.
Tschüß aus HH,
Rainer
 
Ich würd mal direkt an Pirelli schreiben vielleicht gibts ne Freigabe. Bei Bridgestone kannst ja auch Reifen mischen z.B. vorne BT20 und hinten BT54, oder mal vorher zum TÜV fragen ob diese Reifenmischung möglich ist.
 
Hallo
Stehen Reifenbindungen in den Schweitzer Papieren ?
Wenn nicht dann einfach draufziehen, Bzw. mit den Graukittel deines vertrauens reden, den soviel ich weiß darf man bei den Dosen auch 4 Unterschiedliche reifen Fahren.

Gruß Kruno

P.S. An meiner GR 650 hatte ich keine Reifenbindung und durfte auch verschiedene Reifenhersteller gleichzeitig aufziehen Hauptsache die Größe in den Papieren wurde beachtet.
 
Danke für eure Antworten.
Im Schweizer Brief ist gar keine Bereifung aufgeführt.
Der Pirelli MT08 ist ja zugelassen aber ich finde nirgends mehr den passenden MT09, wird wohl nicht mehr verkauft. Soll ich denn jetzt den neuen MT08 wegschmeissen? Einen neuen Dunlop für vorne habe ich auch noch liegen aber damit versuch ich es erst gar nicht.
Naja, vielleicht kaufe ich mir ja noch den Pirelli Sport Demon 140/70-18 für hinten. Der ist günstig zu haben, paßt dann auch zum Vorderreifen und eine Freigabe für die Kombi gibts sogar hier im Forum.
Kann ja mal die beiden anderen Socken versuchen zu verticken, wäre doch schade drum...
Danke nochmal für eure Hilfe!

Gruß
Thomas
 
Hallo zusammen,

bei meiner XT 250 ist auch keine Reifenbindung eingetragen und ich musste zur Vollabnahme. Vorne hab ich Bridgestone und hinten Metzler drauf. Der Tüvingenieur sagte dass trotz dessen keine Reifenbindung im Brief steht man nur eine Reifenmarke fahren darf.
Un der Tüvler war eigentlich sehr umgänglich.

VG Henrik
 
Der Witz ist ja, das die Marke ja die gleiche ist... beides Pirelli und auch beide für die GPZ zugelassen. Nur eben als Satz und nicht einzeln.
Die Antwort von "hightower" gibt mir da schon zu denken.
Am Ende falle ich durch, muß nochmal die Vollabnahme und das Reifenumziehen bezahlen, da ist es wohl doch günstiger gleich die richtige Kombi aufzuziehen.
Nur schade um die beiden neuen Reifen...

Gruß
Thomas
 
Der Witz ist ja, das die Marke ja die gleiche ist... beides Pirelli und auch beide für die GPZ zugelassen. Nur eben als Satz und nicht einzeln.
Die Antwort von "hightower" gibt mir da schon zu denken.
Am Ende falle ich durch, muß nochmal die Vollabnahme und das Reifenumziehen bezahlen, da ist es wohl doch günstiger gleich die richtige Kombi aufzuziehen.
Nur schade um die beiden neuen Reifen...

Gruß
Thomas

Deshalb sollst Du ja vorher zum TÜV fragen bevor Du irgendwas machst, das wird wohl am günstigsten sein.
 
Totale Mischbereifung ?

den soviel ich weiß darf man bei den Dosen auch 4 Unterschiedliche reifen Fahren.

Das glaube ich nicht. Das must du auf jeder Achse zwei gleiche haben. Also vorne zwei gleiche und hinten zwei gleiche. Die totale Mischbereifung ist nicht erlaubt.

MfG Hades
 
Das glaube ich nicht. Das must du auf jeder Achse zwei gleiche haben. Also vorne zwei gleiche und hinten zwei gleiche. Die totale Mischbereifung ist nicht erlaubt.

MfG Hades

Das hat mich allerdings erst auch stutzig gemacht aber er meint sicher von verschiedenen Firmen, aber die Grösse sollte schon Achsmässig gleich sein.
 
Das hat mich allerdings erst auch stutzig gemacht aber er meint sicher von verschiedenen Firmen, aber die Grösse sollte schon Achsmässig gleich sein.

Hallo, nicht mal das ist erlaubt. Der Hersteller, die Reifengröße, Reifentyp und Reifenmodell muß auch gleich sein. Eigentlich auch logisch. Einen guten und einen billigen schlechten Reifen, oder Sommer und Winter oder 195´er und 165´er auf einer Achse, das fährt sich sicher nicht besonders gut durch die Kurven. Ich bin mir aber auch nur fast sicher das es so ist. Wäre doch mal ne Publikumsfrage.

MfG Hades
 
Hallo,


ZITAT:
Nach der StVZO (§ 36) ist bei Fahrzeugen bis 3,5 t Gesamtgewicht die Verwendung von Reifen unterschiedlicher Hersteller und unterschiedlicher Profile zulässig und in jeder beliebigen Kombination möglich, so es sich um Reifen der gleichen Bauart handelt.

Nach der EWG-Richtlinie 92/93 ist aber für Pkw-Reifen vorgeschrieben, dass alle an ein und derselben Achse montierten Reifen vom gleichen Reifentyp sein müssen. Das heißt, dass auf einer Achse nur Reifen des gleichen Herstellers, der gleichen Größenbezeichnung und der gleichen Verwendungsart montiert werden dürfen. In der Regel gelten diese Richtlinien für die Erstzulassung des Fahrzeugs.

Fazit: Für die Verwendung von Reifen an Fahrzeugen gilt in Deutschland die StVZO; demnach gilt hinsichtlich der Mischbereifung an Pkw lediglich die Forderung, dass sie entweder nur mit Diagonal- oder nur mit Radialreifen ausgerüstet sein müssen. Allerdings können Reifen unterschiedlicher Bauart das Fahrverhalten unvorhersehbar beeinflussen
.


http://www.senatorman.de/reifen.htm
 
Jetzt hab ich es auch gelesen, den §36 STVZO und bin völlig erstaunt wieviel Freiraum einem da bleibt. Für jeden Scheiß gibt es Vorschriften, aber in Punkto Reifen PKW ist fast alles erlaubt. Dabei ist doch eigentlich so ein Reifen ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheit.

Naja wieder was gelernt.

MfG Hades
 
Für die Verwendung von Reifen an Fahrzeugen gilt in Deutschland die StVZO; demnach gilt hinsichtlich der Mischbereifung an Pkw lediglich die Forderung, dass sie entweder nur mit Diagonal- oder nur mit Radialreifen ausgerüstet sein müssen. Allerdings können Reifen unterschiedlicher Bauart das Fahrverhalten unvorhersehbar beeinflussen.

Das ist die Theorie



Nach der EWG-Richtlinie 92/93 ist aber für Pkw-Reifen vorgeschrieben, dass alle an ein und derselben Achse montierten Reifen vom gleichen Reifentyp sein müssen. Das heißt, dass auf einer Achse nur Reifen des gleichen Herstellers, der gleichen Größenbezeichnung und der gleichen Verwendungsart montiert werden dürfen

Das die Realität, nach meiner Erfahrung.
Bei uns am Tüv verlangen sie halt gleiche Bereifung pro Achse.
Liegt denn wohl doch wieder im Ermessen des Tüvlers.

Um sicher zu gehen würde ich die passenden Reifen montieren.
Seh zu ob du evtl. ne Freigabe bekommst.
So von wegen vorne und hinten Reifen eines Herstellers.
Würde mir als Freigabe reichen.
 
Mopped und Dose ist nicht zu vergleichen!
Am Mopped, wenn unterschiedliche Reifen, dann muß vom Hersteller eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliegen, so siehts aus in DE.
Ein Kollege fuhr mit seiner alten Xj am besten mit nem Metzeler vorne und nem Michelin hinten.. Er sagte , da konnt man am besten brettern, und der hat damals mit seienr Xj viele neumodische Mopeds ganz doof aussehen lassen...
aber illegal, also, da für deine Pirellis ne Freigabe vorliegt, dann nur so wie in der Frreigabe, sonst keinen Tüv!!:s163: :s163:

Das die Realität, nach meiner Erfahrung.
Bei uns am Tüv verlangen sie halt gleiche Bereifung pro Achse.
Liegt denn wohl doch wieder im Ermessen des Tüvlers.
Das ist dann aber nicht korrekt!
Gleiche Größe ist klar, auch entweder Sommer oder Winterreifen ( oder M&S) aber den Rest geht den Dreckstüv nix an!
Ich kaufe meine Reifen auch einzeln, wenns sein muß, das darf ich, laut dem Kram den Heiko reingesetzt hat ... allerdings fahren meine Karren auch keine 250.
 
Das ist dann aber nicht korrekt!
Gleiche Größe ist klar, auch entweder Sommer oder Winterreifen ( oder M&S) aber den Rest geht den Dreckstüv nix an!
Ich kaufe meine Reifen auch einzeln, wenns sein muß, das darf ich, laut dem Kram den Heiko reingesetzt hat ... allerdings fahren meine Karren auch keine 250.

Sicher nicht korrekt.
Denke aber auch das es nix bringt sich mit den Leuten an zu legen.:s174:
Wenn man versucht so nem Tüvler zu sagen was er darf oder net,
findet er bestimmt was, womit er dir zeigt was er darf.🙁

Aber wie du schon sagst:
So machen wie eingetragen, dann gibts auch keine Diskusionen.:s185:
 
Moin,

mir persönlich wäre das auch in Punkto Sicherheit zu gefährlich, wenn ich vier unterschiedliche Reifen mit unterschiedlichem Profil und unterschiedlicher Profiltiefe fahren würde.:s191:

Da sagt mir mein gesunder Menschenverstand schon, dass in einer Notsituation bestimmt mit Nachteilen zu rechnen ist in Sachen Bremsweg und Fahrzeugstabilität.:s168:

Achsweise, mit gleicher Profiltiefe wäre für mich auch OK, mehr lieber nicht,
 
Naja, alein schon die unterschiedlichen Abrollwiderstrände gehen doch sicherlich tierisch aufs Differential. Ist also nicht nur ´ne Sicherheitsfrage, sondern auch eine des Materials.

Nur beim Hobel kann ich das nicht so recht einsehen. Sei´s drum, ich habe mir den Pirelli 140er Sport Demon bestellt (79.- ist doch echt günstig), ist wohl das geringste Risiko. Den Pirelli MT08 werde ich dann zwischen 2 HU´s verbrauchen ;-)

Gruß
Thomas
 
Hallo

Das es sich dabei um ein erhebliches Sicherheitsrisiko handelt ist mir bekannt und einleuchtend, ich fahre auch reifen die mindestens Achseweise zusammenpassen.
Mir ging es dabei um das es "erlaubt" ist. Bei der GR 650 hatte ich vorne eine ME 33 Laser und hinten eine Dunlop K 527 drauf das selbe war mit der DR 600 R da hatte ich auch reifen von 2 verschiedenen Hersteller, und keine probleme beim TüV. Allerdings sind das mopped´s mit einer Höchstgeschwindigkeit weit unter 200 kmH und hatten keine Herstellerbindung

Gruß Kruno
 
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