Und nun geht es wieder los.....

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Eisenschweintreiber

Guest
Moin Jungs,

ich habe meine GPZ 1000 RX gestern wieder aus der Werkstatt geholt. Ich habe ihr ja eine 2 wöchige Rundumüberholung gegönnt. Aber trotz Ventile einstellen, Vergaser reinigen und sychroniesieren etc. läuft sie ca. 5km nach dem Kaltstart wieder wie ein Sack Mumeln. Bei allem unter 4000 U/Min und leicht ca. 3mm gedrehtem Gasgriff (typischer zähfliessender Verkehr) stottert das Ding, wenn ich anhalten muss (Gas weg, Kupplung ziehen, ist der Motor sofort aus). Kaltstart ist jetzt aber eine Wucht und wenn ich den Hahn ganz aufmache (so ab 5000), geht sie auch wie Tier. Hab ich im Stau nur nichts von.

Das Fahrwerk ist jetzt übrigen 1ste Sahne! Wie Ihr mir empfohlen habt, vorn runter und hinten die Excenter umdrehen und hoch damit. Zusätzlich hat sie noch 2 neue BT45 und liegt jetzt auch in der Kurve wie sie soll!

Gruß

Andre:s011:
 
Hört sich bischen an wie wenn die Ansaugstutzen leicht undicht wären...
Aber eigentlich haste die in der Werkstatt gehabt, müssten die eigentlich repariert haben sollen...?!
 
Patrick schrieb:
Hört sich bischen an wie wenn die Ansaugstutzen leicht undicht wären...
Aber eigentlich haste die in der Werkstatt gehabt, müssten die eigentlich repariert haben sollen...?!


Der hat die Mühle komplett gecheckt. Ventile einstellen, Kompression prüfen, Öl+Filter, Fuftfilter, Vergaser raus und reinigen, einstellen, sychronisieren, Kupplung zerlegen und neu, Kerzen neu. Die Ansaugstuzen sehen eigentlich gut aus, keine Risse oder sonstiges.
Wie kann man denn feststellen, ob die leicht undicht sind?
 
Patrick schrieb:
Hört sich bischen an wie wenn die Ansaugstutzen leicht undicht wären...
Aber eigentlich haste die in der Werkstatt gehabt, müssten die eigentlich repariert haben sollen...?!


Hab gerade mit dem Schrauber telefoniert. Die Ansaugstutzen hat der geprüft, die sind OK. Ich bring das Ding nochmal hin. Diesmal gestaltet er seine Proberunde mal länger, bei der Runde um den Block, läuft sie Kalt ja tadellos.
 
Theo schrieb:
Moin,
mal wenn der Motor läuft was hochentzündliches draufsprühen. Bremsenreiniger, Startpilot, Benzin oder so was. Halt nicht draufkippen. Evtl. hilft schon ein befeuchteter Lappen und dann über die Gummis drüberwischen.

Wenn die Gummis undicht sind ändert sich die Drehzahl, steigt an.

Gruß
Oliver

Die Drehzahl fällt eher in den Abgrund. Die stottert, als läuft sie auf drei Pötten, sobald ich das Gas beim runterschalten wegnehme, fühlt sich das auch schon von der Motorbremse her an, als wäre der Motor abgestorben, wenn ich die Kupplung ziehe ist er ja auch aus.
 
Zündkabel Oxidiert, Stecker das gleiche. Zieh mal am Zündkabel (nicht Stecker), wenn sich das last siehst den mist.

Rüdiger
 
Rüdiger schrieb:
Zündkabel Oxidiert, Stecker das gleiche. Zieh mal am Zündkabel (nicht Stecker), wenn sich das last siehst den mist.

Rüdiger

Mahlzeit,

das hatten wir doch glaub schonmal im ersten Fred. Tausch gleich den ganzen Mist aus.
Neue Silikonkabel von Louise, die NGK-Stecker mit der Originaldichtung dran. Damit waere der Problem-
punkt eliminiert.
 
Mach das mit den Zündkabeln. Hat bei mir auch Wunder bewirkt. Sind die Schnorchel vom Lufi-Kasten komplett zu bis vorn ? Schau auch gleich die Kerzen mal an.

mfg Django
 
Kerzen sind neu, Kabel sind neu (Silikon) und die Stecker sind auch neu! Alles, was ansatzweise nach Verschleißteil aussieht ist getauscht. Wenns nur so einfach wäre:-((
 
Hast du mal die CDI getauscht ? Glaube zwar nicht das es daran liegt aber ....
Bei mir war es so, dass ein Vergasser einen Haarriß im Gehäuse hatte. Hast du Original Lufi drin ? Löcher im Lufi-Kasten ? Mach mal alles soweit wie möglich Original. Vielleicht kannst du dann die Ursache finden.

mfg Django
 
Django schrieb:
Hast du mal die CDI getauscht ? Glaube zwar nicht das es daran liegt aber ....
Bei mir war es so, dass ein Vergasser einen Haarriß im Gehäuse hatte. Hast du Original Lufi drin ? Löcher im Lufi-Kasten ? Mach mal alles soweit wie möglich Original. Vielleicht kannst du dann die Ursache finden.

mfg Django

Ich denke einen Haarriss hätte ein Profischrauber beim Vergaser zerlegen und reinigen gefunden. Der Kasten ist original und ohne Löcher, der Lufi ist auch original und neu.
CDI werde ich mal prüfen lassen. Ich bringe dem Schrauber das Ding morgen wieder in die Werkstatt. Immerhin hat er mir gestern 700 Flocken abgeknöpft, da soll er jetzt mal suchen. Immerhin habe ich Sie ihm wegen genau diesem Fehler gebracht.
 
Sigwart schrieb:
Guude,

für 700 Teuronen würde ich sie aber auch wieder hinbringen. War ja nicht gerade günstig(aber wahrscheinlich immer noch günstiger wie in der Kawapotheke).
Für mich hört sich das an, also ob sie entweder zuviel oder zuwenig Luft bekommt, also das Gemisch nicht stimmt.
Vielleicht mal an den Gemischeinstellungen etwas spielen.
Viel Glück morgen.

Lebbe is schee


Ich muss fairerweise sagen das da 2 neue Schlappen drin sind.
 
Eisenschweintreiber schrieb:
Hab gerade mit dem Schrauber telefoniert. Die Ansaugstutzen hat der geprüft, die sind OK. Ich bring das Ding nochmal hin. Diesmal gestaltet er seine Proberunde mal länger, bei der Runde um den Block, läuft sie Kalt ja tadellos.

Falls Du die Dichtigkeit der Stutzen selbst prüfen willst, einfach im Stand mal die Stutzen mit einer Sprühflasche mit Benzin besprühen. Wenn sich dann am Leerlauf etwas ändert ist da irgendwo ein Leck. Mit einer Sichtprüfung stellt man das zumindest nicht fest.

Gruss
Andreas
 
Was ist denn mit der Tankmimik , Benzinhahn ,Belüftung , Impulsgeberkabelbruch gabs auch schon öfter hier.😕 Mehr fällt mir auch nicht ein , aber ist bestimmt noch zu finden.
 
Hihi, reiß ruhig alles auseinander

Wir hatten das Thema schon. Meinen Rat möchte ich nicht wiederholen, zumal ich dazu zum EIgenbau einer Ansaugluft-Vorwärmung einen eigenen bebilderten Beitrag geschrieben hatte, der hier viele Hiebe von auisgewiesenen Physikern kassiert hat, die vorrechneten, dass es nicht funktionieren kann. Reiß ruhig alles weiter auseinander oder sieh dir mal die Zündkerzen an. Wahrscheinlich vor dem Starten heller, als nach dem Zeitpunkt, an dem das Phänomen auftritt. Dann sind sie Kohleschwarz. CDI, Kabel, Kerzen und blabla hatte ich damals bei der GPZ500 unter der Rubrik Lehrgeld natürlich auch getauscht. Die Ansaugluft-Vorwärmung zusammen mit einer Kühlerblende schaffte Abhilfe. Die diesbezügliche 900r-Eigenkonstruktion ist jetzt seit ner Woche bei mir (noch ohne Blende) im Einsatz. Jetzt geht es viel besser. Insbesondere die teuflische Motorbremse, wenn der Motor bei gezogener Kupplung in der feuchten Kurve stehen bleibt und die Maschine stoppen will, sobald man wieder einkuppelt, tritt weniger ausgeprägt auf und verschwindet schneller. Und sie nimmt auch keine 11 Liter mehr.

Bei mir tritt der Schlechtlauf nach problemlosem Kaltstart schon nach vielleicht 500 m auf und hält mindestens vor, bis der Viertel-Markierungsstrich der Kühleranzeige überschritten ist (ohne Vorwärmung). Dann muss man genau einmal den Zündschlüssel umdrehen, damit alles aus ist. Bis Fünf zählen anwerfen, läuft, als wäre nichts geschehen. Wird dir sicher auch morgens nach einer Nacht Abstellen im Freien passieren. Nachmittags aus der warmen Tiefgarage passiert es nie. Wenn dir das bekannt vorkommt, hast du evtl. dasselbe Problem. Übrigens haben die Ansaugstutzen-Gummis eine Wandstärke fast von Bleistift-Stärke. Aber wie erwähnt, haben mich die Spezialisten hier im Forum rechnerisch widerlegt:s32:
 
Wenn alles richtig justiert ist, muss es gut sein... Und ubers winter kannst du ja auch Oelbrenner dran montieren und damit nichts bewirken... Aber wenn du so von dieser Sache Uberzeugt bist... Bitte. Jedem das seine... :s130:
 
üpoi schrieb:
........ Übrigens haben die Ansaugstutzen-Gummis eine Wandstärke fast von Bleistift-Stärke. Aber wie erwähnt, haben mich die Spezialisten hier im Forum rechnerisch widerlegt:s32:

Das die Ansauggummis selbst undicht sind ist auch eher unwahrscheinlich, da wie Du richtig schreibst ja Bleistift-Stärke habe. Wären diese porös, würde man das auch bei einer Sichtprüfung sehen. Der Schwachpunkt ist der Anschluss am Vergaser oder den Einlasskanälen. Da kann es reichen wenn eine Schraube am Einlass lose ist und schon ziehr das Dind Nebenluft. Es kann hier jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Aber mal eben etwas Benzin auf die Gummis spritzen kostet nichts und erspart einem evtl. teure Werkstattkosten. Zumindest kann man so eine potentielle Fehlerquelle ausschließen.

Gruss
Andreas
 
üpoi schrieb:
Übrigens haben die Ansaugstutzen-Gummis eine Wandstärke fast von Bleistift-Stärke.
Vor 2 Tagen hab ich eben diese, und sogar noch weiche, mit jeweils einem Schlitz von 4cm weggeschmissen. Die Undichtigkeiten in den Ansaugstutzen müssen nicht von Alterschwäche kommen - die meisten die ich defekt gesehen habe, wurden vom Besitzer so dermaßen mit der Schelle festgezogen das der "Saft schon ausgetreten" ist. Durch die ständige Vor- und Zurückbewegung der Vergaser zum Kopf reisst irgendwann der Gummi, der an der zu fest angezogenen Stelle halt dann doch nur noch 2-3mm Stärke hat. Nur mal so als sinnfreier Einwurf 😉
 
üpoi schrieb:
Wir hatten das Thema schon. Meinen Rat möchte ich nicht wiederholen, zumal ich dazu zum EIgenbau einer Ansaugluft-Vorwärmung einen eigenen bebilderten Beitrag geschrieben hatte, der hier viele Hiebe von auisgewiesenen Physikern kassiert hat, die vorrechneten, dass es nicht funktionieren kann. Reiß ruhig alles weiter auseinander oder sieh dir mal die Zündkerzen an. Wahrscheinlich vor dem Starten heller, als nach dem Zeitpunkt, an dem das Phänomen auftritt. Dann sind sie Kohleschwarz. CDI, Kabel, Kerzen und blabla hatte ich damals bei der GPZ500 unter der Rubrik Lehrgeld natürlich auch getauscht. Die Ansaugluft-Vorwärmung zusammen mit einer Kühlerblende schaffte Abhilfe. Die diesbezügliche 900r-Eigenkonstruktion ist jetzt seit ner Woche bei mir (noch ohne Blende) im Einsatz. Jetzt geht es viel besser. Insbesondere die teuflische Motorbremse, wenn der Motor bei gezogener Kupplung in der feuchten Kurve stehen bleibt und die Maschine stoppen will, sobald man wieder einkuppelt, tritt weniger ausgeprägt auf und verschwindet schneller. Und sie nimmt auch keine 11 Liter mehr.

Bei mir tritt der Schlechtlauf nach problemlosem Kaltstart schon nach vielleicht 500 m auf und hält mindestens vor, bis der Viertel-Markierungsstrich der Kühleranzeige überschritten ist (ohne Vorwärmung). Dann muss man genau einmal den Zündschlüssel umdrehen, damit alles aus ist. Bis Fünf zählen anwerfen, läuft, als wäre nichts geschehen. Wird dir sicher auch morgens nach einer Nacht Abstellen im Freien passieren. Nachmittags aus der warmen Tiefgarage passiert es nie. Wenn dir das bekannt vorkommt, hast du evtl. dasselbe Problem. Übrigens haben die Ansaugstutzen-Gummis eine Wandstärke fast von Bleistift-Stärke. Aber wie erwähnt, haben mich die Spezialisten hier im Forum rechnerisch widerlegt:s32:



Moin,
warum Spezialisten?
Ich habe das so verstanden das einige Leute Ihre Meinung und ihre
Erfahrungen kunt getan haben.
Genau wie du auch.
Wie gesagt, dafür ist ja so ein Forum da.

Aber bei 11 Liter verbrauch stimmt doch was nicht.
Auch wenn deine Vorwärmung bei dir funzt.
(werde ich nicht in frage stellen)

Und wenn ich die Zündung aus und wieder an mache und Anschließent ist alles im Lot,
spätestens dann würde ich mal nach meiner CDI schauen.

Aber so ist sie halt die Dicke.
Immer für Überaschungen gut.:s154:
 
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