Risse in Lagerdeckel - Nockenwellenlager 1 und 6

CHSTPH

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Hi, ich bin hier meistens stiller, lesender, User. Ich starte mal ein Thema, da ich über die Suche nichts passendes gefunden habe.


An meiner GPZ900R finde ich Risse in den Lagerdeckeln der Nockenwellenlager 1 und 6. Das sind die ersten Lager gleich neben der Steuerkette. Der Motor lief gut und hörte sich nicht komisch an.


Was haltet ihr davon? Kann man die so weiterfahren oder muss ich die austauschen?

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die Böcke für die Nockenwellen werden mit dem Kopf zusammen vorgebohrt und dann mit der Ahle gerieben.
 
Ja. Das habe ich auch so in den Handbüchern gelesen. Und dann gibts noch Leute, die meinen "Eigentlich soll man die nicht tauschen, aber wenn man weiß wie es geht und was man tut, dann geht das schon..."

Kann ich die Lagerböcke auch drin lassen und es hält vielleicht noch 20000 oder 40000 km oder ist das aussichtslos?

Kann ich die Lagerböcke schweißen lassen?

Ihr seht schon... keinen Bock auf Kopf ab. Das wäre ja auch nicht gerade eine kleine Operation.
 
Sind das wirklich Risse, oder nur Gusskanten.
Ich meine, das wäre mir auch mal aufgefallen,
waren aber nur Gusskanten.

Schweißen wäre auch nicht besser als andere Lagerböcke ,
das Material kann sich dabei verziehen.
 
Was haltet ihr davon? Kann man die so weiterfahren oder muss ich die austauschen?

Schwierig die Antwort, denn wir haben hier Sensibelchen die gleich austauschen und die Hardcorer die da eine Spaxschraube reinkloppen würden.

Ich behaupte mal das sind leichte Risse. Du kannst gute Fotos machen und die ganze Sache beobachten oder austauschen wenn du dir unsicher bist.

Dafür sollte es aber Einlaufpaste geben.
 
Okay, vielen Dank für eure Kommentare. Ich denke, ich werde damit weiter fahren und wieder genau hinschauen, wenn der Vetildeckel das nächste mal ab ist.
 
Die Lagerböcke unterscheiden sich nicht wesentlich von denen der Zephyr 750,
mit denen hab ich Erfahrung.
Ich glaube auch nicht an Risse, die Lagerböcke sind überhaupt nicht mechanisch belastet.
Die Nockenwelle schwimmt darin im Ölfilm.
Allenfalls beim ab- und anschrauben sollte man aufpassen, nach Anleitung machen.
Eher Grate der groben Gussform.

Meine mußte ich anpassen, die hab ich per Hand eingeschliffen, geht, wenn man sehr sorgfältig arbeitet, man weis was man tut und oft mißt mit den entsprechenden Meßstreifen. Zeitaufwand für 8 Lagerböcke, pro Stck. ca. 2 - 3 Stunden......
Mit Akkuschrauber in der Küche.

Inzwischen hab ich ein paar tausend km draufgefahren, wobei ich grundsätzlich ins Rote drehe, bei jeder Fahrt, auch gerne den Begrenzer teste.
Kürzlich Kontrolle beim Einstellen der Ventile - alles gut.

Also alles gut!
 
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