Oldstyle-Tuning

Last registered members

    Patrick

Leeroy

Member
Habe seit kurzem das Magazin Classic Bike Mechaniker abonniert. Dabei habe ich gelesen, wie man "früher" seine Liebsten aufgepeppt hat:

- Strömungsoptimieren sowie polieren und bearbeiten der Ein- und Auslasskanäle.

Hat das von Euch schon mal einer gemacht? Bringt das was oder wird da einfach nur viel Kohle für ein wenig mehr verbrannt?
 
Das ist quasie ein Weg Etwas den Motorlauf zu optimieren wobei Polieren im Einlass nicht gemacht wird, nur Glätten.
Leistung findet man unterumständen auch bei veränderungen im Ein und Auslass. Erwate nicht zuviel. Da sind viele Sachen die da Einfluss nehmen. Kann auch in die Hose gehen.

Da gibt es gute Bücher zum Motortuning. Gerd Hack ist einer dieser Autoren

Habe das an allen meiner Kawa's machen lassen. Da gibt es Leute die das Können.
 
Das ist quasie ein Weg Etwas den Motorlauf zu optimieren wobei Polieren im Einlass nicht gemacht wird, nur Glätten.
Leistung findet man unterumständen auch bei veränderungen im Ein und Auslass. Erwate nicht zuviel. Da sind viele Sachen die da Einfluss nehmen. Kann auch in die Hose gehen.

Da gibt es gute Bücher zum Motortuning. Gerd Hack ist einer dieser Autoren

Habe das an allen meiner Kawa's machen lassen. Da gibt es Leute die das Können.

Ja dann kann's ja gar nicht so schlecht sein, wenn's Du an allen Deiner Kawa's machen lassen hast. Oder verstehe ich jetzt was nicht ganz richtig???? Mit welchen Kosten muss man da rechnen?
 
Einige €€€ musst rechnen. + Kopfdichtung, ein Ausbau dazu, evtl Kopf planen lassen.

War bei mir aber immer nur ein Teil der Motormodifikationen
 
Sags nur richtig, Rudi!
Kanäle glätten, ist nur EINS, dadurch verwirbelt das Gemisch etwas weniger, so dass mehr rein kann, aber das nutzt nix, wenn mehr auch "freier" raus kann,aber anstatt hier und da etwas rum"zutunen" wäre es sinnvoller und würde unter Umständen sogar mehr bringen den Zündzeitpunt mithilfe einer Gradscheibe und einem Totpunktfinder ( heißt das so??) zu kontrollieren und eventuell korrekt einzustellen, weil die Serienstreuung doch recht groß ist und durch Längung der Steuerkette usw es doch zu Abweichungen kommen kann.
Da gab es mal ein Bericht in einem Sonderheft der Fighters, dort haben die das an einer Gixxer gemacht ( aber motor ist motor) ich kann mich nicht mehr genau dran erinnern, aber ich meine da gab es etwas Mehrleistung ( nicht wirklich viel) aber dafür hatte der Motor dann den Zündzeitpunkt wie angegeben und nicht so ca..
Das wäre für mich der erste Ansatzpunkt, bevor ich halblebendiges Tuning vornehmen würde. Denn wenn man tunt dann nicht so mal eben ne scharfe Nocke ( als beispiel) oder nen Racingauspuff, sondern man fängt vorne an ( am Lufi) und hört hinten auf, weil ganz einfach das Verhältnis von dem was reinkommt und was rauskommt stimmen muß.
Und! Eins noch zum überdenken, man hört nur von dem und dem Motor bei dem und das getunt wurde aber eigentlich nie von den ganzen Motoren, die kaputtgetunt wurden und beim ersten oder zweiten Lauf hochgingen!!
Mein Rat:
Mach was Rudi empfohlen hat: Lass Leute ran, die sich wirklich damit auskennen! Es sei denn du hast ein paar Motoren und willlst dich auf einige Überraschungen einlassen.:s016::s016:
 
Ich hab´s auch gemacht und es hat sich gelohnt. Die Drehmomentkurve ist gleichmäßiger geworden, der Motor zieht ab 2.000 U/min bis zum roten Bereich ohne Durchhänger, aber es fehlt der Kick, der dir bei 7.000 U/min die Arme lang zieht. Beobachtet habe ich, das ich auf den Geraden der Hausstrecke bis zu 20 km/h mehr auf den Tacho stehen habe und GPZ-Kollegen mir in den Dolos gesagt haben, das sie schalten müssen, wo ich nur das Gas aufziehe.

Hab aber zusätzlich noch einen Racing-Topf und einen K&N-Filter verbaut, neue Ansauggummis (größerer Durchlass), ein bisschen an der Vergasereinstellung geändert, das Ventilspiel auf max. eingestellt, der Kopf ist auch geplant, die Ventile poliert, alles im Motor ausgewogen und bestimmt hier und da noch ne Kleinigkeit, die mir im Moment nicht einfällt. Zündung habe ich nix gemacht, da hier eine Einstellung werksseitig nicht vorgesehen ist, aber nach der Anregung hier werde ich das mal kontrollieren. Hab eine Zündlichtpistole mit Zündverstellwinkelmessung, da kann ich gut testen inwieweit die Zündung stimmt.

Den Kopf habe ich mit meinen Heimwerkermitteln selbst gefräst (war nicht der erste Kopf den ich gemacht habe), das hat alleine schon 32 Std. gedauert.

Der Motor hat übrigens seitdem über 56.000 km problemlos gelaufen.

Gruß Micha
 
Last edited:
Uffffff WOOOW und wieder Ufffff, wenn ich Euch so zuhöre (und einigen anderen) merk ich immer wieder daß ich eigentlch und im besonderen ÜÜÜÜÜberhaupt nix von Motorrädern verstehe. Manchmal denk ich "wie hast du überhaupt den Lappen geschafft" mit dieser Menge an Nichtwissen.

Bin hier anscheinend im richtigem Forum. So genug geschleimt, schönes WE
 
Meine anfänglich Euphorie, mich diesem Thema etwas genauer zu widmen, ist irgendwie wieder verpufft 😉!. Ist für mich garantiert einfacher, ein Motorrad neueren Jahrgangs zu kaufen, als hier an meinem Baby Hand anzulegen. Obwohl, ein Reserve-Motor liegt bei mir in der Garage! Nochmals besten Dank für Aufklärung.
 
Kann man so oder so sehen.

Das neuere Motorrad soll auch eine GPZ sein, oder was aktuelles?

Bei "gebraucht" kauft man immer die Katze im Sack, egal wie alt.
Hat man ein lieb gewonnenes Schätzchen und investiert Geld, vielleicht sogar
ZUVIEL Geld, dann weiß man aber was man hat und kann einige Zeit glücklich fahren.

Mein oben beschriebener Umbau hat mich 1.001.- € gekostet und natürlich diverse Stunden Arbeit über 5 Monate verteilt, aber ich meine es hat sich gelohnt, läuft ja schon wieder über 50.000 km. OK, das weiß man vorher nicht, ob alles hält und auch bei mir war die Reparatur eigentlich ein wirtschaftlicher Totalschaden. Anders herum betrachtet, hätte ich mir vor 7 Jahren ein NEUES Moped gekauft, hätte das heute auch schon wieder 90.000 km auf der Uhr. Hätte ich daran bis heute keine Reparaturen gehabt? Ich glaube wohl kaum, auf jeden Fall wäre es jetzt ein älterer Bock, als die GPZ, die ich damals mit 52.000 km auf dem Tacho erstanden habe.

Einfach mal so zum Nachdenken, wobei die Situation eine andere ist, wenn man wenig oder nix selbst machen kann. Aber man muss ja auch nicht unbedingt Edelbastelei betreiben, meist reicht ja auch das Moped am Laufen zu erhalten und zu putzen, um Spaß an der Sache zu haben.

Gruß Micha
 
Micha, mein Moped kriegt in ca. 2 - 3 Wochen hinten ein neues Wilbers-Federbein mit Ausgleichsbehälter und vorne die entsprechenden prog. Federn. Nach dieser Verjüngungskur fühlt sich das Bike bestimmt wie neu an und das mit dem Motor eilt dann vielleicht nicht mehr so sehr. Und das mit der 4-1 Anlage habe ich auch aufgegeben nach dem ich so ziemlich alle Bemerkungen von Euch gelesen habe. Es geht anscheinend nichts über die Original-Bestückung, warum nicht!
 
Micha, mein Moped kriegt in ca. 2 - 3 Wochen hinten ein neues Wilbers-Federbein mit Ausgleichsbehälter und vorne die entsprechenden prog. Federn. Nach dieser Verjüngungskur fühlt sich das Bike bestimmt wie neu an und das mit dem Motor eilt dann vielleicht nicht mehr so sehr. Und das mit der 4-1 Anlage habe ich auch aufgegeben nach dem ich so ziemlich alle Bemerkungen von Euch gelesen habe. Es geht anscheinend nichts über die Original-Bestückung, warum nicht!

Die Federn und das Federbein allein reichen noch nicht um ein Fahrwerk "wie neu" zu bekommen.
Wenn das gut funktionieren soll: Gabel zerlegen und reinigen, neue Radlager rein, Schwingenlager + Lenkkopflager zumindest prüfen und evtl. erneuern, abschließend Prüfen ob die Umlenkhebel noch OK sind und alles schön neu fetten.
Dann kommst Du langsam an ein schönes Fahrgefühl ran...
 
Die Federn und das Federbein allein reichen noch nicht um ein Fahrwerk "wie neu" zu bekommen.
Wenn das gut funktionieren soll: Gabel zerlegen und reinigen, neue Radlager rein, Schwingenlager + Lenkkopflager zumindest prüfen und evtl. erneuern, abschließend Prüfen ob die Umlenkhebel noch OK sind und alles schön neu fetten.
Dann kommst Du langsam an ein schönes Fahrgefühl ran...

Ihr müsst doch immer das letzt Wort haben, unglaublich 😉!
 
Hallo!!!

Nur neues Federbein und Gabel überholen ist nicht alles!!!
Viel wichtiger ist das Fahrwerk auch richtig auf Fahrergewicht einzustellen und vergesst den Reifendruck nicht! Empfehlungen vom Reifenhersteller beachten!!!

Gruß LuHei
 
Und unbedingt das korrekte Motoröl einfüllen und vor allem die Menge beachten ! :s123:


Grüße

Michael
 
es gibt nichts schöneres als am gefährt zu Schrauben, jede Schraube kennenlernen,
die Technik verstehen lernen, zu sehen wie alles zusammenhängt, da weist Du was Du (unterm Hintern) hast
 

Last registered members

    Patrick

Last registered members

    Patrick

Last registered members

    Patrick

Last registered members

    Patrick

Last registered members

    Patrick
Back
Top