Motorruckeln nach kurzer Vollgasfahrt

"Klugscheißer an"

Noch mal zur Sache mit der Einstellerei auf der Rolle:
Die neueren Prüfstände zeigen Dir parallel zu Leistung und Drehzahl das Gemisch an (Lambdamessung), so dass man sehr wohl weiß in welchem Last- / Drehzahlbereich abgemagert oder angefettet werden muss.

"Klugscheißer aus"

Such mal ob ich das Diagramm dazu finde, dann hänge ich es an. Da konnte man gut die Überfettung im Vollastbereich erkennen --> Folge: Kleinere HD und für die Mitte Düsennadeln höher hängen 😉

Edit: GEFUNDEN

Nr 1 Mit Kraftstoff Luft Diagramm
Nr 2 Ohne Krafstoff Luft Diagramm, nach Änderung --> +5PS 😉
 
"Klugscheißer an"

Noch mal zur Sache mit der Einstellerei auf der Rolle:
Die neueren Prüfstände zeigen Dir parallel zu Leistung und Drehzahl das Gemisch an (Lambdamessung), so dass man sehr wohl weiß in welchem Last- / Drehzahlbereich abgemagert oder angefettet werden muss.

"Klugscheißer aus"

Such mal ob ich das Diagramm dazu finde, dann hänge ich es an. Da konnte man gut die Überfettung im Vollastbereich erkennen --> Folge: Kleinere HD und für die Mitte Düsennadeln höher hängen 😉

Edit: GEFUNDEN

Nr 1 Mit Kraftstoff Luft Diagramm
Nr 2 Ohne Krafstoff Luft Diagramm, nach Änderung --> +5PS 😉
Soweit richtig, aber um wieviel größer oder kleiner die Hauptdüse sein muss und um welches Maß die Nadel anders gehängt werden muss sagt Dir der Prüfstand nicht....
Das kann Dir gegebenenfalls ein Prüfstandbetreiber sagen der entsprechende Erfahrungen mit exakt dem gleichen Moped gemacht hat..........und die Auswirkung mit genau den gleichen Grundvoraussetzungen schon gemacht hat....
Demzufolge ist zwischen dem ersten und dem nächsten Prüfstandtermin doch auch basteln angesagt...... und ggf. noch mal
 
Last edited:
Hallöchen Gemeinde,

hab ja bist jetzt meine Tastatur ruhiggehalten ...

... habe aber orginal genau das gleiche Problem ...

... wußte in 20 Jahren dann nicht weiter, und hab meine Versager zum Schallen gegeben ...
kein Erfolg ... gleiches Problem ... (allerdings haben die Jungs so einen kleinen Benzinfiler eingebaut - hat mir nicht so gefallen - schmeiß ich wieder raus ...)
Andere Vergaser generalüberholt - eingebaut - Problem immer noch ...

... aber ich glaub immer noch, daß das ein Spritproblem ist ...

KÖNNTE es sein, daß in den Vergasern etwas im Zulauf (nicht Schlauch) ist, das die Spritversorgung behindert? Wenn ja, wie könnte man denn die Leitungen des Vergasers überprüfen? (... müßte doch beim Schallen gereinigt worden sein ... )

Eine andere Idee hab ich eigenlich auch nicht ... außer, daß ein Entlüftungschlauch geknickt ist und somit Vakuum entsteht, das den Benzinfluß verhindert ...

In diesem Sinne ... viel Erfolg ...

Was mir grade noch einfällt ... bei Schub auf der AB stottert ja nichts ... ergo ist die Saugwirkung so groß, daß beispielsweise ein geknickter oder verengter Schlauch kein Problem macht. Nachdem man aber nach zügiger Gangart an der Ampel steht, ist die Saugwirkung nicht so groß und Sprit kommt aufgrund eines verjüngten Querschnitts (Knick) nicht genug durch (Entlüftung oder Sprit ...) ... das legt sich aber nach 10-30 Sekunden wieder ...

... was haltet ihr von der Annahme?
 
Demzufolge ist zwischen dem ersten und dem nächsten Prüfstandtermin doch auch basteln angesagt...... und ggf. noch mal

Hab den die letzten beiden Male (und jetzt wohl Samstag wenns passt - er macht gerade 2 S1000RR fertig 😉 ) für nen ganzen Vormittag "gebucht", da war nich wirklich was mit basteln... Düsenwechseln, Nadeln umhängen gucken und gut... Waren beim letzten Mal mein ich 3 ?!? Läufe 😉

Er macht dann die Läufe und gibt mir die Infos und ich mach den Rest vor Ort (ist allerdings weniger Aufwand als beim Standardversager 😉

Egal, tippe trotzdem auf ne Kombination aus zu kleiner HD und zu niedrigen Schwimmerständen.. Die Theorie mit der Saugwirkung halte ich (persönliche Meinung) für unwahrscheinlich, geht ja über Schwerkraft...

@Micha: Sorry, wollte Deinen Fred nicht zumüllen, passte aber gerade irgendwie.
 
Hab den die letzten beiden Male (und jetzt wohl Samstag wenns passt - er macht gerade 2 S1000RR fertig 😉 ) für nen ganzen Vormittag "gebucht", da war nich wirklich was mit basteln... Düsenwechseln, Nadeln umhängen gucken und gut... Waren beim letzten Mal mein ich 3 ?!? Läufe 😉

Er macht dann die Läufe und gibt mir die Infos und ich mach den Rest vor Ort (ist allerdings weniger Aufwand als beim Standardversager 😉

Egal, tippe trotzdem auf ne Kombination aus zu kleiner HD und zu niedrigen Schwimmerständen.. Die Theorie mit der Saugwirkung halte ich (persönliche Meinung) für unwahrscheinlich, geht ja über Schwerkraft...

@Micha: Sorry, wollte Deinen Fred nicht zumüllen, passte aber gerade irgendwie.
Wie Du ja schon sagst, Flachschieber, weißt ja was das für ein Gedöns mit den Orginalen ist....
Und gut wenn das so klappt und der Man auch anscheinend über genug Erfahrung verfügt... aberb die hat man eben nicht überall.....
 
Hab den die letzten beiden Male (und jetzt wohl Samstag wenns passt - er macht gerade 2 S1000RR fertig 😉 ) für nen ganzen Vormittag "gebucht", da war nich wirklich was mit basteln... Düsenwechseln, Nadeln umhängen gucken und gut... Waren beim letzten Mal mein ich 3 ?!? Läufe 😉

Er macht dann die Läufe und gibt mir die Infos und ich mach den Rest vor Ort (ist allerdings weniger Aufwand als beim Standardversager 😉

Egal, tippe trotzdem auf ne Kombination aus zu kleiner HD und zu niedrigen Schwimmerständen.. Die Theorie mit der Saugwirkung halte ich (persönliche Meinung) für unwahrscheinlich, geht ja über Schwerkraft...

@Micha: Sorry, wollte Deinen Fred nicht zumüllen, passte aber gerade irgendwie.

... also ich bin ja jetzt Vergasermässig nicht unbedingt die allergrößte Leuchte ...
aber nur über Schwerkraft geht das doch nicht, oder?
Wenn der Gasgriff betätigt wird, geht der Schieber nach oben - dann wird doch die Saugwirkung doch größer (am Unterdruckschlauch des Vergasers, der den Benzinhahn öffnet) - wenn ich da falsch bin, korrigiert mich -> mehr Benzin kommt in den Vergaser.
Ansonsten würde doch im Leerlauf genauso viel Benzin kommen wie bei Vollgasfahrt ... abgesehen davon, wenn die Kiste irgendwie schräg ist, dann würde sich doch auch der Druck aufgrund des Spritniveaus ändern ... also irgenswas muß da mit Unterdruck laufen ...

Wenn ich falsch liegen sollte ... peitscht mich, ich bin ja nur Elektriker ... :s113:
 
... also ich bin ja jetzt Vergasermässig nicht unbedingt die allergrößte Leuchte ...
aber nur über Schwerkraft geht das doch nicht, oder?
Wenn der Gasgriff betätigt wird, geht der Schieber nach oben - dann wird doch die Saugwirkung doch größer (am Unterdruckschlauch des Vergasers, der den Benzinhahn öffnet) - wenn ich da falsch bin, korrigiert mich -> mehr Benzin kommt in den Vergaser.
Ansonsten würde doch im Leerlauf genauso viel Benzin kommen wie bei Vollgasfahrt ... abgesehen davon, wenn die Kiste irgendwie schräg ist, dann würde sich doch auch der Druck aufgrund des Spritniveaus ändern ... also irgenswas muß da mit Unterdruck laufen ...

Wenn ich falsch liegen sollte ... peitscht mich, ich bin ja nur Elektriker ... :s113:
Der Benzinhahn macht sofort wenn dort Unterdruck anliegt voll geöffnet... die einzigen Funktionen die der Unterdruckmässig kennt sind ganz Offen oder Zu (oder undicht 😉).
Die Spritmenge im Vergaser regulieren die entsprechenden Schwimmernadelventile die für ein konstantes Niveau im Vergaser oder den Vergasern sorgen sollen (sofern das richtig funktioniert).
Die restliche Regelung sprich den Lastbereich regeln die Drosselklappen die Du mit dem Gaszug öffnest oder schließt in Verbindung mit den Membranen und Schiebern die über Vacuum gesteuert werden und dabei die Schieber zum einen den Luftdurchlass vergrössern und zugleich über die Düsennadeln für mehr oder weniger Kraftstoffdurchlaß das Hauptdüsensystem mehr oder weniger freigeben.
Ausnahme bei der ganzen Geschichte das Leerlaufsystem was über Bypassbohrungen den Motor auch bei geschlossenen Drosselklappe mit Kraftstoff versorgt.
Das ist es im großen und ganzen auf die schnelle Erklärt.
Bei Flachschiebern funzt das ganze ein klein wenig anders aber doch sehr Ähnlich.:s104:
Funzt aber voll und ganz Tankseitig über Schwerkraft, sonst bräuchtest Du eine Benzinpumpe.......
 
... danke für die Erklärung ... :s071:

Dann ist es doch aber so, wenn zu wenig Sprit da wäre, dann hängt evtl. eine Schwimmernadel (eher unwahrscheinlich, oder?) und begrenzt die Kraftstoffzufuhr oder irgendetwas anders verhindert, daß genügend Sprit zum entsprechenden Vergaser (intern oder extern des Vergasers) kommt ...
 
... danke für die Erklärung ... :s071:

Dann ist es doch aber so, wenn zu wenig Sprit da wäre, dann hängt evtl. eine Schwimmernadel (eher unwahrscheinlich, oder?) und begrenzt die Kraftstoffzufuhr oder irgendetwas anders verhindert, daß genügend Sprit zum entsprechenden Vergaser (intern oder extern des Vergasers) kommt ...
Im Prinzip richtig, bei zu wenig Sprit kommt in Frage : Benzinhahn lässt nicht genug durch (eher unwahrscheinlich bei der Größe der Bohrungen im Inneren), Tankbelüftung verstopft und verhindert durch Vacuum im Tank entsprechendes Nachlaufen des Sprit ( merkt man beim öffnen des tankdeckels bzw. beim fahren mit offenem Tankdeckel müsste alles einwandfrei laufen), abgeknickter bzw. verengter Benzinschlauch, ggf. Benzinfilter im Schlauch der nicht genug durch läßt, Schwimmernadelventil / e hängt und öffnet nicht richtig (bisher noch nie gehabt eher umgedreht) dabei würde es vermutlich auch nicht mehr schliessen, zu niedriger Schwimmerstand - sprich Schwimmernadelventil macht zu früh zu und bei Volllast steht nicht genügend Kraftstoff zur Verfügung.
 
so hab gestern wieder gebastelt und als ich fertig war fast nen Herzkasper bekommen. Zuerst hab ich mal das Ventilspiel kontrolliert, damit auch von dieser Seite alles im grünen Bereich ist. Der Kopf war ja komplett gemacht (mit alten Ventilen) und da wollte ich nach 2500 km mal sehen ob sich was verändert hat. Alles ok. Da hab ich mir doch extra eine neue Fühllehre von Elora mit hundertstel Teilung gegönnt und als ich fertig bin und das Werkzeug wegräume fehlt die Rändelmutter, ist auch nirgends zu finden. Also wieder Ventideckel runter und suchen, hier liegt sie aber auch nicht, naja ich hab erstmal alles offen gelassen.

Jetzt zum Vergaser:
hab mal im eingebautem Zustand den Schwimmerstand mit Schlauch kontrolliert, da sah es noch ganz gut aus. Dann habe ich den Spritschlauch an den Vergasern abgezogen, damit das Restbenzin im Schlauch mir mein Ergebnis nicht verfälscht und die Spritmengen in den einzelnen Schwimmerkammern abgelassen und gemessen.

Zyl. 1 = 35 ml
Zyl. 2 = 44 ml
Zyl. 3 = 42 ml
Zyl. 4 = 42 ml

Da könnte event. schon der Fehler liegen, d.h. die Meßmethode mit einem "normalen" Schlauch scheint zu ungenau zu sein. Deshalb gibt es ja auch ein Spezialwerkzeug.

Weiß jemand wieviel ml Sprit bei korrekt eingestellten Schwimmern in der Schwimmerkammer ist? Oder könnte es mal jemand messen? Dazu eine Schwimmerkammer entleeren und eine andere messen, damit der Sprit aus dem Schlauch das Ergebnis nicht verfälscht.

Den Durchfluß des Benzinhahnes mit Unterdruck und auf PRI habe ich vorsichtshalber auch nochmal kontrolliert, da fließt in einer Minute ungefähr die gleiche Menge durch.

Dank schon mal allen die mich geistig unterstützen - Micha
 
Hi Micha,
mit den Füllmengen kann ich im Moment leider nicht dienen da ich auf der Schaffe bin....allerdings kenne ich das von Dir geschliderte Problem und bei mir waren es damals die Schwimmerstände...
Nach den letzten Vergaserreinigungen sowohl bei mir als auch beim Ösi haben wir die Schwimmerstände auf 17mm (Schwimmerkammerkante bis Schwimmeroberkante) im ausgebauten Zustand und bei geöffneter Schwimmerkammer eingestellt ....Bis jetzt kamen ich mit der Methode ganz gut hin und der Saft geht mir auch nimmer aus beim angasen....
Mach doch die Bank nochmal raus und schau Dir die Kammern nochmal an....ich drück Dir die Daumen das es klappt!

Grüße
Greif
 
... das Werkzeug wegräume fehlt die Rändelmutter, ist auch nirgends zu finden. Also wieder Ventideckel runter und suchen, hier liegt sie aber auch nicht, naja ich hab erstmal alles offen gelassen.
Moped umdrehen und schütteln...

...
Da könnte event. schon der Fehler liegen, d.h. die Meßmethode mit einem "normalen" Schlauch scheint zu ungenau zu sein. Deshalb gibt es ja auch ein Spezialwerkzeug.

Weiß jemand wieviel ml Sprit bei korrekt eingestellten Schwimmern in der Schwimmerkammer ist? Oder könnte es mal jemand messen? Dazu eine Schwimmerkammer entleeren und eine andere messen, damit der Sprit aus dem Schlauch das Ergebnis nicht verfälscht.
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Die Menge in den Schwimmerkammern ist eigentlich unerheblich bzw. ergibt sich ja von selbst bei korrektem Schwimmerstand. Ergo: wenn die Menge so stark differiert, stimmen Deine Pegel nicht.
Das "Spezialwerkzeug" ist, soweit ich das auf dem WHB-Bild erkenne kann, auch nur ein Schlauch mit einem Glasröhrchen mit Null-Markierung. Ich nehm dafür immer den Batterieentlüftungsschlauch.
Die Messmethode ist m.E. schon völlig korrekt und auch genau, man darf halt nur nicht den Fehler machen, und den Schlauch nach oben bewegen, das sonst der Pegel nicht mehr stimmt. Nach unten ist kein Problem, den dann kann ja Sprit nachlaufen.
Im eingebauten Zustand ist aber auch die Dichtungskante nicht horizontal, so daß, je nach dem wo man den Schlauch anhält, verschiedene Pegel abgelesen werden.
Das Pegelmessen ist aber auch nur eine statische Geschichte, d.h. die Kammern laufen voll und das Ventil sperrt ab. Im Fahrbetrieb ist das aber eine stetige Regelung und da kann das evtl. anders aussehen. Denn vielleicht hast Du auch noch irgendwo Dreck im Zulauf, so daß die Kammern nicht schnell genug nachgefüllt werden können. Das könntes Du z.B. so prüfen: Tank auf einen Bock auflegen, Vergaser darunter und den Spritschlauch anschließen. Dann Benzinhahn auf Pri jeweils eine Schwimmerkammerablassschraube öffen und dann die Durchflussmenge pro Zeit messen. Dadurch kannst Du erstmal die Vergaser untereinander vergleichen.

Grüße

Michael
 
Hi Micha,
mit den Füllmengen kann ich im Moment leider nicht dienen da ich auf der Schaffe bin....allerdings kenne ich das von Dir geschliderte Problem und bei mir waren es damals die Schwimmerstände...
Nach den letzten Vergaserreinigungen sowohl bei mir als auch beim Ösi haben wir die Schwimmerstände auf 17mm (Schwimmerkammerkante bis Schwimmeroberkante) im ausgebauten Zustand und bei geöffneter Schwimmerkammer eingestellt ....Bis jetzt kamen ich mit der Methode ganz gut hin und der Saft geht mir auch nimmer aus beim angasen....
Mach doch die Bank nochmal raus und schau Dir die Kammern nochmal an....ich drück Dir die Daumen das es klappt!

Grüße
Greif

Richtig, so steht es auch im Handbuch das mit den 17mm.
 
Richtig, so steht es auch im Handbuch das mit den 17mm.

ich weiß, so habe ich es damals nach der Vergaserreinigung als erstes probiert, aber das war gar nichts, wie ich hinterher mit der Schlauchmethode kontrolliert hatte. Hatte mir sogar ein Glasröhrchen mit Markierung gebaut. Aber vielleicht bin ich ja auch nur zu dämlich oder kenne den entscheidenden Trick nicht. Man kann ja nicht alles können.

Heute werde ich nochmal die Durchflußmenge der einzelnen Vergaser kontrollieren. Dann habe ich wohl alles was man kontrollieren kann geprüft.

Gruß Micha
 
Hast du denn noch die alten Schwimmernadeln drin?

Die haben oben federgelagerte Pins, auf die die Schwimmerlasche drückt.
Diese Federn leiern im Alter aus, so das der Drück auf die Nadeln nachläßt.

Kann auch ein Grund für unterschiedliche Schwimmerstaände sein.
 
ich weiß, so habe ich es damals nach der Vergaserreinigung als erstes probiert, aber das war gar nichts, wie ich hinterher mit der Schlauchmethode kontrolliert hatte. Hatte mir sogar ein Glasröhrchen mit Markierung gebaut. Aber vielleicht bin ich ja auch nur zu dämlich oder kenne den entscheidenden Trick nicht. Man kann ja nicht alles können.

Heute werde ich nochmal die Durchflußmenge der einzelnen Vergaser kontrollieren. Dann habe ich wohl alles was man kontrollieren kann geprüft.

Gruß Micha

wenns dir nicht zu viel mühe ist nimm 4 messschläuche und mach die an den vergasern fest ! , dann entlüfterschrauben auf , dabei motorrad gerade stellen .hahn auf pri oder auch auf on - bei laufendem motor prüfen .
ist halt leider wenig platz , aber so hab ichs schon oft gemacht .

vergaserentlüftungen würd ich auch noch prüfen , hast du 2 für je 2 kammern und nicht oberhalb zusammengeführt auf einen mit T-stück , macht auch öfters probleme .
 
Gestern hab ich es ausprobiert,

es waren die Schwimmerstände.

Jetzt muß ich nur noch die Vergaser richtig einstellen und dann bin ich, glaube ich, zufrieden. Dank nochmal an Alex, der die Schwimmer zwar genau so eingestellt hat wie ich, aber ein glücklicheres Händchen zu haben scheint. Tja, man kann halt doch nicht alles.

Dank nochmals für Eure Unterstützung.

Gruß Micha
 
ich schon wieder - wenn das so weiter geht beiß ich bald inen Reifen.

Wie im Artikel zuvor schon beschrieben, das Vollgasruckeln ist weg, dafür habe ich das Gefühl, das im mittleren Drehzahlbereich nicht alle Zylinder 100% mitlaufen.
Also der Reihe nach:
der Motor läuft ganz gut und hat auch Leistung, aber bei einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von sagen wir 120 km/h, habe ich das Gefühl das der Motor unsauber läuft, er vibriert etwas, als wenn 1 Zyl. nicht richtig mitläuft. Außerdem habe ich das Gefühl, das beim Gaswegnehmen deutlich mehr Zündungen in den Auspuff gehen, er bollert so nach, das hat er früher nicht so extrem gemacht.

Was habe ich gemacht:
also die Vergaser sind eingestellt, die Ventile auch, alles ganz frisch, die Kerzen schon 2x neu eingeschraubt, Zündkabel sind neu.
Ich tippe auf was elektrisches vielleicht Kerzenstecker (habe ich durchgemessen, da sind sie ok), Zündspulen oder Pick.ups.

Hat jemand noch ne Idee, oder vielleicht schon mal ähnliches gehabt? Wie gesagt das ist sehr minimal, kurz über dem Bereich der Einbildung. Der Motor dreht ansonsten sauber bis zum Drehzahlbegrenzer.

Gruß Micha
 
Einfach mal nen anderen Vergaser drauf, dann kannste gleich mal die Hälfte ausgrenzen...
 
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