Motorritzel

Langer

Active member
Moin Männers und Mädels.Hab die Dicke bisschen zerlegt,unter anderen auch Kette und so.
Hat die Ritzelmutter immer ein Sicherungsblech oder gibt es auch andere.Meine ist eine Bundmutter und relativ leicht zu lösen,also sie war nicht lose.Reicht das richtige drehmoment und etwas Loctitle nicht so fest oder brauch ich so`n Blech.Schon mal schönen dank.
Gruss,Langer:s121::s190::s004:
 
Hai Langer,
laß alles wie Loctite & Co weg und mach das Blech drunter.

Bei der Blauen war sowas wie Loctite auf dem Gewinde der Welle.
Nachdem ich dann bei Lösen den 1/2" Knebel mit der Verlängerung verbogen hatte
hab ich die Mutter abgeflext.

Gruß
Oliver
 
Hai Langer,
laß alles wie Loctite & Co weg und mach das Blech drunter.

Bei der Blauen war sowas wie Loctite auf dem Gewinde der Welle.
Nachdem ich dann bei Lösen den 1/2" Knebel mit der Verlängerung verbogen hatte
hab ich die Mutter abgeflext.

Gruß
Oliver


Hmm, mutig, mutig... Suzuki z.B. hat schon lange alle seine Modelle ( auch die ganz alten ) auf neue Systeme umgestellt. Die haben ein Blech, ne Mutter mit Paste ( ähnlich Loctite ) und Sperrblechen. Und dann kommst Du mit dem Tip??? Wahrscheinlich das Blech nur an 2 Ecken umbördeln, damit man's noch zweimal verwenden kann.

Naja, vielleicht braucht man erst den Aha-Effekt, daß einem ein korrekt befestigtes Ritzel vom Vordermann auf der Autobahn um die Ohren fliegt. War'n doofes Erlebnis...

Loctite löst man übrigens am besten mit dosierter Wärme. Und, natürlich kein hochfestes nehmen!

Gruß, Alex
 
Nu mal halblang

Hai,
also das Blech reicht vollkommen. Wenn sich so ein Ritzel löst dann ist normalerweise
zu gar kein Blech drunter gewesen oder es war nicht umgebördelt.

Welche Kräfte muß denn so ein Blech aushalten? Fast nix.

Gruß
Oliver
 
Moinsen, von loctite und co. würde ich auch abraten, das Sicherungsblech langt vollkommen.
Ich musste auch bei meiner die Ritzelmutter abflexen, da war mit Wärme, meterlange Hebel oder Druckluftschrauber überhaupt garnix zu machen :S

Ich wünsche Euch nen schönen Wochenstart
Gruss Marc
 
wie gesagt, dann stellt sich mir die Frage, warum Suzuki so'nen Aufwand betreibt...

Aus dem gleichen Grund aus dem Kawa die sinnvolle Fühlersteuerung für die GPZ gemacht hat? Es muss nicht immer Sinn machen was die aushecken! 😉
Ich kann nur sagen kein Loctite (Hölle!!!), Sicherungsblech nehmen und 2-3x umbördeln. Wenn das Umbördeln nicht hält, war die Mutter nicht richtig festgezogen!
 
Moin.Also bei mir war kein Blech unter.Bin ja gleich mit`ner 3/4 Zoll Knarre rangegangen,weil ihr ja schon geschrieben hattet,mit 2m Rohr,Brenner und soweiter.War deswegen recht erstaunt das die Mutter so leicht losging,aber98Nm ist ja auch nicht soviel.
Dann will ich aber mal sehen,wo ich so`n Blech herkriege.
THX
Gruss,Langer:s079::s121:😎
 
Moin,

Mutter mit Blech kostet 11,61!!! Euronen
Kawasaki Ersatzteilnummer für die Mutter : 92015 – 1210
und fürs Sicherungsblech : 92200 - 1234
---

Hol Dir ne ordentliche Mutter und ne Handvoll Bleche.
Ich zieh das Teil immer mit 110nm an, ist bei meinem alten Schluessel grad gut zu erkennen
die Kerbe. Und boerdel das ordentlich ueberall um !
Ich mach das seit zig Jahren und einem guten Dutzend Kettensaetzen so.
 
Aha...

Hai,
also ohne Blech ist ja ned so prall.

Aber die 98Nm reichen VOLL UND GANZ.

Und warum? Weil damit nur die Mutter auf der Welle Fixiert werden soll.
Für das Nicht-Mehr-Aufdrehen sorgt das Blech, ein Blech und nur das Blech.


Auch hier gilt wie für alle Schrauben : Alles mit Moment anziehen. Wirst Dich wundern
wie lasch so manche Schrauben angezogen werden.

Muß ja auch nicht alles "kaltverschweisst" werden.

Gruß
Oliver

P.S. Krieg ich jetzt Renomee - Punkte????
 
Nachdem sich meine Ritzelmutter auf dem Weg nach Celle damals mit Gewallt
am Schalthebel vorbeigequetscht hat, habe ich sie mit nem Schweißpunkt am Ritzel
fest gemacht.:s127:
Bisher hat sich da nix mehr getan.:s149:
Und wenn ich mal ran muss, flex ich den Punkt auf und brutzel die Mutter wieder fest wenn ich fertig bin.:s059:
 
Moinsen,

ich kann nur berichten, das bei meiner Suzuki (dem älteren 3-zylindrigen Modell) mehrfach die korrekt angezogene Mutter gelöst war und nur durch das Sicherungsblech gehalten wurde. Das hat mich auch nie beunruhigt, manchmal habe ich sie dann festgezogen, manchmal aber auch so gelassen.
Das ging so ca. 160.000 km gut. Ich war kurz nach Weihnachten unterwegs und wollte einen neuen Helm kaufen. Also ausgesuchte Mütze aufgesetzt schnell auf die Bahn auf 200 beschleunigt, Kopf hoch, nach links usw. von der Bahn runter zum Händler nächste Mütze und das gleiche Spiel von vorn. Beim 3. Helm von der Bahn runter und sofort an der Abfahrt eine rote Ampel, dann plötzlich weißer Qualm von hinten = Kopfdichtung durchgeblasen. Eigentlich kein Wunder bei 4° Außentemperatur und nur wenigen 100 Metern von 200 auf 0. Da ein Zylinder nun nicht mehr ordentlich mitlief bin ich so mit 60 nach Hause gefahren und am ersten Kreisel unseres Ortes wundere ich mich, das beim Beschleunigen im Kreisel kein Vortrieb stattfindet. Da hatte sich doch das Ritzel ohne Aufsehen zu erzeugen aus dem Staube gemacht. Seitdem sichere ich es zusätzlich mit Loctite und schraube von Zeit zu Zeit den Seitendeckel ab um den Sitz der Mutter zu kontrollieren. Denn 50 km vorher bei 200 auf der Bahn wär die Nummer wahrscheinlich anders ausgegangen.

Jetzt entscheidet selbst wie ihr sichern wollt.

Gruß c-de-ville
 
Ich glaub so`n Tropfen Loctitle kann nicht schaden.
Mike,dein ding is auch nicht schlecht:s111::s088:.
Gruss,Langer:s046:😎:s121:
 
Noch nie an keinem Moped an dem ich je das Ritzel festgedreht habe, ( normal fest nie bis Wasser kam) hat sichje das Ritzel gelöst, bei Kawa habe ich immer zwei LAschen des Bleches rumgebogen, Suzuki hat ein andres System an manchen Mopeds da wird das Ritzel mit zwei 6er Schrauben axial gesichert, auch nie Probleme, allerdings hatt eich mal das Problem anner Suzi, wo sich die Ritzel von den Ausgeleichswellen im Motor gelöst haben, die habe ich dann auch mit nem Schweißpuntk gesichert. Was allerdings nur als allerletzte Möglichkeit gewählt werden soll, ausserdem nur ein Schweißpunkt, keine Rundumkomplettverschweißung.... unter Schweißpunkt verstehen viele etwas andres..
( nein, Mike, du bist nicht gemeint :s097:)
 
Das mit Loctite hab ich einmal gemacht! Lehrgeld: 2 Stunden Horrorwitz mit allen Gerätsschaften inkl. 2 Meter-Hebel und gleichzeitigem quälen mit Propanflamme! Habs dann doch runtergedremelt. Hat auch nochmal ne Stunde gedauert...

Nene, Sicherungsblech und gut. Nie was passiert in über 20 Jahren...
 
Das mit Loctite hab ich einmal gemacht! Lehrgeld: 2 Stunden Horrorwitz mit allen Gerätsschaften inkl. 2 Meter-Hebel und gleichzeitigem quälen mit Propanflamme! Habs dann doch runtergedremelt. Hat auch nochmal ne Stunde gedauert...

Nene, Sicherungsblech und gut. Nie was passiert in über 20 Jahren...


vielleicht solltest Du mal auf die Farbe achten. Ich sichere viel mit Loctite (blau) und das läßt sich immer hervorragend lösen, bei allen Gewindedurchmessern. Habe seitdem keine Schraube mehr verloren und brauch auch die Schrauben nicht mehr unnötig anknallen.

Ist es außerdem zuviel verlangt für sein Leben bis zu 3 Stunden zu arbeiten.

Mal ne andere Frage, wie oft wechselt ihr denn die Ritzel? Bei normaler Fahrweise und gut gepflegte O-Ringkette vorrausgestzt, hält so ein Ritzel bei vielen doch bis zu 10 Jahre.

Gruß c-de-ville
 
vielleicht solltest Du mal auf die Farbe achten. Ich sichere viel mit Loctite (blau) und das läßt sich immer hervorragend lösen, bei allen Gewindedurchmessern. Habe seitdem keine Schraube mehr verloren und brauch auch die Schrauben nicht mehr unnötig anknallen.

Ist es außerdem zuviel verlangt für sein Leben bis zu 3 Stunden zu arbeiten.

Mal ne andere Frage, wie oft wechselt ihr denn die Ritzel? Bei normaler Fahrweise und gut gepflegte O-Ringkette vorrausgestzt, hält so ein Ritzel bei vielen doch bis zu 10 Jahre.

Gruß c-de-ville

Die Farbe ist bei Loctite fast unerheblich, wurde auch schon geändert und Loctite ist auch nicht die einzige Firma die sowas herstellt. Ferner gibt es einige verschiedene Produkte von Loctite die in Frage kommen und auch völlig andere Produkte die ich von denen verwende (wie z.B. Dichtungsmaterial/-lkeber für Magnesiumgehäuse, 2-Komponentenmaterialeien, etc...). Also kannst du ruhig davon ausgehen das ich für die Ritzelmutter nicht Loctite Endfest für Kruppstahl verwendet habe!

Ausserdem kann ich jetzt nicht wirklich erkennen das ich wegen 3 Stunden rumgeheult habe !??? Könnt ja jetzt auch sagen: Verwendest du jetzt Loctite um den vorgeschriebenen Drehmoment aus Bequemlichkeit zu umgehen?

Jedenfalls hab ich aber auch schon viele Ritzel runtergemacht die nicht mit Loctite behandelt wurden und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment nebst Sicherungsblech befestigt waren und genauso schlecht aufzubekommen waren. Können hier bestimmt viele ein Lied davon singen...

P.S.: Das Ritzel musste runter weil es ein Versatzritzel war und der Motor wieder in eine "Standard-GPZ" musste. Ein Ritzel musste ich an einer GPZ noch nie wegen Verschleiss tauschen. Habe mittlerweile auch so viele rumliegen das ich wohl dieses Leben keine mehr brauche...

P.S.S.: Bei einigen die so viel Wert auf Ritzelsicherheit legen, möcht ich mal in die Bremsflüssigkeit schaun... 😉

Nix für ungut...!
 
mal was ganz Grundsätzliches.

Das Sicherungsblech muss zwingend unter die Mutter.!!!!
Ohne das Blech, wird zwar die Mutter fest, aber nicht das Ritzel.!!!

Der Bund an der Mutter, ist nicht tief genug um das Ritzel ohne das Blech anzupressen.

Daher immer ein Sicherungsblech drunter, und beim Umbiegen auch die Ecken des Bleches sauber mit anlegen, so das die ganze Schlüsselfläche des Sechskants überdeckt ist.
Das geht am besten mit einer guten Wasserpumpenzange.
Und das dann an zwei Schlüsselflächen der Mutter machen.!!

Wenn das sauber ausgeführt ist, passiert da gar nichts.

Und wenn schon der "Angsttropfen" drauf soll, dann die Niedrigfeste Schraubensicherung verwenden. Dann aber nur in die Mutter auftragen, und zwar nur von der Vorderseite, damit dann beim aufschrauben nur etwa die letzten beiden Gewindegänge benetzt werden.

:s166::s166:

Achja, Ritzel hab ich auch schon "Krumm" gefahren, dauert zwar länger als ein Kettenrad, aber nur desswegen weil die wegen der Keilverzahnung durchgängig Vergütet sind.
Und Loctite verwende ich gar nicht, es gibt genügend andere Hersteller, die ebenso gute chemische Schraubensicherungen im Programm haben die billiger sind.

:s222:
:s097:
 
P.S.S.: Bei einigen die so viel Wert auf Ritzelsicherheit legen, möcht ich mal in die Bremsflüssigkeit schaun... 😉

Nix für ungut...!

Ich auch...:s033::s033:

Mal ne andere Frage, wie oft wechselt ihr denn die Ritzel? Bei normaler Fahrweise und gut gepflegte O-Ringkette vorrausgestzt, hält so ein Ritzel bei vielen doch bis zu 10 Jahre.

Waren ja nicht immer die eigenen Mopeds..:s185::s185:
 
mal was ganz Grundsätzliches.


Ohne das Blech, wird zwar die Mutter fest, aber nicht das Ritzel.!!!

Der Bund an der Mutter, ist nicht tief genug um das Ritzel ohne das Blech anzupressen.


:s222:
:s097:

Moin Hilmar,
die Mutter die ich vom Wildung habe, ist auf der Unterseite etwas ausgedingst.
Das Ritzel wird also ohne Blech gut fest.
Ist wohle ne Wildung Spezial.😀

Bei mir würde da Blech aber auch nicht mehr greifen, wegen dem Versatz-Ritzel.
Hätte da eh nur die Funktion einer Unterlegscheibe.

Aber hier sieht man es wieder, viele Leute haben viele Erfahrungen.:s097:
 
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