Moinsen,
ich kann nur berichten, das bei meiner Suzuki (dem älteren 3-zylindrigen Modell) mehrfach die korrekt angezogene Mutter gelöst war und nur durch das Sicherungsblech gehalten wurde. Das hat mich auch nie beunruhigt, manchmal habe ich sie dann festgezogen, manchmal aber auch so gelassen.
Das ging so ca. 160.000 km gut. Ich war kurz nach Weihnachten unterwegs und wollte einen neuen Helm kaufen. Also ausgesuchte Mütze aufgesetzt schnell auf die Bahn auf 200 beschleunigt, Kopf hoch, nach links usw. von der Bahn runter zum Händler nächste Mütze und das gleiche Spiel von vorn. Beim 3. Helm von der Bahn runter und sofort an der Abfahrt eine rote Ampel, dann plötzlich weißer Qualm von hinten = Kopfdichtung durchgeblasen. Eigentlich kein Wunder bei 4° Außentemperatur und nur wenigen 100 Metern von 200 auf 0. Da ein Zylinder nun nicht mehr ordentlich mitlief bin ich so mit 60 nach Hause gefahren und am ersten Kreisel unseres Ortes wundere ich mich, das beim Beschleunigen im Kreisel kein Vortrieb stattfindet. Da hatte sich doch das Ritzel ohne Aufsehen zu erzeugen aus dem Staube gemacht. Seitdem sichere ich es zusätzlich mit Loctite und schraube von Zeit zu Zeit den Seitendeckel ab um den Sitz der Mutter zu kontrollieren. Denn 50 km vorher bei 200 auf der Bahn wär die Nummer wahrscheinlich anders ausgegangen.
Jetzt entscheidet selbst wie ihr sichern wollt.
Gruß c-de-ville