Krümmer Muttern lösen. Tipps?

motte1234

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Krümmer Muttern lösen. Tipps?

Hallo zusammen,


ich möchte (muss) demnächst meine Krümmer demontieren, da neue montiert werden müssen. Die alten sind vom Vorbesitzer unten einfach abgeflext und dilletantisch in einen 4 in 1 Sammler gepfuscht worden. Ist aber jetzt eigentlich egal, ich wills ja wieder mit Originalen richten.


Wenn ich mir die Krümmermuttern auf den Stehbolzen so anschaue, sehen die ziemlich bös verrostet aus.


Habt ihr Tipps im Vorraus, wie ich vorgehen sollte, um die Stehbolzen nicht zu beschädigen? Die sollen ja möglichst erhalten werden. Denn die raus zu bekommen, dürfte u.U. wohl noch komplizierter sein. Wenn da einer abreist, na dann gute Nacht.


Sollte ich die Muttern gleich mit nem Mutternsprenger knacken und anschließend die Stehbolzengewinde mit nem Außengewindeschneider nach Säubern Nachschneiden?


Wie würdet ihr vorgehen oder habt irh das eventuell selbst schon mal durch?


Vielen Dank für alle Tipps und Anregungen!
 
naja, ich würde die Muttern erstmal mit Rostlöser einsprühen und ordentlich einwirken lassen und dann mal schauen ob sie sich lösen. Wenn der Stehbolzen mit rausdrehen sollte ist das ja uch erstmal kein Problem.
 
Die Stehbolzen/Schrauben an meiner GPZ sahen aus, als müssten sie für immer dran bleiben. Wie Andreas schreibt, kräftig mit Rostlöser einsprühen, dann klappt das. Hat bei mir auch funktioniert.
Vielleich das offen stehende Gewinde etwas mit der Drahtbürste abschrubben und wieder Rostlöser drauf.
 
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Du wirst Dich wundern, wie einfach es gehen kann.
Für mich der beste Rostlöser ever.
 
Wow, vielen Dank für die schnellen Antworten.


Wird sicher noch ne Weile dauern, bis ich das dann angehe, aber ich werde auf jeden Fall berichten, wie es lief.


Nochmals vielen Dank an alle
 
...und etwas draufkloppen hilft auch. Den Stehbolzen Richtung Motor. Die Mutter mal kurz anziehen lockert manchmal auch. Ich würde auch lieber den Bolzen samt Mutter rausdrehen bevor er abreist. Immermal in beide Richtungen drehen damit sich nix festfrisst. Bei beschädigten Köpfen habe ich auch schonmal das Werkzeug über Nacht festgeklebt ( Bremsscheibe) pferd
 
Hallo zusammen,
bei meiner UT habe ich die Hutmuttern mit der Trennscheibe vom Dremel weggeflext. Das ging super. Und auch recht zügig. Das war bei 2 Muttern auch der einzige Weg. An den Dremel habe ich die Flexiwelle angeschlossen. So kam ich auch problemlos an die Hutmuttern.

Viel Erfolg dabei.

Grüße

Frank
 
...und vielleicht einen Quergriff verwenden um die Kraft möglichst gleichmäßig auf die Flanken zu bekommen

Grüße von Eddy
 
Nanana, keine Schadenfreude. Die Kawa treibt mich mittlerweile sowieso langsam zur Verzweiflung. Hab mittlerweile zum fünften mal die Vergaser draußen.



Erst war es der Mist mit den Keyster Überholsätzen. Komplett überholt und gesäubert, den kompletten Keyster Satz rein, lief wie ein Sack Nüsse. Hier dann erfahren, daß es wohl mit den Keyster Sätzen schon des öfteren Probleme gab. also bis auf die Schwimmernadeln und Deckeldichtung alles von Keyster wieder raus. Lief dann auch soweit. Hab natürlich die Luftfiltergummi´s wieder so eingebaut, wie es der Vorbesitzer gemacht hatte. Da die Reihenfolge jedoch von der auf CMSNL abwich, war ich skeptisch und hatte hier angefragt, weil sie entgegen CMSNL super passten. Irgendwann kam mir der Einfall, warum. Der Idiot von Vorbesitzer hatte die Gummi Öffnungen im Lufi Kasten nach oben, also die Gummi´s um 180 Grad verdreht eingebaut. Klar, daß es dann vorne beim Vergaser nicht so passt, wie bei CMSNL angegeben. Also Gaser wieder raus und Gummi´s richtig rum eingebaut. Wenn eh draußen, nochmal kurz die Schwimmerkammern ab. Was muss ich da sehen, einer der "nagelneuen" Schwimmer undicht und halb voller Sprit. Ganz Klasse. Also einen der alten aber dichten Schwimmer (extra nochmal 24 Stunden in Sprit getaucht und versenkt, um ganz sicher zu gehen) wieder rein. Dann Probleme beim Schwimmerstand einstellen bekommen, was bislang immer geklappt hatte. Ich stellte den Schwimmer auf 21mm ein, da die anderen 3 auch in etwa diesen Wert haben und so mit der Schlauchmethode auf Vergaserkante eingestellt sind. War aber etwa 2mm über Kante. Also wieder raus und den Schwimmer auf gut 22mm gestellt. Kommt der Schwimmer höher (Verhgaser auf dem Kopf, also Schwimmerkammer nach oben), schwimmt er früher auf und macht früher zu, ergo geringerer Schwimmerstand. Aber nö, plötzlich 5mm über Kante. Also Schwimmer auf knapp 19mm eingestellt, also Schwimmer niedriger, plötzlich stimmt entgegen aller Logik der Schwimmerstand laut Schlauchmethode auf Kante. Ich versteh es wirklich nicht, da ich die anderen drei wie gesagt genau anders herum justiert und auf Kante gestellt habe. Plötzlich eine Schwimmerkammer undicht an der Kante. Also Kammer wieder auf, Dichtung (alle natürlich neu) lag perfekt drin, keine Ahnung warum die undicht war. Dachte dann, machst sie nochmal alle auf und baust die 8 Keyster Düsen ein, da die ja nagelneu sind, und die werden ja wohl okay sein. Sind laut Prägung auch die richtigen (132 und 35) und sehen unter der Lupe auch gut aus. Auch in der Höhe kein Unterschied zu den Keihin Düsen, Düsendurchmesser nach Lupenbetrachtung (Düsenlehre hab ich leider nicht) auch identisch zu den originalen von Keihin. Also Keihin gegen die neuen Keyster getauscht, alles wieder rein, springt schlecht an, dreht einfach hoch, verschluckt sich beim Gasgeben. Also wohl viel zu mager. Gaszug ist übrigens perfekt verlegt und absolut leichtgängig, Spiel stimmt auch. Drehzahl ändert sich auch nicht beim Drehen des Lenkers in beide Lenkeranschläge.Ich krieg mit dem Bock noch die Krise. Kann das wirklich an den scheiß Keyster Düsen liegen??? Hab jetzt erstmal alles liegen lassen (hab ja auch noch ein Leben abseits der Kawa) und bau nächste Woche die Vergaser nochmal aus und tausche die Keyster Düsen wieder gegen die gebrauchten originalen von Keihin.Habt ihr auch schon mit den Keyster Düsen Probleme gehabt? Läuft die Möhre dann immer noch nicht, werd ich sauer. Das nimmt dann für die Kawa kein gutes Ende. Da bin ich dann resolut. Ich hab nicht die allerlängste Zündschnur.
 
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Der Frust muss ja auch mal raus, da wirds dann halt mal etwas länger. Hat sich ja auch einiges angesammelt.



Mal ganz im Ernst, was für "Titel" soll man denn Menschen geben, die aus was weis ich für Gründen Dinge falsch Einbauen? Das ist ja nicht das einzige, was er vermurkst hat. Je mehr ich Schraube, um so mehr finde ich, was nicht so ist, wie es sein sollte. Nicht verschlissen oder so, nein, falsch verbaut, gepfuscht, vermurkst.....


Da ist irgendwann mal die Geduld am Ende mit dem Vorbesitzer. Wer jetzt nicht so der Schrauber ist und alles in ner Werkstatt machen lassen muss, der wird bei so etwas schnell arm. Lag dann nicht mal am Motorrad, sondern am Pfusch des Vorbesitzers.


Wie nennt ihr denn so jemanden?
 
Der Frust muss ja auch mal raus, da wirds dann halt mal etwas länger. Hat sich ja auch einiges angesammelt.



Mal ganz im Ernst, was für "Titel" soll man denn Menschen geben, die aus was weis ich für Gründen Dinge falsch Einbauen? Das ist ja nicht das einzige, was er vermurkst hat. Je mehr ich Schraube, um so mehr finde ich, was nicht so ist, wie es sein sollte. Nicht verschlissen oder so, nein, falsch verbaut, gepfuscht, vermurkst.....


Da ist irgendwann mal die Geduld am Ende mit dem Vorbesitzer. Wer jetzt nicht so der Schrauber ist und alles in ner Werkstatt machen lassen muss, der wird bei so etwas schnell arm. Lag dann nicht mal am Motorrad, sondern am Pfusch des Vorbesitzers.





Wie nennt ihr denn so jemanden?


Pfuscher nennt man solche Leute.



Grundsätzlich sind Alte Fahrzeuge nix für Leute die nicht schrauben können, weil die eben in die Werkstatt müssen und da übersteigt der Arbeitslohn schnell mal den Fahrzeugwert.

Wer dann eben versucht zu schrauben betritt dann eben mal Neuland und hat Probleme wo sich andere eben wegdrehen.


Wegen der Krümmermuttern: Abdrehen, wenn der Stehbolzen wegreißt war der auch schon am Ende. Neu und das Leben geht weiter
 
Hatte das gleiche Problem dachte die Kammerdichtung ist undicht war aber der O-Ring zwischen den Vergaser, die Spritleitung sozusagen. Wenn der vergaser nicht überläuft.
 
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