Kawasaki GPZ 900 R Fehlzündungen in Richtung Vergaser

Kawasaki GPZ 900 R Fehlzündungen in Richtung Vergaser

Mahlzeit. Ich bin neu hier und hoffe mir kann jemand bei meinem Pflegefall ( Kawasaki GPZ 900r von 1988 mit 52000 km gelaufen) helfen. Ich habe schon längere Zeit das Problem das meine gut schlecht läuft. Sie hat Fehlzündungen in Richtung Vergaser auf dem Zylinder 4.Daraufhin wurden die Vergaser gereinigt etc. hat leider nichts gebracht. Die einzige Beobachtung die ich machen konnte war, dass der Vergaser Zylinder 4 komplett Verrust war. Daraufhin habe ich mir eine andere Vergaseranlage und neue Stutzen Luftfilterseitig besorgt eingebaut und eine ausgiebige probefahrt gemacht. Gleiche Problem besteht immer noch. Daraufhin habe ich Zündkerzen, Zündspulen und Zündkabel erneuert. Leider auch keine Fehlerbeseitigung. Dann habe ich mir gedacht geht die Fehlersuche weiter in Richtung Ventile also alles zerlegt Ventilspiel kontrolliert I.O. Dabei habe ich aber Festgestellt, dass die Steuerzeiten minimal verstellt sind. Ursache Kettenlängung worauf ich mir eine neue besorgt habe und heute montiert habe. Also habe ich vorhin wieder alles zusammen gebaut und einen Probelauf durchgeführt. Meiner Meinung nach macht sie es nicht mehr so oft im Leerlauf aber wenn man die Drehzahl etwas anhebt und diese dann an einem punkt hällt petscht sie wieder in Richtung Vergaser. Ventildichtigkeit habe ich mit der alten Methode Sprit drauf und warten ob blasen entstehen gemacht und war ebenfalls nichts festzustellen. Ich weiß echt nicht weiter und bin kurz vor dem durchdrehen !!! ich freue mich schon über eure Hilfe und bin echt dankbar wenn mir jemand helfen kann.
 
Bist Du Dir sicher, daß die Steuerzeiten wirklich stimmen? Sonst fällt mir als Grund auch nur noch eine Undichtigkeit an den Ventilen ein. Wo hast Du denn Sprit drauf gemacht, und wo sollten denn, wenn, Blasen raus kommen?

Sonst bleibt wohl nur noch, mal einen Druckverlusttest zu machen. Also bei geschlossenen Ventilen Druckluft über ein Anschluss über das Kerzengewinde geben und horchen, ob es irgendwo zischt.

Gruß, Alex
 
Moin,

herzlich Willkommen hier.

Stell Dich mal kurz vor und vorher gib' mal oben unter "Suchen"
Vergaser patscht ein, da werden sie geholfen...

Gruß,

Hudson :s134:
 
Bist Du Dir sicher, daß die Steuerzeiten wirklich stimmen? Sonst fällt mir als Grund auch nur noch eine Undichtigkeit an den Ventilen ein. Wo hast Du denn Sprit drauf gemacht, und wo sollten denn, wenn, Blasen raus kommen?

Sonst bleibt wohl nur noch, mal einen Druckverlusttest zu machen. Also bei geschlossenen Ventilen Druckluft über ein Anschluss über das Kerzengewinde geben und horchen, ob es irgendwo zischt.

Gruß, Alex

Steuerzeiten stimmen zu 100 %. Sie läuft auch wie ein Uhrwerk bis auf das petschen in dem vergaser Zylinder 4. Ich habe die einlassventile auf Zylinder 4 geschlossen und dann Benzin in den ansaugkanal gegossen das die ventile bedeckt mit Kraftstoff sind. Währen diese undicht würde der Kraftstoff langsam in Richtung Zylinder durch sickern das war aber leider nicht der Fall dann hätte ich nämlich eine Fehlerursache. Danke für die schnelle Antwort.
 
Bist Du Dir sicher, daß die Steuerzeiten wirklich stimmen? Sonst fällt mir als Grund auch nur noch eine Undichtigkeit an den Ventilen ein. Wo hast Du denn Sprit drauf gemacht, und wo sollten denn, wenn, Blasen raus kommen?

Sonst bleibt wohl nur noch, mal einen Druckverlusttest zu machen. Also bei geschlossenen Ventilen Druckluft über ein Anschluss über das Kerzengewinde geben und horchen, ob es irgendwo zischt.

Gruß, Alex

Steuerzeiten stimmen zu 100 %. Sie läuft auch wie ein Uhrwerk bis auf das petschen in dem vergaser Zylinder 4. Ich habe die einlassventile auf Zylinder 4 geschlossen und dann Benzin in den ansaugkanal gegossen das die ventile bedeckt mit Kraftstoff sind. Währen diese undicht würde der Kraftstoff langsam in Richtung Zylinder durch sickern das war aber leider nicht der Fall dann hätte ich nämlich eine Fehlerursache. Danke für die schnelle Antwort.
 
Hallo,

auch wenn dein Test dichte Ventile ergeben hat, sind diese der Grund deines Vergsaserpatschen.

Im Eingebauten Zustand kannst du durch eingießen das nicht so genau beurteilen, hier wär ein Air-Test aussagekräftiger.

Aber am besten ausbauen..................
 
Hallo,

auch wenn dein Test dichte Ventile ergeben hat, sind diese der Grund deines Vergsaserpatschen.

Im Eingebauten Zustand kannst du durch eingießen das nicht so genau beurteilen, hier wär ein Air-Test aussagekräftiger.

Aber am besten ausbauen..................

Okey an sowas komme ich dann wohl nicht drum Rum. Dann werde ich mir heute die nötigen Sachen bestellen und anfangen das bike zu zerlegen. Wisst ihr zufällig ob es möglich ist mit unterfüttern des Motorblocks den kopf in eingebautem zustand des Motors zu demontieren oder ist dies unmöglich?
 
Du musst nur die mittleren 4 Stehbolzen mit einem Kabelbinder im herausgezogenen Zustand zusammen so verspannen, dass diese nicht wieder in das Loch zurück rutschen können.
( Ein Kabelbinder um alle 4 Bolzen)

Wenn du das nichts machst, wollen die immer wieder in das Loch zurück.
Herausziehen der Bolzen ist aber wegen des Rahmen nicht möglich.
 
Du musst nur die mittleren 4 Stehbolzen mit einem Kabelbinder im herausgezogenen Zustand zusammen so verspannen, dass diese nicht wieder in das Loch zurück rutschen können.
( Ein Kabelbinder um alle 4 Bolzen)

Wenn du das nichts machst, wollen die immer wieder in das Loch zurück.
Herausziehen der Bolzen ist aber wegen des Rahmen nicht möglich.

Alles klar danke für den Hinweis werde gleich mal beginnen alles wieder zu zerlegen.
 
Ach genau wenn ich die Verschraubung am Kopf löse ( Verbindung) zum Rahmen geht der Motor dann purzeln oder sollte ich ihn irgendwie unterfüttern?
 
Hallo Lukas,
es könnte an einer defekten Auslassnockenwelle liegen. Wenn die Oberflächenhärtung an der Nocke kaputt ist und diese infolge dessen einläuft, öffnen die Auslassventile auf diesem Zylinder (in deinem Fall der vierte) nicht mehr weit und nicht mehr lang genug. Das heißt, im vierten Takt (Ausstoßen) kann nicht mehr die ganze Menge Abgas aus dem Zylinder gedrückt werden. Die Auslassventile schließen und es bleibt ein Überdruck im Zylinder. Beim nun folgenden Ansaugtakt öffnen die Einlassventile und der im Zylinder verbliebene Überdruck entweicht schlagartig in Richtung Vergaser.
Auch das Ventilspiel (das du ja gemessen hast) würde in diesem Fall wahrscheinlich noch stimmen, da die Nockenwelle wohl zu erst nur an der am stärksten beanspruchten Stelle, also dem Nocken selber, einlaufen würde.
Das muss jetzt nicht zwingend die Ursache für dein Problem sein, aber nach den von dir beschriebenen Symptomen erscheint mir das als die Plausibelste Erklärung.

Gruß
Micha
 
Hallo Lukas,
es könnte an einer defekten Auslassnockenwelle liegen. Wenn die Oberflächenhärtung an der Nocke kaputt ist und diese infolge dessen einläuft, öffnen die Auslassventile auf diesem Zylinder (in deinem Fall der vierte) nicht mehr weit und nicht mehr lang genug. Das heißt, im vierten Takt (Ausstoßen) kann nicht mehr die ganze Menge Abgas aus dem Zylinder gedrückt werden. Die Auslassventile schließen und es bleibt ein Überdruck im Zylinder. Beim nun folgenden Ansaugtakt öffnen die Einlassventile und der im Zylinder verbliebene Überdruck entweicht schlagartig in Richtung Vergaser.
Auch das Ventilspiel (das du ja gemessen hast) würde in diesem Fall wahrscheinlich noch stimmen, da die Nockenwelle wohl zu erst nur an der am stärksten beanspruchten Stelle, also dem Nocken selber, einlaufen würde.
Das muss jetzt nicht zwingend die Ursache für dein Problem sein, aber nach den von dir beschriebenen Symptomen erscheint mir das als die Plausibelste Erklärung.

Gruß
Micha

Danke ebenfalls für deine Antwort. Das komische ist nur das meine gute das nicht regelmäßig macht sondern in unregelmäßigen Abständen das würde die Theorie ja eigentlich zerschlagen oder sehe ich das falsch? Bin aktuell noch am zerlegen und werde mir das ganze mal angucken. Mfg
 
Hmm....da hast du recht. Wenn das Problem wirklich nur sporadisch auftaucht kann die Nockenwelle nicht die Ursache sein.
Ich hatte es so verstanden dass der Fehler permanent auftritt.
Aber wenn die Steuerzeiten stimmen, die Einlassventile dicht sind und auch das Ventilspiel stimmt... dann bleibt sonst nicht mehr viel übrig.
Naja dann kommst du um das Zerlegen und gründliche Überprüfen des Kopfes wohl nicht drum rum.
Halt uns mal auf dem laufenden, würde mich echt interessieren wo der Fehler lag.

Gruß
Micha
 
So habe heute die gute zerlegt und musste viele dinge Feststellen. Ich fange mal grob an und zwar habe ich zwischen zylinder 1 und 4 einen deutlich unterscheid in sachen kolbenhub. Der 4te Kolben kommt nicht so weit hoch wie der 1te geht aber weiter nach unten. bei 2 und 4 ist das selbe aber nur ganz minimal. Kann sich das einer erklären ? dann sieht es mir aus als würde die gute zu heiß verbrennen da die auslassventile hell braun und die krümmer von innen zwar schwarz aber mit weißen stellen verfärbt sind. und ein einziges ventil ist schwarz und dies ist das einlassventil vom besagten 4ten zylinder der das petschen verursacht. ich weiß echt nicht mehr weiter...
 
Ich würde gerne einige Fotos hochladen damit ihr es besser beurteilen könnt aber ich hab keine ahnung wie ich diese hier in den Nachrichten verlauf laden kann :/
 
Na BRAVO, den Motor bekommst du so nicht mehr ans laufen.
Der hatte irgendwann mal Sprit in den Brennräumen, der deine Pleuelstangen verbogen hat.:s204:
Das passiert bei einem defekten Benzinhahn bzw. einem Fahrer, der immer auf PRI fährt und undichten Schwimmernadelventilen im Vergaser.:s123:
Reparieren oder neuen besorgen ist angesagt. :s017:
 
Na BRAVO, den Motor bekommst du so nicht mehr ans laufen.
Der hatte irgendwann mal Sprit in den Brennräumen, der deine Pleuelstangen verbogen hat.:s204:
Das passiert bei einem defekten Benzinhahn bzw. einem Fahrer, der immer auf PRI fährt und undichten Schwimmernadelventilen im Vergaser.:s123:
Reparieren oder neuen besorgen ist angesagt. :s017:
Der Motor lief ja dafür noch nahezu perfekt. Währe das petschen nicht gewesen wäre ich nie drauf gekommen das so ein defekt vorliegt. Aber ich verstehe das nicht das das pleul durch zu viel Sprit verbiegen kann!?
 
Der Motor lief ja dafür noch nahezu perfekt. Währe das petschen nicht gewesen wäre ich nie drauf gekommen das so ein defekt vorliegt. Aber ich verstehe das nicht das das pleul durch zu viel Sprit verbiegen kann!?
Passiert in der Regel wenn die Kiste stand und sprit in die Zylinder läuft. Wenn dann gestartet wird rauschen die Kolben nach oben und bekannterweise läßt sich Flüssigkeit nicht wirklich verdichten, also gibt das oder die Pleuel nach und werden nach unten gestaucht, sprich verbiegen sich....Nennt man Benzinschlag...
Wirst sehen wenn Du die Kolben mit Pleuel ausbaust...
 
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