Gabel zu weich

Katos

Member
Hallo,
kann ich das ansprechverhalten der Gabel nur durch Ausbau und wechseln der Federn und Öl beeinflussen, oder kann ich von außen etwas einstellen?
Habe eine A10
 
Hallo,
kann ich das ansprechverhalten der Gabel nur durch Ausbau und wechseln der Federn und Öl beeinflussen, oder kann ich von außen etwas einstellen?
Habe eine A10


Andere Federn oder 10er Öl.

Falls Du mit dem Öl beginnst, ist es der günstigere Weg.

Pro Holm 498 ml.


So habe ich auch angefangen!
 
Von außen gibt es gar keine Einstellmöglichkeiten?


Nein!!!

Es gibt viele Möglichkeiten zum testen!

Mehr Öl.
Feder vorspannen, indem man die Hülse auf der Feder verlängert.
10er Öl, anstelle 7,5er
Ferder tauschen gegen progesive.


usw.

Nur von außen einstellen, geht an der GPZ 900 R nicht.

Bei den bis 89er Modellen konnte man etwas mehr Luft einpumpen. War auch nicht der Bringer.
 
Benötige ich hierfür Spezialwerkzeug bzw. gibt es eine Anleitung um möglichst einfach das Öl zu wechseln?
 
Benötige ich hierfür Spezialwerkzeug bzw. gibt es eine Anleitung um möglichst einfach das Öl zu wechseln?


Lenker runter, Schrauben in der Gabel mit ner großen Knarre (Vierkant) lösen und vorsichtig rausdrehen. Da ist durch die Federn viel Spannung drauf. Hülse raus, Federn raus.

Bremssättel abbauen, Tachowelle lösen, Rad raus nehmen, Fender demontieren, beide Holme ausbauen, Öl auskippen, fertig.

In umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen bauen.

Neues Öl (10er) einfüllen (498 ml pro Holm) Fünf bis 10 mal die Gabel hochdrücken, damit evtl. Luftblasen verschwinden, Federn langsam einschieben, Hülse drauf und mit viel Kraft aber vorschichtig die Schrauben in die Holme einbringen. Nicht verkanten 🙂

Lenker drauf, fertig 🙂

Probefahrt..................und schauen ob es passt.

Kein Spezialwerkzeug notwendig.

Sollte es keinen Erfolg bringen. Den ganzen Spaß nochmal, mit progressiven Federn.
 
Lenker runter, Schrauben in der Gabel mit ner großen Knarre (Vierkant) lösen und vorsichtig rausdrehen. Da ist durch die Federn viel Spannung drauf. Hülse raus, Federn raus.

Bremssättel abbauen, Tachowelle lösen, Rad raus nehmen, Fender demontieren, beide Holme ausbauen, Öl auskippen, fertig.

In umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen bauen.

Neues Öl (10er) einfüllen (498 ml pro Holm) Fünf bis 10 mal die Gabel hochdrücken, damit evtl. Luftblasen verschwinden, Federn langsam einschieben, Hülse drauf und mit viel Kraft aber vorschichtig die Schrauben in die Holme einbringen. Nicht verkanten 🙂

Lenker drauf, fertig 🙂

Probefahrt..................und schauen ob es passt.

Kein Spezialwerkzeug notwendig.

Sollte es keinen Erfolg bringen. Den ganzen Spaß nochmal, mit progressiven Federn.

Dann würde ich aber das ganze Motorrad unter dem Motor abstützen beim Federn ausbauen, sonst sackt dir die ganze Karre zusammen.
Gruss Henrik
 
Hat die A10 Gabel nicht noch Ablassschrauben? Das ist einfacher, als die Gabel auszukippen. Zumal da bei nicht alles raus geht. Und man kann die Gabel gleich noch spülen.

Gruß, Alex
 
Ich habe einen Frontheber, welcher mittels Dorn die Front oben hält.
Ansonsten würde Flaschenzug, spanngurte und nen Balken etc. ebenfalls dienlich sein
 
Hat die A10 Gabel nicht noch Ablassschrauben? Das ist einfacher, als die Gabel auszukippen. Zumal da bei nicht alles raus geht. Und man kann die Gabel gleich noch spülen.

Gruß, Alex

Würde bedeuten das man sich den Ausbau sparen und den Ölwechsel im eingebauten Zustand vornehmen kann ?
 
Hat die A10 Gabel nicht noch Ablassschrauben? Das ist einfacher, als die Gabel auszukippen. Zumal da bei nicht alles raus geht. Und man kann die Gabel gleich noch spülen.

Gruß, Alex


Da hat der Alex recht. An die Ablassschrauben hatte ich nicht mehr gedacht.


Das sind die kleinen Kreuzschrauben, unten im Holm, neben der Achse.

Dann, Lenker ab, Holmschrauben raus, Gabelöl ablassen :s165:
 
Hmm, kleiner Tip, durch das Öffnen der Schrauben unten fließt erstmal wenig Gabelöl raus. Solltest auch die Schrauben oben gleich öffnen und auch pumpen.
Ach ja, wenn ich an der Gabel arbeite schieb ich immer ein passend zugesägtes Brett unter den Lenkkopf. Das Vorderrad kommt dadurch etwas höher und das reicht. Stabilität ist auch ausreichend. Ich kauf doch nicht ständig irgend ein Scheiß der eigentlich nicht so nötig ist!

Grüße und erfolgreiches basteln

Garage
 
Hmm, kleiner Tip, durch das Öffnen der Schrauben unten fließt erstmal wenig Gabelöl raus. Solltest auch die Schrauben oben gleich öffnen und auch pumpen.
Ach ja, wenn ich an der Gabel arbeite schieb ich immer ein passend zugesägtes Brett unter den Lenkkopf. Das Vorderrad kommt dadurch etwas höher und das reicht. Stabilität ist auch ausreichend. Ich kauf doch nicht ständig irgend ein Scheiß der eigentlich nicht so nötig ist!

Grüße und erfolgreiches basteln

Garage

Danke euch jungs,...
so wird gemacht:
Das klingt ja nach einer schnellen Aktion.
Öl kommt ganz bevorzugt normales SAE10 oder SAE15 rein?
 
Danke euch jungs,...
so wird gemacht:
Das klingt ja nach einer schnellen Aktion.
Öl kommt ganz bevorzugt normales SAE10 oder SAE15 rein?


Naja, schnell ist relativ.


Ich empfehle das Vorderrad und Schutzblech abzubauen damit jeder Gabelholm einzeln bewegt werden kann. Das erleichtert die Sache beim auf - und ab pumpen.
Es gibt Gabelöl mit entsprechender Viskosität.
Ich fülle immer per Luftkammer auf und NICHT per Füllmenge.
 
Naja, schnell ist relativ.


Ich empfehle das Vorderrad und Schutzblech abzubauen damit jeder Gabelholm einzeln bewegt werden kann. Das erleichtert die Sache beim auf - und ab pumpen.

Rad wollte ich eh ausbauen da ein neuer Reifen drauf soll. Der jetzige ist mir vom DOT zu alt.
Bin echt gespannt wie die Mühle fahren wird😊.
PS: mein erster motorisierter Untersatz war ebenfalls KTM Bora 25, die ich niemals hätte verkaufen dürfen 😔
 
Naja, schnell ist relativ.


Ich empfehle das Vorderrad und Schutzblech abzubauen damit jeder Gabelholm einzeln bewegt werden kann. Das erleichtert die Sache beim auf - und ab pumpen.
Es gibt Gabelöl mit entsprechender Viskosität.
Ich fülle immer per Luftkammer auf und NICHT per Füllmenge.


140 mm Luft????
 
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