Die GPZ wird zu Heiss

... und ggf. noch den Frostschutzgehalt etwas erhöhen was den Siedepunkt auch nochmal bischen erhöht. ...???

Patrick,
in allen Ehren, aber -ich denke- da täuschst du Dich!

Das Medium, das die Wärme transportiert, ist und bleibt das Wasser (hohe spezifische Wärmekapazität!) und nichts anderes!

Der Rest, das sagt der Name, hat in erster Linie eine Funktion: "Frostschutz"!

Dessen Gehalt zu erhöhen bringt Dir für die Grundfunktion des System "Wärmeabfuhr" garnichts!

Also: Mehr Frostschutz ist da eher kontraproduktiv! Dann doch eher den Systemdruck im Kühlkreislauf erhöhen...
Aber, muss das bei einer 900R überhaupt sein?

Übrigens: Die Afrikaner füllen -als letzte Notration- in der Sahara sogar reines Leitungswasser ein. Nach der Logik würden die ja permanent einen Kühlkocher spazieren fahren oder, alternativ um das Letzte aus ihrem Kühlsystem rauszuholen, reines Glykol etc. einsetzen!

Falls ich unrecht haben sollte: Bitte, beweise mir das Gegenteil!!

Gruß

Thomas
 
Aufgrund der reduzierenden Eigenschaft der beiden OH-Gruppen kann es im Anlagenbau als [ame="http://de.wikipedia.org/wiki/Korrosionsschutzmittel"]Korrosionsschutzmittel[/ame] in Kühlflüssigkeiten verwendet werden. Angeblich kommt es dabei auch der Wärmeleitfähigkeit zugute: Die Oberflächenspannung des Wassers wird gesenkt, es benetzt stärker und strömt leichter auch über zerklüftete Oberflächen. Ebenso besitzt es eine dielektrische Wirkung, die den Wärmetransport im Medium verbessern soll und wird daher vereinzelt als kostengünstiger Ersatz für spezielle Wärmeleiter eingesetzt. Dabei wird die elektrische Leitfähigkeit des Kühlmediums nicht signifikant gesteigert, da durch das Ethylenglykol keine [ame="http://de.wikipedia.org/wiki/Ion"]Ionen[/ame] gebildet werden.
Des Weiteren findet Ethylenglykol als Absorptionsmittel für die Entfernung von Wasserdampf aus Erd- und Raffineriegas oder Kreislaufgasen der Hydroraffination Anwendung.

Ferner setzt du den Siedepunkt rauf. Speziell in seinem Fall wo es hart an der Grenze ist, verhinderst du den vorzeitigen Übergang zu Dampf, der dann Druck aufbaut und abbläst, wodurch insgesammt der Kühlmittelstand sinkt und es zu weiterer Erhitzung kommt...
 
Aufgrund der reduzierenden Eigenschaft der beiden OH-Gruppen kann es im Anlagenbau als Korrosionsschutzmittel in Kühlflüssigkeiten verwendet werden. Angeblich kommt es dabei auch der Wärmeleitfähigkeit zugute: Die Oberflächenspannung des Wassers wird gesenkt, es benetzt stärker und strömt leichter auch über zerklüftete Oberflächen. Ebenso besitzt es eine dielektrische Wirkung, die den Wärmetransport im Medium verbessern soll und wird daher vereinzelt als kostengünstiger Ersatz für spezielle Wärmeleiter eingesetzt. Dabei wird die elektrische Leitfähigkeit des Kühlmediums nicht signifikant gesteigert, da durch das Ethylenglykol keine Ionen gebildet werden.
....


Aber lies doch mal genau, was Du -Wo hast Du das eigentlich her?- da eingefügt hast!
Der Dipoleffekt von Wasser und meinetwegen auch die benetzende Wirkung wird verstärkt, aber der vorrangige Wärmeträger bleibt eben H2O...

GPZ-pedia?

:s127:

Gruß

Thomas
 
Was du zunächst vieleicht einfach machen könntest, währe ein grösserer Ölkühler.
Du hast den doch sowieso schon oben sitzen, da könnte man einen recht grossen unterbringen.
Aber, und ganz wichtig, das System wird immer Leerlaufen nach dem Abstellen, und je grösser das Volumen des Kreislaufes ist, um so länger dauert es bis es wieder gefüllt ist.
Es hat schon seinen Grund, warum der Ölküher normalerweise unten platziert ist.
Man kann das aber auch mit Ventilen in den Leitungen absperren, einmal im Zulauf ein Rückschlagventil, und im Ablauf ein Ventil welches bei 0,5 bar öffnet.

Zusätzliche Wärmeabfuhr, kann man mit Stahlgeflecht-Leitungen anstatt mit Gummischläuchen erreichen.

Gruss
Hilmar
 
Aber lies doch mal genau, was Du -Wo hast Du das eigentlich her?- da eingefügt hast!
Der Dipoleffekt von Wasser und meinetwegen auch die benetzende Wirkung wird verstärkt, aber der vorrangige Wärmeträger bleibt eben H2O...

GPZ-pedia?

:s127:

Gruß

Thomas

Oder hier:

Auch wenn der Begriff Kühlerfrostschutz dies suggeriert ist das Zusatzmittel für die einwandfreie Funktion des Kühlkreislaufes bei flüssigkeitsgekühlten Fahrzeugmotoren nicht nur im Winter wichtig. Der Kühlerfrostschutz schützt den Kühlkreislauf vor Ablagerungen, Korrosion, Überhitzung und eben auch vor dem Einfrieren.

Dampf kühlt "nicht". Je mehr Dampf im Kreislauf hast, umso weniger Flüssiges kühlt. Also ist es nur logisch den Siede- /Kochpunkt heraufzusetzen. Das geht durch höheren Druck und/oder Frostschutzmittel...

Ansonsten: [ame]http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=K%C3%BChlerfrostschutz+Siedepunkt&btnG=Suche&meta=[/ame]
 
Dampf kühlt "nicht". Je mehr Dampf im Kreislauf hast, umso weniger Flüssiges kühlt. Also ist es nur logisch den Siede- /Kochpunkt heraufzusetzen. Das geht durch höheren Druck und/oder Frostschutzmittel...

Den Siedepunkt kannste mit Salz dramatisch erhöhen. Es gibt anwendungen, wo man Stahl bei bis zu 1000°C im Salzbad glüht. Weil nur damit eine gleichmäsige Verteilung und genaue Temperatur +/- 2 K erreicht werden kann.

Für solche Temperaturen ist das allerdings dann kein Kochsalz mehr.:s191:
 
Den Siedepunkt kannste mit Salz dramatisch erhöhen. Es gibt anwendungen, wo man Stahl bei bis zu 1000°C im Salzbad glüht. Weil nur damit eine gleichmäsige Verteilung und genaue Temperatur +/- 2 K erreicht werden kann.

Für solche Temperaturen ist das allerdings dann kein Kochsalz mehr.:s191:
Das mit dem Salz entzieht sich meiner Kenntnis. Aber wieder was gelernt...

Wäre dann wiederum interessant zu wissen wie weit man den Siedepunkt heraufsetzen kann, da ja Wasser Salz nur bis zu einer gewissen Sättigung aufnehmen kann. Ferner wäre interessant wie sich "kritische" Teile wie z.B. Laufbuchsen verhalten wenn das Kühlwasser deutlich erhöhte Temperatur hat.
Wobei die Salzlake im toten Meer schon ne ziemlich "dicke" Brühe ist!
 
Wäre dann wiederum interessant zu wissen wie weit man den Siedepunkt heraufsetzen kann, da ja Wasser Salz nur bis zu einer gewissen Sättigung aufnehmen kann...

Da müsste man eine Chemiker Fragen, da gibt es wohl eine ganze Reihe von Exotischen "Salzen"

Nochmal zum Glykol,
Normalerweise darf laut Regelement bei Rennen kein Glykol drin sein. Es gibt da aber zur Beimischung eine Ersatzflüssigkeit.
 
Boah ey, wat protzt ihr hier rum, ich denke mal das der 1,1 bar Deckel schon etwas bewirkt, denn dadurch das das System dann mehr unter Druck steht, fängtdas Wasser später an sieden, sind zwar nur 0,2 bar mehr aber immherin, dann noch ein größerer kühler, man muß ja auch bedenken, dsa Down under etwas wärmer ist..
 
Patrick,
in allen Ehren, aber -ich denke- da täuschst du Dich!

Das Medium, das die Wärme transportiert, ist und bleibt das Wasser (hohe spezifische Wärmekapazität!) und nichts anderes!

Der Rest, das sagt der Name, hat in erster Linie eine Funktion: "Frostschutz"!

Dessen Gehalt zu erhöhen bringt Dir für die Grundfunktion des System "Wärmeabfuhr" garnichts!

Also: Mehr Frostschutz ist da eher kontraproduktiv! Dann doch eher den Systemdruck im Kühlkreislauf erhöhen...
Aber, muss das bei einer 900R überhaupt sein?

Übrigens: Die Afrikaner füllen -als letzte Notration- in der Sahara sogar reines Leitungswasser ein. Nach der Logik würden die ja permanent einen Kühlkocher spazieren fahren oder, alternativ um das Letzte aus ihrem Kühlsystem rauszuholen, reines Glykol etc. einsetzen!

Falls ich unrecht haben sollte: Bitte, beweise mir das Gegenteil!!

Gruß

Thomas

kann ja jeder selbst mal ausprobieren wann reines ''Frostschutzmittel'' anfängt zu kochen!
Hatte das vor langer Zeit mal ausprobiert...es fing erst bei 150°C an zu kochen...also kann man sehr wohl den Siedepunkt damit heraufsetzen.
 
Boah ey, wat protzt ihr hier rum, ich denke mal das der 1,1 bar Deckel schon etwas bewirkt, denn dadurch das das System dann mehr unter Druck steht, fängtdas Wasser später an sieden, sind zwar nur 0,2 bar mehr aber immherin, dann noch ein größerer kühler, man muß ja auch bedenken, dsa Down under etwas wärmer ist..
Sag ich ja die ganze Zeit. Aber jeder will ja Atomtritoluol-Bariumnitrat-Röntgen-Hochtemperatursalz reinleeren... :s219:

1.1er Deckel drauf und nochmal probieren. Im Reglement schaun ob Glykol tatsächlich verboten ist (vielleicht in der Klasse eher nicht) und gleich ne 60/40 Frostschutzmischung reinleeren...

BTW: Die Sättigung von (normalem) Salz in Wasser beträgt ca. 26%. Eine gesättigte Kochsalzlösung hat einen Siedepunkt von 108°C (vermutlich dann nicht unter Druck). Gegenüber reinem Wasser hat Salzwasser, obwohl es schwerer ist, eine geringere spezifische Wärmekapazität. Wenn ich das alles so richtig ergoogeld hab, würd ich trotzdem ordentlich Glykol nehmen so denn es erlaubt ist...
 
Ist so wie Patrick schon sagte. Medium zur Temperaturabführung ist und bleibt das Wasser.
Was nützt es wenn der Frostschutz zwar erst bei wesentlich höheren Temperaturen zu kochen beginnt, aber die Wärme nicht ausreichend ableiten kann.
Schreiben die Hersteller schon nicht umsonst vor - in der Regel 60/40 er Mischung.
Wären ja blöd wenn die Temperaturableitung Ihres Frostschutzes tatsächlich höher wäre das den Kunden zu empfehlen. Könnten ja sonst wesentlich mehr Ihrer Brühe verkaufen.
In unseren Regionen enthält der Frostschutz auch noch einen Korossionsschutz.😛

Übrigens: Siedepunkt im geschlossenen Kühlsystem liegt in unseren durchschnittlichen Höhen bei ca 115° C
 
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