Batterie defekt???

Hallo Gemeinde,

am letzten Wochenende bin ich bei Kaiserwetter zur Arbeit gefahren.
Die Batterie hing in der unbewegten Zeit zuvor am Pflegegerät von Tante Luise. Start kein Problem!

Ich hatte Bereitschaftsdienst und durfte in der Klinik übernachten, die Dicke stand draußen in der Kälte. Am nächsten Mittag (deutliche Plus-Grade) hat der Anlasser ziemlich Mühe, die Mühle zu starten, kriegt´s aber gerade so noch hin. Heimfahrt ohne weitere Probleme.

Heute die Batterie ausgebaut, um mal nach dem rechten zu sehen:

- das Teil saß so fest im Batterieschacht, dass ich es nur mit zwei Schlingen durch die Kontakte und massivem Kraftaufwand herausziehen konnte.
- die Kammern alle ausreichend gefüllt, ABER die ganze Batterie ist deutlich "aufgequollen"; richtige Beulen an den kurzen Seiten.
- kein Überdruck, beim Öffnen der Kammern hat nichts gepfust
- die Batterie fühlte sich außen leicht feucht an, und meine Finger rochen etwas nach Batteriesäure (ist vielleicht Einbildung)

Ist die Batterie hinüber? Wenn ja, woran liegt das?

Ist jetzt keine High-Tech-Batterie, sondern das Standardmodell von Prolo. Allerdings auch noch keine zwei Jahre alt und meines Erachtens immer gut gepflegt.

Mich würden einfach mögliche Ursachen interessieren, bevor ich blind ein neues Kraftwerk reinhänge.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmmmm,

also bei uns hier im wilden Süden war´s diesen Winter noch nicht so kalt, dass eine Batterie in der Garage am Pflegegerät hängend einfrieren würde... :s221:

Oder baut sich sowas langsam auf? Letztes Jahr war´s deutlich kälter und da war ich auch öfters mal mit den ganz dicken Handschuhen unterwegs.

Passiert sowas auch bei Gel-Batterien (ich such schon nach Ersatz...)
 
Es ist das "Drecks-Ladegerät" was Dir die Batterie gekillt hat. Das Louiseteil (so ein oranger Kasten?) ist der letzte Dreck.

Kauf nen ordentliches von Optimate oder CTEK und alles wird gut. Da Batterie zu Verschleißteilen gehören, wird sich auch Prolo da nichts von annehmen wenn sie älter als 6 Monate ist.
 
Der Laderegler wurde letztes Jahr gecheckt; war ok.

Das Ladegerät... ja, ist dieser "orangene Kasten". Hab bisher von keinen Problemen damit gehört, lass mich aber gerne eines Besseren belehren.
Hab mir mal die CTEK-Teile angesehen - sind auch nicht teurer.
Kannst du da ein Modell empfehlen?
 
Der Laderegler wurde letztes Jahr gecheckt; war ok.

Das Ladegerät... ja, ist dieser "orangene Kasten". Hab bisher von keinen Problemen damit gehört, lass mich aber gerne eines Besseren belehren.
Hab mir mal die CTEK-Teile angesehen - sind auch nicht teurer.
Kannst du da ein Modell empfehlen?


CTEK MXS 5.0 würd ich Dir empfehlen. Funzt auch bei der Dose super.
 
ich habe ein Ladegerät von Intelli Charger, son blaues Teil, hat 2.000 mA und ist auch für Ladungserhaltung geeignet. Das Ding lädt mit pulsendem Strom. Hab ich schon mehrere Jahre und bin sehr zufrieden damit. Da ich die Batterien regelmäßig dran hänge, auch im Sommer, hab ich die Haltbarkeit der Batterien um ca. 2 Jahre verlängert.

Hat noch jemand Erfahrungen mit dem Gerät?

Gruß c-de-ville
 
Ich habe mir ein reines Erhaltungsladegerät zum Überwintern bei Conr.. gekauft. Simuliert Fahrbetrieb. Laden und entladen. Geht einwandfrei.
 
Die Diskussion paßt gerade... wollte mir grad ein neues Ladegerät zulegen da meins von Louise auch spinnt. Nun hat man 2 gute zur Auswahl, bestens...

Gruß Fiete
 
Meine Erfahrung ist, das es der Batterie besser bekommt nur ab und zu an so ein Gerät angeschlossen zu werden. Am schlimmsten ist es wenn das Ladegerät längere Zeit angeschlossen war und gleich anschließend losgefahren wird. Der Start klappt vorzüglich aber anschließend gabs immer Probleme !? Wie ich schon bei anderen Diskussionen geschrieben habe ist meine Billigbatterie seit mindestens 2007 im Einsatz. Da ich im Winter fahre bleibt se auch eingebaut.
Ich weiß es nicht, aber ich glaube auch das es nicht gut ist die Batterie bei Frost ständig zu bearbeiten. peter
 
Die letzten paar Jahre hatte ich keine Probleme mit meinen Batterien, auch nicht mit dem Ladeteil von Louise. Hab im Winter meist 3 bis 6 Batterien im wechsel stehen, ob Blei oder Gel, jede Batterie wird ca ne Woche geladen u. dann wieder von vorn... meine Werkstatt ist im Winter, wenn wir nicht werkeln, auch um die 0 Grad . Alles bestens...
Nun klemm ich auch keine Batterie gleich nachm laden ans Moped u. fahr gleich los...

Gruß Fiete
 
Dauerpower mit Erhaltungsladegerät über den Winter kann nicht gut sein. Im Sommer macht Be- und Entladung ja auch mal Pause. Viele vergessen auch einfach mal nach dem Säurestand zu schauen, denn wenn die Batterie permanent bearbeitet wird verbraucht sich auch Batteriewasser. Deshalb ab und an mal das Ladegerät dranhängen und gut. So angewendet verlängert ein pulsendes Ladegerät die Lebensdauer, hab ich ja oben schon beschrieben. Die Erklärung ist, das der pulsende Strom das Bleisulfat wieder in Blei und Schwefelsäure aufspaltet. Das klappt aber nur, wenn die Sulfatierung gerade beginnt, bei einer fortgeschrittenen Sulfatierung wird der pulsende Strom jedoch keine Wunder vollbringen, meine Erfahrung.

Gruß Micha
 
Moinsen,
meine Batterie ist von Frühjahr bis Sommer eingebaut und funktioniert prima. Zum Winter hin baue ich sie aus und lager sie trocken in einem Kämmerchen.

Im Frühjahr mit einfachem Ladegerät 6 Stunden aufladen, einbauen, starten losfahren.

Bisher klappt das immer.
 
Moinsen,
meine Batterie ist von Frühjahr bis Sommer eingebaut und funktioniert prima. Zum Winter hin baue ich sie aus und lager sie trocken in einem Kämmerchen.

Im Frühjahr mit einfachem Ladegerät 6 Stunden aufladen, einbauen, starten losfahren.

Bisher klappt das immer.
So mach ich es auch immer seit Jahren ohne Probs..
 
Bei LIDL und ALDI haben sie auch des öfteren Ladegeräte im Non Food Sortiment.
Angeblich elektronisch mit Prozessor inside, haben meist drei Stellungen, voll, halb voll und Erhaltung.
Taugt das was, hat evt. schon einer damit Erfahrungen gesammelt?
Ich brauche jetzt zwar keines aber bei knapp 20€ denk ich mir, wo ist der Haken?
 
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