HELICOIL® plus

pferd

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HELICOIL® plus

Ich will damit am Zünddeckel einige Gewinde reparieren. Ich habe schon einige erneuert aber noch nie ein Sackgewinde aus Alu.
Alu ``schmiert`` habt ihr trotzdem Öl benutzt ?
Habt ihr alle Späne rausbekommen und die Schrauben hat nicht gehakt ?
Größtes Problem, die Löcher sind nur 22mm tief. Der Gewindschneider schneidet aber erst ab 10mm das fertige Gewinde ( 8mm Ansatz ). Ich habe schon die kürzesten Gewindeinsätze bestellt.
Hat schonmal einer etwas tiefer gebohrt und wieviel ?

Andere Lösung ? danke im Vorraus, peter
 
Da must du einen sogenannten Durchgangs- und Grundloch -Maschienen-Gewindebohrer nehmen,
da beginnt das fertige Gewinde schon bei 3 mm.
Ich hab mal vor 30 Jahren beigebracht bekommen, das man für Alu Petrolium als Schmiermittel zum bohren nehmen soll , kann sein das es da mittlerweile was besseres gibt.
 
Ja kenn ich, hab 74 meine Werkzeugmacher Abschluß gehabt. Petroleum hatte ich aber vergessen.

Nur kannst du keinen ``normalen`` Gewindeschneider benutzen. Die Außenmaße des Einsatzes sind keine Normmaße.

gug:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mit Heli-Coil keine guten Erfahrungen gemacht und nehme es schon lange nicht mehr.
Irgendwann hab ich die beim Lösen der Schrauben wieder mit raus gedreht.
Seitdem schneide ich das Gewinde immer größer klebe eine Schraube oder Gewindestange ein, säge diese ab und bohre/ schneide das benötigte Gewinde wieder rein. Man muss zwar sehr präzise arbeiten, aber als gelernter Werkzeugmacher schaffst Du das schon.

Gruß Micha
 
Ich habe das an X Mopeds mit Time Sert vom Würth gemacht, erstens, weil ich da dran kam und zweitens wiel im Gegensatz zu dem helicoil Dreck eine richtige Gewindebuchse ist, die bis jetzt an jedem Motordeckel gehalten hat, den ich bearbeitet habe
Das System ist folgendes:
Du bohrst auf, fräst den Kragen, Bohrst das Gewinde für die Hülse und drehst die Buchse dann rein!
Passt wackelt und hat Luft!
Hab wie schon geschirben x Motordeckel befestigungen reprariert und auch schon einige LNw lagerbock befestigungen.
Natürlich auch schon andere Sachen in anderen Gewindegrößen
leider ist so ein Set recht teuer
 
Du bohrst auf, fräst den Kragen, Bohrst das Gewinde für die Hülse und drehst die Buchse dann rein!
Passt wackelt und hat Luft!

Halt !!

Den wichtigsten Arbeitsgang vergessen, die Buchse muss unbedingt mit dem Gewindewalzer noch fertig ausgewalzt, und damit Verpresst werden. Erst dann wackelt nichts mehr, und ist auch Mediendicht. !

Das ist was ganz anderes als der Helicoil dreck.:s174:



.
 
In Alu Gewinde schneiden, bohren,und sägen hab ich mal gelernt, mit Spiritus.
Die M6-Gewinde in den Lagerböcken für den Deckel hab ich 1988 mit Helicoil erneuert. Seitdem hält's. Bei den Helicoilsätzen ist eigentlich ein entsprechender Bohrer und ein Einsetzwerkzeug bei.

Grüße

Michael
 
Halt !!

Den wichtigsten Arbeitsgang vergessen, die Buchse muss unbedingt mit dem Gewindewalzer noch fertig ausgewalzt, und damit Verpresst werden. Erst dann wackelt nichts mehr, und ist auch Mediendicht. !

Das ist was ganz anderes als der Helicoil dreck.:s174:



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Öhm... was?? mit dem Eindreher eingedreht und fertig, dachte ich... ist auch egal, hat auf jeden Fall bis jetzt immer gehalten und ja, das ist kein Vergleich mit Helicoil, was ja auch nur eine provesorische Schnellreparatur ist
 
Halt !!

Den wichtigsten Arbeitsgang vergessen, die Buchse muss unbedingt mit dem Gewindewalzer noch fertig ausgewalzt, und damit Verpresst werden. Erst dann wackelt nichts mehr, und ist auch Mediendicht. !

Das ist was ganz anderes als der Helicoil dreck.:s174:



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Öhm... was?? mit dem Eindreher eingedreht und fertig, dachte ich... ist auch egal, hat auf jeden Fall bis jetzt immer gehalten und ja, das ist kein Vergleich mit Helicoil, was ja auch nur eine provesorische Schnellreparatur ist

Ihr meint Beide das gleiche Teil.
Mit dem Einsetzer wird das Gewinde ja auch eingepresst.
 
So, aus dem einem Loch sind 3 geworden. Ich will hier niemanden langweilen, wer wissen will wie...PN.

Der Meinung dass das Mist ist oder gar ne Notreparatur schließe ich mich nicht an.
Ich habe in stark benutzten Gewinden, Tankbefestigung + Amaturen, schon seit Jahren diese Einsätze. Die Schrauben kann ich immernoch mit den Fingern eindrehen und alles läßt sich bombenfest anziehen.

Was allerdings wichtig ist mit der Anleitung wird das nix. Die Vorbereitung ist klar, beim Eindrehen spätestens bei den letzten 3-4 Gewindegängen aufhören. Ab da überdreht das Drahtgewinde, der Druck durch den Ring und das Eindrehen stimmen nicht mehr überein. Wer schonmal mit Federn gearbeitet hat spürt und hört es auch. Ring neu und locker ansetzen, reindrehen bis kurz unter bündig. Nicht mit dem Eindreher (geht) den Steg abbrechen. Wirklich den Zapfenbrecher benutzen und mit möglichst einem beherztem Schlag abbrechen und somit verkeilen. Hat man einen Fehler gemacht, den Draht oben etwas nach innen biegen, dann läßt sich der Draht, Edelstahl A2, rausziehen ohne das Gewinde zu beschädigen. Bei weichen Materiel den Gewindeschneider oft komplett rausdrehen damit sich das feine Material ( kein gleichmäßiger Span ) nicht wieder in den Gewindegang quetscht.
peter
 
Ein Gewindeschneider, der nicht bis ganz unten ins Sackloch schneidet,
tut es doch, wenn er abgeschliffen wurde............................
 
Jaa, aber beim nächsten Neuansetzen haste nen Problem und die Teile neukaufen...da ist nen ganzer Satz billiger.
 
Das Köfferchen meinte ich ja auch! 🙂
Ist ja auch kein Ding, zur Zeit habe ich kein Gewinde mehr ermorde, das reanimiert werden muss! Und bei dir weiß ich ja , dass es in guten Händen ist!!
 
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