Alte Dichtungen entfernen

Rubino

Active member
Ich denke mal bei dem Thema habt ihr wesentlich mehr Erfahrung als ich,
und die Sufu hat leider nichts brauchbares ausgespuckt.

Ich habe gerade mal wieder nen alten Motor auf dem Tisch.
Mit schön festgepappten und zerissenen Steinalten (ca 23 jahre) Papierdichtungen.

Wie bekommt man die am besten Weg ohne die Dichtflächen zu beschädigen ?

Beim letzten mal hab ich das mit nem angespitzen Glasfaserstab gemacht.
Der hat zwar die Dichtfläche nicht angegriffen, aber den musste man ca alle 2cm neu nachschleifen.
Sehr aufwändig, Zeitraubend, Nervenraubend ...

Gibts da nicht was effektiveres ?
 
Ich denke mal bei dem Thema habt ihr wesentlich mehr Erfahrung als ich,
und die Sufu hat leider nichts brauchbares ausgespuckt.

Ich habe gerade mal wieder nen alten Motor auf dem Tisch.
Mit schön festgepappten und zerissenen Steinalten (ca 23 jahre) Papierdichtungen.

Wie bekommt man die am besten Weg ohne die Dichtflächen zu beschädigen ?

Beim letzten mal hab ich das mit nem angespitzen Glasfaserstab gemacht.
Der hat zwar die Dichtfläche nicht angegriffen, aber den musste man ca alle 2cm neu nachschleifen.
Sehr aufwändig, Zeitraubend, Nervenraubend ...

Gibts da nicht was effektiveres ?


Ich mache das immer mit einer Rasierklinge oder ähnlichem.
Sehr vorsichtig, dann geht das sehr gut.
Oder halt mit Dichtungsentferner aus der Sprühdose.
 
Ich denke mal bei dem Thema habt ihr wesentlich mehr Erfahrung als ich,
und die Sufu hat leider nichts brauchbares ausgespuckt.

Ich habe gerade mal wieder nen alten Motor auf dem Tisch.
Mit schön festgepappten und zerissenen Steinalten (ca 23 jahre) Papierdichtungen.

Wie bekommt man die am besten Weg ohne die Dichtflächen zu beschädigen ?

Beim letzten mal hab ich das mit nem angespitzen Glasfaserstab gemacht.
Der hat zwar die Dichtfläche nicht angegriffen, aber den musste man ca alle 2cm neu nachschleifen.
Sehr aufwändig, Zeitraubend, Nervenraubend ...

Gibts da nicht was effektiveres ?


Hey, ich nehme nen scharfen Schaber.
Geht wunderbar 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Seitenheft von einem Stecheisen also der länge nach eignet sich super.danach die reste mit schleifpads fein abputzen.Funktioiert einwandfrei
 
Sind ja alles "schnelle" Wege, nur leider auch sehr Dichtflächengefährdend.
Einmal kurz nicht aufgepasst und alles ist hinüber.

Beim ersten mal hab ichs noch mit nem 08/15 Cutter versucht.
Bin dann aber schnell auf ein Flacheisen aus superweichem Alu umgestiegen ... war aber auch nicht das wahre.
 
Ich nehm immer ein altes Bootsmesser und dann im ganz steilen Winkel ohne Druck.
Manchmal noch unter Zuhilfenahme von Dichtungsentferner.

Neue Dichtungen setze ich immer mit Fett ein, dann pappen die nicht so abartig an.
 
Dafür gibt's extra Dichtungsschaber, richtig angewendet leidet auch nicht die Dichtfläche.

Chemisch gehts auch sehr gut mit (Nomen ets Omen 😉) Dichtungsentferner. Gibt's zum Sprühen aus der Dose. Dieser eignet sich wiederum auch hervoragend als Lackentferner, u.a. auch auf Autos unliebsamer Mitmenschen :s079:

Gruß

Michael
 
Klinge, Messer oder Schaber geht schon sehr gut, da geht auch nix kaputt und minimale kratzer machen überhaupt nichts aus, dafür ist die Dichtung ja da, die gleicht das aus.
Die Dichtungsentferner, die man so frei kaufen kann taugen nix mehr, ich nehm immer WD40 zum anweichen.
 
Musst halt immer schoen plan ansetzen, das Teil. Am Ceranfeld verkratzt ja auch nix. :s221:

Ich weich das auch vorher ein, probier immer WD40/Petroleum, Planzenoel, Spuelmittel, Bremsenreiniger, bissi Warmmachen mit dem Foen,
Terpentin/Loesol/Pinselreiniger/Verduenner, irgendwas geht immer.
Heiko hat Recht, daa ganze neumodische Zeugs taucht alles nix mehr.
Man ist aber auch nach dem Arbeiten wenigstens net mehr so benebelt...:s107:
 
Habe bei meiner Ölwannendichtung ca.2 Stunden rumgekratzt, alles probiert, der Dichtungsentferner taugt wirklich nur zum entlacken:s017:Also Gedult und vorsichtig arbeiten:s017:
Gruß.
Originalheinz.
 
Ich nehme den Dichtungsentferner von Victor Reinz der funktioniert noch ganz gut und dann ein scharfes Cuttermesser, geht fast wie von selbst.
 
Hey, ich nehme nen scharfen Schaber.
Geht wunderbar 🙂

Moinsen,

wollte es nur nochmal ergänzen.

Nach Tip vom BoxerMarkus und dem Foto von Olaf kann ich den Dreieckschaber nur empfehlen.

Ich habe alles andere versucht um die Dichtung vom Kupplungsdeckel zu entfernen, viel zu aufwendig und ohne richtigen Erfolg.

Mit dem Schaber war die Dichtung in 10 Min runter. KLASSE. :s048:

Forumstipps sind halt doch die besten.

Gruss Lutz
 
Moin,

ich möchte das Thema mal einen Schritt weiterführen und hoffe, es ist OK, dass ich dafür diesen Thread nutze.

was macht ihr, wenn dann doch mal was daneben gegangen ist und die Dichtflläche beschädigt wurde ?
 
Moin,

ich möchte das Thema mal einen Schritt weiterführen und hoffe, es ist OK, dass ich dafür diesen Thread nutze.

was macht ihr, wenn dann doch mal was daneben gegangen ist und die Dichtflläche beschädigt wurde ?


Soetwas wäre auch möglich:

http://www.amazon.de/product-reviews/B002VK2G2W

Rolls Royce Paste ginge auch.

Wenn die Beschädigung zu tief ist müsste diese Stelle erst ausgefüllt werden. Was man dafür verwendet weis ich nicht genau. Alu zum löten??? Gibt es so etwas????

Danach planen, dann solte es gehen.

Gruss Lutz
 
Dichtungsentferner aus der Sprühdose vorsichtig mit einem feinen Pinsel auftragen, so geht der Lack nicht so schnell ab.
 
Moin,

ich möchte das Thema mal einen Schritt weiterführen und hoffe, es ist OK, dass ich dafür diesen Thread nutze.

was macht ihr, wenn dann doch mal was daneben gegangen ist und die Dichtflläche beschädigt wurde ?

Hast Du ein spezielles Problem?

Kommt immer auf die Tiefe der Beschädigung an. Kleine Kratzer kann man mit Flüssigdichtung, wie Motorsilikon oder Hylomar ausfüllen, wenn´s noch tiefer ist, dann kann man löten, gibt da ein Speziallot oder Reparaturpasten für Motorgehäuse auf Epoxydharzbasis. 2 Komponentenkleber, die hitzefest und ölbeständig sind tun´s auch.

Gruß c-de-ville
 
... und kann man auch planschleifen?

Platz sollte doch genug sein, um einige Zehntel abzuschmirgeln oder?

Dann ist die Fläche wieder nagelneu.

Gerd
 
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