Avon AM26 Roadrider

- Allgemein habe ich zu den Reifen einfach kein besonderes Vertrauen was Haftung bei Nässe und Kurven angeht.

Hab bisher nur schlechtes über Avon gehört, und kann das inzwischen auch persönlich nur bestätigen.
Fahre (allerdings auf 16" 18") den Roadrider.

Der hat ein minimales Temperaturfenster, bei Regen kacke, unter 5° kacke, bei 10-20° super, drüber wieder kacke.
Bin Gestern (es war sehr warm) 3 mal mit dem Ding in Kurven weggerutscht, ohne harten Gasantritt und mit genügend Spielraum zur Kante, vollkommen ohne Vorwarnung.
Danach sah man auf der Lauffläche richtig nen Streifen wo der aufgegeben hat, keine Würstchen, sondern richtig abgeschmiertes Gummi.
Das hab ich jetzt schon so oft erlebt das ich mich fast dran gewöhnt habe.
Mit härterem Gaseinsatz kommt man da auch ganz schnell mal ungewollt quer aus der Kurve.

Das sind genau die Erfahrungen die ich auch aus meinem Bekanntenkreis bekommen hab (Motorrad und Reifentyp unabhängig)

Daher Meine Meinung: Finger weg vom Avon !!!!
 
Man sollte allerdings auch sehr genau zwischen den Typen differenzieren. Wenn ein Reifen schlecht ist, muss der Rest nicht auch automatisch madig sein. Sonst würde Michelin seit dem 59er und Dunlop seit der Serienbereifung der GPZ keine Reifen mehr verkaufen...

Der Roadrider is nunmal scheisse, während der Azaro 45/46 durchaus brauchbar und deutlich langlebiger ist...
 
Man sollte allerdings auch sehr genau zwischen den Typen differenzieren. Wenn ein Reifen schlecht ist, muss der Rest nicht auch automatisch madig sein. Sonst würde Michelin seit dem 59er und Dunlop seit der Serienbereifung der GPZ keine Reifen mehr verkaufen...

Der Roadrider is nunmal scheisse, während der Azaro 45/46 durchaus brauchbar und deutlich langlebiger ist...

Kann ich nur bestätigen, auch von Metzeler gibt es Reifen, die ich niemals aufziehen würde, weil sie einfach nix für meinen Fahrstil sind.
Der Z6 ist ein guter Reifen aber für mich unbrauchbar. Also sollte man auch immer abwägen, für was man den Reifen braucht und dann erst entscheiden, welchen man nimmt. Und da ist das Fabrikat ansich eigentlich zweitrangig.
 
Man sollte allerdings auch sehr genau zwischen den Typen differenzieren.

Seh ich normalerweise auch so.
Aber das Temperaturfenster- und Nässeproblem hab ich schon über mehrere Avon-typen gehört.
Und das bei Englischen Reifen, schon traurig :s170:

Der kommt bei mir zum Glück jetz eh runter.
Für die 17" hab ich mir den Conti Sport Attack geholt.
Selbst wenn der nach 2000 km runter ist Hauptsache der klebt !
Will schließlich im August damit auf die Rennstrecke :s124:
 
Habe mich gerade erst mit der Frage ausernander gesetzt welchen reifen ich den nu Fahre ,oder welchen ich den nu kaufen wollte . Ich habe einen guten bekannten (Den kenne ich schon seit 15 Jahren) der vertreibt Avon Reifen ,und den hatte ich gefragt was der Roadrider den nun Taugt ,der Sagte wort Wörtlich zu mir: Hörmal wenn du den reifen unbedingt haben willst bestelle ich dir den ,aber der ist ech übel das einzige was bei den reifen gut ist ist der Preis . Vor 10 Jahren noch da hätte ich dir gesagt kauf dir nen Avon die sind echt TOP mitlerweile ist es einer der Schlechtesten reifen auf dem markt . Ich meine wen einen ein mensch das schon sagt der Schließlich davon lebt reifen zu verkaufen ,dann glaube ich ihm. Habe mich Übrigens Für den Pirelli Sport Demon entschieden aus 2 gründen zum einen gibt es den reifen als kombination 120vorne 140hinten mit Freigabe ,und Der ist Preislich sehr interresant . Habe jetzt ca 700 Km damit gemacht und mus sagen das der gegenüber den Metzeler den ich voher Hatte einiges besser ist ,voralen was fahrkomfort,geräusche,und Grip(trocken und Nass) angeht

So long bis denne Marek
 
Kann ich alles nicht bestätigen.😕
Hab die auch drauf und ich komm besser klar als mit den Brückensteinen.
Kein Rutschen, kein Flattern (nur einmal, lag aber daran, dass ich vorne nur 1,8 bar drin hatte:s081:).
Ich bin mit den Teilen sehr zufrieden.
Er wohl auch:

Experten-Meinung
August Auinger
Grand-Pix-Sieger, Fahrtechnik-Instruktor und jetzt beim AVON-Reifen-Test-Team in Österreich.

"Preis & Leistung, nach diesem Prinzip kauft man nicht nur heiße Motorräder, sondern auch den Nachrüstreifen dazu. Egal ob Tourer, Sport­tourer, "Naked Bike" oder "Leichtmotorrad", überall muss ein Reifen auch großer Belastung gerecht werden ."

Ein idealer Reifen für ganz unterschiedliche Anforderungen.
Für unterschiedliche Motorradtypen:

"Manchmal verwirren uns die Motorradhersteller mit einer Vielzahl von Motorradtypen und -bezeichnungen. Eines ist sicher, der Avon Roadrider ist die richtige Wahl für viele Motorräder. Auch für Modelle aus den 80iger Jahren. Ein Reifen mit Diagonalkarkasse, neuester Lauf­flächen­technologie und für den oberen Geschwindig­keitsbereich V (240 km/h)"
Allroundeigenschaften:

Beste Wasserverdrängung und optimaler Nassgriff sind ebenso wichtige Merkmale des Roadrider wie hoher Fahrkomfort durch präzisen Geradeauslauf und gute Dämpfung."
Die richtige Größe zum vorteilhaften Preis:
 
Hallo!

Habe mich gerade erst mit der Frage ausernander gesetzt welchen reifen ich den nu Fahre ,oder welchen ich den nu kaufen wollte . Ich habe einen guten bekannten (Den kenne ich schon seit 15 Jahren) der vertreibt Avon Reifen ,und den hatte ich gefragt was der Roadrider den nun Taugt ,der Sagte wort Wörtlich zu mir: Hörmal wenn du den reifen unbedingt haben willst bestelle ich dir den ,aber der ist ech übel das einzige was bei den reifen gut ist ist der Preis . Vor 10 Jahren noch da hätte ich dir gesagt kauf dir nen Avon die sind echt TOP mitlerweile ist es einer der Schlechtesten reifen auf dem markt . Ich meine wen einen ein mensch das schon sagt der Schließlich davon lebt reifen zu verkaufen ,dann glaube ich ihm.

Ich denke das sagt alles.....:s185:

LG,
bina 🙂
 
Die Reifentests kommen mir vor wie seinerzeit die Test für Hifikomponenten in den damaligen einschlägigen Fachzeitschriften... 😉

Vielleicht zahlt Avon einfach zuwenig um im Test weiter nach vorne zu kommen... 😀

Ich denke die meisten plappern teilweise nur wortwörtlich die Testergebnisse nach ohne auch nur jemals in den wirklichen Grenzbereich des Reifens zu kommen. Der ist ja im Regelfall auch nicht so ohne weiteres zu erreichen. Ich merk das oft selbst: Wenn du meinst die Kiste haste jetzt soweit runtergedrückt das die Geschichte schon schwammig wird und auf der Kante fährst, haste nach 500km Serpentinen und Alpen irgendwann den Zeitpunkt erreicht bei dem dann schon weit über die vermeintliche Grenze bist und der Reifen immer noch wunderbar klebt. Oftmals ist es der eigene Respekt und die Angst die einen Reifen instabil fahren lassen. Da gibts sicher auch Leute die dir mit deinem Super Kleber 2010 auf einem Metzeler Block C davonfahren. 😉
Aber klar ist auch: Je mehr Reserve desto besser...
 
Zuletzt bearbeitet:
Schön geschrieben Patrick, so isses nämlich:
Auf die Tests kannst mittlerweile nen Dreck geben, der Michelin und der Dunlop sind halt bekanntermaßen auf der GPZ unfahrbar, allerdings macht Michelin, obwohl nur Franzose, andre gute Reifen, Dunlop soll wohl auch gute Reifen machen, ich kann da nix zu sdagen, hab die auf der Dose.
Von den Avons habe ich bisher nur den Azaro gefahren und war zufrieden.
 
Ich hab den auf der Eli als Vorderreifen drauf in Verbindung mit dem AM42 Venom X hinten. Bin damit auch schon schärfer gefahren und auch schon bei Regen. Zumindest bei meiner Gangart hat er bislang keine Zicken gemacht...

Gruß, Alex
 
Hab zwar keine 9er sondern ne eine Ute und auf der funzt der Roadrider prächtig. Das Fahrverhalten ist nich instabiler als mit Metzeler oder den Brückensteinen und es blieb auch über 3000 km gleich. Grip ist "normal", bzw sogar gut. Beim ordentlichen Anbremsen fängts zwar vorne zu wimmern an, sonst passiert aber nichts und beim Rausbeschleunigen klappt auch ganz ordentlich. Wenns den Reifen zuviel wird, meldet er sich (die Fuhre wird noch schwammiger als sie eh schon ist) und man macht etwas piano weiter.

Überhitzt habe ich ihn noch nicht bekommen, auch wenns schon an die Grenze ging. Vorher macht meine Bremse mit rauchenden Belägen temp.bedingt schlapp.

P.S. Habe ja grad bemerkt, dass das mein erster Beitrag ist, ich werd mich auch an anderer Stelle sofort brav vorstellen....
 
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Für alle Roadrider - "Geplagten"

Hallo Alex,

auf der GPZ 900 R läuft z. B. die Radiale Kombination 120/70ZR17 und 150/70ZR18 besser als der Roadrider. bei der Alten Ausführung mit 16 Zoll Vorderrad würde ich auf 150/70-18 Roadrider wechseln wäre vielleicht die bessere Lösung oder 140/70-18. Leichtes Lenkerschlagen ist aber höchstens mit evtl. Änderung des Luftdruckes um 0,1 oder 0,2 bar am Vorderrad zu verbessern, ansonsten Lenkkopflager, Gabel, Dämpferöl prüfen. Bisher war meist bei zu starkem Shimmy eine andere Ursache am Fahrwerk. Bei unserem Testmotorrad GPZ 900 R gab es bei der Prüfungsfahrt mit den Reifen keine Probleme hinsichtlich des Lenkerflatterns. Wenn der Reifen einen Höhenschlag hat, dann kann dies ein Produktionsfehler sein und der Reifen kann beim Reifenhändler reklamiert werden, dies macht aber eigentlich der Händler auch schon von sich aus wenn dies der Fall ist. Mangende Trockhaftung hab ich allerdings bei Roadrider noch nie gehört, da denke ich mal fährt irgendwie ein alter AVON aus den 80er Jahren im Kopf mit. Mehr kann ich hier jetzt dazu auch nicht sagen, Ferndiagnosen sind leider nicht möglich, also gibt es nur den Tip zum Händler gehen und prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Cooper Tire & Rubber Company Deutschland GmbH

( Den Namen hab ich jetzt mal bewußt weggelassen )
 
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