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PD -- Vergaser Probleme und Defekte rund um den Vergaser

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Alt 14.04.2021, 11:59   #1
motte1234
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Ich bau den Vergaser jetzt nochmal aus und stell den Schwimmerstand auf Kante. Berichte euch dann.


Schweißen ist leider keine Option, denn das Stück, was unten verläuft und wo Krümmer und Endtop dran kommen (ich sagte ja bereits, blödes Gepfusche) muss für nen Ölwechsel abgebaut werden. Das verdeckt die eine Ablassschraube und den Ölfilter Zugang. Schweiße ich den Übergang Krümmer/unteres Sammalstück 4 in 1, dann müsste für nen Ölwechsel der komplette Krümmer ab Zylinderkopf runter. Das würde zu weit führen und ich will ja sowieso im nächsten Jahr auf original umrüsten. Ich wills dan ordentlich und original. Alles andere ist nichts halbes und nichts ganzes.



Zum Ventile einstellen muss ja der Ventildeckel ab. Reicht es, die Motorverkleidung und den Bugspoiler zu demontieren, oder muss zwingend die Kanzel Verkleidung ab?



Hast du/ihr noch nen Tipp, was Anfänger beim Ventilspiel Einstellen gern falsch machen und ich verhindern könnte?
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Alt 14.04.2021, 13:48   #2
sommer68
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In der Suche "Ventildeckel ausbauen" eingeben, gleich das erste Thema, unter Beitrag 4 wurde die PDF für das Ventile einstellen hinterlegt. Ist eine sehr gute Anleitung. Kanzel muss nur gelöst werden, damit sie etwas nach vorne verschoben werden kann. Ist alles sehr gut in der PDF erklärt und bebildert.



Zitat:
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Ich bau den Vergaser jetzt nochmal aus und stell den Schwimmerstand auf Kante. Berichte euch dann.


Schweißen ist leider keine Option, denn das Stück, was unten verläuft und wo Krümmer und Endtop dran kommen (ich sagte ja bereits, blödes Gepfusche) muss für nen Ölwechsel abgebaut werden. Das verdeckt die eine Ablassschraube und den Ölfilter Zugang. Schweiße ich den Übergang Krümmer/unteres Sammalstück 4 in 1, dann müsste für nen Ölwechsel der komplette Krümmer ab Zylinderkopf runter. Das würde zu weit führen und ich will ja sowieso im nächsten Jahr auf original umrüsten. Ich wills dan ordentlich und original. Alles andere ist nichts halbes und nichts ganzes.



Zum Ventile einstellen muss ja der Ventildeckel ab. Reicht es, die Motorverkleidung und den Bugspoiler zu demontieren, oder muss zwingend die Kanzel Verkleidung ab?



Hast du/ihr noch nen Tipp, was Anfänger beim Ventilspiel Einstellen gern falsch machen und ich verhindern könnte?
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Gruß

Martin


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Alt 14.04.2021, 14:00   #3
Supereli
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Die Undichtigkeit am Topf ist technisch egal, solange sie akustisch erträglich ist.

Fehlzündungen heißt
Sprit - zuviel Sprit da wo er nicht sein soll
zu einem Zeitpunkt wo er nicht sein soll.
Dann auch unrunder Lauf.

Einen guten Teil Sprit verantworten im unteren Drehzahlbereich die LLGS.
Ist ein alter O-Ring zuviel drin, bzw. dessen Teile?
Oder die kleine U-Scheibe?
Und die Grundeinstellung ist nur provisorisch, kann auch falsch sein.
Nach Forumsanleitung einstellen.


Vergaser reinigen:
Geht in ALLEN Kanälen das auf der anderen Seite raus, was hier reingeht?
Bremsenreiniger muß rausspritzen!
Chokekolben ist nicht so wichtig.
Stimmen ALLE Düsen- und Nadelgrößen?
Nicht dass die Nadeln mit Höherlegung sind?
Membranen geprüft? Wirds aber nicht sein, trotzdem gegens Licht dehnen.
Die Luftansaugseite ist ok, Serie, dicht, Luftfilter gut und sitzt??
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Alt 14.04.2021, 15:29   #4
motte1234
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Erst mal vielen Dank für den Hinweis auf die Anleitung zum Ventile einstellen.


Hab jetzt aus dem überholten Vergaser alle neuen Keyster Teile (LLGS incl. Feder, Scheibe und O-Ring), Nadel, Nadeldüse, 35ér Leeerlauf und 132ér Hauptdüse gegen die gebrauchten aus dem anderen Vergaser mit dem zu hohen Schwimmerstand ausgetauscht.


Hab nur die Schwimmernadel (die Feder ist da viel fester als bei den anderen) und die Schwimmerkammer Ablassschraube behalten.



Was soll ich sagen, läuft zumindest im Stand ganz ordentlich. Macht auch keine Fehlzündungen mehr. Zumindest so auf die Schnelle. Konnte sie nur so ca 5 Minuten laufen lassen. Will es mir mit den Nachbarn nicht unbedingt verscherzen, und für ne Probefahrt war das Wetter mit Graupelschauern einfach nicht okay.


Die Schwimmerhöhe hatte ich ja vorher im Schraubstock auf Kante Schwimmerkammer eingestellt. Das mit den 17mm im Bucheli kann man dabei aber echt vergessen. Bei mir sind es um die 20mm, wenn es nach Schlauch genau Kante sein soll. Habt ihr das auch so? Liegt wahrscheinlich daran, ob die Feder der Schwimmernadel sehr weich oder eher härter ist vermute ich.


Was mich nur verwirrt hat. Hab dann bei montierten Vergasern den Schwimmerstand nochmal per Schlauch geprüft (Kawa steht hinten etwas höher auf einem Ständer unter der Schwinge). Da hat er plötzlich einen viel zu hohen Schwimmerstand angezeigt.



Nach ein paar Minuten Motorlauf (Testlauf immer mit Benzinflasche von Volker Wildung, weil Tank noch ab ist) nochmal kontrolliert. Da hat es dann plötzlich gepasst. Kante wie auch waagerecht im Schraubstock eingestellt. Woran lag das denn?


Hoffe ich kann morgen mal ne Probefahrt machen.


Eine Frage hätte ich noch. Hab diesmal (wie hier empfohlen) 3 statt 2,5 Umdrehungen als Grundeinstellung ausgedreht. Geht das auch in Ordnung?


Kann mir nochmal jemand helfen, wie ich da die LLG Feineinstellung mache, denn einen Co2 Tester hab ich natürlich nicht. Steht jetzt wie gesagt auf 3 Umdrehungen raus.



An dieser Stelle nochmal allen vielen Dank für eure Tipps und Ratschläge. Die sind wirklich gut und ich hoffe im Laufe der Zeit auch irgendwann meine gesammelten Erfahrungen weitergeben zu können.
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Alt 14.04.2021, 15:56   #5
c-de-ville
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LLGES einstellen ist eine Gefühlssache.
Eine Schraube nach der anderen, bei warmen Motor, soweit rein drehen bis er stottert, dann rausdrehen, mitzählen, bis der Motor am gleichmäßigsten und höchsten dreht, 1/8 Umdr. wieder rein schrauben. Standgas kontrollieren und mit dem nächsten Vergaser das Gleiche nochmal. Wenn fertig noch mal zur Kontrolle überprüfen, also im Prinzip nochmal und das Zählen nicht vergessen.
Die 2 1/2 Umdrehungen der LLGES sind nur eine Grundeinstellung, damit müsste jeder Motor so halbwegs laufen, es können durchaus auch 1 3/4 oder 4 Umdrehungen sein.


Alles klar?


Gruß c-de-ville
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Alt 14.04.2021, 16:21   #6
motte1234
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Zitat:
Zitat von c-de-ville Beitrag anzeigen
LLGES einstellen ist eine Gefühlssache.
Eine Schraube nach der anderen, bei warmen Motor, soweit rein drehen bis er stottert, dann rausdrehen, mitzählen, bis der Motor am gleichmäßigsten und höchsten dreht, 1/8 Umdr. wieder rein schrauben. Standgas kontrollieren und mit dem nächsten Vergaser das Gleiche nochmal. Wenn fertig noch mal zur Kontrolle überprüfen, also im Prinzip nochmal und das Zählen nicht vergessen.
Die 2 1/2 Umdrehungen der LLGES sind nur eine Grundeinstellung, damit müsste jeder Motor so halbwegs laufen, es können durchaus auch 1 3/4 oder 4 Umdrehungen sein.


Alles klar?





Gruß c-de-ville

Ui, da klingt kompliziert.



Wofür ist das Mitzählen? Man dreht doch ab dem Stottern raus, bis er wieder gleichmäßig und am höchsten dreht. Ist damit gemeint ab Stottern so weit wieder zurück drehen, bis die Drehzahl nicht mehr steigt und ab da dann 1/8 Umdrehung zudrehen?
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Alt 14.04.2021, 18:50   #7
c-de-ville
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Das mitzählen ist dafür, das man weiß wo man ist. Ich hatte vergessen zu erwähnen das die LLGES ganz eingeschraubt werden muss, aaaber OHNE Kraft und dann soweit raus drehen bis der Motor an Besten läuft. Man wird feststellen das hinterher alle Vergaser schon sehr ähnlich eingestellt sind, das variiert höchstens um eine halbe Umdr. eher 1/8 bis 1/4. Und wenn man sich diese Werte dann aufschreibt, dann hat man bei der nächsten Vergaserdemontage schon mal Werte die näher am Erfolg sind.

Gruß c-de-ville
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Alt 14.04.2021, 19:23   #8
Tom63
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Sehr gut erklärt Michael,
Gruß Thomas
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