Zustand Kupplungskorb: Vertiefungen, Schleifspuren

Vielleicht ein Zubehörhebel der nicht sauber gearbeitet ist und verhindert , daß der Geberkolben nicht vollständig zurück geht ? Nur so eine Idee :s154:

Beim Entlüften sieht man ganz gut , ob alle Bohrungen oben im Geber offen sind.
 
Hab's jetzt raus, bei waren es die Hong-Kong-Pfui Präzisionshebel, die ein Öffnen der Rücklaufbohrung verhindert haben.
Ich hab ja Nissin-Radialpumpen dran und die Kupplungspumpe heute mal zerlegt und gereinigt. Nach dem Zusammenbau zwecks Entlüftung von unten mit einer Spritze Druck auf die Leitung gegeben und erwartet, daß oben im Behälter Flüssigkeit reinläuft, tat sich aber nichts. Dann den Behälteranschluß an der Pumpe abgeschraubt und die Rücklaufbohrung beobachtet - kommt nix. Dann den Hebel abgeschraubt, dann ging's, ich konnte mit der Spritze von unten Flüssigkeit in die Pumpe drücken.
Als Gegencheck habe ich dann die original Nissin-Hebel montiert, damit war die Bohrung frei.
Im Hebel ist als Widerlager für die Kolbenstange ein Messingstück mit einer 5mm Bohrung. Die habe ich in mehreren Versuchen ein paar Zehntel tiefer gesetzt, bis im eingebauten Zustand die Rücklaufbohrung bei montiertem Hebel frei war.
Das ist irgendwie vorher gar nicht aufgefallen, entweder hat's noch nie funktioniert oder aber im Laufe der Zeit hat sich im Messinglager ein Grat gebildet, der ein genügend tiefes eintauchen der Kolbenstange verhindert hat.😕

Grüße

Michael
 
> Hab's jetzt raus, bei waren es die Hong-Kong-Pfui Präzisionshebel, die
> ein Öffnen der Rücklaufbohrung verhindert haben.

Jaja, die Samstag Vormittage. 🙂

Ich hab heute meine Pumpe auch zerlegt. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Ich habe mir die Sache bei mir genau angeschaut. Mein Handhebel duerfte ziemlich sicher Kawasaki sein. Das inner des Bremszylinders hab ich mal mit dem was vorher drin war und dem neuen (Ebay) Reperatursatz verglichen. Es sieht gleich aus. Entweder ist da also alles korrekt, oder aber da hat schonmal jemand dasselbe Kit eingebaut wie ich.

Tja, und dann habe ich ueber die Funktion nachgedacht. 🙂
Also entweder es gibt da in der Tat ein anderes originales Innenleben oder aber ich verstehe die Funktion nicht recht.

Beim Zusammenbau kommt ja als erstes eine Feder mit Manchette rein, dann als zweites dieser Schraubenfoermige Kolben mit einer zweiten Manchette und dann kommt schon Unterlegscheibe und Segering.

Im komplett zurueckgefahren Zustand, ohne montierten Handhebel, die Feder drueckt also den Schraubenkolben bis gegen den Segering, geht die Mechanik nicht weit genug zurueck als das die Manschette an der Feder an der Ausgleichsoeffnung vorbeikommt. Es kann also so prinzipbedingt kein Ausgleich erfolgen.
Andererseits ist die Ausgleichsbohrung erstaunlich gross. So 2-3mm. Wenn da jedesmal die Manchette drueber rubbeln wuerde so denke das die auch nicht alt werden wuerde. Von daher koennte man denken das alles so gehoert.

Ich hab jedenfalls alles sauber gemacht und mit Pressluft ausgeblassen. Allerdings war es vorher schon sauber. Schliesslich hatte ich das ganze ja vor einem Jahr schonmal gemacht. Dann habe ich alles wieder zusammengebaut und entlueftet. (wie immer ein toller Spass)
Jetzt habe ich am Hebel etwa 5mm Spiel wo er sich leichter druecken laesst und am Ende hoert man aus dem Motor ein leichtes klacken und danach wird dann Druck aufgebaut. Mit anderen Worten so ist es richtig.
Die Frage ist nur ob es so bleibt. Wenn nicht dann besorg ich mir vielleicht wirklich mal einen komplette anderen Handapparat.

> Nach dem Zusammenbau zwecks Entlüftung von unten mit einer
> Spritze Druck auf die Leitung gegeben und erwartet, daß oben im
> Behälter Flüssigkeit reinläuft, tat sich aber nichts.

Nicht das ich es so gemacht haette, aber das wuerde bei mir niemals funktionieren.

> Dann den Hebel abgeschraubt, dann ging's, ich konnte mit der
> Spritze von unten Flüssigkeit in die Pumpe drücken.

Das macht bei mir keinen Unterschied. Aber immerhin hast du damit dein Problem geloest. 🙂

> einer 5mm Bohrung. Die habe ich in mehreren Versuchen ein paar
> Zehntel tiefer gesetzt, bis im eingebauten Zustand die
> Rücklaufbohrung bei montiertem Hebel frei war.

Was siehst du wenn du bei nicht betaetigten Hebel in die Ruecklaufbohrung reinschaust? Bei mir sieht man dann das Ende von dem Schraubenfoermigen Teil und kann vielleicht wenn man schraeg kuckt so gerade eben die Manschette erahnen welche auf der Feder steckt.

Ich werde es bei mir erstmal beobachten. :s057: Ich wollte sowieso bald mit der Kawa in Urlaub. Sollte es da Probleme geben dann lasse ich einfach mal kurz etwas Druck ab und baue hinterher einen anderen Hebel an.
Sollte zufaellig einer ein Bild vom inneren des Handhebels gemacht haben dann waere es nett wenn er das mal posten wuerde.

Olaf
 
Ich habe gerade noch etwas im Internet nach Bildern gesucht.

Ich habe im Prinzip ein Kit welches aus den Teilen besteht die man im angehaengten Bild sieht. Zusaetzlich habe ich aber noch eine Unterlegscheibe im Kit.
Diese Unterlegscheibe war aber auch vorher bei mir vorhanden gewesen. Und zwar unter dem Segering!

Wuerde man diese Scheibe weglassen so wuerde der Zylinder etwas weiter rauskommen koennen und dann koennte es sein das die Ausgleichsbohrung freigegeben wird.

Weiss zufaellig jemand ob da bei der RX so eine Scheibe reingehoert? Vielleicht hat es der Vorbesitzer schon falsch gemacht und ich habe es nur genauso falsch nachgemacht?

Olaf
 

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Da kommt keine Unterlegscheibe rein !:s110:
Nur die Teile auf dem Foto

Edit: Scheibe gehört dahin !!
 
Zuletzt bearbeitet:
Äh doch...:s095:, laut Explosionszeichnung, siehe hier:

http://www.cmsnl.com/kawasaki-1984-a1-zx900_model12932/partslist/F11.html#results

Ich muß mal 'ne Originale zerlegen um zu sehen, wie das funktioniert.

Grüße

Michael



:s095::s095::s095::s095::s095:

Micha du hast Recht !,
Hab gerade den Rep.Satz der Kupplungspumpe beäugt und die Scheibe ist darin enthalten.
Hab nur die Bremspumpe über holt und da ist die Scheibe nicht dabei , da der Kolben kpl.anders ist.
Nehme daher alle Behauptungen zurück , die Scheibe gehört da rein.
 
So, gerad mal eine originale Kupplungspumpe zerlegt und vorher getestet: im entspannten Zustand ist die vordere, kleine Bohrung in Richtung der Kupplungsleitung frei, die größere nicht. Kann man prüfen, wenn man die Pumpe abbaut und am Anschluß mit einer Spritze Bremsflüssigkeit einlaufen läßt, kommt dann, wie erwartet, durch die kleine Bohrung wieder raus.

Grüße

Michael
 
im entspannten Zustand ist die vordere, kleine Bohrung in Richtung der Kupplungsleitung frei, die größere nicht. Kann man prüfen, wenn man die Pumpe abbaut und am Anschluß mit einer Spritze Bremsflüssigkeit einlaufen läßt, kommt dann, wie erwartet, durch die kleine Bohrung wieder raus.
l

WAS? Du meinst die Bohrung wo der rote Pfeil ist?

Ich hab meine Pumpe ja am Wochende auch nochmal zerlegt, geputzt mit Pressluft abgeblasen, aber LEIDER keine Photos gemacht.
Also ich hab da kein Loch! Nix! Ich dachte das waere nur ein Anguss den man halt je nach Anwendung bohrt oder nicht. Und bei mir ist da kein Loch.

Hast du mal ein Bild?

Olaf
 

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So, gut 150km gefahren, alles bestens.

Lässt sich beim Anfahren gut dosieren und rutscht weder beim schnellen Schalten/Kuppeln noch beim Beschleunigen oberhalb 8500 UpM (da ist sie vorher gerutscht).

Ob da jetzt mehr oder weniger Geräusche sind ist schwer zu sagen, klingt wie immer 🙂

Da ich weder neue Reibscheiben noch Stahlscheiben verbaut habe, Öl wieder 20W40 ist und ich es noch nicht geschafft habe den Kupplungsgeberzylinder zu zerlegen/reinigen, können die Probleme mit der rutschenden Kupplung eigentlich nur noch an den "Kerben" im Korb gelegen haben...


.

Am WE nochmal rund 1.200 km gefahren.
Immer noch alles bestens!
Es lag also definitiv an den Kerben...


.
 
WAS? Du meinst die Bohrung wo der rote Pfeil ist?

Ich hab meine Pumpe ja am Wochende auch nochmal zerlegt, geputzt mit Pressluft abgeblasen, aber LEIDER keine Photos gemacht.
Also ich hab da kein Loch! Nix! Ich dachte das waere nur ein Anguss den man halt je nach Anwendung bohrt oder nicht. Und bei mir ist da kein Loch.

Hast du mal ein Bild?

Olaf
1. Mach das mal sauber.
2. Nö, kein Bild, sieht aber aus wie bei Dir, mit Loch. Ein Großes (~2mm ) und ein kleines (~0,5mm).
Ist allerdings eine 84er Kupplungspumpe. Vielleicht ist das Loch bei späteren Baujahren eingespart worden 😉.

Grüße

Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
> 1. Mach das mal sauber.

Ich habs sauber gemacht. Ich hab da nur kein Bild von!

> 2. Nö, kein Bild, sieht aber aus wie bei Dir, mit Loch. Ein Großes
> (~2mm ) und ein kleines (~0,5mm).

Also ich hab keins!

> Ist allerdings eine 84er Kupplungspumpe. Vielleicht ist das Loch bei
> späteren Baujahren eingespart worden 😉.

Das ist bestimmt ein Produktionsfehler... aber ich kann da doch jetzt kein Loch reinbohren, seufz. Da muss ich noch mal drueber meditieren.

Olaf
 
Ich habe immer noch kein Loch bei mir reingebohrt, aber nachdem ich einmalig etwas Fluessigkeit aus der Hydraulig abgelassen habe rutscht meine Kupplung jetzt nicht mehr. Habe extra mal eine 4tkm Probefahrt mit hoechster Kupplungsbeanspruchung unternommen. Siehe Beweisphoto! :-D

Oh...und Vertreter-Kombis mit >200km/h von der Ueberholspur scheuchen geht auch wieder...
 

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