Ventilspiel auf größtes Toleranzmaß

Moin
Der Kipphebel trifft das Ventil bei grösserem Spiel etwas später aber deutlich abrupter, als wenn der Kipphebel der Nockenform ohne Ruck gefolgt wäre. Dieser schlagartige Ruck in der Ventilbewegung bewirkt ein mitreissen der Luftsäule und führt zu einem kleinen Aufladeeffekt ,der mehr Gemisch in den Brennraum fördert.Sollte man aber nur auf der Renne machen und ist nicht gerade verschleissarm.Also nichts für den Strassenbetrieb ,höchstens für Jungs die sowas brauchen.Das ist in der Praxis erprobt und gibt es schon länger.Je nach Motor kann das schon das ein oder andere PS ausmachen.
Gruss Michael
 
Ich hab dazu mittlerweile auch eine Theorie, aber das muß ich erstmal nachlesen und ggf. messen.


Grüße

Michael
 
Moin
Der Kipphebel trifft das Ventil bei grösserem Spiel etwas später aber deutlich abrupter, als wenn der Kipphebel der Nockenform ohne Ruck gefolgt wäre. Dieser schlagartige Ruck in der Ventilbewegung bewirkt ein mitreissen der Luftsäule und führt zu einem kleinen Aufladeeffekt ,der mehr Gemisch in den Brennraum fördert.Sollte man aber nur auf der Renne machen und ist nicht gerade verschleissarm.Also nichts für den Strassenbetrieb ,höchstens für Jungs die sowas brauchen.Das ist in der Praxis erprobt und gibt es schon länger.Je nach Motor kann das schon das ein oder andere PS ausmachen.
Gruss Michael

Da muss man erstmal drauf kommen....
Wieder was gelernt, danke Dir.
 
Ich versteh's nicht, kann mir daß mal einer erklären ?:s229:

Vielleicht hab ich da einen Denkfehler drin oder irgendwas steht bei mir auf der Leitung.
Aber wenn ich mir den mechanischen Vorgang des Öffnens und Schließens vorstelle, dann bedeutet doch, mehr Ventilspiel auch mehr "Leerweg" zwischen Nocken bzw. Schlepphebelschraube und Ventilkopf.
Dieser Leerweg muß zunächst abgefahren werden bevor die Anlauframpe beginnt und das Ventil öffnet. D.h. doch, zeitlich betrachtet, das Ventil wird etwas später geöffnet und etwas früher geschlossen. Was wiederum bedeut, daß die Fläche unter der Ventilerhebungskurve kleiner und damit der Füllungsgrad geringer wird.

Oder nicht?

Grüße

Michael

Nö. Die Messung zeigt was anderes
Und Verschleiß war weder Sicht noch Messbar. Ich hatte nach 20.000km das erste mal Das Ventilspiel kontrolliert und habe 3 Ventile wieder auf den erhöhten Sollwert eingestellt
 
Also ich benutze zum Ventileinstellen keine Lehre. Ich nehm für den Auslaß einen Zehennagel und für den Einlaß einen Fingernagel. Das bringt maximale Leistung und Drehmoment :s142:

nochmal hochkram :s139: ,

was haltet Ihr von ner Messuhr :s139: , ein Schnelltaster währe noch besser wegen der Platzverhältnisse bei eingebauten Motor :s105:.

erhöhtes Ventilspiel hat was für zügige Fahrer :s208:
 
ich schreib das mal hier rein, weil ich auch großes Ventilspiel fahre, es ist quasi der Langstreckentest.

Habe mich gestern durchgerungen und mal wieder die Ventile eingestellt, das habe ich sonst ganz penibel alle 5.000 km gemacht, jedenfalls hatte ich es diesmal immer wieder verschoben, weil der Motor ja nicht klappert, immer auf die erste Zündung anspringt und und und. Egal, jetzt waren 20.000 km rum und ich hatte ein schlechtes Gewissen, muss aber dazu sagen, das ich selten ein zu festes Ventil gefunden habe eher waren sie immer zu locker.
Der Kopf hat inzwischen 125.000 km runter, bei 84.000 km wurden die Ventile abgerichtet und die Sitze minimalst nachgefräst sowie die Schaftdichtungen gewechselt.

Aber jetzt kommt´s, weshalb ich das alles schreibe,

ES WAR NICHT EIN EINZIGES VENTIL VERSTELLT !!!

OK, 4 Ventile waren etwas rubbelig und 2 Ventile waren etwas leichtgängig, die hab ich dann doch etwas nachgestellt aber wie gesagt sie waren alle noch im Maß.

Es hat mich auf jeden Fall gefreut, das der Motor mit zunehmenden Alter besser wird, aber er wird ja auch liebevoll gepflegt, bekommt immer seinen Ölwechsel, ab und an mal Kraftstoffsystemreiniger und immer einen Schuß 2-Taktöl zum Sprit, er wird aber auch nicht geschont, wenn es darum geht zu beweisen, das schnelle Motorräder keine Erfindung der Neuzeit sind.

Der Langstreckentest geht weiter.

Gruß c-de-ville
 
Wenn wir schon wieder beim Rauskramen sind: Ich hatte ja geschrieben, daß die Eli mit dem großen Ventilspiel deutlich klappriger lief, als auf der Mitte. Ergo, bei zwei Motoren einen erhöhten Geräuschpegel... Ich hatte es dann letztes Jahr noch ganz schnell wieder auf Mitte gestellt und Ruhe war wieder...

Das Einzige Mopped, wo ich jetzt, je nach Shim-Möglichkeit, zum oberen Spiel tendieren mußte, ist die Zephyr. Da ging's halt nicht anders..

Ansonsten werde ich in Zukunft bei der "goldenen Mitte" bleiben.

Gruß, Alex
 
ich schreib das mal hier rein, weil ich auch großes Ventilspiel fahre, es ist quasi der Langstreckentest.

ab und an mal Kraftstoffsystemreiniger und immer

einen Schuß 2-Taktöl zum Sprit, <<<<<<<

er wird aber auch nicht geschont

Gruß c-de-ville

Das mit dem 2-Taktöl habe ich schon mal gelesen nur den Hintergrund nicht mehr in Erinnerung. Warum macht ein Kawatist das noch mal???

Gruss Lutz
 
ES WAR NICHT EIN EINZIGES VENTIL VERSTELLT !!!

hatte vor 2-3 Jahren eine Gpz hier zum Ventil einstellen, mit ca 60ts auf der Uhr
Hinterher sagt mit der Eigentümer, dass die Ventile zuletzt bei der 5000er Erstinspektion eingestellt wurden, da hat er sie vom Händler gekauft.

Das waren auch nur drei Ventile wirklich zu Eng, hatten aber bei Raumtemperatur noch leicht Spiel.

😕😕
 
Das mit dem 2-Taktöl habe ich schon mal gelesen nur den Hintergrund nicht mehr in Erinnerung. Warum macht ein Kawatist das noch mal???

Gruss Lutz

schützt den Tank und schmiert alles was mit dem Sprit in Berührung kommt, z.B. Schwimmernadelventile, Schwimmerwelle, Gasschieber, Drosselklappen, Ventilschäfte im unteren Bereich und die Lauffläche oberhalb des Kolbens. Hab ich mal angefangen als ein Gasschieber immer mal wieder hängen blieb. Nach der ersten Anwendung war Schluss. Aber keine Zweitaktmischung fahren, 1:500 reicht völlig aus, das ist ein Schnapsglas auf 10 Liter. Das heutige Benzin, ohne Blei und mit dem Zusatz von Ethanol schmiert halt kaum noch, es geht zwar auch ohne, aber wer gut schmiert, der auch gut fährt.

Gruß Micha
 
:s016: , iss zwar was für die "Alten" sagt ich mal so , aber Kraftstoffpumpen leben auch länger damit.
Vor Jahren hieß so was Obenschmieröl.

Und ja Blei schmiert und dämpft zusätzlich noch die Kontaktfläche der Ventile beim Aufstzen auf den Sitz - iss wie ne Feder-Dämpfer gewesen :s144:, wenns nicht so GIFTIG währe..
Öl ist halt kein Blei.

Soll aber meiner Meinung nach bitte jeder halten , wie er will , denn zu viel Öl verdrängt ja bekanntlich den Kraftstoff, die Zweitaktfans kennen das ja zur genüge :s081:.

PS- ich nehms bei der Dose auch dazu :s042: .

fürs Möpi Super Plus und nix Anderes wenn sichs vermeiden lässt :s127: .

Nachtrag zum Größeren Ventilspiel- ist mehr Zeit und Raum für das ÖL um zwischen Nockenwelle und Kipp-Schlepphebel bzw. Tasse zu gelangen
 
Zuletzt bearbeitet:
schützt den Tank und schmiert alles was mit dem Sprit in Berührung kommt, z.B. Schwimmernadelventile, Schwimmerwelle, Gasschieber, Drosselklappen, Ventilschäfte im unteren Bereich und die Lauffläche oberhalb des Kolbens. Hab ich mal angefangen als ein Gasschieber immer mal wieder hängen blieb. Nach der ersten Anwendung war Schluss. Aber keine Zweitaktmischung fahren, 1:500 reicht völlig aus, das ist ein Schnapsglas auf 10 Liter. Das heutige Benzin, ohne Blei und mit dem Zusatz von Ethanol schmiert halt kaum noch, es geht zwar auch ohne, aber wer gut schmiert, der auch gut fährt.

Gruß Micha

AHHHH, jetzt gehts Lämpchen wieder an oder ein Licht auf 🙂

DANKE Micha
 
fürs Möpi Super Plus und nix Anderes wenn sichs vermeiden lässt :s127: .

@ MZ-Mann

Super-Plus???

Ich habe gerade das WWW durchstöbert. Werd nicht schlau daraus. Oktanzahl 95 / 98 steht ja auf jeder Zapfsäule.

Die GPZ ist auf 91 Oktan ausgelegt. Wenn ich jetzt die Entzündbarkeit des Treibstoffes in Betracht ziehe, ist SuperPlus dann ein Vorteil/Nachteil/Schmierung

Ich blicke nicht mehr durch 😕
 
PS- ich nehms bei der Dose auch dazu :s042: .

fürs Möpi Super Plus und nix Anderes wenn sichs vermeiden lässt :s127: .






Wenn die Dose :s042: denn ein Diesel ist,und man versehentlich Super getankt hat,so kann man dies tun,aber bitte nicht wenn der Tank schon mit Super zu dreiviertel voll ist.

Wenn man so 10 Liter Super im 50 Liter Diesel Tank hat,kann man damit die Einspritzdüsen und Spritpumpen retten,da das Zweitaktöl,dann die Schmierfunktion (in gewissem Grad) des Dieselkraftstoff übernimmt.

Beim normalen Viertaktmotor wäre ich vorsichtiger,da Zweitaktöl wenn es verbrennt :s054:,auch die unangenehme Eigenschaft,des Verkoken hat (Rückstände),ist zwar bei modernen Ölen nicht mehr so doll,aber immer noch vorhanden.

Und Kawasaki Viertaktmotoren waren spätestens mit der Z1 für bleifreien Sprit ausgelegt,da im Hauptabnehmerland USA es nur noch bleifreien Sprit gab.


Soweit meine Informationen,wenn esjemand besser weiß,so möge er es kundtun!:s010:

Gruß
Peter:s165:
 
:s016: , iss zwar was für die "Alten" sagt ich mal so , aber Kraftstoffpumpen und Einspritzanlagen leben auch länger damit.
Vor Jahren hieß so was Obenschmieröl.

Mit dem Obenschmieröl fing alles an, nachdem ich bei meinem NSU Prinz zwischen 70 und 90.000 km 3 Kolbenklemmer hatte habe ich Obenöl verwendet. Der Motor hat bis 185.000 km gehalten und bestimmt noch weiter, wenn ich ihn nicht mutwillig kaputt gefahren hätte.

Gruß c-de-ville
 
@ MZ-Mann

Super-Plus???

Ich habe gerade das WWW durchstöbert. Werd nicht schlau daraus. Oktanzahl 95 / 98 steht ja auf jeder Zapfsäule.

Die GPZ ist auf 91 Oktan ausgelegt. Wenn ich jetzt die Entzündbarkeit des Treibstoffes in Betracht ziehe, ist SuperPlus dann ein Vorteil/Nachteil/Schmierung

Ich blicke nicht mehr durch 😕

unnötige Geldvernichtung ..........
naja jeder wie er will
 
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