Fragen über Fragen
Hallo zusammen,
hab mich gerade im Forum angemeldet, da ich hier schon einige Tipps mitnehmen konnte, aber jetzt doch mal selbst nachfragen muss.
Mal zu mir: Ich heiß Martin, bin 22 und bin letzte Saison über einige Umwege und Bekannte viel zu günstig an ne ZL 600B gekommen (mein erstes Motorrad
).
Die Maschine ist wohl beim Vorbesitzer einige Zeit nur rumgestanden, sah aber doch recht gepflegt aus (EZ 1996).
Schon als ich sie heim gefahren hab und eine erste Rast eingelegt hab und wieder los wollte, hat sie keinen Laut mehr von sich gegeben. Glücklicher Weise war keine 200m weiter ne Werkstatt, wo dann festgestellt wurde, dass ich wohl das Starterrelais gegrillt hatte und die Batterie auch ihre Besten Zeiten schon hinter sich hatte (beides getauscht).
Soweit, so gut habe ich also nach dem Drosseln und TÜV neu machen ne erste Runde drehen wollen. Die endete aber mit leerem Tank am Straßenrand
. Hatte nicht erwartet, dass schon nach 100 km Schluss ist, aber das kann ich wohl als neue Erfahrung abspeichern.
In den folgenden Tankzyklen wurde das gute Stück auch immer sparsamer (oder war es mein Fahrstil?).
Es ergaben sich dennoch einige Probleme: Beim kalten Starten bekam ich anfangs immer nur zwei Zustände zuwege: sofortiges Absterben oder aber Hochdrehen auf 4000 U/min (also je nach Choke-Einstellung). An ein zurückschieben des Choke war auch nicht zu denken, da sie dann gleich wieder ausging und auch kein Gas annahm. Mit ein bisschen Gefühl hat sich das dann aber auch gegeben.
Soviel zur Story, jetzt zu meinen Fragen:
1. Ich weiß nicht, wie viel Wert der Vorbesitzer auf Wartung gelegt hat. Deshalb stellt sich die Frage, wie ich beim Abstauben diese Saison vorgehen soll. Gehe ich in die Werkstatt meines Vertrauens (eine kleine Werkstatt, die hauptsächlich Chopper-Umbauten macht, einen sehr sympathischen Besitzer hat und die mir auch schon die Drosselsätze eingebaut hat) oder wäre es sinnvoller in ne Kawasaki-Werkstatt zu fahren?
2. Welche Werkstatt auch immer, was soll ich denen sagen? Was sollen die alles an der Kiste machen/überprüfen? Ich weiß nicht, wann überhaupt das letzte mal irgend etwas daran gemacht wurde. Nur die Reifen sind übrigens neu.
3. Kann das schlechte Startverhalten vom Drosselsatz kommen? Also wird das Gemisch ohne exzessiven Choke-Gebrauch einfach nicht fett genug?
4. Um ca 4000 U/min herum habe ich, vor allem beim Rollen, starke Vibrationen. Ist das normal?
Ich hab eigentlich null Erfahrung sowohl mit Motorrädern als auch mit solchen Schraubereien generell. Ich würde mich nicht als ungeschickt beschreiben, was das angeht. Mir fehlt einfach nur der Platz, das Werkzeug und vor allem das Wissen. Sonst würde ich schon auch gerne einiges selbst machen...
So, ich hoffe ich hab mit der ewigen Geschichte keinen erschlagen. Würde mich sehr über ein paar Antworten freuen 😉
Hallo zusammen,
hab mich gerade im Forum angemeldet, da ich hier schon einige Tipps mitnehmen konnte, aber jetzt doch mal selbst nachfragen muss.
Mal zu mir: Ich heiß Martin, bin 22 und bin letzte Saison über einige Umwege und Bekannte viel zu günstig an ne ZL 600B gekommen (mein erstes Motorrad
).Die Maschine ist wohl beim Vorbesitzer einige Zeit nur rumgestanden, sah aber doch recht gepflegt aus (EZ 1996).
Schon als ich sie heim gefahren hab und eine erste Rast eingelegt hab und wieder los wollte, hat sie keinen Laut mehr von sich gegeben. Glücklicher Weise war keine 200m weiter ne Werkstatt, wo dann festgestellt wurde, dass ich wohl das Starterrelais gegrillt hatte und die Batterie auch ihre Besten Zeiten schon hinter sich hatte (beides getauscht).
Soweit, so gut habe ich also nach dem Drosseln und TÜV neu machen ne erste Runde drehen wollen. Die endete aber mit leerem Tank am Straßenrand
. Hatte nicht erwartet, dass schon nach 100 km Schluss ist, aber das kann ich wohl als neue Erfahrung abspeichern.In den folgenden Tankzyklen wurde das gute Stück auch immer sparsamer (oder war es mein Fahrstil?).
Es ergaben sich dennoch einige Probleme: Beim kalten Starten bekam ich anfangs immer nur zwei Zustände zuwege: sofortiges Absterben oder aber Hochdrehen auf 4000 U/min (also je nach Choke-Einstellung). An ein zurückschieben des Choke war auch nicht zu denken, da sie dann gleich wieder ausging und auch kein Gas annahm. Mit ein bisschen Gefühl hat sich das dann aber auch gegeben.
Soviel zur Story, jetzt zu meinen Fragen:
1. Ich weiß nicht, wie viel Wert der Vorbesitzer auf Wartung gelegt hat. Deshalb stellt sich die Frage, wie ich beim Abstauben diese Saison vorgehen soll. Gehe ich in die Werkstatt meines Vertrauens (eine kleine Werkstatt, die hauptsächlich Chopper-Umbauten macht, einen sehr sympathischen Besitzer hat und die mir auch schon die Drosselsätze eingebaut hat) oder wäre es sinnvoller in ne Kawasaki-Werkstatt zu fahren?
2. Welche Werkstatt auch immer, was soll ich denen sagen? Was sollen die alles an der Kiste machen/überprüfen? Ich weiß nicht, wann überhaupt das letzte mal irgend etwas daran gemacht wurde. Nur die Reifen sind übrigens neu.
3. Kann das schlechte Startverhalten vom Drosselsatz kommen? Also wird das Gemisch ohne exzessiven Choke-Gebrauch einfach nicht fett genug?
4. Um ca 4000 U/min herum habe ich, vor allem beim Rollen, starke Vibrationen. Ist das normal?
Ich hab eigentlich null Erfahrung sowohl mit Motorrädern als auch mit solchen Schraubereien generell. Ich würde mich nicht als ungeschickt beschreiben, was das angeht. Mir fehlt einfach nur der Platz, das Werkzeug und vor allem das Wissen. Sonst würde ich schon auch gerne einiges selbst machen...
So, ich hoffe ich hab mit der ewigen Geschichte keinen erschlagen. Würde mich sehr über ein paar Antworten freuen 😉

Bikergruß
Dirk 

und man lernt sich kennen! so hab ich hier einige Leute kennen und schätzen gelernt!