frage zur druckausgleichsbohrung

the biker

New member
hi ich fahre ne 85 gpz 750r habe gerade in einer zeitung gelesen das jemand an seiner 900

die druckausgleichsbohrung von 2,7 auf 4,5 mm erhöt hat frage was bringt das wofür ist sie da und lohnt das ????:s196: DRIVE BY EIER
 
Los Marcus erzähl´s ihm.

P.S.: ich hab ja schon viel gemacht, aber damit kann ich auch nichts anfangen. Die Frage hab ich mir beim Lesen auch gestellt.

Gruß Micha
 
Ja der Marcus kann dir da was zu erzählen.:s219: Ich finde das durch die Bohrrung der Lastwechsel besser ist:s105:, also wenn du apbrubt am hahn reist reagiert dem entsprechen die karre schneller. Aber >Vorsicht wenn du das mit Bud...et Bohrern machst, :s173:die sind nicht so genau mit den angaben, da hast du mal schnell die grenze überschritten und dein schneller Lastwechsel wird zu einem unangenehmen verschlucken der dir aus den kurven herraus sehr die nerven strapaziert. Bleib einfach unter den genannten 4,5mm und du bist auf der sicherren seite.......gelle Marcus?
 

naja ok er hat die risiken und probleme die auftauchen können erklärt.

also du niemst die deckel von den vergasern ab holst den schieber raus drehst den um und dann siehst du zwei bohrungen in einer ist ne messingbuchse wo die schiebernadel sitzt und da neheme ist da die ausgleichsbohrung mit 2,4 mm die wird dann mit nem preziesen 4 bzw max 4,5mm bohrer auf gebohrt und gut ist (aufpassen das keine späne an in die membrane kommen .)
zusammen bauen und glücklich sein .:s159:

nur bringt die ganze aktion nur was mit Vergaserdeckeln die für offene leistung hoch genug sind .


sorry war gestern geistig schon zu platt für das geschreibsel:s225:
 
Ah, jetze fang ich an zu kapieren um was es geht.... Warum schreibt das dann keiner so:s065:??
 
Das gab's auch schon mal, ich glaub bei irgendwelchen GSXR-Vergasern, serienmässig.
Da wurde dann im Teillastbereich über 'ne Bypassöffnung der Gasschieber zusätzlich belüftet. Dadurch öffnet er in Teillast nicht so weit und die Strömungsgeschwindigkeit ist größer und somit die Füllung beser.
Vom Prinzip ist's eigentlich eine Verschiebung des Arbeitspunktes der Vergaserregelung.

Grüße

Michael
 
Hmmm :s221:, wenn ich mal z.B an die Gpz500s denke (der Vergaseraufbau ist gleich). Da wird dir Drosselung auf 34PS durch eine zusätzliche Belüftung des Schiebers erzielt. So aus der Hüfte, waren das auch 4-5mm. Die Bohrung war zwar seitlich, aber belüften ist belüften.
Von der Logik her würde ich sagen: "je mehr der belüftet wird umso weniger will der nach oben." Für mich ist das eher ne Drosselung, aber ich kann natürlich auch daneben liegen.
 
Vom Prinzip ist's eigentlich eine Verschiebung des Arbeitspunktes der Vergaserregelung.
Eher unwesentlich. Das würde man mit ner weicheren Feder erreichen.

Das größere Loch hat ja nur den Effekt das die zwischen Membrane und Deckel eingesperrte Luft schneller raus kann (und auch schneller wieder rein).
Sprich es ändert sich nur die Geschwindigkeit der Schieberbewegung.
Dadurch spricht der sauberer (bzw schneller) an wenn man plötzlich Vollgas gibt oder gas weg nimmt.
Merkt man schön wenn die Vergaser auf dem Tisch liegen, man den Schieber hoch drückt und runter knallen lässt.

Aber 4,5 ist zuviel ... 3,5 bis 4 reicht.


@Rainer: Bei der Drosselung ist das was anderes.
Ab ner gewissen Schieberhöhe werden die Löcher frei gegeben und verbinden das Volumen innerhalb der Membran mit dem außerhalb.
(Weiß nich wie ich das besser erklären soll ... schhnapp dir am besten nen Vergaser und schau dir das mal an 😉 )
Da entweicht dann die Luft die den Schieber hoch drückt durch die Drosselungslöcher (und dann durch die Entlüftungsbohrungen) und der Schieber wird nicht mehr weiter hochgedrückt.
Das sind 2 paar Schuhe, einmal die Luft außerhalb der Membran, und innerhalb der Membran.
Ohne seitliche (Drosselungs-) Bohrungen sind die von einander getrennt.
 
Verstanden hab ich Deine Erklärung noch nicht. Die seitlichen Drosselung-Belüftungslöcher sind im unteren Bereich des Schiebers und damit sofort frei gegeben, genau wie auch die unteren Belüftungslöcher sofort frei gegeben sind.
Angucken kann ich mir den 500er Schieber nicht mehr, die Halbe-Liter-Schüssel ist verkauft.
 
Na das probier ich doch gleich mal aus.Hab noch eine Vergaserbank liegen.Da Bohr ich doch mal ein 3,5 loch rein und mal sehen wie der unterschiet sich anfühlt.Erstmal so fahren und dann die Schieber wechseln:s100:
 
Angucken kann ich mir den 500er Schieber nicht mehr, die Halbe-Liter-Schüssel ist verkauft.
Brauchst du dafür auch nicht, der 900er Versager reicht.

Schau mal hier:
harley-cv-carburetor-cutaway.jpg


Wenn du Gas gibst (D drehen) erzeugt die Luft die in den Brennraum gezogen wird einen Unterdruck durch den auch Luft durch "A" nach "M" bewegt wird.
In "M" drückt die auf die Schiebermembrane "J" und dadurch den Schieber nach oben.
"N" ist aber ein von der Membrane "J" eingeschlossenes Volumen, das nur durch "C" unsere schöne Entlüftungsbohrung entweichen kann.
(Wenn ich da was falsch erklärt hab berichtigt mich)

Soweit klar ?

Bei der 500er wird als Drosselung seitlich ein Loch in den Schieber gebohrt.
Das wird bis zu einem gewissen Höhenstand des Schiebers von der Schieberführung verdeckt (verschlossen).
kommt das Loch über die Führung und wird geöffnet, verbindet es "M" mit "N", und die Luft die den Schieber weiter hoch drücken soll entweicht über das Entlüftungsloch (unten im Schieber).

Den gleichen Effekt hat eine defekte Membrane, nur das das dann nicht von der Schieberhöhe abhängig ist sonder immer auftritt.


Da is dat Loch:
db_schieber_34ps1.jpg
 
Die Funktion des Vergasers kannte ich.
Jetzt wo Du das Bild von dem Schieber gepostet hast macht es auch Sinn.
So aus der Erinnerung war ich der Meinung das seitliche Belüftungloch war unten,
aber mit der Bohrung oben ist die Sache natürlich klar.
Ich hatte das Teil selbst entdrosselt, konnte mich aber nicht mehr erinnern das die Hülse nur oben eingedrückt wurde.
 
hab ich auch was beizutragen ,

wenn der schieber schneller hochgeht nach bohrungsänderung ist bei unveränderter bedüsung das gemisch kurzzeitig im abmagern - , so hält es wohl dynojet- eu und mit weichen federn noch mehr des effektes .
zumindest wars bei meinen versuchen so und ich nahm nur die nadeln vom kitt + serienfedern ,damit reagierte sie auf die drehbewegung am kabel direkter .
also probieren ist angesagt wie weit man gehen kann .
 
hab ich auch was beizutragen ,

wenn der schieber schneller hochgeht nach bohrungsänderung ist bei unveränderter bedüsung das gemisch kurzzeitig im abmagern - , so hält es wohl dynojet- eu und mit weichen federn noch mehr des effektes .
zumindest wars bei meinen versuchen so und ich nahm nur die nadeln vom kitt + serienfedern ,damit reagierte sie auf die drehbewegung am kabel direkter .
also probieren ist angesagt wie weit man gehen kann .


gute Sache das, und man hat den Gaser auch nicht unwiderbringlich ruiniert.
 
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