DynoJet Kit

T

tako22

Guest
Hallo,

fahre seit einem Jahr ein GPZ 900 R, Bj. 12/89. Im Vergaser ist ein DynoJet Kit Stufe 1 verbaut. Ich habe Probleme in der Kaltlaufphase, mit Choke kann man gar nicht anfahren, die Maschine würgt ab. Unter 3000 Touren ruckelt der Motor, als wenn die Zündung aussetzen würde. Bei warmer Maschine ruckelt der Motor auch ab und an, wenn er etwas niedertouriger gefahren wird. Da ich (als Laie) davon ausgehe, das es an dem Vergaserkit liegt, spiele ich mit dem Gedanken, den Originalzustand herstellen zu lassen. Ich habe gehört, es sind am Schieber zum Umbau auch Bohrungen vergrößert worden. Was kommt bei der AU heraus, ich muß im Mai zum TÜV?
Hat jemand Erfahrungen mit dem Kit und/oder ist ein Zurückbau möglich?

Danke
tako22
 
Rückbau ist eigentlich möglich, es sein denn, die Schieberbohrungen wurden vergrößert ( Was eh meist quatsch ist ), dann brauchst Du neue Schieber.

Oder aber Du suchst Dir jemanden, der das Ding vernünftig, am besten auf dem Prüfstand, abstimmt. Dann läuft die Butze auch.

Gruß, Alex
 
schieber loch vergrössern oder ein 2. kleines loch bohren ist eigentlich gar kein blödsinn - dies sorgt dafür das die schieber schneller öffnen und die karre merklich besser am gas hängt-
 
Rückbau ist eigentlich möglich, es sein denn, die Schieberbohrungen wurden vergrößert ( Was eh meist quatsch ist ), dann brauchst Du neue Schieber.


Gruß, Alex

Moin,

wenn die org. Bohrung nach Anweisung vergrößert wurde kann er den Schieber ohne weiteres verwenden. Hatte damals auch nen Dyno-Kit drin und wieder auf org. zurück gerüstet. Geht einwandfrei. Hab bei meinen jetzigen Vergasern die Bohrung auch wieder vergrößert und alles läuft trotzdem 1A.
 
Da stellt sich mir die Frage, was diese Bohrung eigentlich bewirken soll und was soll sich durch vergrößern der Bohrung ändern? Hab ich noch nicht konkret drüber nachgedacht aber vielleicht weiß es ja jemand?

Gruß

Michael
 
Da stellt sich mir die Frage, was diese Bohrung eigentlich bewirken soll und was soll sich durch vergrößern der Bohrung ändern? Hab ich noch nicht konkret drüber nachgedacht aber vielleicht weiß es ja jemand?

Gruß

Michael

...hab ich doch beschrieben! s. 3. Antwort....
 
moinsen
jetzt muß ich noch mal doof fragen. wo muss das loch rein und wie groß?


das ruckeln kann aber auch an den schmmerventilen liegen!!
 
Moin
Also diese kits von wem auch immer sind gar nicht so ein blöödsinn wie sie immer dargestellt werden,ist halt nur aufwendig und mit viel erfahrung einzustellen,also die bohrung wird auf 5,1mm vergrössert und zwar die entlüftungsbohrung im gasschieber ist original nur 3mm,das hat zur folge das der schieber schneller auf und zu gehen kann, da durch die grössere bohrung die luft schneller entweichen kann,das wird auch bei den meisten vergaser kits noch dadurch unterstützt das eine weichere feder eingebaut wird ,das hat eine spontanere gasanahme zur folge, der motor reagiert spritziger,desweiteren sind meistens einstellbare düsennadeln dabei die es einem erleichtern die vergaser besser einzustellen,dazu wird auch meistens noch die hauptdüse gegen eine andere getauscht,also alles kein hexenwerk und funktioniert bei richtiger abstimmung wunderbar, hatte diese vergaserkits in den meisten meiner mopeds verbaut, war zwar immer ne fummelei mit der abstimmung, aber das ergebnis war machmal überraschend gut,mann kann aber auch bei der originalbedüsung diese bohrung im schieber vergrössern ,hat auch ein besseres ansprechen des motors zur folge, ohne ihn neu abstimmen zu müssen aber bitte nicht grösser als 5 oder 5,1mm bohren und nur die versetzte bohrung und nicht die wo die düsennadel durchgeht.
Gruss Michael
...kann man allerdings auch ohne vergaserkit aufbohren aber nur 1 mm.... bringts schon vollkommen....
 
Moin
Also diese kits von wem auch immer sind gar nicht so ein blöödsinn wie sie immer dargestellt werden,ist halt nur aufwendig und mit viel erfahrung einzustellen,also die bohrung wird auf 5,1mm vergrössert und zwar die entlüftungsbohrung im gasschieber ist original nur 3mm,das hat zur folge das der schieber schneller auf und zu gehen kann, da durch die grössere bohrung die luft schneller entweichen kann,das wird auch bei den meisten vergaser kits noch dadurch unterstützt das eine weichere feder eingebaut wird ,das hat eine spontanere gasanahme zur folge, der motor reagiert spritziger,desweiteren sind meistens einstellbare düsennadeln dabei die es einem erleichtern die vergaser besser einzustellen,dazu wird auch meistens noch die hauptdüse gegen eine andere getauscht,also alles kein hexenwerk und funktioniert bei richtiger abstimmung wunderbar, hatte diese vergaserkits in den meisten meiner mopeds verbaut, war zwar immer ne fummelei mit der abstimmung, aber das ergebnis war machmal überraschend gut,mann kann aber auch bei der originalbedüsung diese bohrung im schieber vergrössern ,hat auch ein besseres ansprechen des motors zur folge, ohne ihn neu abstimmen zu müssen aber bitte nicht grösser als 5 oder 5,1mm bohren und nur die versetzte bohrung und nicht die wo die düsennadel durchgeht.
Gruss Michael

hast du auch mal ein bild davon und müssen die vergaser zerlegt werden? und dann neu eingestellt? kann das auch ein hobbyschrauber tun?

Fragen über fragen wäre aber schön wenn ich Antworten bekommen könnte
 
hast du auch mal ein bild davon und müssen die vergaser zerlegt werden? und dann neu eingestellt? kann das auch ein hobbyschrauber tun?

Fragen über fragen wäre aber schön wenn ich Antworten bekommen könnte


Moin,

klar müssen die Vergaser zerlegt werden. Mußt doch Düsen wechseln usw. und ohne Prüfstand läuft nix, aber auch gar nix.:s123: Und wenn du damit spekulierst nur wenn du die Möglichkeit hast das aufm Prüfstand zu machen, oder du bist Masochist bist und es dir nichts ausmacht 1 Woche ununterbrochen Versuchsfahrten mit dauernder Tankdemontage, Vergaserdeckel und Nadeln umhängen, einen Collegeblock mit Notizen von Wetter, Luftdruck, Umdrehungen der Gemischschrauben usw. zu notieren.:s066:

Ich habs mir vor einem Jahrzehnt mal angetan. Nie wieder. Immer wenn ich dachte es löpt war wieder ein Bereich der unter aller Sau lief. Also kompl. Rückbau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die Reaktionen. Werde sicherlich ohne Fachwerkstatt nicht auskommen. Vielleicht funktioniert es ja mit Originaldüsen und vergrößerter Schieberbohrung. Lt. Inhaltsbeschreibung lag dem Kit ein Schieberhubbohrer bei
Bin heute nochmals ganz aufmerksam gefahren. Das Ruckeln unter 3000 Touren schlägt unheimlich in die Kette, befürchte, daß mir weitere Schäden entstehen. Habe mich jetzt auf den DynoJet eingeschossen, vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung auch daneben und es gibt eine andere Ursache.
 
Vielen Dank an dieser Stelle für alle Reaktionen. Habe heute ganz bewußt auf die Ruckelei geachtet. Erhebliche Probleme entstehen unter 3000 Touren. Werde eine Werkstatt aufsuchen und die Düsen umbauen lassen. Ich hoffe, daß sie auch ursächlich für die Probleme an der Maschine sind. Da dem Kit ein Schieberhubbohrer beilag, werden die Schieberbohrungen auch vergrößert sein.
einen schönen Abend wünscht
tako22
 
Moin,

klar müssen die Vergaser zerlegt werden. Mußt doch Düsen wechseln usw. und ohne Prüfstand läuft nix, aber auch gar nix.:s123: Und wenn du damit spekulierst nur wenn du die Möglichkeit hast das aufm Prüfstand zu machen, oder du bist Masochist bist und es dir nichts ausmacht 1 Woche ununterbrochen Versuchsfahrten mit dauernder Tankdemontage, Vergaserdeckel und Nadeln umhängen, einen Collegeblock mit Notizen von Wetter, Luftdruck, Umdrehungen der Gemischschrauben usw. zu notieren.:s066:

Ich habs mir vor einem Jahrzehnt mal angetan. Nie wieder. Immer wenn ich dachte es löpt war wieder ein Bereich der unter aller Sau lief. Also kompl. Rückbau.

:s126:Ich wollte ja auch nur die Bohrung vergrössern zwecks gasannahme, nur welche?:s217:
 
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