defekte Nockenwelle

gpzlarsen

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Hallo Leute,
ich habe im letzten Jahr den Zylinderkopf gewechselt, da die Ventile eingeschlagen waren.
Ich hatten den Zylinderkopf bei Ebay ersteigert. Ein Kipphebel war sichtbar eingelaufen. Den habe ich durch einen andere gebrauchten Kipphebel ersetzt.
Gestern habe ich dann die Ventile eingestellt und habe Kraterbilidungen an der Nockenwelle festgestellt. Das war auch genau der Zylinder, wo ich den Kipphebel gewechselt habe.
Die Frage ist jetzt, was kann passieren, wenn man so weiter fährt. Es stellt sich auch die Frage, was die Ursache für diese "plötzliche" Kraterbildung ist.
Meine GPZ ist Bj. 87 und hat 91.000 km runter.
Was würdet Ihr tun?

Lars
 

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Mein Motor hatte das bei etwa 35Tkm auch, bei über 100Tkm sah das nicht anders aus. Muss nicht schlimmer werden. Kann aber. einfach beobachten

Rüdiger
 
Einfach weiter fahren. Meine Nocken sahen schon bei 5.000 Km so aus. und es hat sich bis 70.000 km nichts verändert.
Gruß Stefan
 
Meine sahen auch so aus...nach 50.000km noch genauso...davon sind min. 1000km im roten Bereich am Begrenzer gefahren denk ich!^^
 
Hallo,
habt vielen Dank für Eure schnellen Infos:s165:
Ich werde die Nocke beobachten und ggf. eine gebrauchte neue einbauen.
Interessant wäre jedoch noch der Grund, warum sich die Krater gebildet haben.
Könnte es vielleicht am Öldruck liegen?
Ich habe nämlich bisher noch nicht das Ölsieb gereinigt.

Gruß
Lars
 
Das kann damit zusammenhängen wenn der Motor nicht warm gefahren wird.
Und natürlich auch mit dem Öldruck, Kawasaki hat ja bei den neueren Gpz´n den Durchmesser der Ölleitung erweitert.
 
Moin,
nochmal: das sind Geburtsfehler. Die Japse habe da kleine Handgranaten wärend der Produktion gezündet, daher die Krater.
Spaß bei Seite...schau dir die anderen Nocken an, die werden unter umständen ähnliche Stelle haben. Solange im gesamten die Härteschicht noch drauf ist, ist alles o.k.
Liegt an den hochpräzisen Herstellungsverfahren, vergleichbar denen, die bei den BMW-Motorennachbauten in Rußland angewendet werden.
Also eine sogenannte Totgeburt oder Russenstahl.
Es ist aber nicht bei allen Baujahren Oder?
 
die Stelle ist eigentlich die Beste, die man erwischen kann, genau gegenüber dem Nocken. Hier liegt der Kipphebel so und so nicht an (wenn das Spiel stimmt).

Gruß c-de-ville
 
Das kann damit zusammenhängen wenn der Motor nicht warm gefahren wird.
Und natürlich auch mit dem Öldruck, Kawasaki hat ja bei den neueren Gpz´n den Durchmesser der Ölleitung erweitert.

Das mit den Ölleitungen kann ich so nicht bestätigen: Bei der silbernen hab ich bei 65T die dünnen gegen dicke ersetzt. Die Nocken sehen noch aus, wie neu, während bei meiner blauen schon lange die dicken drin sind und ich da grad Nockenwellen und Schlepphebel gewechselt hab, weil beides eingelaufen war. Hat sich aber auch nur durch Klepern im kalten zustand geäußert.

Und das bei mir, wo mir doch mein Motorspezi immer sagt, daß ich den Hobel auch mal drehen lassen soll...:s221:
 
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