Batterie

ZL-Dirk

Well-known member
:s038:

Jetzt ist die DELO-Batterie in meiner Yamaha gerade mal 4 Jahre alt und spackt schon ab.
Hab damals die teuere Gel nehmen müssen da die Vlies nicht im Angebot war. Auch brav
über den Winter monatlich ans Ladegerät gehängt. Tinas DELO für die kleine Bandit hat
auch keine 5 Jahre gehalten.

Wenn man so die Bewertungen liest, halten die teils nur wenige Monate bis zu wenigen Jahren.
Da kann man gleich die günstigere Saito nehmen und alle 2 bzw. 3 Jahre tauschen. Oder doch
ne Original (Marken) Batterie?

Wie haltet Ihr es, Euere Erfahrungen? Bitte die LITHIUM-IONEN außen vor lassen.
Was taugt die Polo-Eigenmarke?

:s097: Ex-ZL-Dirk
 
:s132:

Dann brauch ich wieder ein Extra-Ladegerät. Ich fahr ja jetzt nicht mehr im Winter,
aber da ist noch das Kälteproblem. Hast die länger als 5 Jahre drin?
Mir gehts um Vlies und Gel.

:s100: Dirk
 
In der ZZR600 tat eine geschlossene HI-Q ihen dienst und wurde nur zur Sicherheit ausgetauscht. Das ist nun schon zwei jahre her und letzte Woche schaffte diese Batterie sogar eine ZZR 1100 mühelos zum Leben zu erwecken.

In der ZZR 1100 verichtet eine geschlossene AGM Varta seit 2 Jahren ihre Arbeit. Selbst nach Wochenlangen Stillstand ist immer genug Kraft zum starten da. Selbst bei -7°C gab es keine Probleme. Das vorherige gleiche Modell wurde nach 2 Jahren Überspannung 15,3 V ersetzt und ist leider restlos tot.

Mein Sohn fährt in seiner Karre seit 5 Jahren eine Vlies von Polo, bei der ich bei jedem Startversuch überrascht bin was das Ding noch leiten kann.

Als Laderät wird ein Ctek 5.0 verwendet.
 
Moin Dirk,
auch bei mir halten die „Normalen“ nicht länger als 4/5 Jahre.
Baue die meist auch über Winter nicht aus, Masse ab und in der frostfreien Garage sollte das genügen.
Dieses Jahr war es wieder mal soweit und nun habe ich mich erstmals für LI entschieden, als Bundle mit LG von Polo.
 
Blei Säure 5 Jahre ist ok.
Ich fahre in der KLE ne Yuasa Gel, die ist 8 Jahre alt und funktioniert 1a. Aber beim doppeltem Preis muss sie mindestens noch 2 Jahre halten.

In allen anderen Mopeds fahre ich Langzeit AGM, aber erst seit 4 Jahren, kosten so viel wie Blei Säure.
 
In meiner Ducati 888 habe ich gerade die Hawker Odyssey ausgetauscht. Hab die 888 seit 11 Jahren, die Batterie war beim Kauf schon eingebau. Aus dem Grund die gleiche Batterie wieder eingebaut
 
:s097:

Aus der TG zurück und erstmal die Glühdirne gewechselt, die war auch schon fertig.
Dabei gleich mal das Voltmeter gequält beim Starten. Muß ja Motor laufen, gibt leider
kein Lichtschalter mehr. :s141:
1 1/2 Tage gestanden, ~13 V, Zündung an Benzinpumpe schafft auf ~12,4 runter.
Starterknopf gedrückt und auf 9,5 runter, aber sofort angesprungen. ~ 14,5 Ladestrom.
Werd ich nach dem Urlaub, wenn sie 1-2 Wochen gestanden ist, nochmal messen. Uhr
und Wegfahrsperre zieht ja immer minimal.

Eigentlich könnte noch die erste Batterie von Yuasa (Yamaha-Erstausrüstung) drin sein,
aber ich hab mal nicht mitbekommen das die Standlichtbirne kaputt war. In der TG
irgendwie beim Abschließen auf "P" gekommen. Beim Weglaufen somit nicht gesehen das
das Parklicht brennt weil nur hinten. Da war sie platt. :s061:

Mit der Hawker Odyssey hab ich auch mal spekuliert. Aber bei den schlechten Kritiken auf
der Louis-Seite haben die entweder eine schlechte Charge geliefert bekommen oder
Hawker ist nicht mehr das, was es mal war. Für die XJR liege ich da bei knapp 190 €. :s220:
Dafür bekomme ich knapp 4 Saito Gel und wenn ich die alle 2 1/2 Jahre wechseln muß
sind das auch 10 Jahre.

Diese AGM-Batterien hab ich auch mal ins Auge gefaßt, sind eigentlich robuster entwickelt
worden für diese Unsitte der Start-Stop-Automatik bei Autos.

Damals bei meiner ZL hab ich ja auch so im Schnitt alle 2 1/2 Jahre ne Neue gebraucht weil
die Vibs die Bleiplatten zerbrößelte. Also das Billigste (Saito) genommen und Säurepack dazu
im Keller gestellt für den Ernstfall. Geht ja heute nicht mehr. Denke auch das viel durch die
befüllte Lagerung beim Hersteller und den Läden schuld ist das die so schnell fertig sind.

Danke Euch! Weitere Erfahrungswerte gerne reinschreiben, interessiert bestimmt mehrere!

:s126: Bikergruß :s121: Dirk :s004:
 
Update

:s097:

Tja leider mußte ich feststellen das die GEL-Batterie für meine XJR 1300 RP19 nicht nutzbar ist.
Im Kleingedruckten steht das die GEL-Batterien einen Ladestrom von max. 14,35 V vertragen,
mein Klavier aber mit 14,65 bis 14,7 V die Batterie bespaßt! Zudem soll man auch nach dem
Laden nicht in den Entsulfatierungs-Modus gehen.

Die Originalausrüster von Yuasa kostet im Fachhandel etwa 140 € und soll laut nem Yamahahändler
auch nur mindestens 6 Jahre halten. Also wirds für die Hälfte eine Vlies von Delo. Die gibts endlich
wieder. Wenn die nach 4 Jahren abkackt, komme ich für 8 Jahre auch auf 140 €.

Nachher mal die Suzi durchmessen, die hat leider auch eine Gel drin weil es keine Vlies damals gab.
Wahrscheinlich das selbe Problem und die Bandit von Tina hat auch das Gel-Gelumpe drin.

:s132: Dirk
 
Da hab`s ich leichter!
In die ZL ne FeLiPo rein, ohne Messen, fertig!

Das Kleingedruckte vorher gelesen?
Bitte unbedingt beachten: Bevor du auf eine Lithium-Ionen-Batterie umsteigst (besonders bei Motorrädern älterer Baujahre empfehlenswert),
prüfe am besten mit einem Voltmeter an den Batteriepolen, wie hoch die Ladespannung ansteigt, wenn du die Drehzahl im Leerlauf erhöhst.
Die Ladespannung sollte 14.6 Volt nicht überschreiten, wenn du lange Freude an deiner neuen Li-ion-Batterie haben willst.

Achtung!
Niemals solltest du Ladegeräte verwenden, die tiefentladene Batterien (unter 10 Volt) mit einer Spannung von mehr als 14,6 Volt desulfatieren
würden, bevor sie mit der eigentlichen Ladung beginnen!
Die maximale Ladespannung von 14,6 Volt darf in keinem Fall überschritten werden!
Quelle Tante Louise.

Bei meiner Suzi GSX 1200 A3 kann ich Gel (Ladestrom bis 14,35) und diese LIPO fahren, da sie nur 14,30 und bei eingeschaltetem Licht 14,05 V Ladestrom hat.
Die neuere Yamaha nicht mit bis 14,7 V.

:s172: Dirk
 
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