Absterben beim Anfahren unter Last

Hmm dann wirds mir schon zu schwierig, man kann ja das Vergaser Rep.Kit von Volker Wildung bestelllen aber das kost natürlich glaub ich nochman ca 16Schleifen pro Vergaser.... aber evtl liegts dann doch nicht dran... damit ist meine Vermutung ja dementiert wenn Deine Vergaser synchr. sind :s178:

Grüße

Paule :s32:
 
Nabend zusammen,

komme gerade von meinem Schottlandurlaub zurück. Einfach Klasse. 2900km letzte Woche gefahren und das ohne Regenklamotten in Schottland!!!
Das Mopped läuft mittlerweile wirklich tadellos bis auf den Leistungsmangel beim Anfahren bzw. wenn man egal bei welchem Gang unter 2500U/min kommt und dann Gas gibt stirbt der Motor nach kurzer Zeit ab. Das unter 2500U/min keine wirkliche Leistung ansteht ist wohl klar, aber das der Motor fast aus geht wenn man nicht die Kupplung zieht und die Drehzahl durch Spielen am Gas wieder anhebt kann nicht normal sein. Beim Fahren auf PRI passiert das genau so. Beim normalen Fahren(da liegen die Drehzahlen ja zwischen 4000 und 10000U/min) gibt es wirklich keinerlei Probleme.

Meine Vermutung ist ja nach wie vor "Kraftstoffmangel", aber nicht vom Tank aus, sondern beim Gemisch im Vergaser. Meiner Meinung nach bekommt die in den niedrigen Drehzahlen zu wenig Gemisch.

Was hat den die Leerlaufgemischschraube für eine Funktion?

Gruß Hagen
 
Ich find das alles allmählich reichlich konfus.
Wie kannst du die Vergaser synchronisiert haben, wenn sie dir bei 2500 U/min ständig ausgeht?

Die Leerlaufgemischschrauben regulieren, wie der Name schon sagt, den Leerlauf. Aber nicht nur, sie regeln auch das Gemisch bis c.a. 3000U/min.
Da mal ansetzen und sich die Spitzen mal anschauen. Sind die kleinen O-Ringe im Schraubenschacht noch vorhanden oder noch als solche erkennbar?
Einbaureihenfolge korrekt? Erst die Feder auf die Schraube, dann die kleine Blechscheibe, dann den O-Ring.
Alle Schrauben leicht an den Anschlag drehen und dann wieder 2,5 Umdrehungen raus.
Dann muß der Motor laufen. Wenn noch immer nicht vernünftig, dann die Schrauben nacheinander rein- und wieder rausdrehen. Wenn sich bei einer Schraube gar nichts tut am Motorlauf, ist die entsprechende Leerlaufdüse verstopft.
 
Moin,

ich tipp auch mal auf eine oder mehrere veranzte Leerlaufdüsen. Mal ausbauen und durchgucken....das muß Licht durchscheinen.
BTW: find ich mutig, mit einer fußkranken Mühle fast 3000 km durch Schottland zu düsen.

Gruß

Michael
 
Moin,
BTW: find ich mutig, mit einer fußkranken Mühle fast 3000 km durch Schottland zu düsen.

Gruß

Michael

Das zeigt uns aber mal wieder wie robust so ne Dicke doch ist.:s111:
BtW: ist klar das der Fehler kein wirklich großer sein kann.
Ich bin mir sicher das man das mit nem neueren Motorrad garnicht versuchen braucht.

Und trotzdem würde ich mit ner muckenden Maschine nicht in Urlaub fahren.:s203:
 
Danke für die Antworten. Um es nochmal klar zu stellen, der Motor geht nicht aus und läuft auch ganz normal im Stand. Die vergaser lassen sich ganz normal synchronisieren. Alles kein Problem. Man kann auch ohne Probleme fahren und muß auch nicht die Kupplung zum glühen bringen. Jedoch merkt man den Leistungsmangel beim Anfahren und wenn ich es dann provozieren würde ginge der Motor auch aus. Beim Anfahren auf der Geraden oder Bergab merkt man den Leistungsmangel so gut wie gar nicht. Das Problem ist mit Worten halt sehr schwer zu beschreiben. Fakt ist, daß es früher nicht dieses Problem gegeben hat.

Werde morgen mal die Düsen betrachten und die O- Ringe etc. prüfen. Vielleicht ist da auch einfach ein mechan. Verschleiß in den Vergasern vorhanden. Die haben ja mittlerweile auch schon 71000km runter.

Fahre das Mopped jetzt schon 8Jahre und bin selber damit 40000km gefahren. Wenn ich mir nicht sicher gewesen wäre das es kein schwerwiegendes Problem ist wäre ich auch nicht so in Urlaub gefahren.

Gruß Hagen
 
Hi,

wenn das ein Auto wäre, würde ich den Symptomen nach erstmal sagen, schau mal ob die Handbremse angezogen ist. Idee wäre, ist evtl. ein Problem am Getriebe oder Antrieb.

Gruß Jürgen
 
Keiner noch eine Idee? Man kann das Problem auch anders erzeugen indem man beim Fahren abbremst bis die Drehzahl unter 2500U/min ist und dann Gas gibt. Ohne ziehen der Kupplung würde man dann stehen bleiben. Wenn ich dann die Kupplung ziehe und das Gas festhalte geht die Drehzahl dann nach kurzer Zeit hoch. Meine Vermutung liegt darin, daß die Schieber nicht schnell genug hoch gehen. Kann das auch mit der Leerlaufgemischschraube zusammen hängen? Ist jetzt nach dem WHB einegstellt.

Bei dem Vergaser wurden 2007 die Schwimmernadeln etc. schon erneuert. Die sollten jetzt nicht schon wieder defekt sein!

Gruß Hagen


das ahtte ich auch bei mir waren es die Nadelventile.
 
Nabend,

melde mich auch mal wieder zu Wort.
Hab meine GPZ immer noch. Mittlerweile mit 79800km.
Hab diesen Winter mal in eine andere Vageserbank investiert.
Hab mir eine von einer 91er besorgt. Dort sind die Führungen von den Schiebern noch nicht so ausgeleiert.
Dazu hab ich mir bei VWMT 4x den Düsensatz mit Dichtungen etc. geholt (natürlich für die alten Modelle)und auch 4 neue Luftfiltergummi´s.
Alles gereinigt und Schwimmerstand eingestellt, Leerlaufschrauben 2,5 Umdrehungen raus und siehe da läuft wie ein neues Mopped. Ohne Leistungslöcher etc.
Jetzt kann man auch in höherem Gang bei unter 2000U/min Vollgas geben ohne das der Motor nach kurzer Zeit aus geht. Klar kommt dann da nix, aber er läuft ohne zu stottern.

Außerdem muß ich sagen, daß unsere Dicke trotz ihres Alters ein Top Motorrad ist.
Hab mir im Herbst eine K1200RS von BMW geholt für weitere Touren zu fahren.
Dachte eigentlich das ein fast 20 Jahre jüngeres Motorrad in allen Belangen besser sein müsste. Denkste. Wirklich besser sind nur die Bremsen.

Ich behalte die GPZ zum Spaßfahren am Sonntagnachmittag mit den Jungs. Ich denke ein neueres Modell mit dickerer Gabel den anderen Bremsen und dem 17Zoll Vorderrad wäre noch besser, man kann aber nicht alles haben.

Gruß Hagen
 
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