900er ruckelt unterhalb 3500 Umdrehungen

Ich hab in allen GPz-ten kleine Benzinfilterchen in der Leitung und da gibt es mit der Spritversorgung gar kein Problem... hab sogar noch zusätzlich jeweils ein Magnetventil verbaut.... und keiner der Hobel meckert wegen zu wenig Sprit.....egal ob Volllast und oder großteils leerer Tank....
 
Nabend.

Also mein Klopper hat definitv ein Problem mit mir...ich glaub wir werden nie Freunde:s173:

Nachdem ich da mit den neuen (anderen) Vergasern so ca 10km ohne Mucken fahren konnte ging ja wieder das Megagezuckel los...mein Verdacht war ja der Benzinfilter plus Dreck im Tank. Also den Filter rausgebaut...Tank ab...Tankgeber und Sprithahn raus (kein Siff an dem Hahn) ,gefühlte 1,5 Kilo kleine Holzschrauben reingeschmissen (endlich erfüllten diese Billig Holzschrauben aus diesen 5-fach Stapeldosen einen Zweck) und dann schwer geschüttelt....bestimmt 2 Stunden mit Pausen zum einarmigen Reissen dazwischen:s049:.

Dann ca. 2 Stunden mit einem Stabmagnet im Loch des Füllstandgebers die Shcrauben rausgepult. Vor mir lag ein Berg voll versifften Schrauben. Dann Löcher zugeklebt...Verdünnung rein und wieder geschüttelt....rauslaufen lassen (was gar nicht so einfach war....Dann mehrfach mit Wasser ausgespült (ALter kam da noch ein Dreck raus)....Dann nochmal mit Verdünung....dann nochmal Wasser und dann mit Pressluft ausgeblasen und in der Sonne schön trockenen lassen....und wieder alles Zusammengebaut. Dann vollgemacht mit Benzin....dieses dann NOCHMALS durch den Benzinhahn und meinem Benzinfilter durchgejagt...nun sollte er sauber sein. Das der Benzinfilter normal wirklich nichts ausmacht hab ich beim Ablassen nun gesehen....auf Pri läuft alles Prima durch.....selbst wenn der Filter leicht nach oben steht...es läuft. So, auf ON läuft es ebenso gut unter leichtem Saugen am Unterdruckanschluss des Hahns bis etwa 3 Liter rest....dann auf RES geschaltet und dann läuft er weiter leer...und alles mit geschlossenem Tankdeckel....also hake ich das mit dem bösen Benzinfilter und dem bösen Tank mal ab.

Dann heute Morgen Fahrt zur Tank....etwa 10km entfernt.....ich dachte noch...fährt ja ganz gut. Tanke, mach den Bock an und schon auf den ersten Meter wieder dieses Megageruckel:s173:. Dann die 10km wieder heim wie auf nem Stier....mittendrin mal volle Leistung, dann wieder von einer Sekunde auf die andere Ruckeln bis fast vorm absterben. Ohne wirkliche Motorkraft in den Hof gefahren...kotz. Tank runter und Kerzen (die ja neu sind) geschaut....zylinder 1, 3 und 4 hell, Zylinder 2 nass. Prima dachte ich mir. Also andere Kerze rein...laufen lassen...immer noch nass. Dann mal die Zündspulen getauscht (nicht die Zündkabel)...laufen lassen....immer noch Zylinder 2 nass. Also neues Zündkabel (Kupfer) genommen (vom Golf 3...hatte nix anderes) und so in den Kerzenstecker gedreht wie das alte war...laufen lassen. Nun war Zylinder 2 nicht mehr nass, aber läuft trotzdem noch wie ein Sack Nüsse.

Kann das sein, das der Vergaser vom 2. Zylinder jetzt evtl. überläuft? Obwohl ich doch erst einwandfrei fahren konnte? Kann das nun wieder das Problem sein?😕

Hab das heute nicht mehr getestet...keine Nerven mehr gehabt. Wenn das so weitergeht verklopp ich das Ding wieder....so dermaßen hat mich noch ne ein Motorrad geärgert...

LG
Markus
 
Zieht sich vielleicht durch den Unterdruckschlauch des Benzinhahns Sprit rein .

Setz mal den Schlauch zum Vergaser zu und fahre auf Pri.

PS: Deine Nerven scheinen gut in Schuß , respekt .
 
tschuldige hab nur die letzten gelesen, aber nach 10km setzt einer aus -richtig?
Ventilspiel ist da , ja bestimmt korrigiert -ändert sich ja wegen der Globalen Erwärmung :s100:.
Schwimmernadeln /Sitze sind IO und kein alter Schmutz dazwischen , welche deren Bestimmung hinderlich sind .
bleibt die Frage ob Funke oder Kraftstoff aussetzt-fehlt-oder?
Kerzenstecker währe noch was .:s016:
 
PS: Deine Nerven scheinen gut in Schuß , respekt .

Nee....so langsam geh ich mit der alten Dame echt in die Knie...und Alkoholiker wegen einem Motorrad wollte ich eigentlich nicht werden:s155::s155::s155:.

Ich hab noch nie in ein Fahrzeug soviele Stunden mit Fehlersuche oder sontigem Mist, bzw. Ärger investiert...man erinnere sich nur mal an die Bremsen von Micron...au Backe.

Wenn mir das Teil nicht so gut gefallen würde wäre die schon längst wieder verkauft...da hat die echt Glück:s132:

Mein Kompressionsmesser den ich mir extra bestellt habe ist auch für die Füsse. Zuerst kaputt...dann kam ein neuer. Doch anfangen kann ich mit dem auch nicht viel. der Aufsatz mit dem Gummi unten den man aufs Kerzenloch drückt funzt bei dem Boch nicht, weil da ja diese Kerbe neben dem Kerzenloch ist. Und mit Einschraubschlauch an der Uhr ist auch so ne Sache....den kann man nicht richtig festdrehen. Alles Kacke.
Aber ich glaub auch nicht das da was am Motor selbst ist...kann ja nicht sein das sie 5 Minuten nur zuckelt und plötzlich wieder 1 Minute abgeht wie ein Tier als wäre nie was gewesen. Momentan hab ich halt echt das Gefühl als würd ich sie "kaputt reparieren".

Das muss was anderes sein...entweder wirklich wieder der Vergaser, oder aber was mit der Zündung. Das mit dem Unterdruckschlauch vom Benzinhahn probier ich nochmal. am zweiten Zylinder hängt ja rein zufällig wirklich dieser Schlauch. Hätt ich jetzt Zündspulen und das ganze Gedöhns darum liegen wäre es ja ein leichtes das zu testen.

Vielleicht hab ich mich schon die ganze Zeit zuviel auf die Vergaser fixiert...vielleicht ist da schon die ganze Zeit noch was anderes im argen...

Achja....plötzlich patscht sie auch mal wieder in den Auspuff und drückt auch mal schwarz ab.

Neues Ziel: Vergaser WIEDER ausbauen, zerlegen, alles kontrollieren, reinigen. Dann gucken wo ich dieses Zündungsgedöhns günstig oder mal zum testen herbekomme.
Achja...was ist denn mit dieser CDI Einheit...wenn die einen ab hat? Und noch ne Frage zu den Zündspulen...die Schrauben wo die am RAhmen festgeschraubt werden...müssen die guten Kontakt zum Rahmen (Masse quasi) haben oder sind die nur zum festmachen?

LG
 
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Dann ca. 2 Stunden mit einem Stabmagnet im Loch des Füllstandgebers die Shcrauben rausgepult. Vor mir lag ein Berg voll versifften Schrauben. Dann Löcher zugeklebt...Verdünnung rein und wieder geschüttelt....rauslaufen lassen (was gar nicht so einfach war....Dann mehrfach mit Wasser ausgespült (ALter kam da noch ein Dreck raus)....Dann nochmal mit Verdünung....dann nochmal Wasser und dann mit Pressluft ausgeblasen und in der Sonne schön trockenen lassen....und wieder alles Zusammengebaut. Dann vollgemacht mit Benzin....dieses dann NOCHMALS durch den Benzinhahn und meinem Benzinfilter durchgejagt...nun sollte er sauber sein
So lange da noch ein Krümel Rost im Tank ist, d.h. der Tank nicht entrostet und beschichtet ist, kannst Du dir alles andere sparen.
Und die Schrauben der Zündspulen sind nur zum befestigen gedacht.


Grüße

Michael
 
warum machst Du dir so ne Arbeit und entrostest den Tank nicht einfach mit Zitronensäure, das ist hier schon mehrfach beschrieben worden.
Wie Merlin schon schreibt, alles der Reihe nach prüfen, reparieren, einstellen und dann geht das auch. Mach den Tank richtig sauber und beschichte ihn, dann den Benzinhahn und dann nochmals die Vergaser. Ich bin mir sicher, das es ein Fehler im Spritsystem ist.

Gruß c-de-ville
 
Naja....hab das halt gelesen das alles in allem mit dem Beschichten 1 Woche dauert bis die Beschichtung trocken ist...und ich hab ja immer noch Hoffnung das ich den Bock auch mal richtig fahren kann...und da bin ich (leider, geb ich auch zu) nicht der Geduldigste:s105:.

Das mit der Zitronensäure und auch mit dem Klorix und der Autobatterie hab ich auch gelesen, ein Bekannter meinte dann er hätte das immer mit Schrauben gemacht...und da ich das auch schon hier gelesen hatte hab ich das halt gemacht. Ok...Beschichtet isser jetzt nicht, aber ich denke wenigstens halbwegs sauber.

Jemand aus dem Forum hier hat sich angeboten mich mit CDI und Zündspulen zum testen zu besuchen....find ich klasse und nehme ich auch gerne an....

Mal sehen was dabei dann rauskommt...Vorher mach ich mit den Vergasern erstmal nix mehr. Das Geruckel unterhalb 3500 war ja mit den neuen (anderen) Vergasern weg....dafür kam aber dann plötzlich das gleiche Gezuckel in allen Bereichen, welches ich auch schon mit meinem Bastelvergaser hatte😕

Mir ist eingefallen, das ich bei meinem Opel Omega auchmal so ein blödes Ruckel Problem hatte....ewig gesucht...am End war es auch das Zündmodul. Gechselt und das Auto war plötzlich ein anderes ;-)

Ein Versuch isses auf jeden Fall wert....

LG
Markus
 
Naja....hab das halt gelesen das alles in allem mit dem Beschichten 1 Woche dauert bis die Beschichtung trocken ist...und ich hab ja immer noch Hoffnung das ich den Bock auch mal richtig fahren kann...und da bin ich (leider, geb ich auch zu) nicht der Geduldigste:s105:.

Das mit der Zitronensäure und auch mit dem Klorix und der Autobatterie hab ich auch gelesen, ein Bekannter meinte dann er hätte das immer mit Schrauben gemacht...und da ich das auch schon hier gelesen hatte hab ich das halt gemacht. Ok...Beschichtet isser jetzt nicht, aber ich denke wenigstens halbwegs sauber.

Jemand aus dem Forum hier hat sich angeboten mich mit CDI und Zündspulen zum testen zu besuchen....find ich klasse und nehme ich auch gerne an....

Mal sehen was dabei dann rauskommt...Vorher mach ich mit den Vergasern erstmal nix mehr. Das Geruckel unterhalb 3500 war ja mit den neuen (anderen) Vergasern weg....dafür kam aber dann plötzlich das gleiche Gezuckel in allen Bereichen, welches ich auch schon mit meinem Bastelvergaser hatte😕

Mir ist eingefallen, das ich bei meinem Opel Omega auchmal so ein blödes Ruckel Problem hatte....ewig gesucht...am End war es auch das Zündmodul. Gechselt und das Auto war plötzlich ein anderes ;-)

Ein Versuch isses auf jeden Fall wert....

LG
Markus
Naja, hättest durchaus mit Zitronensäure entrost können, braucht weniger Muskelarbeit wie mit Schrauben und dergleichen... und wenn man für ne Beschichtung zu ungeduldig ist hätte man Phosporsäure nehmen können die eine Phosphatschicht (graue Schicht) erzeugt und rostverhindernd wirkt...... wäre nach der Zitronensäure ein mehraufwand von rund 3 Std. gewesen... zwar keine Vollwertige Beschichtung wie üblichen Mittel aber immer noch besser wie Schrauben rein und nachher in den blanken (wenn er den wirklich sauber ist) Tank wieder Sptit mit Bioäthenalanteil rein der dann auch wieder Wasser zieht und ruck zuck weiter gammelt😕
 
...Wenn ich den Fehler endlich mal richtig lokalisiert habe und der Karren endlich läuft, werd ich über die wintermonate auch dem Tank gerne eine 1A Beschichtung gönnen😀
(Wenn sie mich bis dahin nicht in den Wahnsinn getrieben hat:s143:)

Da kann es dauern so lange es will.
Werd halt nun gucken das der Tank immer gut gefüllt ist um das rosten so gut es geht zu vermeiden.
 
Zum Verständnis im Sprit sind 5 bzw-10% Alkohol drin welcher wasseranziehend ist,somit hast über die Zeit IMMER Wasser im Tank selbst wenn Du immer randvoll machst.
Und das dumme ist dieses Wasser setzt sich immer an die tiefste Stelle des Tanks da schwerer als Benzin+Alkohol somit sind die schönen hinteren Falze des 900r Tanks eine wahre Brutstätte für ROST+GAMMEL.
 
und in die Falze kommt auch keine Schraube rein, aber Säure.

d.h. es kann immer noch Rost aus den Falzen auftauchen und dein Fahrerlebnis stören.

Gruß c-de-ville
 
zuerst dachte ich ja an das mit dem Bleischrot nach...aber wie um alles in der Welt bekommt man die Dinger wieder rausgepopelt???

Der Tank bekommt wie gesagt spätestens im WInter seine Vollendung...das das jetzt mit den Schrauben für die heutige Zeit Knorz war hab ich begriffen:s099:.

Freitag kommt der Forumskollege mit einer Kiste voll Ersatzteile vorbei...auch nochmal mit einem anderen Vergaser...also wenn der Bock dann nicht will kommt er in die Tonne:s092:

Ok....kommt er eh nicht:s132:

LG
 
also ich habe das ganze jetzt mal gefolgt, warum den Tank erst im Winter, mache ihn jetzt. Hatte vor 2 Jahren dasselbe Problem, immer nur rumgetrickst , schlechte Laune und Leber bekommen. Tank dann im Kohlenpott ( weiss im moment nicht bei wem, inseriert immer in bike-teile) gebracht. War in 4 Tagen fertig und hat 150 Euro gekostet. Viel Geld, stimmt, Vergaser reinigen und einstellen lassen und seit 2Jahren Fahrspass pur. So kannste dann bei gutem Wetter noch genug Probefahrten machen. Denk mal darueber nach.
Gruesse
Helmut
 
zuerst dachte ich ja an das mit dem Bleischrot nach...aber wie um alles in der Welt bekommt man die Dinger wieder rausgepopelt???


LG


Ein- oder zwei Büchsen Diabolos (Luftgewehrmunition) reinkippen und hinterher mit einem Staubsauger wieder raussaugen.
Der Staubsaugerdüse kann man dazu mittels 15mm PVC-Schlauch und Iso-Band einen Rüssel anpimpen, damit kommt man in jede Ecke.

Grüße

Michael
 
Ein- oder zwei Büchsen Diabolos (Luftgewehrmunition) reinkippen und hinterher mit einem Staubsauger wieder raussaugen.
Der Staubsaugerdüse kann man dazu mittels 15mm PVC-Schlauch und Iso-Band einen Rüssel anpimpen, damit kommt man in jede Ecke.

Grüße

Michael

STimmt...der Staubsauger:s198:. Warum fällt einem das simpelste nie ein?:s162:
 
Nabend,

das Bier steht kalt, die Steaks warten eigentlich aufs Grillen....jetzt geht hier gerade die Welt unter:s058: Darf das denn wahr sein?

Dafür aber Zeit um schnell mal den Stand zu schreiben.
So wie es ausschaut läuft die Möhre endlich....große Probefahrt fand noch nicht statt, aber ich denke es ist nun klar was mich ärgerte.:s091:

Ich trau mich kaum es zu erzählen....peinlich....aber da ich über mich selbst lachen kann dürft ihr das gerne auch:s217:.
DIe Zündkabel haben wir getauscht...gut wars. Dann noch die Vergaser synchronisiert und fertig. Ich hab mich einfach zu sehr auf die Vergaser fixiert...das war mein Fehler.
Das anfangs unterhalb 3500 nur Geruckel war lag sicherlich auch daran...allerdngs das spätere nicht mehr.

Peinlich das ich vor diesen blöden Kabeln kapituliert hatte, aber was solls, War dank Greifs Hilfe schnell gelöst und der Hobel läuft endlich.
War ein schöner Nachmittag und man hat wieder einen sehr netten Menschen kennengelernt....hier nochmal herzlichen Dank.:s148:.
LG
Markus
 
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