2K-Acryl-Lack verdünnen

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2K-Acryl-Lack verdünnen

Hi Community,
meine Dicke braucht noch ne Haut aus 2K-Klarlack. Den habe ich mir auch gekauft, allerdings wünsche ich eine etwas geringere Viskosität (ist auch so schon gut sprühfähig, allerdings imo noch eine Spur zu dick).

Womit kann ich das verdünnen?
Wasser MÜSSTE ja gehen (weil's Acryllack ist) .. allerdings streckt das die Trockenzeit extrem. Geht auch Universalverdünnung? Oder muss ich mir da unbedingt noch was spezielles kaufen?

Schonmal danke für alle (hilfreichen 😛) Antworten.
Grüße!

€ Argh .. ich Pfosten! Wäre ein Mod mal so gütig den Spaß hier nach "Umbau & Tuning" zu schieben >.>
 
Hi Community,
meine Dicke braucht noch ne Haut aus 2K-Klarlack. Den habe ich mir auch gekauft, allerdings wünsche ich eine etwas geringere Viskosität (ist auch so schon gut sprühfähig, allerdings imo noch eine Spur zu dick).

Womit kann ich das verdünnen?
Wasser MÜSSTE ja gehen (weil's Acryllack ist) .. allerdings streckt das die Trockenzeit extrem. Geht auch Universalverdünnung? Oder muss ich mir da unbedingt noch was spezielles kaufen?

Schonmal danke für alle (hilfreichen 😛) Antworten.
Grüße!

wenn 2K-Klarlack heute noch der Gleiche ist wie früher (hab schon längere Zeit keinen mehr gekauft), dann besteht er aus Lack und Härter, eben 2 Komponenten. Diesen Acryllack darf man AUF GAR KEINEN FALL mit Wasser verdünnen. Da geht schon eher Universalverdünnung, aber am Besten ist natürlich Acrylverdünnung, die ist extra zum Verdünnen gedacht und nicht zum Reinigen wie Universalverdünnung.

Gruß c-de-ville
 
Wasser geht da auch? Kann ich kaum glauben, zumal der 2K-Klarlack ja wohl nicht auf Wasserbasis ist. Und irgend so'n Universalzeuch würde ich allerdings auch nicht nehmen.
Jeder Lackhersteller hat eigentlich seinen eigenen Einstellzusatz. Ich hatte auch schonmal welchen von Glasurit für ein anderes Lackfabrikat eingesetzt - ging auch.
Aber die Lackierprofis hier können da bestimmt mehr zu sagen.

Gruß

Michael
 
Ich hab's als gegeben hingenommen, dass das wasserverdünnt ist (arbeite das erste mal mit 2K-Lack). Ich lass mal fix nachschauen (hab das Zeug nicht hier). Aber soweit ich weiß, stand nix dergleichen drauf.
Das müsste man doch aber auch daran sehen, wie/ ob sich Wasser darin löst??!

€ das mit dem Wasser nahm ich jetzt an, weil der normale Acryllack ja auch wassergelöst ist.

€ Ja, ich hab mich geirrt. Der scheint nicht wassergelöst zu sein. Aber geht Universalverdünnung dafür? Weil ich finde nirgendwo im Netz Verdünner für Inter Troton Lack (das scheint tchechisch zu sein oder so .. kA, hab ich von nem Bekannten bekommen Oo ). Notfalls kann ichs auch so spritzen, aber da werden die Schichten ziemlich dick 🙁
 
Zuletzt bearbeitet:
Bevor du dir den Lack versaust, gehe mit der Büchse in ein Lackcenter. Die haben 250ml Dosen mit Schraubverschluß und der wird dir auch den richtigen VD geben..

Aber vorsicht wenn du die Viskosität zu sehr senkst läuft dir der Mist wie Wasser runter, notfalls geht auch der Glanz etwas verloren da die Vernetzung des Bindemittel nachläßt.
 
Bei Verwendung von Uni-verdünnung kann es sein das der Lack rau und matt wird.Besorg dir lieber was richtiges.
 
Danke für die Hilfe 🙂
Sowas wie ein Lackcenter gibts hier zwar nicht, aber ich hoffe einfach mal auf das Erbarmen eines freundlichen Lackierers...
 
Für Acryllack brauchst Du auf jeden Fall Acryllackverdünnung.
Ist übrigens totale Verarsche mit den Wasserlöslichen Lacken und der tollen Umweltverträglichkeit.
Richtig ist das der Basislack, also das was den Farbton angibt Wasserlöslich ist, andererseits ist es der Klarlack der bei allen Wasserlöslichen Lacken drüber muss nicht auf Wasserbasis sondern eigentlich immer noch das gleich wie bei den früheren Acryllacken.

Früher konnte man zumindest Unitöne und sogar viele Metallic Farbtöne auch als Einschichtlackierung bewerkstelligen das heißt es musste kein Klarlack drauf heute über die tollen Wasserlöslichen Lacke muß immer Klarlack zusätzlich drüber.

Sorry aber auch das mit dem "zu dünn und läuft dann wie Wasser" ist so nicht ganz korrekt.
Tatsache ist das Dicker oder nicht genügend verdünnter Lack erheblich stärker zum laufen neigt da sein spezifisches Gewicht höher ist und auch stärker zu Orangenhautoberfläche neigt da er nicht so gut verläuft.
Ist er dünner wird dies ja durch einen grösseren Anteil an sich leicht verflüchtigenden Lösungsmittel erreicht und der Lack hat somit ein geringeres spezifisches Gewicht, verläuft besser was eine glattere Oberfläche ergibt und trocknet auch schneller durch.😱

Hab auch nie so einen Durchflussbecher zum messen der Viscosität verwendet, Hab immer einfach einen kleinen Schraubenzieher genommen, in die Farbmischung etwas eingetaucht und dann nach dem herausziehen des Schraubenziehers aus der Farbe sollten die Farbe relativ schnell ohne das ewig ein tropfen dran hängen bleibt abtropfen.
Wobei das natürlich nur meine persönlichen Erfahrungen und Erfahrungswerte sind die halt auch davon abhängen mit was für Spritzpistolen, Luftdruck und auch Geschwindigkeit des Lackierers und der Spritzpistolenführung dessen abhängt.
 
2 K Acryl Klarlack ??
Nix Wasser!
2 K Acrylverdünnung ! 10-15% in den Klarlack! Härter Lack 1 zu 2 ( also 1 Härter 2 Lack)
Atemschutz nicht vergessen.
Das ist normaler 2 K Lack , Wasserlack ist nix für den Hobbylacker, is eigentlich noch gefährlicher als diese Acrylpampe, da der Körper das Wasser als was eigenes ( Wasser halt) aufnimmt. Nimmt aber kein normlaer Mensch freiwillig!

Das Wasserlack unschädlicher sei, war mal wieder ein gespielter Witz, mach mich mal schlau was der Vorteil ist, bestimmt, weil irgendjemand mit der Einführung wieder ne Menge Geld verdient hat.

Wenn der Lack drunter ( normalerweise der Basislack) älter als ein Tag ist, sollte der wieder angeschliffen werden mit 1200er Nass.
Oder willst nur ne "Klarlacksicherheitsschicht" drüber Sprühen??
 
Zuletzt bearbeitet:
hab unlängst auch mal mit den "neuen" Klarlacken gearbeitet.

Lesonal HS Fast Clear 420

Der braucht zwingend den richtigen Verdünner, der natürlich richtig teuer ist.:s124:
Wenn der richtig eingestellt ist, und die Düse samt richtigem Druck drin ist, dann verläuft der sehr gut mit exzellentem Glanz.
Allerdings finde ich, rechtfertigt der hohe Preis nicht das Ergebniss, wobei man sagen muss, man kann damit richtig schnell Arbeiten, für Werkstätten sicherlich ein Argument.

Nachteilig, man hat nur ca. 45 min Topfzeit, danach fäng er an und stockt.
 
Ich steh auf das stinkige Zeuch... also 2 K Acryl... :s081::s081:
Aber 45 min Topzeit hört sich gut an... muß mal meine Reste verbrauchen und dann mal sehen..was für Pistole nimmt man am besten für das Zeuch??
Ganz normale ??
 
I
Aber 45 min Topzeit hört sich gut an... muß mal meine Reste verbrauchen und dann mal sehen..was für Pistole nimmt man am besten für das Zeuch??
Ganz normale ??


also die 45 min sind mitunter etwas kurz, wenn du da den dritten Durchgang machen willst, und hast jeweils 10-15m Ablüftzeit dazwischen, ist das sehr eng.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das Material im Becher dann schon beginnen kann mit Klumpen-Bildung die dann sich durch die Düse quälen.
Könnte dann aussehen, als hätte man Backsteine mit Einlackiert.😕

Gibt zu diesen Materialien auch immer die Technischen Merkblätter, wo die Handhabung genau erklärt wird.


Werkzeug nimmt man natürlich nur das Beste, wie zb. Sata, Devilbiss, Befrag......, und ganz ganz wichtig, ölfreie und trockene Druckluft.!
 
Werkzeug nimmt man natürlich nur das Beste, wie zb. Sata, Devilbiss, Befrag......, und ganz ganz wichtig, ölfreie und trockene Druckluft.!

Dann hast du wohl nicht wirklich gut geschaut bei mir, nen dicken Enöler und Entwässerer ( oder wie das Ding auch immer heißen) und Satas hab ich auch, wobei ich die neueste noch nicht getestet habe, ist so ein Ding mit digitalem Manometer...
Mit den Datenblättern kann ich nix anfangen, mir muß man sagen was ich machen kann und soll...:s081:😕
Stimmt 45 minuten ist arg knapp.... halt zweimal Lack anmischen...
 
Dann hast du wohl nicht wirklich gut geschaut bei mir, nen dicken Enöler und Entwässerer ( oder wie das Ding auch immer heißen) und Satas hab ich auch, wobei ich die neueste noch nicht getestet habe, ist so ein Ding mit digitalem Manometer...
Mit den Datenblättern kann ich nix anfangen,


das sollte als allgemeine Aussage verstanden werden, und nicht expliziet deine Ausrüstung betreffen.:s188:
 
das sollte als allgemeine Aussage verstanden werden, und nicht expliziet deine Ausrüstung betreffen.:s188:
Axo! :s139:
Naja, so ein Filterdingen haben allerdings wirklich die wenigsten, zumindest was ich so bis jetzt gesehen habe, höchstens ne Wartungseinheit mit Wasserabscheider
Aber hast schon recht, sollte man drauf achten
 
was noch wichtig ist, ist das GENAUE Mischungsverhältnis von Basislack und Härter. Ein erfahrener Lackierer hat mir mal erzählt, das die Abweichung nicht über 5% liegen sollte, da ansonsten die Lackierung nicht die Qualitäten hat, die sie haben könnte. Ich nehme immer die bedruckten Rührhölzer oder Alu-Dinger zum Anmischen. Der Vorteil ist, die Größe des Behältnisses ist egal, das Verhältnis stimmt immer. Außerdem ist auch noch eine eine Skala für die Verdünnung drauf. Ich bin damit immer gut gefahren. Weitere Faktoren sind natürlich Düsengröße und Druck, das muß man einfach ausprobieren. Ich lackiere z.B. mit relativ wenig Druck, dann habe ich weniger Spritznebel und wirbele weniger Staub auf, denn so richtig sauber bekommt mann eine Garage/ Keller eigentlich nie.

@Acrylverdünner, der Glanzgrad ist in den meisten Fällen wesentlich besser, wenn man den dazugehörigen Verdünner benutzt. Zum Reinigen kann man ja normale Verdünnung nehmen.

c-de-ville (Micha)
 
So nen Meßstab hab ich auch ... nur leider nie bei der Hand, wenn ich ihn brauche, dafür jede Menge Meßbecher.. die tuns auch..:s185::s185:
 
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