1000RX nimmt kein Gas an

digdog

Member
Servus,


wollte nach überstandener Rückenprobleme heute die Dicke für den TÜV
fertig machen und nach 2 Jahren Standzeit mal anwerfen.
Soweit so gut , etwas Startpilot in den Lufikasten und nach 2 mal Orgeln
ist Sie auch auf allen Zylindern sofort angesprungen.
Hab sie dann 5 Minuten im Stand mit Choke laufen lassen alles chic.
Als ich aber am Gas gedreht habe ist sie sofort ausgegangen.


Hab das Spiel dann mit allen Benzinhahn Stellungen wiederholt , und mit offenem Tankdeckel.


Nix, sie nimmt kein Gas an und ohne Choke geht Sie auch aus.
Schaust du den Gasgriff an ist sie aus.


Jemand einen Idee zu dem Thema ?


Vielleicht noch hilfreich ich habe einen K&N Filter im Original Luftfiltergehäuse.
 
Wird so sein,
trotzdem mal Benzinzusatz rein, die paar Euro und paar Minuten ist es wert.
Zum Laufen bringen (Bremsenreiniger), einwirken lassen und wiederholen.
3 - 4 mal.
Entweder oder.
 
Hallo,

danke für die Rückmeldungen, ich habe gestern noch mal rumprobiert und durch den Luftfilterkasten die Gasschieber mal von Hand bewegt , danach hat sie mit Gleichzeitigen spielen von Gasgriff und Choke
ein paar mal Gas angenommen, lief aber nicht rund.
Wollte dann noch mal prüfen ob die Benzinzufuhr ok ist , leider musste ich dann noch feststellen das
meine Benzinflasche einen Riss hat, also neue bestellt.

Loift einfach...............

Also ich werde mir jetzt Vergaserreiniger besorgen ( gibt es da einen Tip welchen ?) , den alten Sprit aus dem Tank rausholen und mal durch einen Filter laufen lassen ob da was drin ist, wenn die Benzinflasche da ist mal den Motor daraus füttern, das ich die Spritzufuhr ausschliessen kann.

Falls das nix bringt werde ich mich wohl mit der Revision der Vergaserbank auseinander setzen müssen.
 
Brauchst da nichts überholen !!!
Bau die Leerlaufdüsen aus und mache sie richtig durchgängig sauber. Bremsenreiniger ist dafür völlig ungeeignet. Besorg dir ein Additiv welches Ablagerungen an Ventilen beseitigt.
Lasse die Düsen über Nacht in dem Zeug, dann reinigen und wieder einbauen.

Meist reicht das schon. Habe ich letzte Woche nach 18 Monaten Standzeit an der Karre meines Sohnes erst wieder erleben dürfen. Es wurden nur die Leerlaufdüsen gewechselt.
 
Servus,


wollte nach überstandener Rückenprobleme heute die Dicke für den TÜV
fertig machen und nach 2 Jahren Standzeit mal anwerfen.
Soweit so gut , etwas Startpilot in den Lufikasten und nach 2 mal Orgeln
ist Sie auch auf allen Zylindern sofort angesprungen.
Hab sie dann 5 Minuten im Stand mit Choke laufen lassen alles chic.
Als ich aber am Gas gedreht habe ist sie sofort ausgegangen.


Hab das Spiel dann mit allen Benzinhahn Stellungen wiederholt , und mit offenem Tankdeckel.


Nix, sie nimmt kein Gas an und ohne Choke geht Sie auch aus.
Schaust du den Gasgriff an ist sie aus.


Jemand einen Idee zu dem Thema ?


Vielleicht noch hilfreich ich habe einen K&N Filter im Original Luftfiltergehäuse.

Düsen dann mal nachmessen ob die überhaupt nach dem Reinigen mit Additiven 0,35 mm haben. Meine hab ich einfach mit einem billigen Bohrer auf das Sollmaß gebracht. Die hatten nur noch 0,32 mm.
Viel Erfolg
 
Düsen dann mal nachmessen ob die überhaupt nach dem Reinigen mit Additiven 0,35 mm haben. Meine hab ich einfach mit einem billigen Bohrer auf das Sollmaß gebracht. Die hatten nur noch 0,32 mm.
Viel Erfolg

:s217::s123:
Nicht dein ernst Lutz, da gibt es extra Reibahlen um Düsen aufzureiben (das ist schon nicht einfach) und Du bohrst da einfach ein 9eckiges Loch rein. Woher weißt Du das eine 35er Düse ein 0,35er Loch haben muss?
Weshalb hast Du solch kleine Bohrer und wo spannst Du die ein? Bei mir ist bei 1 mm Schluss.

Aber herzlichen Glückwunsch wenn die Maschine immer noch läuft.

Interessieren würde mich wie die Additive aus einem 0,35 mm Loch ein 0,32 mm Loch machen.

Gruß Micha :s097:
 
Ich wußte nicht wie ich Düsen messen soll, der Satz Messnadeln war zu kurz.
Da hab ich einen Satz Mikrobohrer bestellt, mit denen hab ich gemessen.
Unter Öl, per Hand, linksherum, ging gut.
Die Zahl auf der Düse hat nicht immer was mit dem Durchmesser zu tun,
ab und an gibt es Abweichungen.
Eingespannt hab ich die nicht, sondern mit Kreppband zwischen die Finger genommen.

Bohren würde ich nicht!
Auch die seitlichen Zerstäuberlöcher mache ich so sauber.
Läuft gut!
 
Also, gemacht hab ich das mit nem Dremel 3000 und nem Spannzangenset. Bohrständer sowie Teilapparat zum einspannen habe ich zwar auch aber in dem Fall hab ich das in der Hand gemacht. Die Bohrung hatte nur in der Mitte einen zu kleinen Durchmesser. Von unten und von oben durchgemessen haben die ersten ca 1-2 mm gepasst. Dann ging es nicht mehr weiter.

Wenn der Querschnitt nicht 0,35 ist muss ich logischerweise die LLGS Schraube sehr weit raus drehen. Der andere Faktor ist die Spitze der LLGS. Auf die geh ich jetzt aber nicht ein. An der Stelle ist die Düse der Durchflussregulierer im Kanal. Sonst nix.

Die Düsen waren von Keyster. Die Original Kawasaki die ich in meiner anderen Maschine im Vergaser habe haben 0,35mm. Keyster Düsen würde ich also nicht mehr trauen.

Zum Testen der Durchmesser hatte ich 3D Drucker Düsenreinigernadeln genommen. Gibt es wie die Meßstifte in verschiedenen Durchmessern. Da ist mir das aufgefallen.

Meine A3 läuft im Standgasbereich nun auch wieder sehr gut und ruhig.

Kann man so machen wenn man die Werkzeuge hat und ruhige Hände aber endeffektlich einfach Kawasaki Original Düsen gekauft und eingebaut. Und auch gut.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Yepp keyster Düsen stimmen nicht mit Bezeichnung und Düsendurchlass überein.
Bei 38 paßt gerade so ein Messstift 35 rein.
Auf den Hinweiß das zu kleine Düsen geliefert wurden, ist er pampig geworden " Ich wäre der erste der sich beschwert". Also in den überteuerten sauren Apfel gebissen und bei Kawasaki bestellt und gekauft.

Die Pseudo 38 verrichten jetzt ihren Dienst als 35 in der ZZR 600 E.
 
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