Ölschläuche reparieren oder verlängern

hightower

Well-known member
Ölschläuche reparieren oder verlängern

Moin Schrauber,
meine Neue, die ich gerade umbaue hat ne 4in1 Anlage bekommen. War das gleiche Problem wie letztes Jahr bei meiner Gelben. Die Ölleitungen sind zu kurz und der Ölkühler liegt am Krümmer an. Letztes Jahr wars bei ner Haensle Termignoni 4 in 1 dieses mal bei ner Eagle.
Nun hab ich eine billige und einfache Lösung gefunden.
Anstatt den Ölschlauch mit neuen Ringösen usw. nachzubauen oder Schlauchschellen zum befestigen des neuen Schlauches auf den alten Anschlüssen zu nehmen hab ich mich für 2-Ohr-Klemmen entschieden (war ein Tipp von einer Hydraulikwerkstatt).

So läufts:
In die alten Quetschhülsen der Ölkühlerschläuche längs Schlitze reinflexen und die Hülsen abhebeln.
Die alten Anschlussstücke mit Schmirgel aufrauen und die neuen Schläuche drauf stecken und die Ohrklemmen nicht vergessen. Ich hab vorher noch das rechte gewinkelte Anschlussstück warm gemacht und etwas aufgebogen, damit zum Auspuff mehr Platz ist.
Dann die Ohren der Ohrklemmen mit einer Kneifzange (Norddeutsch = Knieptang) zugequetscht. Da sollte man mit nem Schraubstock (als Handersatz) nachhelfen, nur per Hand hab ich die Dinger nicht zugedrückt bekommen.

Daten:
Schlauchdurchmesser innen 9,5mm außen 15mm (nach dem Aufstecken 16mm),
Durchmesser der alten Anschlussstücke 10mm,
2-Ohr-Klemmen Größe 15-18mm.
Die rechte Leitung hab ich 3cm verlängert und die Linke 1cm, dadurch hat der Ölkühler ca. 1cm Luft zum Auspuff.

Sieht gut aus und ist billig:
Für einen sehr guten Schlauch 20, EUR/m (50cm reichen aber) und für die Klemmen ca. 40 Ct/Stck.
 

Anhänge

  • Ölschläucheklein.webp
    Ölschläucheklein.webp
    87 KB · Aufrufe: 244
Moin Schrauber,
meine Neue, die ich gerade umbaue hat ne 4in1 Anlage bekommen. War das gleiche Problem wie letztes Jahr bei meiner Gelben. Die Ölleitungen sind zu kurz und der Ölkühler liegt am Krümmer an. Letztes Jahr wars bei ner Haensle Termignoni 4 in 1 dieses mal bei ner Eagle.
Nun hab ich eine billige und einfache Lösung gefunden.
Anstatt den Ölschlauch mit neuen Ringösen usw. nachzubauen oder Schlauchschellen zum befestigen des neuen Schlauches auf den alten Anschlüssen zu nehmen hab ich mich für 2-Ohr-Klemmen entschieden (war ein Tipp von einer Hydraulikwerkstatt).

So läufts:
In die alten Quetschhülsen der Ölkühlerschläuche längs Schlitze reinflexen und die Hülsen abhebeln.
Die alten Anschlussstücke mit Schmirgel aufrauen und die neuen Schläuche drauf stecken und die Ohrklemmen nicht vergessen. Ich hab vorher noch das rechte gewinkelte Anschlussstück warm gemacht und etwas aufgebogen, damit zum Auspuff mehr Platz ist.
Dann die Ohren der Ohrklemmen mit einer Kneifzange (Norddeutsch = Knieptang) zugequetscht. Da sollte man mit nem Schraubstock (als Handersatz) nachhelfen, nur per Hand hab ich die Dinger nicht zugedrückt bekommen.

Daten:
Schlauchdurchmesser innen 9,5mm außen 15mm (nach dem Aufstecken 16mm),
Durchmesser der alten Anschlussstücke 10mm,
2-Ohr-Klemmen Größe 15-18mm.
Die rechte Leitung hab ich 3cm verlängert und die Linke 1cm, dadurch hat der Ölkühler ca. 1cm Luft zum Auspuff.

Sieht gut aus und ist billig:
Für einen sehr guten Schlauch 20, EUR/m (50cm reichen aber) und für die Klemmen ca. 40 Ct/Stck.


Moin,

nix für ungut, aber das wäre mir doch nen beeten to heikel. Da latsch ich doch lieber inne Hydraulikbude und nehme mir ein paar richtig verpreßte mit.

Wenn dir dat Teil auseinander geht und das im Betrieb, dann man gute Nacht Marie.

Als Übergangslösung oder Reparatur is das schon nicht schlecht.
 
Gibts denn unter den alten Hülsen auch noch sowas wie Schikanen, damit der Schlauch nicht runterrutschen kann, wenn er gut geschmiert ist?? Irgend ein Schneidering??
Die Hydraulikfuzzis haben hier selbst Schiss gehabt die Dinger zu verpressen.

Gruss
Hajo
 
Bin bischen skeptisch. Bei Luft ja , bei Benzin und Diesel ja , aber bei heißem 710 unter Druck ?
Wird wohl halten , ich würde es aber nicht so machen:s221: abgesehen davon , hättest du die Quetschung auch gegenläufig(verdreht) machen können.:s188:
 
Hai,
also das mit den Klemmen geht mit Sicherheit da die mechanisch kaum
belastet werden. Allerdings würde ich hier ein paar "richtige Schlauchschellen"
vorziehen. Die gibt es im guten Werkzeughandel und nicht im Baumarkt.

Ich selber hab mir auch Schläuche richtig verpressen lassen. Hintergedanke war
aber wirklich das Thema Sicherheit. Einen Brandfall hatten wir schon im Forum.

Und wenn das gute 710 evtl. seiner Aufgabe als Schmierstoff auf dem Reifen
nachkommt kann das auch übel ausgehen.

Gruß
Oliver
 
Gibts denn unter den alten Hülsen auch noch sowas wie Schikanen, damit der Schlauch nicht runterrutschen kann, wenn er gut geschmiert ist?? Irgend ein Schneidering??
Die Hydraulikfuzzis haben hier selbst Schiss gehabt die Dinger zu verpressen. Gruss Hajo

Durch die alten Quetschhülsen ist eine Nut entstanden, da sitzt jeweils eine Klemme drauf, die 2te Klemme ist für Angsthasen. Der Schlauch hat einen Berstdruck von 35 Bar, die Klemmen sollen laut Hydraulicker auch für 35 bar geeignet sein. Wie hoch ist der Öldruck, finds gerade nicht?
Es gibt laut Forum einige die seit Jahren ohne Probleme mit normalen Schraubklemmen rumfahren, ich denke meine Lösung ist sicherer.
Die Hydrauliker und andere Werkstätten werden Dir sowas auch nicht mehr bauen, wenn sie die neue Rechtsprechung kennen. Bei defekten übernimmt der Hersteller jetzt die volle Haftung und das will keiner mehr ristkieren. Ich hatte sogar Probleme ein paar Distanzhülsen drehen zu lassen, teilweise wurde wegen der Haftung abgelehnt.
 
Durch die alten Quetschhülsen ist eine Nut entstanden, da sitzt jeweils eine Klemme drauf, die 2te Klemme ist für Angsthasen. Der Schlauch hat einen Berstdruck von 35 Bar, die Klemmen sollen laut Hydraulicker auch für 35 bar geeignet sein.

Moin,

klar macht der Schlauch den Druck mit und die Klemmen wohl auch wenn sie denn auf entsprechende Stutzen aufgebracht werden und mit dem richtigen Werkzeug verpresst werden. Und da liegt meist der Hase im Pfeffer, wenn du die Teile mit der ollen Knieptang verpresst oder die inne Presse bzw. entsprechendes Werkzeug verpresst.

Aber soll ja hier nich deine Arbeit in Zweifel ziehen, war jetzt nur son Gedanke, weil am WE gerade sone Diskussion über geplatzte Ölschläuche/ defekte Anschlüße usw. hatte.😕
 
Moin,

klar macht der Schlauch den Druck mit und die Klemmen wohl auch wenn sie denn auf entsprechende Stutzen aufgebracht werden und mit dem richtigen Werkzeug verpresst werden. Und da liegt meist der Hase im Pfeffer, wenn du die Teile mit der ollen Knieptang verpresst oder die inne Presse bzw. entsprechendes Werkzeug verpresst.

Aber soll ja hier nich deine Arbeit in Zweifel ziehen, war jetzt nur son Gedanke, weil am WE gerade sone Diskussion über geplatzte Ölschläuche/ defekte Anschlüße usw. hatte.😕

Hast ja recht, da hab ich mir ja auch Gedanken gemacht, aber lies doch mal den ersten Satz: http://www.pitzner.de/armaturen/PDF%20Armaturen%202004/205.pdf Die Klemmen sind für diese Art derVerarbeitung (mit Knieptang) hergestellt, nur die Originalzangen sind länger und dann gehts auch per Hand
 
Hi,

um mal ein Märchen aufzuklären:
Laut RepHandbuch S.88 ist auf dem Ölkühler KEIN HOHER Druck (hätte mich auch gewundert).
Das Öl wird vom 1.Teil der Ölpumpe aus der Ölwanne angesaugt und der Druck liegt erst nach der Ölpumpe an (Öldruck ca. 3kp/cm^2 (sind das bar?) bei 4000rpm).
Der 2.Teil der Ölpumpe saugt das Öl durch ein Sieb an und schiebt es durch den Ölfilter. Da hier die Durchlaßöffnungen deutlich größer sind als bei den Schmierstellen im Motor, dürfte der Druck deutlich niedriger liegen. Und die 1,5- bis 2 bar (?) kann diese Art der Verbindung locker ab, auch mit heißem Öl.

Gruß
Jürgen
 
Mahlzeit!

Ich lass sowas immer für Kleingeld in die Kaffeekasse in der LKW-Werkstatt verpressen.

ciao, Jockel
 
Zurück
Oben