E 85 (Ethanol 85vol%)

nopolo

New member
Hallo zusammen,

Hat jemand schon Erfahrung mit diesem Kraftstoff in der guten alten GPZ 900 gesammelt.
Verträgt die das? Was sollte ich beachten wenn ich in Hinblick auf Korrosion an Dichtungen Änderungen vornehmen will? Zündzeitpunkt muß auch verändert werden. Wie bekomme ich das hin? Fragen über Fragen?

Gruß
nopolo
 
Hm, meiner meinung nach wird deine Karre erst mal langsamer und dann springt sie gar nicht mehr an. Ist aber nur meine Meinung.
 
Der größte Knackpunkt wird wohl die Startwilligkeit sein. Deswegen haben die Brasilianer auch immer noch ein bischen Benzinvorat um das Auto zu starten. Alle möglichen (oder viele) namhaften Autohersteller bauen Fahrzeuge die für sowas geeignet sind, in Brasilien glaub schon fast 25 Jahre. Zum Beispiel von VW der "Golo". In Skandinavien auch so langsam. Nur die doofen Deutschen müssen noch bischen warten. Weil, "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" oder "es ist wenig umweltbelastend, stinkt nicht, ist nicht teuer - also kanns nix taugen". (Gruss an die :s218: 100 Oktan-Tanker). Aber zur einstweiligen Überbrückung haben wir in BW jetzt aber in Neckarwestheim und Phillipsburg erstmal ein paar Zwischenlager. Ein drittes folgt. Laut Aussage aber nur vorübergehend bis ein geeignetes Endlager gefunden ist. Dürfte dann also so in 200-300 Jahren dann kurzfristig erledigt sein. Naja, ich werd jedenfalls mich mal an das Thema die nächsten 10 Jahre ranwagen. Ist auf jeden Fall ne Alternative. Im Zweifelsfalle kannste dann auch mal Eis und gestossene Limonen in den Tank füllen - 2-3 Röhrchen rein und fertig ist der Cocktail 😉

Siehe auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ethanol-Kraftstoff

Musst auch mal hier im Forum suchen - hatten wir glaub schonmal so ähnlich...
 
Zuletzt bearbeitet:
Kam doch gestern erst bei Kika , da haben sie aus ner Biogasanlage 2 große Luftballons vollgepumpt und haben die einfach mit nem Schnüffelstück an den Vergaser angeschlossen und sind dann mit dem Daimler 608 sozusagen mit Kuhpfurz gefahren.
Meine Töchter haben sich kaputtgelacht . :s219:

Also , bau einen Stall:s185:
 
"es ist wenig umweltbelastend, stinkt nicht, ist nicht teuer - also kanns nix taugen"

Ja genau, ist nämlich zum wahnsinnig werden. Ich wäre ja für E100, aber da musst schon noch am Kraftstoffweg rumbauen.

Für mich die einzige Alternative, längere Zeit mit Verbrennungsmotoren zu fahren.
 
es gibt noch andere alternativen zum ehtanol:

http://www.choren.com/de/

da wird ein synthetischer diesel hergestellt aus der kompletten biomasse einer plfanze.
lässt sich ohne änderungen in normalen diesemotoren verwenden.

-> dieselkrad hat vielleicht doch zukunft ,-)
 
Moin zusammen,

ich versteh' im Moment nicht was das E85 beim Mobbed bringen soll ausser neue Fragen fürs Forum. Soviel billiger ist das Zeug auch nicht und bei den normalen Jahresfahrleistungen wird sich das wohl nie lohnen.

Beim meinem Elch werde ich jedoch die Umbaukosten auf Autogas bereits innerhalb eines Jahres reinfahren. Zum Starten brauch ich halt immer noch Sprit, aber wenn die Mühle einmal die 2500 Umdrehungen überschritten hat, schnüffelt er nur noch Gas.
Den Startsprit gibts für unter 2 Deutschen Mark beim wöchentlichen Ausflug nach Basel.:s144: An dieser Stelle viele Grüsse an Peer S. :s091: :s146: :s056:

und an Euch :s093:

Hajo
 
Naja, in erster Linie gehts glaub hier nicht (nur) um billiger fahren. Sonst müsste man sich eher Gedanken um einen Holzvergaser und Flächenlos machen. Ausserdem isses nur hier nicht unbedingt billiger. Ist doch alles abgekartet bei uns. Wenn einer serienreif macht das man mit Hühnerscheisse oder Tapirsperma fahren kann, kommt nach kurzer Zeit die Preiserhöhung und die Steuer drauf so das es in etwa mit dem Sprit gleichzieht. Kennen wir ja...

Aspekt ist natürlich auch die Umweltfreundlichkeit und für techn. Interessierte die Machbarkeit. Gibt ja auch Leute die sich ein Dieselaggregat einbauen. Sowas würd ich jetzt z.B. nicht machen - da sähe ich jetzt keinen Sinn und Zweck dahinter. Es sei denn das Teil frisst so ziemlich alles... 😉
 
Die einzige Alternative zum Spiritus im Tank ist meiner Meinung nach Strom.
Kann jeder jetzt schon mit Solarzellen, Windrädchen oder Turbine im Bach selbst herstellen. Da gehört die Forschung hin und nirgens anders.
Aus nem schönen E-motörchen lassen sich jetzt schon einige PSen zaubern.... natürlich muss dann jedes Fahrzeug einen eigenen Stromzähler bekommen, damit man den Sonnenenergieentzug, das Planetenbremsen per Windrad oder die Wasserbremse angemessen besteuern kann.
 
Hallo,
im neuem Custombike steht jemand der bietet einen Umbau auf Alkoholbetrieb an. Die schreiben, daß der Umbau bei Vergasermotoren nicht so einfach ist. Motor soll zwar mehr Leistung haben ob das den Aufgerufenen Preis von 690 Euro das sind 1380 vom echten Geld rechtfertigt ist fraglich, da es bis jetzt lediglich 20 Tankstellen in Deutschland gibt.

Felder
 
Ja aber mit einem bisschen Übung und Geduld, bringt es jeder fertig, sich seinen eigenen Sprit zu fuseln. Selbstversorgung ist die Lösung
 
Hallo,
im neuem Custombike steht jemand der bietet einen Umbau auf Alkoholbetrieb an. Die schreiben, daß der Umbau bei Vergasermotoren nicht so einfach ist. Motor soll zwar mehr Leistung haben ob das den Aufgerufenen Preis von 690 Euro das sind 1380 vom echten Geld rechtfertigt ist fraglich, da es bis jetzt lediglich 20 Tankstellen in Deutschland gibt.

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Jo, sag ich eigentlich ja. Bei uns ist das eher ein Problem. Aber 700 EUR ist eigentlich akzeptabel, wenn man bedenkt das Umrüstung auf Erdgas bis zu 2000 EUR kostet und bei weiten (im Gegensatz zu Flüssiggas) nicht so effektiv ist. Ich denk aber das wird schon... irgendwann.... in naher Fernkunft.... 😉

Und wenn ich überleg was wir dieses Jahr wieder Äpfel fortgebracht haben....

Und hey: Sind grad mal 70 Kisten Bier die Umrüstung - dafür hast aber zukünftig deinen Sprit auf jeder Party dabei !!! 😀
 
Ja aber mit einem bisschen Übung und Geduld, bringt es jeder fertig, sich seinen eigenen Sprit zu fuseln. Selbstversorgung ist die Lösung


DER Alptraum der "Oelmultis" und/oder der Hintermaenner. Dann muessmer eben Glaskolben und
Toepfe und Badewannen aufs heftigste besteuern. Und Plastikschlauch und vor allem Buecher uebers destillieren.

Oder andersrum formuliert: Stell euch mal vor, morgen wuerde ein altes Kraeutermuetterchen ein frei
(nach)wachsendes Mittel gegen Krebs finden - wie lange haette die noch zu leben?
 
Das Zeug knallt doch bestimmt viel besser - aber war da net irgendein Haken? Der Stoff macht doch ploed/blind oder?
Kenn mich da net aus, trink ja nur Grappa. Bis wieder Wurz da ist. :s191:

Hmm, war glaub der Metylalkohol der einen von den optischen Grausamkeiten dieser Welt erlöst. Der "Gute" war dann glaub der Äthylalkohol...

Glaub ich jedenfalls - mein Hirn is auch nimmer so gut mit 44! 😀
 
Das mit dem selberbrauen wird nix, Alkohol ist doch jetzt schon heftigst besteuert und jede "privat" Destille wird genau kontrolliert, wieviel Allahol die produziert. Da darf kein Tropfen über konzession rauslaufen.... geschweige denn reiner Alkohol.

Aber mal realistisch... die Investition Destille zu Biomasse zu Alkohol steht für den Privatmann in keinem Verhältnis. Grob geschätzt sind das 100kg Biomasse zu 1liter reinem Alkohol PLUS Brennholz für die Destille, Manscherei und Entsorgung der Maische...

Schwarzbrennerei ist wie Steuerhinterziehung.... da wird der Fiskus richtig madig, wenn se dir drauf kommen.

Das einzige, was du selbst produzieren darfst ist Rapsöl, Strom oder Holzgas bzw Kuhfurz (und den auch nur mit Kuhkonzession).

Deshalb sage ich: noch gehört Strom die Kuhzunft...und das mitm Sound kriegen wer auch hin....so ein gediegenes wwwwwöööööööööiiiiiinnnnng klingt doch auch spacig, oder einfach n kleiner braddl Soundprozessor im Schallrohr verbaut 😉
 
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