Ja, klar ist das verbördelt. Das Relais vorsichtig im Schraubstock einspannen und mit einem dünnen Schraubendreher rundum die Bördelung aufdrücken. Sieht man auf dem untersten Bild.
Gruß, Alex
Sodele, nu hab ich das Relais auseinander gepflückt. Das aufbördeln ist schon tricki, wenn man nicht weiß was einem erwartet.
Nachdem ich das Innenleben herausbekam, flog mir erst mal alles um die Ohren :s024: Die Federn stehen ganz schön unter Spannung. Man sollte zur Sicherheit die Muttern auf den Bolzen lassen
🙂 dann passiert das nicht.
Die Auflagen der Kupferplatten sind ganz schön eingebrannt. Alles fein gesäubert/geschmirgelt und wieder zusammen gebaut. Das Relais wieder verbaut und einen Startversuch unternommen.
Resultat: Der Anlasser dreht und dreht und dreht. Notschalter aus, der Anlasser dreht. Zündschlüssel raus, der Anlasser dreht. Batterie abgeklemmt, endlich Ruhe
Das Relais noch einmal geöffnet und begutachtet. Es waren wieder neue Verkokungen zu sehen.
OK, das wird wohl nichts mit dem alten Relais. Da ich kein passendes zur Hand hatte, nehme ich halt das alte Relais meiner R.I.P. 1000 RX. Die Anschlüsse sind natürlich nicht identisch. Da knotet sich der Nichtelektriker etwas zusammen, schließlich soll die GPZ am Wochenende auf die Straße. Ich denke damit kann ich erst einmal leben. Werde mir ein neues Relais besorgen, sicher ist sicher.
Ich weiß ja wie alt das RX-Relais ist und wieviele km es schon auf dem Buckel hat
🙂
Anhand der Fotos kann gut erkannt werden, wie das Kupfer im Laufe der Jahre im Relais gelitten hat. Bild 5a und 5b zeigt die neuen Brandspuren nach dem zweiten öffnen des Relais. Bild 6 das RX-Relais mit erneuerten Steckern!
Das RX-Relais klack viel lauter als das alte 900R-Relais. Es klingt als wäre es leichtgängiger. Die Bolzen im 900r-Relais ließen sich nur mit Widerstand mit der Hand bewegen.
Dann hoffe ich mal, das mein RX-Relais noch eine Weile hält. Optisch sah es aus wie neu
Danke nochmals. Ihr seid Helden!
