Kupplung GPZ 900 R

Hellbert

Member
Hallo Leute,
ich hab nen Problem mit meiner Kupplung.
Irgendwie hat die ab und an keinen Druckpunkt und rückt dementsprechen nicht richtig aus.
Ich hab die Flüssigkeit schon getauscht und auch alles gereinigt.
Hat das schon mal einer gehabt das der Druckkolben oben nicht richtig zurück kommt?
Ist das überhaupt möglich?

PS. Luft im System schließe ich aus...
 
Geberzylinder mal überholen mit nem Rep.-Satz. Der Kupplungsgeber ist immerhin eines der am meisten benutzten und beanspruchten Bedienelemente.
Hatte das Thema auch schon wobei das soweit ging : Kupplung gezogen an der Ampel und Gang drin, plötzlich trotz gezogenem Hebel schwupps abgewürkt weil der Kupplungsgeber bzw. dessen Manschette schlagartig die Suppe vorbei gelassen hat.
Wieder Kupplung gezogen und funktioniert wie es soll.... das Spiel hat sich immer mal wieder wiederholt.
Hab dann mit nem Rep.-Satz die Piumpe überholt, seitdem ist Ruhe...
Ist nämlich auch ganz ansehnlich was sich da an Gummiabrieb in der Pumpe im Laufe der Jahre sammelt... Von dem Abrieb braucht nur ein wenig Zwischen der Pumpenkolbenmanschette und der Pumpenzylinderwand hängen und schon trennt die nicht mehr richtig oder hält gar den Druck nicht mehr wirklich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorher schauen, ob beim Nehmerzylinder eine Delle ist. Mit 1 oder 2 Cent Stück und Kleber nach Reinigung auffüllen.
 
Vorher schauen, ob beim Nehmerzylinder eine Delle ist. Mit 1 oder 2 Cent Stück und Kleber nach Reinigung auffüllen.
Schon saumässig oft hier diesen Blödsinn mit 1 oder 2 Cent Stück gelesen.
Absoluter Quatsch der lediglich zeigt das der Schreiber der solche vermeindlichen Tricks beschwört, keine Ahnung von einer Hydraulichen Kupplung hat.

Klugscheißmodus an:

Eine hydraulische Kupplung ist konstruktionsbedingt vollkomen selbstnachstellend.
Daher sitzt im Kupplungsnehmerzylinder hinter den Kolben eine Druckfeder die dafür sorgt das der Kolben immer spielfrei an der Druckstange anlliegt und zwar genau mit der Druckstange in der "Delle" des Nehmerzylinderkolbens ... den genau für die Zentrierung der Stange im Kolben ist diese "Delle" werksseitig dort angebracht.
Da kann auch kein Spiel zwischen Druckstange und Nehmerzylinderkolben entstehen wenn die Kupplung Verschleiß hat, da bei Verschleiß die Druckplatte detr Kupplung weiter in den Kupplungskorb hinein wandert. (Kupplungsbeläge werden ja dünner)
Dadurch wandert die Kupplungsstange weiter Richt Kupplungsnehmerzylinderkolben und schiebt diesen weiter in den Kupplungsnehmerzylinder hinein. (Alles immer unter der Voraussetztung dass der Nehmerzylinder gangbar ist und so Funktioniert wie er soll)

Im Prinzip ist es dann sogar so das solche diletantischen Pseudo Reparaturen oder Tricks sogar zur folge haben können das die Kupplung schneller rutscht wie sie es tun würde wenn alles so ist wie es von den Konstrukteuren vorgesehen weil der Kolben bei Kupplungsverschleiß mit eingesetzten Münzen oder dergleich Blödsinn, seinen Endanschlag im Kupplungsnehmerzylinder früher erreicht wie das original der Fall wäre...

Seit Jahren wird dieser Münzenblödsinn hier immer wieder einmal hoch geholt und selbsternannten Fachleuten (die anscheinend sogar denken das sie fachkompetenter als hochbezahlte Konstrukteure sind) propagiert...
Alles vollkommener Blödsinn.
 
Micha du kannst doch nicht behaupten das rsk keine Ahnung hat. Eine der größten Koriphähen hier im Forum. :s050: Das geht mal gar nicht.
Der Mann hat hier sogar bekennende Fans. Also halte dich zurück mit Fundiertem Fachwissen, das kapieren hier eh nur sehr wenige.:s186:
 
Micha du kannst doch nicht behaupten das rsk keine Ahnung hat. Eine der größten Koriphähen hier im Forum. :s050: Das geht mal gar nicht.
Der Mann hat hier sogar bekennende Fans. Also halte dich zurück mit Fundiertem Fachwissen, das kapieren hier eh nur sehr wenige.:s186:
Woischt, das ging auch nicht im einzelnen gegen diese eine Koryphäe.... Da gibt es ja noch einige mehr die fleissig irgend welche aufgeschnappten Halbwissen (oder weniger = Viertelwissen / Achtelwissen oder gar 0 Wissen :s185:) immer weiter verbreiten ohne sich überhaupt darüber klar zu sein was sie da von sich geben oder für Ratschläge erteilen.
Aber ist ja heute wohl in vielen Fällen so üblich das man alles gerne glaubt und fleissig weiter verbreitet, immer nach dem Motto "Steht im Internet, muß also stimmen" .

...wie Rubino schon geschrieben bzw. angedeutet hat : Kann auch Spiel im Bereich der Lagerung des Kupplungskorbes sein womit sich dieser beim Kuppeln über die Stange axial verschiebt und durch dieses erhöhte Spiel dafür sorgt das die Kupplung nicht richtig trennt.
Aber auch dies kann man nicht wirklich dadurch beheben das man quasi über irgend eine Art von Distanz (Münze oder was auch immer) die Kupplungsstange verlängert oder je nach Betrachtungsweise den Kupplungskolben länger/Dicke gestaltet.
Sollte sich der Kupplungskorb axial verschieben sollte man sich den selbigen und dessen Gleitlager als auch die Lageraufnahme der Getriebwelle (Hauptwelle die auch den Kupplungskorb aufnimmt) mal anschauen... Das Axialspiel wird durch 2 Ringhälften die das Lager in den Motorgehäusehälften und das Lagerspiel selber bestimmt.
Sollten die Lagernuten in den Gehäusehälften ausgeschlagen sein so kann man das Problem lösen indem man die Halbringe in den Nuten mit Loctide Lagersicherung oder vergleichbaren Produkten fixiert.
 
gut das ich den Freilauf eh machen muß.. Scheiße..
Ist zwar einiges an Arbeit aber bei einem bisschen technischen Verständnis und handwerklichem Geschick alles kein Hexenwerk... Zudem lernt man bei solchen Arbeiten sein Spielzeug/Spaßgerät gleichzeitig besser kennen.... also immer das positive sehen...und sich über die Erfahrungen freuen....😉
 
Hält das denn mit nem Kleber ? Gibts da Erfahrungen zu ?
Wenn der Halbmond das Alugehäuse zerlegt kann der ja fast nicht mit Lagerkleber halten.
 
Hält das denn ? Gibts da Erfahrungen zu ?
Wenn der Halbmond das Alugehäuse zerlegt kann der ja fast nicht mit nem Lagerkleber halten.
Hab selber Motoren laufen wo ich die Halbmonde mit Lagersicherung grün eingesetzt habe. Bei denen Motoren war es allerdings noch nicht so dass da Alu wirklich raus gebrochen war sondern die Nuten in den Gehäusehälften sich eben einfach geweitet hatten, sprich nicht wie es sein soll "saugend in die Nuten gingen sondern eher ne Schlapperpassung hatten." Zur weiteren Sicherheit kann es auch nicht schaden zumindest in eine Hälfte des Motorgehäuses die Auflagefläche des Lagers mit Loctide Mittelfest vor dem Zusammenbau einzustreichen.
Das Lagerfest hält das locker aus... hab das auch schon mehrfach bei Kegelradlagern in Achsgehäusen verwendet wo die Preßpassung eben keine solche mehr war weil sich ein gefressenen Lager bzw. dessen Lagerschale im Achgehäuse mitgedreht hatte.
Und bei den Achslagern bzw. Kegelradlagern (meistens fette AMI 8 Zylinder Jeeps) liegen erheblich höherer Kräfte wie in dem dagegen kleinen GPZ Getriebe an....
 
Bei meiner Maschine ist eine recht tiefe Delle in der Kupplungs-Geberplatte vom Kolben. Das gab Probleme beim Gangschalten. Dann hatte ich eine oder zwei Münzen in die Delle geklebt - alles wieder gut :s165: . Das hat geholfen. Keine Probleme mehr. :s040:
 
Hört ma auf zu streiten. Das ich da sicherlich keine Münzen oder sonstiges reinlege ist mal klar. Soviel Sachverstand das das wenn überhauft nur die Symptome und nicht die Ursache hab ich schon. Das mir der wandernden Achse/Lager kann ich eher nachvollziehen. Da ich den motor eh wegen dem Anlasserfreilauf aufmachen und zerlegen muß kann ich das auch gkeich mitmachen.
Danke für die vielen Tips, das hat echt geholfern
 
Hört ma auf zu streiten. Das ich da sicherlich keine Münzen oder sonstiges reinlege ist mal klar. Soviel Sachverstand das das wenn überhauft nur die Symptome und nicht die Ursache hab ich schon. Das mir der wandernden Achse/Lager kann ich eher nachvollziehen. Da ich den motor eh wegen dem Anlasserfreilauf aufmachen und zerlegen muß kann ich das auch gkeich mitmachen.
Danke für die vielen Tips, das hat echt geholfern
Ist kein Streiten, wer sich hier rum treibt muß schon mal was weg stecken können... Streiten ist anders.... wenn man lang genug hier bist gewöhnt man sich dran :s185:
Aber auch wenn ab und an mal härte Kommentare fallen ist und bleibt das Forum hier mit seinen Leuten und vielen Freunden die sich untereinander helfen das beste Forum überhaupt...
 
So, getz hab ich den Motor zerlegt.
Die Nute vom Halbmond der Kupplungswelle hat tatsächlich reichlich Spiel. Würde mal sagen so 2 bis 3 Zentel. Ich werde die Lager dann einkleben und den Halbmond irgendwie zusätzlich sichern. Da fällt mir sicher was ein.
 
Hallo zusammen,


ich habe an meiner 1000 RX im Moment das gleiche Verhalten.
Es tritt meistens auf, wenn ich die Gänge über 4000 bis 4500 Umdrehungen schalte. dann merke ich deutlich den nachlassenden Druck in der Kupplungspumpe. Bisher lassen sich die Gänge noch ohne große Probleme schalten.

Wie hier ja auch schon beschrieben die Pumpe habe ich vor ein paar Tagen überholt. Verhalten ist aber immer noch gleich.
Jetzt lese ich hier und in dem anderen Thread das von der Kupplungswelle und dem Haltering der einläuft.

Bei den GSXR 1100 erste Serie GU74 kenne ich ein ähnliches Problem mit der Anlaufscheibe hinter dem Kupplungskorb.

Wo findet sich denn dieser Haltering. Ist der von der Seite des Kupplungskorbs zugänglich? Oder muss da noch mehr am Motor zerlegt werden.

Habe schon mal die Explosionszeichnung der für die Kupplung z.B. bei CMSNL.com durchgesehen. Aber so richtig was gefunden habe ich noch nicht.

Bin für jeden weiteren Tip dankbar.

Viele Grüße
Peter


p.s. ich bin nicht neu hier und auch nicht schreibfaul. Ich hab nur einfach zu viel um die Ohren. Schraube an zu vielen Fahrzeugen (Opel Diplomat V8 und 6 Zylinder, diverese Suzuki GSXR 1100 und zwei GPZ 1000 RX)
 

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