Vergaserreinigung

Hallo, gibt es Erfahrungen zur Reinigung von Benzinhahn und Vergaser nach knapp 2 Jahren Standzeit mit Biodiesel? Hab leider noch keine Photos. Am Benzinhahn innen findet sich son weisses Zeug. Oder doch Shell Carb Cleaner? Danke.

Lieber einmal richtig
Hier die machen gute Arbeit zu einem vernünftigen Kurs.
Wer weiß was du für Modder in den Versagern hast ?

Zweirad-Shop Cintula
 
Hab ich schon vor Jahren von gehört, aber noch nie probiert. Aber ob der Weichspüler auch die Weichmacher wieder reaktiviert oder neue reinbringt da bin ich skeptisch. Wie lange hält das, oder verhärten die Gummiteile dann nach einer Zeit X quasi über Nacht.
Hab auch noch nie etwas über eine Langzeiterfahrung gelesen, immer nur das es funktionieren soll. Bei der Gummipflege bleibt das Gummi auf jeden Fall für längere Zeit weich, das hat meine Erfahrung gezeigt.

Gruß Micha
Hab da mal von einem Automaten Fuzzi einen Gummiweichmacher auf Petroleumbasis bekommen was die z.B. für die Dichtungen und die Gummis bei Flipperautomaten verwenden. Damit hab ich die Luftfiltergummis von der Z 440 wieder recht weich bekommen. Ist aber auch mit Sicherheit nicht von permanenter Dauer das die Gummis wieder schön weich sind. Aber zumindest für ne saubere Montage funktionierte das recht gut und zurückgeschrumpft sind die Dinger bisher auch noch nicht.
Aber trotzdem kommen da mal ein paar neue drauf. Sind nur leider schon geraume Zeit nicht mehr lieferbar. Was nicht heißt das man nicht irgend wann mal wieder welche bekommt....
 
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ich werd die ausbauen und mich bekannt machen. Dann ist der Strang (Sprit usw. vorläufig durch) Strang zwei ist Zünfunke usw. Danke ;-)

Ultraschallreiniger kost aber auch nicht Welt...und, den kann der ein oder andere absetzen ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe meinen Vergaser vor 2 Monaten komplett gereinigt ( 5 Jahre Standzeit)
Hatte mich da auch ausführlich informiert.

Ich hatte zuerst die Einzelteile mit Bremsenreiniger und Zahnbürste versucht zu säubern.
Das war die totale Enttäuschung, vor allem kommt man ja doch nicht überall hin.


Habe dann irgendwo was von Essigreiniger gelesen.
Habe mir dann 2 Liter Essigreiniger von FROSCH gekauft.

Großer Eimer und die ganze demontierte Vergaserbank reingelegt und nach 10-15 min war das Teil sauber. Aber wircklich sauber ! Die Messingteile habe ich danach nochmal etwas länger dringelassen. Im Vergaser sind aber mehrere Ausgleichkanäle usw , die irgendwo hinführen. Habe die einzeln durcgespült mit einer Druckflasche. Die müssen alle frei sein.
Die Leerlaufdüsen waren ziemlich blöd, da kaum Durchmesser und komplett zu. Mit Druckluft und später eine Cu-Litze ging es dann irgendwie.

Wollte die erst neu kaufen, aber 4x 12€ , das war mir zu dämlich. Hab im Endeffekt nur die Schwimmerkammerdichtungen getauscht und die kleinen O-ringe der Leerlaufschraube, die sind mir beim Druckluft durchpusten abhanden gekommen, da ich die bei der Demontage übersehen hatte.
 
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Muss das wegen aller verworfenen Vorüberlegungen die Tage mal auf die Reihe bringen. Sobald das nicht so kalt ist mach ich mich im Hof, denn da steht der Bock, Vergaser raus, an die Arbeit :-(
 
Hallo,

meine Reinigung war wohl doch nicht fehlerlos. Ein Vergaser läuft über.

Jetzt möchte ich mir ein Vergaser Reperatursatz kaufen, aber finde den passenden Reparatursatz nicht. Ich habe eine GPZ 750 R G3 BJ 1986.
Für den BJ Code G3 finde ich keine, sondern nur 84-85 (G1/g2).

Jetzt weis ich nicht, in wie weit die Vergaser der 750er Baureihe oder auch der 900er sich unterscheiden. Habe kein WHB. Vielleicht kennt sich dort ja jemand aus.
 
Hallo,

meine Reinigung war wohl doch nicht fehlerlos. Ein Vergaser läuft über.

Jetzt möchte ich mir ein Vergaser Reperatursatz kaufen, aber finde den passenden Reparatursatz nicht. Ich habe eine GPZ 750 R G3 BJ 1986.
Für den BJ Code G3 finde ich keine, sondern nur 84-85 (G1/g2).

Jetzt weis ich nicht, in wie weit die Vergaser der 750er Baureihe oder auch der 900er sich unterscheiden. Habe kein WHB. Vielleicht kennt sich dort ja jemand aus.

Wenn er über läuft, erstmal die Schwimmernadeln in Benzin über Nacht einweichen lassen, damit die wieder weich werden, dann den Schwimmerkammerstand überprüfen und danach noch mal probieren.
Wenn es dann noch über läuft und der Rest ok ist, reichen neue Schwimmernadeln.
 
Poliermittel auf nen Q-Tip, rein in den Akkuschrauber und den Sitz poliert und schon dichten alte Nadelventile wieder dicht - ohne quellen lassen. Und das vor den Ultraschallen, fertig
 
Vielen Dank für eure Hilfe.

Also ich werde die Tage den Sitz polieren, mir ist aber direkt beim öffnen wieder etwas Dreck entgegengekommen. :s156:

Nochmal eine Frage bezüglich der Leerlaufgemischregulierschraube.
Ist die Anordnung so korrekt ?

Ach ja die Spitze (grüner Pfeil) schaut ja nach der Drosselklappe etwas (vielleicht 0,5mm) heraus.
Man liest überall Anschlag und minus 2,5 Umdrehungen zurück. Bei mir sind die nicht alle auf gleicher Höhe gewesen, wenn ich das mache. Entweder ich drehe nicht ganz bis zum Anschlag oder ich hatte die Anordnung schon irgendwie falsch gehabt.
 

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Ok, so die Sitze habe ich jetzt sauberpoliert.

Nun wieder eine neue Baustelle. :s221:

Wie es Dichtungen doch schaffen können einen den ganzen Nachmittag zu versauen.
Zwei von vier waren bereits vor sechs Wochen (neu) zu lang, irgendwie hatte ich sie aber reinbekommen. Scheint, also ob sie in 6 Wochen ein paar mm länger geworden sind. Jetzt unmöglich die reinzukriegen.

Weiß jemand, wie man die schrumpfen kann ?
 

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Ok, so die Sitze habe ich jetzt sauberpoliert.

Nun wieder eine neue Baustelle. :s221:

Wie es Dichtungen doch schaffen können einen den ganzen Nachmittag zu versauen.
Zwei von vier waren bereits vor sechs Wochen (neu) zu lang, irgendwie hatte ich sie aber reinbekommen. Scheint, also ob sie in 6 Wochen ein paar mm länger geworden sind. Jetzt unmöglich die reinzukriegen.

Weiß jemand, wie man die schrumpfen kann ?

Meist passen die und auch die Membranen nach dem Ausbau nicht. Am besten über Nacht liegen lassen, dann sollte es wieder klappen...

Gruß, Alex
 
Meist passen die und auch die Membranen nach dem Ausbau nicht. Am besten über Nacht liegen lassen, dann sollte es wieder klappen...

Gruß, Alex

Ich arbeite immer mit zwei Sätzen Dichtungen. Die Warterei geht mir immer auf die Nerven. Ich will Ergebnisse sehen. 😎
 
Habe nochmal ein Problem.

Alles zusammengebaut und Benzin eingefüllt.
Festgestellt, dass wenn ich "warte" an allen 4 Vergasern minimal Benzin rausschwimmt, von dort wo der rote Pfeil ist.
Nach 30 min ist es nichtmal soviel , dass sich dort wo die Luftfiltergummis drankommen ein Tropfen sammelt, aber definitif kommt was raus.
Keine Ahnung ob das jetzt normal ist ? (Kapilarwirkung ? )

Wenn ich die Vergaser nur etwas Richtung Lustfilterseite kippe, kommt sofort Sprit raus.

Würde mich über Meinungen dazu freuen, habe es nämlich gehörig Satt dieses blöde Teil ständig einzubauen, um festzustellen, dass ich es wieder ausbauen kann. :s078:
 

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.............Würde mich über Meinungen dazu freuen, habe es nämlich gehörig Satt dieses blöde Teil ständig einzubauen, um festzustellen, dass ich es wieder ausbauen kann. :s078:

Wieso baust du die immer ein?

Eigentlich testet man die Vergaser im ausgebauten Zustand. Am besten waagerecht in den Schraubstock spannen und dann einen Ersatztank anschliessen. Am besten über Nacht. Dann sieht man ob alles dicht ist. In dem Zustand lassen sich auch die Schwimmerstände per Schlauchmethode gut überprüfen.
 
Ich hab jetzt keine Lust , alles nochmal zu lesen...

Hast Du schon den Kraftstoffpegel geprüft und eingestellt?

Wenn er zu hoch ist, läuft der Vergaser über. Da kannst Du die Sitze polieren bis der Arzt kommt.

Grüße

Michael
 
Code:
Wieso baust du die immer ein?
Zugegeben bis vor kurzem ja.

Welche Höhe und welchen Bezugspunkt nimmt man denn beim beim Kraftstoffpegel einstellen ?
 
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Wieso baust du die immer ein?
Zugegeben bis vor kurzem ja.

Welche Höhe und welchen Bezugspunkt nimmt man denn beim beim Kraftstoffpegel einstellen ?

Wurde hier schon x-mal beschrieben.

Du steckst einen durchsichtigen Schlauch unten an die Schwimmerkammer und hälst ihn neben die Vergaser. Dann die Ablassschraube aufdrehen. Der Stand im Schlauch sollte sich auf Höhe der Schwimmerkammerdichtung einpendeln. +/- 1mm sollte OK sein. Das musst du natürlich mit jeder Schwimmerkammer machen. Wenn die Höhe nicht stimmt - Benzin ablassen, Schwimmerkammer auf und das Plättchen vom Schwimmer nachjustieren.

Ein zu niedriger Schwimmerstand kann übrigens auch unangenehme Verhalten verursachen.
 
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