Seltsames Einlenkverhalten

racecube

Member
Nach einer Generalüberholung der Vergaser habe ich nun ein seltsames geradezu gefährliches Einlenkverhalten: Die Lenkung stabilisiert sich quasi in der Mitte und hat ein zähes Losbrechmoment. Dann lenkt sie wieder zu beiden Seiten bis zum Anschlag ohne Widerstand und dann auch mal wieder nicht. Klingt komisch, kann ich aber nur so beschreiben. Im Stand ist -meine ich- alles i.O., vielleicht kann mans da aber auch nicht so spüren, weil die Kräfte da ohnehin höher sind. Nach einer Probefahrt habe ich bisher das Gefühl, daß es abhängig ist von einer eingefederten Gabel, sprich: In angebremsten Kurven schon fast gefährlich. Ich hab weiter oben von der Vergaserüberholung gesprochen, weil ich natürlich um die sorgfältige Verlegung der Züge weiß, ich werde es auch nochmal prüfen. Gibt es noch irgendwelche anderen Methoden, um die Lenkung ordentlich zu testen?
 
Hi Eddy,
hört sich nach Lenkkopflager an.

Mal vorn hochbocken oder hinten runterdrücken.
Lenker sollte dann ohne Widerstand nach beiden Seiten drehen.
Wenn in der Mitte stehen bleibt, oder spürbarer Widerstand (einrasten) , ist das LK Lager hin.
 
Hi Eddy,
hört sich nach Lenkkopflager an.

Mal vorn hochbocken oder hinten runterdrücken.
Lenker sollte dann ohne Widerstand nach beiden Seiten drehen.
Wenn in der Mitte stehen bleibt, oder spürbarer Widerstand (einrasten) , ist das LK Lager hin.
Würd ich auch mal so sagen... und wenn unter Last also beim bremsen der Effekt noch schlimemr wird, hat das LKL ein raster in der Mitte und man bekommt es dann schwerer da raus, LKL neu würd ich sagen aber sofort, zumindest wenn du jetzt nochmal fahren möchtest
 
Vielen Dank Männer! Ich dachte irgendwie da gibts eher schleichenden Verschleiß?

Edit: Habe eine ZZR C Gabel mit SB Lenkerdrinne: Wahrscheinlich ist das GPZ 900 Lager trotzdem das Richtige?
Braucht man Spezialwerkzeug?


und Hallo: Natürlich will ich noch fahren bei dem schönen Wetter, ich wünsch euch allen auch noch ein paar genußvolle, schadensfreie Kilometer diesen Monat !!!
 
lenkkopflager kann schnell gehen, hatte schon mal das nach dem waschen irgendwie wasser drin war, hat mit mit einmal den korb vom lager zerlegt, da war ne gaudi zu fahren, weil der sich so gezwickt hat, daß lenken fast gar nimmer ging



gruß stefan
 
Vielen Dank Männer! Ich dachte irgendwie da gibts eher schleichenden Verschleiß?

Edit: Habe eine ZZR C Gabel mit SB Lenkerdrinne: Wahrscheinlich ist das GPZ 900 Lager trotzdem das Richtige?
Braucht man Spezialwerkzeug?


und Hallo: Natürlich will ich noch fahren bei dem schönen Wetter, ich wünsch euch allen auch noch ein paar genußvolle, schadensfreie Kilometer diesen Monat !!!

Tach mein Bester,
jepp, GPZ 900 - Lager ist richtig. Ist ja auch ein 900er Dorn verbaut worden.
Spezialwerkzeug, ich sag mal NEIN. Mußt nur etwas längeres haben, womit Du das alte Lager austreiben kannst.

PS: wegen neuem Lager , sprich mal den Fittie an, der hat da so eine Adresse. Mir ist sie leider entfallen ;(
 
Tach mein Bester,
jepp, GPZ 900 - Lager ist richtig. Ist ja auch ein 900er Dorn verbaut worden.
Spezialwerkzeug, ich sag mal NEIN. Mußt nur etwas längeres haben, womit Du das alte Lager austreiben kannst.

PS: wegen neuem Lager , sprich mal den Fittie an, der hat da so eine Adresse. Mir ist sie leider entfallen ;(

Doch, ist besser wenn man sich ein Werkzeug bastelt. Besonders wenn die Teile so richtig fest sitzen und man keine Schweißgerät hat um nen Steg drüber zu schweißen.
Ich hab die gebogene Stange von nem alten Kfz-Wagenheber genommen und das Teil so hinterschliffen und angeschliffen, das so ne Art Schneide entsteht, die man auf den sehr geringen Überstand der Lenkkopflagerschalen aufsetzen kann. Beim Schleifen wird das Teil heiß, dann in Wasser abschrecken und die Schneide ist dadurch etwas gehärtet.
Dann rundrum aufsetzten und die Schale austreiben >> feddisch (oder nicht feddisch und man kann auch mal ne Stunde dabei fluchen)
 
übrigens muss das Lenkkopflager nicht unbedingt einrasten oder ein Gnubbel spürbar sein. Ich habe es letztens erst erlebt, da war es nur minimalst zu spüren und zwar nur wenn man den Brems- oder Kupplungshebel ganz vorsichtig angefasst (besser angetippt) hat und den Lenker von Anschlag zu Anschlag bewegt hat. Der Griffgummi hatte schon zu sehr isoliert.

Gruß Micha
 
Doch, ist besser wenn man sich ein Werkzeug bastelt. Besonders wenn die Teile so richtig fest sitzen und man keine Schweißgerät hat um nen Steg drüber zu schweißen.
Ich hab die gebogene Stange von nem alten Kfz-Wagenheber genommen und das Teil so hinterschliffen und angeschliffen, das so ne Art Schneide entsteht, die man auf den sehr geringen Überstand der Lenkkopflagerschalen aufsetzen kann. Beim Schleifen wird das Teil heiß, dann in Wasser abschrecken und die Schneide ist dadurch etwas gehärtet.
Dann rundrum aufsetzten und die Schale austreiben >> feddisch (oder nicht feddisch und man kann auch mal ne Stunde dabei fluchen)
Ein Kuhfuß eignet sich dafür wunderbar und ist auch schon angeschliffen und gehärtet
 
Zurück
Oben