Tach auch Kurbelgehäuse Ansatzpunkt

Aki

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Tach auch Kurbelgehäuse Ansatzpunkt

Tach auch

mein erstes mal und ich hoffe ich bin hier Richtig
jetzt ist der Moment gekommen an dem ich mich bei euch melde. Ich habe meine Dicke vor gut einem Jahr bekommen, Sie war in einem absolut verheerenden Zustand. Der Vorbesitzer hatte nach einem Freilaufschaden den Motor wechseln lassen. Danach lief der Motor nur noch bis er warm war und ging dann aus. Die haben dann wohl noch einige Zeit daran herum gedoktort neue CDI und neue Zündspulen aber nichts brachte Besserung. Der Motor sprang an lief gut wurde warm und ging aus .Wenn Sie wieder kalt war ging das Spiel von vorne los. Irgendwann hatte der Typ keine Lust mehr auf das Ding und Sie verschwand in der Garage und er kaufte sich ne neue. Im lauf der Zeit ist Sie dann wohl noch zweimal umgekippt, was dem Lacksatz nicht sonderlich gut getan hat. Soweit die Aussagen des Vorbesitzers.
Irgendwann stand ich dann mit dem Kollegen in seiner Halle und da sah ich Sie. Eine GPZ 900R und was soll ich sagen, ich wollte Sie. Ein bisschen Dessintresse geheuchelt wat haste da denn, wie sieht die denn aus und schon konnte ich Sie für nen hunni mit nem ganzen Haufen Ersatzteilen mitnehmen.
Zuhause dann machte ich mich irgendwann daran Sie zu zerlegen und entdeckte dann recht bald das Lüfterrelais das in einem Gummiüberzieher sitzt und sich da wohl recht wohl fühlt. Na auf jeden Fall war das Dingen so eingebaut das die Öffnung nach oben zeigt. Muss das so sein? Scheinbar war das Ding mit Wasser voll gelaufen und so war das Relais nur noch ein braunes etwas. Hab dann günstig in der Bucht nen neuen Sicherungskasten erstanden, Relais ausgetauscht und siehe da Sie lief und wurde warm und Sie lief weiter und weiter:s047:
Mit stolzgeschwelter Brust hab ich Sie dann komplett zerlegt Rahmen abgebeizt, neu lackiert und mich dann über den Motor hergemacht.
Und jetzt mein Problem.
Beim abschrauben der Seitendeckel kam zum Vorschein das wohl die untere Kurbelgehäusehälfte mal ausgetauscht worden ist. Die Ansatzpunkte stimmen nicht überein sondern versetzen um zwei bis drei zehntel. Dicht war der Motor an der Stelle wohl dank reichlich Dichtungsmittel. Meine Frage ist jetzt gibt es noch mehr Stellen innerhalb des Gehäuses wo es sich kneifen kann oder ist es einzig und alleine der äußere Ansatzpunkt der nicht passt? Wenn es nur der äußere ist gibt es eine Möglichkeit das nachzuarbeiten oder reicht es das ganze wieder mit ein wenig Dichtungsmittel auszugleichen.
Alternativ hab ich noch den ersten Motor mit dem kaputten Freilauf, aber Freilauf wechseln soll ja auch so ne Sache für sich sein.
So das war’s erst mal, aber es sollen wohl noch reichlich Fragen folgen, obwohl eure Suche mir schon viele Fragen beantwortet hat.

Danke schon mal für eure Antworten

Gruß Aki
 
Wieviel KM bist Du denn schon mit dem Motor gefahren? Das größte Problem könnte nämlich sein das die Lagersitze für die Kurbelwellenhauptlager nicht 100% passen.

Gruß Lutz
 
Gefahren worden ist mit dem Motor nach dem einbau wohl nicht sehr viel, ist ja immer ausgegangen wenn er warm war.

Gruß Aki
 
Gefahren worden ist mit dem Motor nach dem einbau wohl nicht sehr viel, ist ja immer ausgegangen wenn er warm war.

Gruß Aki

Dann fahr auch nicht mehr damit, Kurbelgehäusehälften kann man nicht gegeneinander tauschen.!!
So ein Gehäuse wird im Werk immer zusammengeschraubt und dann Bearbeitet, nur so passt die Lagergasse und die ganzen Getriebelager zueinander.

Aber, um sicherzugehen dass da Gepfuscht wurde, muss man das Gehäuse vermessen.


Hilmar
 
Das heißt der ganze Motor müßte zerlegt werden. Ich denke da mach ich mich eher an den anderen Motor ran und wechsele den Freilauf.

Danke für die Antworten

Gruß Aki
 
wenn Du den Motor zerlegst mußt Du beim Zusammenbau neue Hauptlagerschalen verbauen, es sei denn alles ist ok und die Lagerschalen noch neuwertig. Wenn Du nur in der Nähe rumfährst, würde ich den Motor erstmal vorsichtig fahren und schauen was passiert. Denn einen beginnenden Lagerschaden kann man hören, wenn man drauf achtet. Und erstmal lösen sich ja auch die Lagerschalen auf, bevor die Welle Schaden nimmt. Das Problem ist nur das sich der Motor jeden Tag anders anhört und man sich quasi einen Lagerschaden auch einbilden kann und je mehr man drauf achtet, desto schlimmer hört sich der Motor an.

Meine Erfahrung:
ich hatte einen guten Motor, den ich selbst 13.000 km gefahren habe. Bei dem hatte ich Zylinder und Kopf instand gesetzt und etwas bearbeitet und wollte ihn eigentlich wieder zusammenbauen. Doch auf Anraten einiger kompetenter Herren hier im Forum habe ich den Motor komplett zerlegt, was auch nicht schlecht war, denn jetzt weiß ich das alle Eingeweide absolut takko sind. Der Nachteil war das Motorgehäuse war im Bereich des rechten Kurbelwellenlagers mit Plättchen ausdistanziert. Wie gesagt, der Motor lief, war dicht und KW samt Lager sahen aus wie neu. Ich hab das Gehäuse getauscht, weil ich unsicher war (natürlich ist da gepfuscht worden, ab lt. Instandsetzer von einem der wußte was er da tat). Kurzum ich hab alles gemacht und habe, so glaube ich, einen guten Motor, der inzwischen auch schon 6.500 km gelaufen ist, aber ich habe auch 1.000.- Euro nur für Arbeit, Dichtungen, Lagerschalen und Kolbenringe ausgegeben, wobei ich den Motor selbst zerlegt und zusammengebaut habe. Ich wette, der gepfuschte Motor hätte noch bis in alle Ewigkeit gehalten, denn nichts hält so lange wie ein Provisorium.

Viel Spaß beim Grübeln

Gruß c-de-ville
 
Den Laden wo der Motor umgebaut worden ist gibt es leider nicht mehr also keine Infos von der Seite. Laut dem Vorbesitzer ist der Motor nach dem Einbau cirka 150 km gelaufen.
Jetzt habe ich den Motor mal auf den Kopf gestellt und die Ölwanne abgebaut. Das Ölsieb war zwar nicht ganz sauber aber irgendwelchen Metallabrieb habe ich nicht gefunden. Ist das ein gutes Zeichen oder reichen die 150 km noch nicht aus um sichtbaren Abrieb zu produzieren?

Gruß Aki
 
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