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Das mir den Schmiernippeln funktioniert bei dem GPZ Umlenkhebel nicht so ohne weiteres.Morsche,
kann man machen.
Schmiernippel in M6 sind ausreichend.

Das mir den Schmiernippeln funktioniert bei dem GPZ Umlenkhebel nicht so ohne weiteres.
Der einzige Bereich beim GPZ Umlenkhebel wo das machbar ist, ist die mittlere Lagerung wo die Umlenkstreben von der Schwinge dran kommen.
Begründung: In dem Umlenkhebel der GPZ sind jeweils vorne und hinten (mit Ausnahme der mittleren Lagerung) nur jeweils ein Nadellager mit Lageraussengehäuse eingesetzt was bedeutet das selbst wenn man dort den Umlenkhebel anbohrt um einen Schmiernippel einzusetzen, die Bohrung innen durch das eingepresste Lager wieder verschlossen wird.
Somit würde man dort kein Fett rein kriegen. Um Fett da rein pressen zu können müsst in der äußeren Nadellagerlauffläche (Lagerbuchse) ein Bohrung drin sein um das Fett an das Lager zu bekommen.
Funktioniert aber bei der mittleren Lagerung wo die Streben von der Schwinge dran kommen da dort 2 einzelne Nadellager eingesetzt sind (jeweils eins von rechts und eins von links) und zwischen diesen Lagern noch ca. 1 - 2 mm Luft ist.
Denke aber das es auch vollkommen ausreichend ist da dieser Lagerpunkt der ist der die meisten Bewegungen aufnehmen muß. An den anderen, sprich äußeren Lagerungen des Umlenkhebels sind die Bewegungswege nicht so groß.
Das gleiche gilt auch für die Lager der Befestigungspunkte der Streben an der Schwinge. Auch diese haben nur ein durchgehendes Nadellager und auch dort würde eine Schmiernippelbohrung gar nix bringen.
Hab mir gerade eben einen Schwingenhebel an der mittleren Lagerung mit Schmiernippel versehen. Werde morgen mal zum besseren Verständnis ein paar Bilder von dem zerlegten Umlenkhebel und seiner Innereien machen.
Zusatz : Bei den Schwingenlagern ist das mit Schmiernippel auch möglich da diese auf jeder Seite 2 Nadellager eingepresst haben so das man dort auch genau mittig (so das die Bohrung zwischen den Lagern sitzt) Schmiernippel einsetzen kann.
Da muss ich Dir aber widersprechen.
Es ist an allen Bereichen machbar !
Hatte das Glück einen umgebauten Umlenkhebel von Emil Schwarz in die Finger zu bekommen.
Also hab ich mal rein geschaut und siehe da es sind sogar die Original Lager drin
ohne Bohrung im Lagerkäfig.

Um das Thema mal fortzuführen:
Hat den mittlerweile schon mal wer probiert, von außen durch den Hebel in den Lagerkäftig zu bohren? Klar ist Vorsicht geboten, um die Nadeln nicht zu beschädigen, und es wird auch einen Grad geben, aber den bekommt man vielleicht mittels Drehen der Rollen und Druckluft raus. Aber das erscheint mir auch als die einzig sinnvolle Alternative, da da das Schmiermittel direkt dahin geht, wo es hin soll.
Habe mir meinen ZZR-Knochen auch mal genauer angesehen. Da wird, wie beim Schwarz, auch mit Nuten gearbeitet. Aber da habe ich auch die Befürchtung, daß das Fett eher zur Seite raus drückt,als nach innen zum Lager.
Gruß, Alex
Moin
Warm machen das Fett ,dann fliest es auch dahin wo du es nicht vermutest.
Uralter Schraubertip,hättest eigentlich selber draufkommen müssen.
Gruss Michael

Moin!
Der Tipp ist gut, aber jedes Mal vorm abfetten erst das Fett anwärmen, bin ich auch zu faul.
Das Ding ist aber eh erst mal gestorben. Die Hülle der Nadellager scheint doch ziemlich hart zu sein. Zumindest 2 HSS-Bohrer hab ich schon stumpf gemacht, ohne durch zu kommen. Vielleicht nochmal mit HM-Bohrern versuchen.
Jetzt will ich einfach wissen, ob's funktioniert!
Gruß, Alex
für Lager wird ja auch spezieller Lagerstahl mit hoher Härte verwendet...
da ist man schneller am durchglühen wie bohren... leider geht beim glühen die Härte verloren .... Schräg schlitzen mit einer Trennscheibe im Drehmel ginge vermutlich leichter aber mit erheblich höherem Risiko die Rollen bzw. Lagernadeln betreffend...Moin!
Der Tipp ist gut, aber jedes Mal vorm abfetten erst das Fett anwärmen, bin ich auch zu faul.
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