Kohlefaser

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ninja-tinu

Guest
Ich habe letzten Sommer einen Typen kennengelernt, der beim Bau der Alinghi mitwirkte.

acact11alinghi22056thm.jpg


Mit ihm habe ich natürlich über meine GPZ geschwatzt und die Probleme wegen der Verkleidung resp. der Risse und der fehlenden Teile in Neuzustand.

Er meinte darauf, dass er die Teile in Kohlefaser backen würde. Die Verkleidungen wären um ein vielfaches leichter und stabiler. Negativ daran wäre bloss, dass eine spiegelglatte oberfläche mit Kohlefaser sehr aufwändig wäre. Aber wenn auf die Optik verzichtet würde und die blosse Kohlefaser-Optik gewünscht sei, könnte dies auch mit kleinem Geldbeutel gemacht werden.

Man müsste einen Satz Verkleidungen opfern um daraus eine Negativ-Form zu machen. Danach könnte mit Kohlefasermatten beliebig oft eine Positiv-Form erstellt werden. Ob das Zeug überhaupt noch gebacken würde, wäre von zweitrangiger Bedeutung gemäss dem Crack. Die Kohlefaser-Teile seien schon ungebacken steinhart.

Hattet ihr auch schon solche Gedanken? Hat das schon jemand gemacht?
 
Nö Gedanken hab ich mir darüber auch noch nicht gemacht, aber aus dem Ort woher ich komm, ist einer der macht Felgen aus Kohlefaser guckst Du-------------> http://www.carbon.de/dymag-2006.htm hab im mal in Rheinberg bei der Fighterrama als ich mit Heiko dort war getroffen, der ist ein Jahr älter wie ich, der hat als 18 Jähriger Führerschein Neuling ne nagelneue 6 Zylinder Benelli gekauft, wogegen wir froh waren ne gebrauchte 550er unser eigen zu nennen
 
Da wurden schon einige Gedanken desswegen verbraucht.
Klar ist, alleine für das Oberteil wird das eine 4-teilige Form, wegen den anderen Verkleidungsteilen besonders das Mittelteil wird es nicht weniger werden.

Aber, da gibt es schon Nachfertigungen für eine kpl. Verkleidung aus Glasfaser für ca. 160 Euro. Das heist, da hat jemand schon Formen dafür, warum dann das Rad neu Erfinden.?

Aber, für den Preis, kann das nicht in Deutschland gemacht werden, und schon gar nicht in Kohlenstofffaser-Verbund.
 
Ja stimmt,mein Wettbewerbsboote sind aus CFK oder GFK/Kevlar laminiert.
Allein der Rumpf kommt schon 200Möppen....Freundschaftspreis ;-)
Rechnet das mal hoch auf eine Verkleidung.

Material
Arbeit
Herstellung der Form (wenn nicht vorhanden)

Greetz
HJO
 
das stimmt schon, warum ne form bauen wenn man die in glasfaser für n bisschen mehr wie en appel und en ei bekommt.
 
Man müsste einen Satz Verkleidungen opfern um daraus eine Negativ-Form zu machen. Danach könnte mit Kohlefasermatten beliebig oft eine Positiv-Form erstellt werden. Ob das Zeug überhaupt noch gebacken würde, wäre von zweitrangiger Bedeutung gemäss dem Crack. Die Kohlefaser-Teile seien schon ungebacken steinhart.

Hattet ihr auch schon solche Gedanken? Hat das schon jemand gemacht?

Angefangen... Kotflügel ist schon fertig und in Gebrauch, am Tankcover bin ich gerade dran. Die Verkleidung muß aber nicht geopfert werden, die ist hinterher durchaus wieder brauchbar (es sei denn, daß da evtl gespachtelt und überlackiert werden musste).
"Backen" ist auch völlig überflüssig, da die damit erreichte Festigkeit gar nicht notwendig ist, einfaches Handlaminierverfahren reicht völlig. Die Oberfläche wird mit Gelcoat erstellt und ist hinterher knüppelhart und spiegelglatt, zumindest da, wo das Modell auch glatt war.
Denn jeder kleinste Riss oder Krazer im Urmodell wird original wieder abgebildet. Daher muß das Modell und die Form 1a sein.
Die Cockpitform ist ein bischen aufwändiger, daß sind m.E. mindestens drei Teilformen notwendig, aber da bin ich noch am experimentieren.
Das Ganze ist allerdings nicht ganz billig, 1qm 200g CF in Köperbinding liegt bei 45 Euro, plus Harz, Gelcoat, Formenmaterial, evtl mehrere Fehlversuche beim Formenbau oder laminieren usw., da kommen schon mehrere Hunderter zusammen.

Gruß

Michael
 

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Vielen Dank für die Tips, ist also machbar. Werde also mal dahintergehen. :s152:
 
Angefangen... Kotflügel ist schon fertig und in Gebrauch, am Tankcover bin ich gerade dran. Die Verkleidung muß aber nicht geopfert werden, die ist hinterher durchaus wieder brauchbar (es sei denn, daß da evtl gespachtelt und überlackiert werden musste).
"Backen" ist auch völlig überflüssig, da die damit erreichte Festigkeit gar nicht notwendig ist, einfaches Handlaminierverfahren reicht völlig. Die Oberfläche wird mit Gelcoat erstellt und ist hinterher knüppelhart und spiegelglatt, zumindest da, wo das Modell auch glatt war.
Denn jeder kleinste Riss oder Krazer im Urmodell wird original wieder abgebildet. Daher muß das Modell und die Form 1a sein.
Die Cockpitform ist ein bischen aufwändiger, daß sind m.E. mindestens drei Teilformen notwendig, aber da bin ich noch am experimentieren.
Das Ganze ist allerdings nicht ganz billig, 1qm 200g CF in Köperbinding liegt bei 45 Euro, plus Harz, Gelcoat, Formenmaterial, evtl mehrere Fehlversuche beim Formenbau oder laminieren usw., da kommen schon mehrere Hunderter zusammen.

Gruß

Michael

Guude
Hast du auch eine Form für die GPZ900 ?
Und was kostet so ein Kotflügel??????????

Gruß Bollekumm
 
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