Motorlack

Danke für die Infos,
das Zeugs kann man bestimmt mal brauchen, ob ichs für den Motor nehme überleg ich noch. Wenn man nicht wirklich alles runter bekommt kann man auch gleich ans Überlackieren denken. Auf die Idee, den Motor mit Dichtungsentferner zu behandeln und blank zu lassen bin ich ja nur gekomen weil ich mir den Aufwand mit dem Glas- bzw. Eisstrahlen mit anschließender Lackierung sparen wollte.
Ich glaub ich machs wie Dingens es beschrieben hat, ordentlich reinigen und drüber mit der Farbe.
Prima Links und Bilder von Patrick und Olaf, Danke:s144:

Übrigens: Im Dichtungsentferner ist normalerweise auch nix anderes drin! 😉
 
:s229: dann hab ich ja schon mit dem Giftzeugs ausprobiert wenns im Dichtungsentferner drin ist.
Damit steht die Entscheidung: drüber mit der Farbe !!!

Hab noch mal auf der Dose vom Dichtungsentferner nachgesehen, Inhaltsstoffe sind nicht angegeben aber der Gefahrenhinweis: Gesundheitsschädlich, Irreversibler Schaden möglich (die meinten aber wohl keinen Motorlack)

Dann steht da noch, "die Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen". Das wirkt dann wie Bier und das braucht man nicht mal trinken, einatmen reicht. :s048:

Ich nehm noch nen Zug, Prost Nase!
 
@Patrick,

gibbet nen Unterschied zwischen dem Baumarkt - Grüneck und dem, den Du da hast?

Den der taugte bei mir auch nicht die Bohne...

Gruß, Alex
 
Sorry das ich den Tread wieder hoch hole.
Aber das Thema Eisstrahlen ist für mich akut, da einer der Vorbesitzer meiner Dicken der Motor höchstprofessionell mit silbener Farbe vollgepanscht hat.
Ansich sehr schön, wenn die Farbe da bleiben würde wo sie hin gehört....
Es sieht zum :s087: aus.....
Da ich mich nicht traue den Motor zu zerlegen,möchte ich diese Lösung verwenden.

Wäre schön wenn jemand mal seine Erfahrungen posten könnte.
Was passiert eigentlich wenn das Alu nicht lackiert wird und blank bleibt?
Theoretisch wird es oxidieren und somit Matt Grau werden.


Greetz
HJO
 
Eisstrahlen kannste knicken weil du da den Lack nicht mit ab bekommst. Wir haben so ein Trockeneisstrahler in der Firma. Wenns um Fett und Ölhaltige Verschmutzungen geht funzt das prima aber gegen Lack sind Glasperlen die bessere Variante. Da musste den Motor aber gut versiegeln weil dir die Scheisse sonst überall rein kriecht und das wäre fatal
 
Eisstrahlen kannste knicken weil du da den Lack nicht mit ab bekommst. Wir haben so ein Trockeneisstrahler in der Firma. Wenns um Fett und Ölhaltige Verschmutzungen geht funzt das prima aber gegen Lack sind Glasperlen die bessere Variante. Da musste den Motor aber gut versiegeln weil dir die Scheisse sonst überall rein kriecht und das wäre fatal
Glasperlstrahlen nur am zerlegten Moto!!!!! Das Zeuch findet seinen Weg nach innen!
Ich hab letztens ein Getriebe gereinigt, da ich auch nur beschränkte Mittel habe, habe ich halt Backofenspray genommen, und dann im Cleanpark den Hochdruckreiniger, den Rest mit Bremsenreiniger und feines Schleifpapier bzw Vließ, danach dann Lack drauf..
Entweder zerlegen, strahlen und dann lackieren, oder halt zusammenlassen und schleifen..
 
Glasperlstrahlen nur am zerlegten Moto!!!!! Das Zeuch findet seinen Weg nach innen!
Ich hab letztens ein Getriebe gereinigt, da ich auch nur beschränkte Mittel habe, habe ich halt Backofenspray genommen, und dann im Cleanpark den Hochdruckreiniger, den Rest mit Bremsenreiniger und feines Schleifpapier bzw Vließ, danach dann Lack drauf..
Entweder zerlegen, strahlen und dann lackieren, oder halt zusammenlassen und schleifen..



Hast schon recht, die ideale Lösung ist es nicht einen kompletten Motor zu strahlen. Alle Löcher bekommt man wahrscheinlich nicht verlässlich dicht immerhin drückt der Strahler die Glasperlen mit ordentlich Wumms auf die Oberfläche. Da bietet ein Klebestreifen auch nicht viel Widerstand.

Du kannst es noch mit Aceton versuchen, das Zeug ist so agressiv, das löst jeden Lack. Würd ich aber auch nicht in der Nähe von Dichtungen anwenden...
 
Ich kann ich noch wage an meine Lehre erinnern ( ca. 100 Jahre her ), da gab es in unserer Lackiererei einen Umbruch.
Bis dato verwendeten die immer Nitroverdünnung aber dann kam dieses neue Zeugs zum Einsatz.
Es wurde einfach " TRI " genannt.
Ich glaube es handelte sich um Tryäthylenchlorid.
Nicht brennbar und wenn man davon etwas auf einen Lappen nahm, konnte man echt easy alten Lack von den Förderbändern entfehrnen.
Weiß nur nicht, ob es das Zeugs noch gibt bzw. ob der volle Name so stimmt.
 
Ich kann ich noch wage an meine Lehre erinnern ( ca. 100 Jahre her ), da gab es in unserer Lackiererei einen Umbruch.
Bis dato verwendeten die immer Nitroverdünnung aber dann kam dieses neue Zeugs zum Einsatz.
Es wurde einfach " TRI " genannt.
Ich glaube es handelte sich um Tryäthylenchlorid.
Nicht brennbar und wenn man davon etwas auf einen Lappen nahm, konnte man echt easy alten Lack von den Förderbändern entfehrnen.
Weiß nur nicht, ob es das Zeugs noch gibt bzw. ob der volle Name so stimmt.
Jo, gibts noch. Leider aber nicht mehr lieferbar weil alle die das hergestellt haben nicht mehr leben 😉
 
Moin,

TRI gabs auf den Werften zu meiner Lehrzeit auch. Das Zeugs ist aber schon seit Jahren zur Reinigung verboten.

VG Henrik
 
Tri kenn ich auch noch...
Da gibts aber noch so ein zeuch, das kenn ich nur unter dem Namen: Enlacker! Das tut er auch, hab damit inner Lackerei Spritspistolen gereinigt, die zig Schichten Lack drauf hatten, ruckzuck sahen die aus wie neu... löst auch die Haut von den Fingern...aber ruckzuck..
Wenns nix gibt, dann Handarbeit, gibts eh viel zuenig in Deutschland von :s224:

Ein Ex Bekannter richtet Lodtimer Motoren, der hat schon viele Motoren bekommen, die schonmal gerichtet wurden, die wurden auch gestrahlt aber eben nicht demontiert... hat gehalten bis zum Motorschaden, der aber immer recht bald kam, wegen Strahlgut im Inneren.
 
Also läuft es darauf hinaus das ich meine Dicke mit verschiedenen Chemikalien bepinseln muss um das Lackgepansche vom Motor zu bekommen.
Grüneck Abbeizer, Dichtungsentferner, Aceton, Enlacker.... oha, hoffentlich bewirken die Chemikalien nicht die mutation zu ner BMW....:s213:

Greetz
HJO
 
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