Lauter Motor

winkbuul

Member
Hallo in die Runde,

ich habe mir aus **** eine 900R geholt.

Problem ist das der Motor läuft, super Gas
annimmt aber sehr sehr laut ist obenrum.
Wird auch verhältnismäßig schnell warm.
Habe mit ein Mechaniker die Ventiel eingestellt,
neuere Kettenspanner eingebaut, der Motor ist
von ´88 und hatte noch den alten
Kettenspanner.

Die Kette ist in Ordnung, nicht zu lang,
steht schön auf Spannung, die Nockenwellen
sehen gut aus, zwar hat die am Einlaß auf
eine Nocke ein paar Riefen, wahrscheinlich
auch auf den Schlepphebel aber ansonsten ist
so optisch kein Mangel fest zu stellen.

Hat einer von euch schon mal ähnliches
Problem gehabt?
Könnte es sein das eine innere Feder
vielleicht gebrochen ist und Ursache für den
Lärm ist?

Das komische ist das es gleichmäßig ist, es
hört sich an beiden Seiten gleich an. Ist
definitiv nicht die Kette, die wurde
rascheln.

Wir haben schon irgendwie die Vermutung das
die Ventile gegen den Kolben schlagen so laut
ist es. Allerdings macht der Motor absolut
keine Geräusche wenn wir einfach die
Kurbelwelle verdrehen.

Bin um jede Reaktion happy.

Gruß aus Bonn

(Die Sonne scheint, der Bock muß laufen)
 
Hallöchen,

könnte es sein, daß Dein Auspuff nicht dicht ist ... ballert auch ganz schön ... mal die Hand hinhalten ... (ist jetzt ernst gemeint ...)
... und noch was ... "Kette hat schön Spannung" ... ich weiß ja nicht, ob das so gut für die Lager ist ... sollte doch einen gewissen Durchhang haben ...

Ansonsten viel Spaß mit der Dicken ...
 
Hallöchen,

könnte es sein, daß Dein Auspuff nicht dicht ist ... ballert auch ganz schön ... mal die Hand hinhalten ... (ist jetzt ernst gemeint ...)
... und noch was ... "Kette hat schön Spannung" ... ich weiß ja nicht, ob das so gut für die Lager ist ... sollte doch einen gewissen Durchhang haben ...

Ansonsten viel Spaß mit der Dicken ...
Denk mir er meint die Steuerkette während Du die Antriebskette meinst ! Odr ?
 
Auch mal die Krümmerrohre ansehen. Wenn die Innenrohre abgegammelt sind, machen die einen tierischen Krach, gerade im oberen Drehzahlbereich.
 
Hast du auch die Kettenführung gewechselt?
Bei einem neuen Steuerkettenspanner passt die alte Führung nicht.
Des weiteren können starke Geräusche auch von der Ausgleichswelle kommen.
Das kann man aber relativ einfach einstellen.

MfG
Stefan
 
Auch mal die Krümmerrohre ansehen. Wenn die Innenrohre abgegammelt sind, machen die einen tierischen Krach, gerade im oberen Drehzahlbereich.


Jepp, der Aussage schließe ich mich vorbehaltlos an. Hatte das auch. Klingt erst, als wenn der Motor im Arsch ist. Irgendwann fängt es aber mehr blechernd an zu klingen...

Aber Geräusche zu beschreiben, weiß ich aus eigener Erfahrung, ist schwer...

Gruß, Alex
 
Ja, ist wirklich schwer ein Geräusch zu beschreieben.
Es ist laut, bin mir grade am überlegen ob ich es irgendwie aufzeichnen kann.
Könnte höchstens ein Video machen mit meiner DigiCam.
Die Krümmer sind fest, die waren zwar nicht alle fest vorher, war aber auch nur ein wenig
was da bei 4 Schrauben noch anzuziehen war, nicht unbedingt der Grund.
Auch das hat es nicht weniger gemacht.
Der Vorbesitzer hat es sich mal von jemanden anhören lassen und der Tippte auf die Ventile, Nockenwellen oder Ketter. Kette ist es aber nicht.

Was soll da nicht passen bei den neuen Kettenspanner?
Habe die alter herausgenommen, die war mit der komische Spirale und an der Aussenseite ist auch einer der drei kleinen Rändern, wo der Spanring herum steckt, abgebrochen.
Die neue mit den keleinen Kiphebel paßte prima.
Schraube und Feder heraus, eingebaut, Feder und Schraube wieder herein und hörte wie das ganze ausfuhr und einrastete, auch konnte ich direkt sehen wie die Kette sich spannte, daran liegts wohl nicht.

Was war das mit der Ausgleichswelle ?
Den Auspuff bzw. die Krümmer könnte ich ja mal abnehmen und den Motor dann starten, müßte ich dann ja merken ob da was faul ist.
 
Vorsicht mit neuen Spanner + alter Spannschiene! Die alten Spanner hatten meist einen Pilz-Kopf, während die neuen flach sind. Die alten Köpfe haben sich dann schon so in die Schiene gearbeitet, daß Du die Schienen mit dem Neuen nur breit drückst und sich die Schiene im Kopf verspannt, die Kette aber nicht sauber spannt. Dann klingt es nämlich nach Kette und Ventilen.

Im Zweifelsfall daher immer Spanner und Schiene tauschen!

Gruß, Alex
 
Moment, das Geräusch war schon da bevor ich den Kettenspanner gewechselt habe.
Das habe ich nur gemacht weil wir den alten abgebaut hatten um die Auslaß-Nockenwelle wieder richtig zu setzen, die war um 2 Zähne versetzt. Auch das hat nichts geändert. Als wir das ganze dann wieder zusammen gebaut haben war es zwar ein wenig anders vom Geräusch her aber immer noch da und laut.

Sorrie wenn mein Deutsch nicht immer sehr sauber ist, ist nicht meine Muttersprache.

Gruß aus Bonn, werde mir jetzt mal nen Atom Kaffee impfen und dann mein Schrauber abholen. Schaue hier in ne gute Stunde noch mal nach. Vielleicht kann er ja was mehr dazu sagen.

(Kann auch gerne mal meine Festnetznummer durchgeben in PM falls es Hilfreich ist.)
 
Problemstelle möglicherweise gefunden.
Schlepphebel 2e Zylinder Einlaß hat eine "negative" Rundung, erklärt auch die "Rillen" auf der Nockenwelle.
Zum Glück habe ich ja zwei Motoren 😀

Werden jetzt mal einen Austausch vornehmen, gleichzeitig auch vom beliebten Kettenspanner die Schiene tauschen.


Mal sehen wie Laut Sie dann noch ist...

btw.. Name hier ist Mario
Gruß aus Bonn
 
Das war nix.

Haben Einlaßseits die Schlepphebel incl. Nockenwelle und Auslaßseits nur die Nockenwelle getauscht. Die vorhandenen Schlepphebel hatten die eingeprägte Nummer 63 bzw. je einmal 64. Von dem Ersatzmotor, der anstatt Baujahr ´88 wohl Baujahr ´91 hat, haben die Schlepphebel die Nummer 33 bzw. je einmal 32.

Als wir die Ventile am 1en und 2en Zylinder eingestellt haben und weiter auf OT drehen wollten haben auf der Einlaßseite die Ventile den Kolben blockiert.
Merke, nur Einlaßseits haben wir die Schlepphebel gewechselt incl. Nockenwelle. Auf der Auslaßseite nur die Nockenwelle. Als wir die Einlaßventile gelöst haben, die Auslaß jedoch eingestellt waren, drehte sich der Motor wieder.

Dies alles wurde per Hand gedreht, haben die Maschine nicht laufen lassen.

Frage: Gibt es da Baujahrmäßig unterschiedliche Schlepphebel? Ist der Hub der Ventile vielleicht da durch größer? Was bedeutet die Nummer 33 (32) bzw. 63 (64) ?

Bin um jede Antwort happy...

(Die Köpfe, weiß nicht ob die geplant worden sind, haben beide die gleiche Höhe. Mein Ersatzmotor ist bis vor kurzen noch gelaufen kann also nicht zuviel geplant gewesen sein da bei dem Motor nie die Ventile den Kolben blockiert haben.)
 
J
Die Krümmer sind fest, die waren zwar nicht alle fest vorher, war aber auch nur ein wenig
was da bei 4 Schrauben noch anzuziehen war, nicht unbedingt der Grund.
Auch das hat es nicht weniger gemacht.

Da hast du was falsch verstanden.
Er meinte nicht die Krümmer die Lose sind, sonder das Innenrohr der Krümmer.
Die sind Doppelwandig und es kommt schon mal vor das die Innenrohre losoxidieren.
das kann man nicht einfach wieder an oder fest-schrauben.
 
Hmmm, entweder die Steuerzeiten stimmen nicht, oder die Wellen sind vertauscht.
Achte auf : EX und IN

Gut Fund

Hilmar
 
Das mit den doppelten Rohr hatte ich schon verstanden, habe darüber schon in einige anderen Threads gelesen. Allerdings kam das Geräusch definitiv aus dem Kopf, von oben, nicht das Kurbelgehäuse und auch nicht die Krümmern. Wäre aber an sich auch kein Problem, habe noch eine komplette 4-1 Edelstahl Auspuffanlage incl. Krümmern und die ist komplett i.O. hatte die auf meine andere 900R

Nockenwellen sind nicht vertauscht, IN Einlaßseits, EX Auslaßseits.
Was genau meint Ihr mit steuerzeiten vertauscht, nicht das ich da jetzt was falsch verstehe? Nockenwelle verdreht? Sehe ja auf die Zahnräder auch IN und EX stehen.

Allerdings wenn ich mir das so mathematisch-räumlich ausmahle.. OT = Kolben auf höchsten punkt, wenn die Nocke dementsprechend den Schlepphebel komplett runterdrückt müßte das Ventil ja auch am niedrigsten punkt angelangen. Wenn die sich allerdings da berühren, sprich das Einlaßventil auf der Kolbenoberseite drückt und damit die Kurbelwelle nicht mehr zu drehen ist, dan ist da was faul.
Frage ist nur was? Hat man den Kopf mal geplant und hat dabei zuviel abgenommen?
Ich kenne zwar die Werte nicht, habe allerdings mal beide Köpfen an der Seite gemessen und meine 10,2 cm waren beide hoch (oder beide 11,2 cm ist schon spät und ich bin müde lol )

Wenn da also keine Unterschiede in den Schlepphebel sind, die Nocken auch bei den Motoren gleich hoch sind, die Kolben bzw. PLeuel gleich lang bzw. hoch sind... was könnte es denn da noch sein außer das der Kopf wahrscheinlich falsch geplant ist? (was ich nicht hoffe und sehr unwahrscheinlich ist denn der zweite Kopf ist gleich hoch und der Motor lief bis vor kurzem noch)

Wie auch immmer ist was nicht in Ordnung, wenn die Einlaßventile den Kolben berühren, kann nicht, darf nicht, ist was FAUL dran !!!

Laut Vorbesitzer ist der Motor immer prima gelaufen, bis auf einmal bei einer Tour der Motor laut wurde, seitdem wurde sie auch ziemlich schnell heiß.

Ich besitze leider kein WHB also kenne die genaue Abmaße des Kopfes nicht, weiß nicht wie hoch sie ist und wo die Grenzwerten zum bearbeiten liegen.

Und wie war das mit den Nummern auf die Schlepphebel? Sagen die was aus?

Gruß aus Bonn,
Mario
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ne Gegenfrage: Du hattest die Nockenwellen raus, Steuerkette ab, die Lagerböcke ab, Kipphebel usw. und das Ganze ohne Einstellwerte aus WHB oder Reparaturanleitung?
Daraus folgere ich, daß Du ganz genau weißt, was Du da machst. Dann müsste dir die Sache mit den Steuerzeiten und der korrekten Einstellung auch klar sein.
Daher nur mal so zur Auffrischung: 1. Zylinder auf OT, Auslasstrum strammziehen, Steuerkette so auflegen, daß in und ex-Markierung nach außen parallel zur Dichtfläche stehen wenn der Steuerkettenspanner montiert ist.
Wenn ich mich recht entsinne, kann man die Steuerzeiten sehr wohl plus minus einem Zahn verdrehen, ohne das es "knallt". Allerdings läuft sie dann nicht mehr vernünftig.

Gruß

Michael
 
Wir haben Reparaturhandbuch dabei.
Ex Nwelle ist am Auslaß, IN Nwelle am Einlaß. Habe es die Nacht nochmal nachgesehen.
Das einbauen hat mein Freund gemacht, packe ich im Moment selber nicht wegen mein Rücken. Die Zahräder haben tatsächlich 4 Löcher allerdings mit IN un EX drauf, zwei Löcher haben eine quadrat um das Loch herum und zwar die wo die Schrauben nicht durchgehen.
Er hat mir vorhin selbst eine SMS geschickt mit der Frage ob die Nwellen richtig eingebaut sind aber das sind sie, habe es wie gesagt nachgesehen.

Könnte es denn sein das eine vielleichtz um 180° verdreht eingebaut ist?

Mario
 
Bin mir nicht ganz sicher, denke aber das die IN um 180° verdreht ist.

Wenn 1-4 auf OT steht müßte die IN Nwelle die IN markierung zum Vergaser haben, die EX Nwelle die EX zum Kühler haben. Jetzt steht aber die IN Nwelle das EX zum Vergaser.


Allerdings... egal wie die jetzt stehen darf doch kein Einlaßventil den Kolben berühren.
Carambolage müßte doch 200% ausgeschlossen sein...

Ich glaube ich brauch ein Kaffee 🙁
 
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