Federn der Vordergabel tauschen

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mexmax

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Hallo, ich bin der Markus und habe jetzt endlich kapiert, wie man Beiträge schreibt...:s040:

Ich habe als Schrauber-Anfänger folgende Frage:

Es lohnt sich wohl, in die Vordergabel neue Federn einzubauen (GPZ 900 R Bj. 91).
Die von Wirth (gibts bei Louis für knapp 100 Euro).
Jetzt kommt die allesentscheidende, womöglich peinliche Frage:

Wenn ich die Reparaturanleitung richtig verstanden habe, muss ich nur oben das Ventil aufmachen und komme von dort aus an die Federn dran, also ohne Komplettausbau mit Vorderrad und Bremsen abbauen und so, stimmt das?

Freue mich über Tipps von Euch!

Vielen Dank und viele Grüße,

Markus
 
100,- € ist zu teuer für die Dinger :s211: gehen im Auktionshaus schon für ca. 65,- wech.
Vielleicht bekommst sie auch hier , mach mal ne Suchanfrage.

Du musst auf jeden Fall die Gabel dafür entlasten. Luft runter. Die Verschlußschrauben vorsichtig aufdrehen , da die Federn noch Vorspannung haben. Gabelöl wird auf jeden Fall zu wechseln sein. Teilweise Einbau Beschreibung bei den progressiven Federn dabei.

Als Anfänger und Nichtschrauber würde ich da nicht ohne Aufsicht drangehen , kann aber deine Qualitäten Handwerklich nicht einschätzen.:s142:
 
Hi,

ja stimmt, Verschlußstopfen abschrauben und Gabelfedern auswechseln, ganz einfach.

In dem Zusammenhang gilt noch der allgemenie Rat, das vermutlich 17 Jahre alte Gabelöl auch zu erneuern.

Progressive Gabelfedern für die 900r sind von Wirth, Wilbers und White Power verfügbar, ohne nennenswerte Unterschiede. Preislich ab/um 60 € erhältlich, d.h. das Angebot von Lois ist nicht das Beste. Schau mal in die Bucht oder bei vwmt.de.

Gruß Jürgen
 
Ich versuche mal ne grobe Anleitung, so wie ich vorgehe ( speziell die AD-Gabel ):

Mopped auffen Hauptständer, am besten nen Montageständer unter's Gabeljoch. Ansonsten hinten irgendwie runter drücken.

Bremsanlage, Rad und Kotflügel raus. Dann oben die Stopfenschrauben ausdrehen ( evtl. vorher am Ventil die Luft ablassen ). Vorsicht, da sitzt doch schon etwas Power hinter dern Federn.

Danach unten die seitliche, kleine Ölablaßschraube ausdrehen. Auch etwas vorsichtig sein, das Öl macht unter Umständen ein 30cm-Strahl zu Seite.

Wenn unten nix mehr raus kommt, kannst Du die Federn raus ziehen.

Normalerweise sollte man nach einigen Jahren die Gabel auch mal spülen, das ist aber ohne zerlegen fast nicht möglich.

Soo... bei der AD-Gabel sollte man nun noch vor dem Neubefüllen drauf achten, wo die Luftbohrungen stehen, die die unter dieser Luftverbindungsbrücke über der oberen Gabelbrücke sind. Die sollten nach vorne zeigen, da sonst das Öl beim Befüllen evtl. durch die Bohrung verschwindet.

Deswegen würde ich dann auch diese Gabel ausgefedert befüllen, damit eben das Öl nicht in diese Bohrung läuft. Die Orginalangabe ist 362mm ab Oberkannte, Wilbers und Co. geben 150mm eingefedert an, das entspricht 352mm ausgefedert.

Ich baue das Rad + Kotflügel deswegen raus, damit ich die Gabel gut durchpumpen kann. Also erstmal so ne grobe Menge rein kippen und pumpen, bis nichts mehr gurgelt, danach erst die Luftkammer messen.

Bei der Gabel ab 90 ist quasi alles genauso, nur diese Luftbohrungen sind nicht da. Da können wir also die von Wilbers und Co. angegebene Luftkammer eingefedert nehmen und das Öl gleich rein kippen.

Nachdem die Luftkammer ausgemessen ist, können die neuen Federn ( den eng gewickelten Teil oben ) und die Stopfen wieder rein. Kann sein, daß Ihr nun etwas mehr Kraft braucht. Paßt auf jeden Fall auf die Gewinde auf, die können schnell verkanten...

So, ich hoffe das hilft Euch erstmal weiter!

Gruß, Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Dankeschön!!!

Hallo Jungs,

bin quasi geplätett und hocherfreut über die schnellen Antworten.
Sehe schon, bei dieser Maßnahme gehe ich in die Mietwerkstatt von meinem freundlichen Zweiradmechaniker zwecks Tipps und so...

Vielen Dank an Euch und viele Grüße,

Markus
 
Deswegen würde ich dann auch diese Gabel ausgefedert befüllen, damit eben das Öl nicht in diese Bohrung läuft. Die Orginalangabe ist 362cm ab Oberkannte, Wilbers und Co. geben 150cm eingefedert an, das entspricht 352cm ausgefedert.


man hast Du ne lange Gabel, sind doch eher mm - oder?


Noch ein Tipp: ich würde den Tank abbauen oder eine dicke Decke über den Tank legen, wenn ich die Verschlußstopfen losschraube, die sind ordentlich unter Spannung. Wenn Du die nicht zu greifen kriegst, fliegen die erstmal senkrecht hoch und landen zu 95% auf dem Tank und das hinterläßt mind. einen Kratzer.

Gru0 c-de-ville
 
Deswegen würde ich dann auch diese Gabel ausgefedert befüllen, damit eben das Öl nicht in diese Bohrung läuft. Die Orginalangabe ist 362cm ab Oberkannte, Wilbers und Co. geben 150cm eingefedert an, das entspricht 352cm ausgefedert.


man hast Du ne lange Gabel, sind doch eher mm - oder?


Noch ein Tipp: ich würde den Tank abbauen oder eine dicke Decke über den Tank legen, wenn ich die Verschlußstopfen losschraube, die sind ordentlich unter Spannung. Wenn Du die nicht zu greifen kriegst, fliegen die erstmal senkrecht hoch und landen zu 95% auf dem Tank und das hinterläßt mind. einen Kratzer.

Gru0 c-de-ville

Wieso, das ist doch bei Choppern a´la Easy Rider so üblich,
oder ? :s191: 😉
 
Hai,
kleiner Tip am Rande : Die Gabel immer gut entlasten wenn Du die Mutter oben
aufdrehst und auf jeden Fall aufpassen. Durch die Feder im Holm können die
Teile echt satt beschleunigen. Kann ins Auge gehen! Obacht!!

Gruß
Oliver
 
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